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Dienstag, 05. März 2019

Keith Flint - der Frontmann von Prodigy - ist gestorben.

Auf den ersten Blick kein Thema für einen Motorblog, aber es gibt so viele Berühungspunkte, dass ich das Thema doch aufgreife.

Obwohl Prodigy nicht zu meinem Repertoire gehört, war mir Firestarter seit dem Gixxerkart Video immer ein Begriff.

Mike Frison / renn.tv

Erst jetzt - nach dem Tod von Keith Flint - schließt sich für mich der Kreis, denn wie sich herausstellt, war er selber engagierter Racer.

Aber es gibt noch einen Berührungspunkt: aus privatem Interesse habe ich mich mit den Hintergründen von Burn Out und Depression beschäftigt und auch kürzlich ein paar Bücher dazu gelesen. Kann ich übrigens sehr empfehlen, man lernt Einiges über den Narzismus in unserer heutigen Gesellschaft, aber auch über sich selber. Und wenn man sich das Leben nimmt, ist das sozusagen der traurige Zenit der Depression - wenn die Hoffnungslosigkeit so groß ist, dass man alles nur noch beenden möchte.

Dem möchte man natürlich vorbeugen - auch aus dem Umfeld heraus. So etwas passiert auch nicht von heute auf morgen, aber was weiß denn ich.

Jedenfalls ist das Stichwort Mental Health und es scheint an Bedeutung zuzunehmen, was nicht gerade für die Qualität unseres heutigen Lebens spricht.

Passt auf Euch auf.

Jetzt werde ich wohl nie herausfinden, ob Keith Flint das Gixxerkart kannte. Es ist jedenfalls das beste Depressions-Gegenmittel, das ich kenne - mit Langzeitwirkung.

Mike Frison / renn.tv

Flint | Depression | Selbstmord | MentalHealth | Gixxerkart |


Freitag, 16. September 2016

Robby Gordon´s Vater begeht Selbstmord, nachdem er vorher seine Frau getötet hat.

Heftiges Familiendrama.


Montag, 15. Februar 2016

NSU und Motorsport.

Bei NSU und Motorsport denkt man automatisch an sowas hier.

Zumindest wenn man einen brauchbaren Anteil Benzin im Blut hat.

Leider wird der Begriff NSU aber nicht nur durch die Automarke besetzt - deren Name sich von der Stadt Neckarsulm ableitet - sondern auch vom Nationalsozialisten Untergrund - einer rechtsextremen Terrorgruppe. (Die Rolle des Verfassungsschutzes wird nach wie vor aufgearbeitet - einige Rücktritte gab es schon.)

Eigentlich gibt es keine Überschneidung dieser beiden NSUs - doch dann heute das hier:

Nächster Todesfall im NSU-Komplex - Der Verlobte der toten Zeugin Melisa M. soll Suizid begangen haben. (..)

Sascha W.s Partnerin Melisa M. war am 28. März 2015 gestorben. Er hatte sie abends zuhause mit krampfartigen Anfällen vorgefunden. Ihr Tod ist bis heute nicht restlos geklärt. M. starb an einer Lungenembolie, so die Rechtsmedizin. Die Lungenembolie soll durch “mehrere Blutgerinnsel” verursacht worden sein, wie die zuständige Staatsanwaltschaft auf Nachfrage erklärte.

Wie diese Gerinnsel zustande kamen oder wo sie herkamen, ist allerdings nicht gesichert. Vermutlich von einem Sturz aufs Knie, so der Sprecher der Behörde. Die Sportlerin war eine Woche zuvor beim Motorradsport leicht gestürzt und hatte eine kleine Verletzung über dem Knie. Melisa und Sascha waren beide im selben Motorsportclub aktiv.

Bizarr. Nicht nur wegen dem klaren Fall von Selbstmord, sondern auf einmal gibt es über Bande (Zeugen - nicht Täter) einen Zusammenhang zwischen NSU und Motorsport. Also nicht dem NSU. Das andere.




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