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Sonntag, 03. Februar 2019

In der Sueddeutschen:

Mike Frison / renn.tv

(Danke Kai!)

Charly | Lamm | Schnitzer |


Dienstag, 11. September 2018

Charly Lamm gibt Teamführung an Herbert Schnitzer junior ab.

Das hätte sich Charly Lamm auch nicht träumen lassen, dass er mal den Teamchef-Helm an den Nagel hängt.

Geniess den (Un-) Ruhestand lieber Charly - es sei Dir von Herzen gegönnt! Eigentlich schön zu sehen, dass Du Dich dazu durchgerungen hast - ich kann mir vorstellen die Entscheidung ist nicht leicht gefallen.

Jedes Ende ist ein Neuanfang. Bei Deinem Vollgaseinsatz die vielen Jahre und Jahrzehnte könnte ich mir ebenso vorstellen, dass viele schöne Dinge auf der Strecke geblieben sind. Da gibt es sicher einiges nachzuholen.

Super auch, dass die Teamführung in der Familie bleibt: Herbert Schnitzer junior, Sohn von Teamgründer Herbert Schnitzer senior übernimmt das Zepter.

Schnitzer | Lamm |


Montag, 10. Juli 2017

Onboard Video: Schnelle 7:25er Oese-Runde im AC Schnitzer BMW.

Ich weiss zwar nicht was für ein Vieh dem Oese da bei 3:38 auf die Scheibe geknallt ist, aber diese 7:25,8 Min. auf dem AC Schnitzer ACL2 BMW ist eine Bilderbuchrunde aus dem Lehrbuch von einem der es kann.

youtu.be/okfT8LlBxeA

Fuchsröhre 245, Tiergarten 278 - nur mal so als Hausnummern.

Darauf erstmal ein Eis! :)

Oestreich | ACSchnitzer | Onboard |


Samstag, 11. März 2017

Zu Besuch beim Kölner Startup evopark.

Am Donnerstag hatte ich Gelegenheit die junge Firma in der Nähe vom Ebertplatz zu besuchen. Ich hatte schonmal Kontakt im November, als einer der Gründer - Tobias Weiper - einen Vortrag bei der TU Europe in München gehalten hat:

Zustande gekommen ist der Termin dann allerdings durch Jonas Kaczmarczyk, der - als gebürtiger Kölner und wohnend in Reetz bei Blankenheim - aktuell ein studienbegleitendes Praktikum dort macht, nachdem er vorher bei Manthey und Schnitzer gejobbt hat. Dem ein oder anderen von Euch wird er bekannt vorkommen. Sein Studium in Berlin wird er in einem Jahr abschließen. Der zweite auf dem Bild (rechts) ist Martin Storch, der das Marketing verantwortet und sich ebenfalls Zeit für den Termin genommen hat:

Das erklärte Ziel von evopark ist es, dass wir in Parkhäusern nicht mehr nach Kleingeld kramen müssen. Das geht sogar noch einen Schritt weiter, dass man auch nicht mehr das Fenster runterkurbeln muss, denn eine Chipkarte übernimmt die Kommunikation und die Schranke geht automatisch auf:

Die Schwierigkeit für das Unternehmen besteht darin, dass man einerseits den Parkhaus-Betreibern das Upgrade auf die Funktechnologie schmackhaft machen muss und andererseits die Kunden zur Registrierung animieren muss, damit sie als eingetragener User die Vorteile von evopark nutzen können.

Insgesamt arbeiten knapp über 20 Personen dort - wobei der Schwerpunkt aufgrund der Aufgabenstellung im IT Bereich liegt, also im Programmieren. Da die Kommunikation hauptsächlich online erfolgt, arbeiten einige der Kollegen gar nicht in Köln vor Ort, sondern remote mithilfe von Chat und anderen Tools. Angefangen hat das Ganze in der WG des 4-köpfigen Gründer-Freundeskreises direkt nach dem Studium in 2014.

Schlagzeilen hat evopark gemacht, als Porsche Digital - die neue Mobilitätsfirma, die ihren Sitz in Ludwigsburg hat - als (Minderheits-) Investor eingestiegen ist.

Bisher sind 25 Städte mit 69 Parkhäusern angeschlossen, Tendenz steigend. Alleine in Deutschland ist das Potential an anschließbaren Parkhäusern 4-stellig. Es gibt auch Kooperationen mit Einzelhändlern, die einen Einkauf mit einer Parkgutschrift direkt auf der Parkkarte honorieren - das wird im Hintergrund dann gutgeschrieben.

Dieses Modell nennt sich B2B2C - also Business-to-Business-to-Customer, weil evopark stets den Kontakt zu den Endkunden hält, auch wenn andere Firmen zwischengeschaltet sind. So hat z.B. die Versicherung AXA sich die Dienste von evopark gesichert, um eine eigene gebrandete Parkkarte anbieten zu können.

Was kennzeichnet also ein Startup und wodurch unterscheidet es sich von einer normalen Unternehmensgründung?

Martin definiert es über Innovation und digitale Inhalte, auch ist der Altersdurchschnitt der Beteiligten normalerweise eher jünger. Die Unternehmenskultur ist familiärer - z.B. wird mittags immer zusammen gegessen:

Möglich macht das trotz der kleinen Firma der Anbieter Meal Mates - witzigerweise ebenfalls ein Startup, das preislich attraktive Verpflegung für Unternehmen in der nördlichen Kölner Innenstadt anbietet und von Jonas und Martin ausdrücklich empfohlen wird - scheint gut zu schmecken!

Aber auch sonst stehen andere Startups hoch im Kurs - für Personal und Accounting werden Online Tools eingesetzt - eventuelle Berührungsängste sind gar nicht erst vorhanden. Spart Aufwand und man hat alles selber unter Kontrolle, weil man nicht an Dritte auslagert. Das gilt ebenso für die interne Kommunikation, aber auch solche Bereiche wie den Bewerbungsprozess.

“Für alles erstmal das Handy benutzen - jedes Problem erstmal mit dem Handy lösen. Meistens hat irgendein Startup eine Idee für ein Tool und du probierst es dann erstmal damit.”

… so definiert Martin den digitalen Wandel. Das würde man auch zwangsläufig lernen, wenn man bei einer Firma wie evopark aktiv ist.

Wie sehr jede kleine Dienstleistungs-Nische heutzutage besetzt wird, kann man am Beispiel evopark gut erkennen: aus dem Gesamtthema Mobilität konzentriert man sich auf’s Parken - und hier sogar speziell auf den Teilbereich Parkhäuser.

Wenn man mal in die Zukunft denkt und das autonome Fahren in’s Spiel bringt: gibt es dann überhaupt noch ein Geschäftsmodell für evopark? Stellt sich raus, dass es dann sogar noch viel wichtiger wird über Funkkontakt die Autos in die Parkhäuser zu lassen, denn es gibt ja keinen Fahrer mehr, der überhaupt ein Ticket ziehen könnte.

Es war auch interessant zu hören wie divers sich die Parkhauslandschaft gestaltet, das geht vom Familienbetrieb bis zum Großunternehmen - alles dabei.

Eine Herausforderung für evopark besteht darin, das Modell für den Kunden schmackhaft zu machen. Es gibt zwar Momente, an denen man den Parkautomaten am liebsten verprügeln möchte (schonmal mit 20€ bezahlt und Münzgeld zurückbekommen?!), aber später ist das wieder vergessen und es fehlt der Antrieb sich bei evopark zu registrieren.

Wer von Euch ein Parkhaus benutzt, das bereits angeschlossen ist, kann den Promocode

20832COM

benutzen - damit entfällt die Anmeldegebühr (normal 5€) und es gibt noch ein 5€ Guthaben zum Abparken dazu. Der einzelne Parkvorgang wird mit 0,39€ zusätzlich abgerechnet - alle Details stehen hier. Die dazugehörige App gibt es im jeweiligen Store.

Übrigens suchen die evoparker auch immer nach Verstärkung im Team - wer sich angesprochen fühlt, hier geht es zum Karrierelink.

Zum Abschluss meines Besuches gab es noch einen richtigen Kracher - ein Parkhausquartett! Hab ich vorher auch noch nie gesehen:

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evopark | Startup | Mikebericht |


Mittwoch, 08. Februar 2017

Marc Basseng neuer BMW Werksfahrer - insgesamt sechs (!) Werks-BMW beim N24h am Start.

Nachdem Audi sich dank Dieselgate selbst aus dem Rennen geschossen hat, werden bei BMW alle Register gezogen und 6 - Werks-GT3 eingesetzt. Die Pressemitteilung ist da zwar nicht so ganz eindeutig:

Wie im Vorjahr werden auch 2017 die Teams von Schubert Motorsport und ROWE Racing je zwei BMW M6 GT3 ins Rennen schicken. Das BMW Team Schnitzer, das bereits fünf Mal bei dieser Veranstaltung gewinnen konnte, verstärkt das ohnehin schon schlagkräftige Aufgebot weiter.

… aber 21 Fahrer kann man schlecht auf 5 Autos verteilen. Oder 5 Autos und 1 Fahrer ist nur Ersatz? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schnitzer nur 1 Auto einsetzt. Dann doch eher 3er und 4er Teams auf 6 Autos verteilt, das geht nämlich genau auf (3x3 und 3x4 = 21).

Die Fahrerbesetzungen in den Teams stehen auch noch nicht fest, aber dafür die Fahrer - hier in order of appearance laut der PM:

  • Marco Wittmann
  • Bruno Spengler
  • Maxime Martin
  • Augusto Farfus
  • Tom Blomqvist
  • Martin Tomczyk
  • Alexander Sims
  • John Edwards
  • Kuno Wittmer
  • Nick Catsburg
  • Richard Westbrook
  • Markus Palttala
  • António Félix da Costa
  • Jörg Müller
  • Philipp Eng
  • Jens Klingmann
  • Jesse Krohn
  • Timo Scheider
  • Tom Onslow-Cole
  • Marc Basseng
  • Alex Lynn

Das freut mich riesig für den Marc, das ist doch mal eine gute Nachricht!

BMW lässt jedenfalls nichts anbrennen - da zählt nur der Sieg.

N24h | Basseng | M6GT3 |


Samstag, 10. Dezember 2016

Schnitzer und Charly Lamm zurück beim 24h-Rennen.

BMW Pressetext:

2017 verstärkt das BMW Team Schnitzer das ohnehin schon starke Aufgebot von BMW im internationalen GT- und Langstreckensport. Neben ROWE Racing, den Siegern des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps, und Schubert Motorsport wird die Mannschaft um Teamchef Charly Lamm (DE) unter anderem bei den 24 Stunden vom Nürburgring (DE) um den 20. Gesamtsieg von BMW bei diesem Klassiker kämpfen. Außerdem ist der Start des BMW Team Schnitzer mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters geplant. Traditionell werden die drei Teams auch bei vielen weiteren GT-Events – etwa im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) oder der Blancpain GT Series – die BMW Farben vertreten. Neben den in der DTM aktiven Werksfahrern wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter anderem der ehemalige BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) in einem BMW M6 GT3 antreten.

In der DTM werden nur noch 2 Teams je 3 Autos einsetzen: RMG und RBM. Gustl Farfus wechselt dabei zu Stefan Reinhold´s Team.

N24h | Schnitzer |


Freitag, 22. August 2014

VLN 6 Stunden Rennen steht vor der Tür.

Volles Haus beim 6h-Rennen, 193 Starter gemeldet und der Manta feiert sein 100.Rennen!

Leider kann ich selber nicht dabei sein, das ist besonders schade, weil Freitags auch noch Fahrerlagerfete ist.

Aber die kleine Mia braucht ein Kinderzimmer und so haben wir uns in das Abenteuer Hausrenovierung gestürzt. Falls hier also Türen-, Fenster- oder Trockenbauer unterwegs sind, ich hätte da gerne mal ein Problem und würde mich freuen, wenn ihr euch meldet, falls ihr auf dem Gebiet Connections habt :)

Auch wenn ich selber Ringpause einlege heisst das nicht, dass es hier nicht weitergeht: im Tippspiel gibt es für den Tagessieger wieder ein 24h-Rennen oder Schnitzer-Buch zu gewinnen und ich hoffe im Forum ein paar Fotos zu finden und Eindrücke lesen zu können.

Ich wünsche allen viel Spass und packt warme Regensachen ein! Aber ohne die fährt man ja sowieso nie zum Ring ;)

Tags: Langstrecke | VLN7 | Fahrerlagerfete | Manta |


Sonntag, 10. August 2014

Man wird doch noch träumen dürfen? Die DTM Autos von damals mit den Piloten von heute.

Dieses Foto habe ich gestern gemacht:

(Klick! für gross.)

Inklusive Trauerflor für den verstorbenen Dieter Lamm.

Ich glaube das Auto ist das Meisterauto von ’89 - also 25 Jahre alt. (Update: ’92er Auto - also letzter Stand, schon mit ABS.) Wir sagen immer: das waren noch richtige Tourenwagen! Ja - stimmt, so richtig aus Blech und Stahl. Aber schaut Euch mal den Rest an: relativ schmales Auto, Reifen nicht zu besonders breit, minimale Aerodynamikmittel. Dazu noch leicht, stabil und Dampf in der Hütte, von dem Gänsehautsound ganz zu schweigen.

Eigentlich der perfekte Rennwagen für echte Rennfahrer, noch so richtig mit H-Schaltung und mit ohne-ABS. Danach wurde es eigentlich immer nur noch schlimmer, brauchen wir nicht drüber zu reden, alles bekannt.

Jetzt stellt Euch mal vor: die Autos von damals mit den Piloten von heute - was wäre das für eine Show! Alte Hasen, junge Rabauken - alles dabei.

Was könnten wir für einen grossartigen Sport haben, wenn die Marketingabteilungen weniger zu sagen hätten.

Tags: Schnitzer | TourenwagenMasters |


Freitag, 08. August 2014

Dieter Lamm ist von uns gegangen.

Augusto Farfus:

“They are in my heart. HE is in my heart. Dieter was a man acting always behind the scene. My last race in Schnitzer was in 2011. We won. Today unfortunately he lost his battle. Now he will be watching us from another level. He will never be forgotten. He will always be alive in my heart. My condolences to the entire family. R.I.P Dieter Lamm.”

Sehr traurig, ein grosser Verlust. Mein herzliches Beileid. :/

Tags: DieterLamm | Schnitzer |


Mittwoch, 23. April 2014

VLN 3 mit vollem Starterfeld.

199 Nennungen schon in der Starterliste - hier die Essential Links.

Das Tippspiel ist auch schon gestartet - wie bei jedem Lauf gibt es für den Sieger wahlweise ein Buch vom Team Schnitzer oder das 2013er 24h-Jahrbuch.

Tags: VLNLangstrecke


Mittwoch, 26. März 2014

Auch 2014 wieder VLN Tippspiel im Forum.

Grosser Dank an Bernd, daß er das Tippspiel wieder in die Hand nimmt - falls jemand bei der Auswertung helfen möchte, er kann noch Unterstützung gebrauchen.

Es gibt auch was zu gewinnen, der Tagessieger darf sich über dieses feine Werk Die Meistermacher freuen - das Schnitzer-Buch.

Die Regeln sind furchtbar einfach: die ersten 3 des Trainings und die ersten 8 des Rennens tippen - Euer Tipp muss vor 8:30 Uhr am Samstag abgegeben sein. Bitte immer die Startnummer mit angeben - die Starterliste für den VLN 1 ist inzwischen online.

Wer sich neu im Forum anmelden möchte, bitte macht das heute, weil mit sonst die Zeit ausgeht, um Euch freizuschalten (Namensnachweis nicht vergessen).

Auf eine spannende VLN Saison!

Tags: Tippspiel


Sonntag, 08. Dezember 2013

Buchtipp: Die Meistermacher - Die BMW Schnitzer Story

Stramme 255 Seiten ist das Buch dick, das Gustav Büsing und Uwe Mahla für den Gruppe C Verlag erstellt haben.

Kommen natürlich jede Menge Leute zu Wort, zum Beispiel BMW Sportchef Jens Marquardt:

… oder auch Gerhard Berger:

Die Fotos sind zum Teil großformatig über beide Seiten …

… und das ist auch gut so!

Der Blick geht weit in die Vergangenheit:

… und die jeweiligen Rennfahrzeuge werden einzeln vorgestell:

Sogar Walter Röhrl ist mit dabei:

Ebenso wie die echte DTM:

So geht Tourenwagen:

Aber auch die neuere Geschichte:

Und eine richtig großer Statistikteil:

Ich freu mich schon auf lange Winterabende auf dem Lesesessel!

Das Buch kostet 50 Euro und Ihr könnt es direkt beim Verlag bestellen oder auch im Buchhandel, z.B. Amazon.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Buchtipp | Schnitzer | Lamm | GruppeCVerlag


Samstag, 30. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Samstag, 04. Februar 2012

BMWs DTM Paarungen.

BMW hat die Besetzungen für die 3 Einsatzteams bekanntgegeben:

Schnitzer: Bruno Spengler / Dirk Werner
RBM: Andy Priaulx / Augusto Farfus
RMG: Martin Tomczyk / Joey Hand


Sonntag, 03. Juli 2011

Die FH Köln rockt das 24h-Rennen.

Daß die FH die VLN rockt, sind wir ja schon gewohnt. Jetzt ist das 24h-Rennen dran! ;)

Der FH Fokus ist zwar nicht problemfrei durchgefahren, aber wurde in’s Ziel gebracht.

FH Köln Student Tim Scheerbarth hat mit seinen Teamkollegen die V5 gewonnen - das war eine der härtest-umkämpften Klassen im ganzen Rennen. Dabei sind sie mit dem 3-Liter Serienwagen auf Gesamtplatz 31 in’s Ziel gekommen.

Und Jan Derenbach? Der ehemalige Teammanager von FH Köln Motorsport hat sich das Traumpraktikum schlechthin erarbeitet und war die ganze Woche die rechte Hand von Charly Lamm. Das Werksteam ist nur ganz knapp am Sieg vorbeigeschrammt, dabei aber sympatisch und fair aufgetreten: von den Boxenmitbewohnern gab’s nur Respekt und Komplimente - da hab ich bei manch anderem Frontrunner andere Stimmen gehört. Und um das Wochenende stilvoll abzurunden, hat die Siegener Zeitung einen schönen Artikel über Jan veröffentlicht.


Dienstag, 14. Juni 2011

Olli´s 24h-Starterfeld-Analyse.

Olli wollte uns seine liebgewonnene Starterfeld Analyse nicht vorenthalten, auch wenn der Nürburgring Betreiber unser Forum erstmal OFF-geklagt hat. Hier ist sie also! Leider kann ich durch das Gerichtsurteil - das wir übrigens durch die Berufung anfechten werden - keine interaktiven Inhalte mehr anbieten und mir bleibt daher nur auf Facebook zu verweisen. Auch wenn das von Vielen von Euch gemieden wird, das weiß ich aus Euren Emails an mich. Ich rechne Olli hoch an, daß er seinen Text auf 20832.com sehen möchte - entweder hier oder garnicht.

=====

Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

Sicherlich gibt es noch die ein oder andere Änderung in der Starterliste. Es fehlen halt noch ein paar richtig gute Leute in der Liste. Ralf Schall und Seyffarth werden bestimmt bei Black Falcon unterkommen. Riemer / Forbes hatte ich erwähnt. Auch ein Mario Merten wird bestimmt noch irgendwo auftauchen und dann zu beachten sein.

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Facebook-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)
Dienstag, 03. Mai 2011

Übrig Ns vom Montag.
Montag, 04. April 2011

FH Köln rockt VLN.

Super Studi-Bilanz der FH’ler: Carsten Knechtges und Tim Scheerbarth gewinnen die V5, der FH Köln Focus die SP4 Turbo und Jan Derenbach bei seiner Schnitzer-Premiere gleich mit Doppelsieg. Wow.


Mittwoch, 17. Februar 2010

Am 8./9. März wird die LMS zum ersten Mal ausrücken zum Testen, hier sind die Teilnehmer gelistet, Schnitzer ist mit dabei, ebenso wie 3 GT1-Ford's und das KSM-Team aus Kölle (die mit dem neuen Modell von Spark).

Die LMS ist die Rennveranstaltung, die am Ring nicht abgesagt wurde und trotzdem nicht stattfindet.
Mittwoch, 28. Oktober 2009

Am Wochenende trifft sich die WTCC zum vorletzten Mal in Okayama (Japan). Mit dabei natürlich BMW / Team Schnitzer, die mit Augusto Farfus noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben haben. Aber auch Dirk Müller ist mit dabei, weil die Asian Le Mans Series Premiere feiert und auch der M3 GT2 dort antritt.
Eigentlich alles spannend genug, aber deutsche Eurosport Zuschauer erwartet ein pikantes Detail: traditonell feiern die Lokalmatadoren aus Kottenborn beim letzten VLN-Lauf (also am kommenden Samstag) ihre berühmte Saison-Abschlußparty - absolutes Pflichtprogramm für die beiden Eurosportkommentatoren Uwe Winter und Dirk Adorf. Durch die Zeitverschiebung beginnt die Live-Übertragung am Sonntag um 5:30 Uhr, das könnte eine brisante Mischung werden!
Sonntag, 18. Oktober 2009

Ein paar Randnotizen, die ich beim VLN-Lauf aufgeschnappt habe:

Hermann Tilke hängt dem Helm an den Nagel. In 2 Wochen ist er nicht mit dabei, weil dann zum ersten Mal die F1 in Abu Dhabi an den Start geht (Rennstrecke by Tilke).

Im BMW GT2 war zum ersten Mal Dirk Müller am Start, er kennt das Auto in-und-auswendig aus den ALMS Einsätzen und freut sich, mal wieder in der Eifel zu starten.

Im Training war die 10-Minutenrunde eine Schallmauer, die erst kurz vor Trainingsende geknackt wurde. Nur der Raeder Ford GT (9:56) und der Uwe Alzen Cup Porsche (9:57) haben das geschafft. Beinahe wäre also ein Cup Porsche auf Pole gestanden. Gab's das schonmal?

Pünktich zur Herbstzeit sind wieder die Blättergitter vorm Kühler in Mode gekommen, bei Schnitzer hat man sich abends auch noch schnell eins gebastelt.

Arno Klasen braucht seinen Gästen nicht mehr das Stuck BMW Video vorführen, denn jetzt hat er seinen eigenen Film. Beim letzten Lauf habe ich ihm zwei Kameras in Manthey's RSR eingebaut und der Film ist pünktlich zum Freitag fertig geworden. Zusammen mit Arno's trockenen Kommentaren ist das bei Sponsor und Gästen sehr gut angekommen. Diesmal ist Arno auf der GT4 Callaway Corvette gestartet und sie sind als 43. erfolgreich ins Ziel gekommen.

Der Wochenspiegelporsche hat endlich seine Pech-Sträne beendet und ist auf Platz 15 ins Ziel gekommen.

Trotz des durchregneten Wetters wurden 27 Runden gefahren (Maximum dieses Jahr: 28 Runden), der Speed ist dieses Jahr heftig.

An Adam Osieka im Porsche muß man sich noch gewöhnen, bisher bringe ich ihn nur mit BMW in Verbindung (BIT Racing). Steht ihm aber gut der Porsche und er hat ihn voll im Griff: 12.Platz.

Ein Platz dahinter Tom Coronel (13.), ebenfalls im Cup Porsche, die haben das Ding die ganze Zeit richtig fliegen lassen.

Platz 17 + 18 die beiden Schirra Minis mit Nippel und Oese, die letzten Runden im Paarflug, da haben sie einige Porsche hinter sich gelassen!

Ein neuer Fiesta war auch dabei, schickes Auto und mit Ralf Martin und Berthold Bermel gleich mal auf Platz 3 in der SP2 (gesamt 74.) ins Ziel gekommen.

Und ich weiß jetzt, daß doch einige Leute hier im Blog mitlesen - soviele Glückwünsche, wie ich zur Rennlizenz bekommen habe! :D
Sonntag, 13. September 2009

Schnitzer plant einen ersten Nordschleifentest mit dem aktuellem M3 GTR. Am 1.Okt. findet ein Trackday auf der Nordschleife statt und am Samstag darauf der 8.VLN-Lauf.
Jau, bitte "Gabi Reloaded" auf der Nordschleife ausführen!


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