Vollansicht

Error

Mittwoch, 29. August 2018

Nachtrag zu Silverstone: Aggregate Industries, Stuart Pringle und Freddy Spencer.

In den zähen Stunden des nicht-stattfindenden MotoGP Rennen's in Silverstone hatte man den Eindruck, dass die DORNA die Fahrer zu sich gebeten hat, um eine Entscheidung abzustimmen.

Stellt sich raus, es sind einzelne Fahrer von sich aus zum DORNA Truck gegangen / gefahren, andere haben das im Live Feed gesehen und so nahm die Sache eigendynamisch ihren Lauf. Natürlich war diese spontane Fahrerversammlung nicht komplett und wenig überraschend sorgt das jetzt für Diskussionsbedarf, ob das nicht ein wenig offizieller gehandhabt werden könnte.

Welche Fahrer wären denn überhaupt gestartet? Jack Miller und Johann Zarco - Respekt.

Jack Miller ist sowieso mein persönlicher Held.

Wer übrigens eine Entschuldigung erwartet hat vom Silverstone Streckenbetreiber, den muss ich enttäuschen: Stuart Pringle ist sich nicht der geringsten Schuld bewusst, lammentiert von einem Regenfall "biblischen Ausmaßes" und überhaupt, die Drainage funktioniere bestens.

Jau - hat man live im Fernsehen gesehen, wie toll das alles funktioniert. Tagelang!

Er spielt sogar auf den Mut der Fahrer an, um den Vorwurf dann wieder weit von sich zu weisen. Den Typ habe ich ja jetzt schon gefressen, ohne ihn jemals gesehen zu haben.

Ich habe auch mal Aggregate Industries angeschrieben - die haben im Februar dort neu asphaltiert und deren Name ist jetzt in allen Berichten zu lesen. Aber wirklich zu Wort melden sie sich nicht. Immerhin kam die - nichtssagende - Antwort recht schnell:

We are working in close partnership with Silverstone and will be conducting a full review of the track resurfacing over the next few days to better understand the issues caused by the extremely wet conditions on Sunday. We will continue to make resources available to assist our client during this difficult period.

Auf meine weitere Frage, welche anderen Strecken sie denn noch asphaltiert hätten und ob Sepang und Barcelona dazugehören, gab es erstmal Funkstille. Werde es nachtragen, wenn da noch was kommt.

Freddy Spencer, dessen Podcast ich nach den Rennen kaum abwarten kann, hat Silverstone ausführlich kommentiert. Er meint, dass die Pfützen - also das stehende Wasser, das nicht abgeleitet wird - schon zu seiner Zeit vor 30 Jahren das große Problem waren. Und es nur schwer nachzuvollziehen sei, warum das immer noch nicht adressiert ist. Aber auch der Streckenzustand an sich: beim Silverstone Classic vor kurzem war er nicht in der Lage die Fireblade vernünftig auf den Kurs abzustimmen. Was ist das denn für eine Puckelpiste? Die erst im Februar frisch asphaltiert wurde? Die Fireblade ist eine messerscharfe Rennstreckenwaffe und ich gehe mal davon aus, dass Honda einen Freddy Spencer mit der SP (Öhlins) Version ausrücken lässt (s. auch Honda Fahren 2018 bzw. 2017). Wenn die Strecke schon für so ein Motorrad ungeeignet ist, dann braucht man mit einem MotoGP Bike eigentlich gar nicht erst ausrücken.

Es wird für Rennstrecken nicht einfacher in der Zukunft, wenn die Industrie Richtung Elektromobilität und Selbstfahrer ohne Lenkrad marschiert. Wie sollen sie überleben, wenn sie jetzt schon straucheln?

Silverstone | Pringle | Aggregate | Spencer | MotoGP |


Montag, 27. August 2018

Regen in England - MotoGP Rennen fällt aus.

Was war denn in Silverstone los? Beim Training eine heftige Unfallserie, dann das Rennen für Sonntag zeitlich 90 Minuten vorgezogen, um es nach endloser Warterei abzusagen.

Kennt man eigentlich nur von den Nebel- und Schneerennen auf der Nordschleife, wo alles darauf wartet, dass es besser wird und der Veranstalter die offensichtliche Entscheidung abzusagen quälend lange hinauszögert, um eventuellem Schadenersatz vorzubeugen.

Quälend war auch die Berichterstattung im Fernsehen - da konnten die professionellen Laberhannesse mal richtig zeigen, warum sie ihr Geld wert sind: nichtssagend stundenlang erzählen. Wieso man heutzutage immer noch die Nachteile des programmgesteuerten Fernsehens mit seinen festen Sendezeiten in Kauf nimmt, ist mir ein Rätsel - warum verzichtet man nicht einfach auf die Zwänge und streamt, wenn es soweit ist? Natürlich wegen dem schnöden Mammon. Die Zuschauer vor Ort wurden auch über die Belastungsgrenze hingehalten, das konnten nicht die Drifteinlagen des Safety Car ausgleichen.

Der Witz war ja, dass der Asphalt für dieses Jahr neu aufgetragen wurde und da gibt es jetzt sicher Gesprächsbedarf. Denn Regen in England ist jetzt ein nicht sooo überraschendes Wetterereignis, aber die frisch renovierte Bahn war nicht in der Lage das Wasser abzuleiten. Stichwort Drainage, Rennstreckenbauwesen erstes Semester.

Die offizielle MotoGP PM ist auch deutlicher, als man das erwarten würde:

We’ve had a number of years here in very wet conditions recently with the old surface and been able to run races. This year, with the new surface, it’s the first time we’ve encountered quite so much standing water in critical places on the track. Yes, it’s a direct result of the track surface, I must say from the circuit point of view, the staff have done an unbelievable effort over the whole weekend, not just today, but an enormous effort to make the track safe. Until the last minute that was still working but unfortunately, we couldn’t battle nature.

The climate of the area means we’ve got to expect rain and the surface has to be able to handle it. They’ve done an enormous job over this weekend to try and improve things, which they have, but the nature of the surface means we’ve reached this point.

Mit Besen und Kehrmaschinen haben sie versucht, das Wasser von der Bahn zu bekommen. Alles live im TV, eine bemitleidenswerte Situation.

Übel erwischt hat es Tito Rabat im FP4, der von Franco Morbidelli’s Motorrad getroffen wurde: 3-facher Beinbruch.

Ob da jetzt ein paar Leute wenigestens ein schlechtes Gewissen haben? Oder wird flächendeckend die Schuld der anderen bemüht?

So eine blamable Vorstellung hat die MotoGP, die dieses Jahr alle anderen Rennserien in den Schatten stellt, wirklich nicht verdient.

MotoGP | Rabat | Morbidelli | Silverstone |


Montag, 20. August 2018

Im Grunde kann sich Toyota in der WEC nur selber schlagen.

Haben sie dann mal gemacht: Disqualifikation, nachdem sie die Silverstone 6h als Doppelsieg mit 4 Runden Vorsprung gewonnen hatten.

The two Toyotas were found to be in non-conformity of Article 3.5.6.d of the 2018 LMP1-H Technical Regulations which covers the deflection of the skid block. Toyota intends to appeal the Decisions and therefore the race results remain provisional.


Donnerstag, 08. Oktober 2015

F1 Fahrer sind nur noch Befehlsempfänger - meint Silverstone Chef Patrick Allen.

Die gewagte These arbeitet sich langsam in den Mainstream vor:

Fans want to see gladiators racing and fighting it out in a fair fight. Nobody wants to hear drivers getting told to ‘lift’, ‘coast’ or ‘we’re not going to catch the guy in front, settle for second’.

How long is it before the technical director is stood on the top step, not the driver?

Nicht dass ich anderer Meinung wäre.

Wir können auch ziemlich sicher davon ausgehen, dass dieser Rant Mr.E’s ok hat. Beziehungsweise von ihm initiiert ist. In diesem Milliardengeschäft passiert nichts aus Zufall, egal wie polternd da jemand um die Ecke kommt.

Aber ich prophezeie mal, dass sich da genau Null zum besseren ändern wird. Genauso wenig wie in der DTM - allerdings aus demselben Grund: der Einfluss der OEMs ist zu stark, die wollen ihren Brand im Mittelpunkt sehen und nicht irgendeinen dahergelaufenen Hero. Der stiehlt ja die ganze Show.

Dann erleben wir eher, dass Selbst-Fahr-Rennautos gegeneinander fahren. Da kommen die Hersteller mit ihren Sensor- und Softwareabteilungen so richtig zur Geltung.

Formel1 | Befehlsempfänger | Marketing |


Samstag, 04. Juli 2015

Britcar verbannt die GT3 Klasse.

autosport:

The Britcar 24 Hours has banned GT3 and sports-prototype machinery for next year’s Silverstone event (..)

Und haben die keine Angst, dass ihnen die Kunden weglaufen?

Nein, im Gegenteil, die GT3-Verbannung soll die kleineren Klassen wieder zurücklocken:

Britcar 24 Hours founder James Tucker said the result prompted a rethink to build interest (..).

(Danke John!)

Britcar | Tucker | GT3Ban |


Dienstag, 31. März 2015

Silverstone hat einen Dachschaden.

Auch andere Rennstrecken haben ihre Probleme.

Tags: Silverstone | Dachschaden |


Mittwoch, 14. Januar 2015

F1: Location immer noch TBD.

So langsam merken die anderen auch, dass der Formel 1 Lauf am Ring noch nicht unter Dach und Fach ist:

“Carsten Schumacher, CEO of the circuit, today confirmed that no deal to host the race has yet been done and that any proposed deal ”will have to remain affordable."

Ganz schön hohes Ross, auf dem der Herr CEO da sitzt.

Tag: Formel1 |


Sonntag, 20. Juli 2014

Und auf einmal wundern sie sich, dass beim Formel 1 die Zuschauer ausbleiben?!

Beim Formel 1 Rennen in Hockenheim werden für den heutigen Rennsonntag nur knapp 50.000 Zuschauer erwartet - da waren in Silverstone selbst Freitags mehr (am Renntag 120k). Toto Wolff meint: das müssen wir analysieren und Niki Lauda rechnet in DIE WELT ab. Seiner Meinung nach liegt es u.a. daran, dass die Formel 1 nicht auf Facebook ist.

Mich fragt zwar keiner, aber ich biete mal ein paar Thesen, warum das - besonders in Deutschland - nicht funktioniert. Und da hat ein Arbeitgeber von Niki Lauda großen Anteil daran: RTL.

Furchtbare Fernsehübertragungen.

  • RTL bietet den unterirdischsten Kommentar, den man sich im Motorsport vorstellen kann. Für jemanden, der den Sport wirklich mag, ist es die reinste Folter. Schlimmer ist nur noch die DTM/ARD, ich glaube es gibt auf der ganzen Welt keine schlechteren Renn-Berichterstattungen.

    Es gibt nur ein Rennen in Deutschland (und eines um die Ecke in Spa), den Rest muss man sich also vor dem Fernseher anschauen, wenn man die Saison verfolgen will. Und das geht als Motorsport Anhänger bei RTL leider garnicht. Das ist anscheindend auch nicht das, was RTL will. Die machen mehr so eine Livestyle Geschichte in der Annahme, dass das die Leute sehen wollen. Auf die RTL Zuschauer mag das tatsächlich zutreffen, für Motorsportfans ist es die reinste Qual.

    Nicht nur die F1 ist in der Zeit stehengeblieben, RTL ist es auch und ich bekomme regelmässig Plaque, wenn Heiko Wasser irgenwelche unnützen Zahlen “für die Statistikfans unter Ihnen” zum besten gibt oder sich an den Positionen “der deutschen Piloten” aufgeilt. Für einen echten Race-Fan ist das doch total Nebensache! Wir wollen guten Sport sehen.

    Über Kai Ebel brauchen wir garnicht reden.

    Aber das werden die nie kapieren. Ich verfolge - wenn es mir die Zeit erlaubt - das ein oder andere Rennen bei BBC. Die Läufe, die bei denen aus Lizenzgründen nicht im Fernsehen ausgestrahlt werden, kann man dann per Radiostream hören und das deutsche Fernsehbild ohne Ton laufen lassen. Allan McNish und Live Timing dazu - läuft. Nichtmal die RTL-Werbung schafft es einen zu stören.

Schumi Mania - ein Relikt aus vergangenen Tagen.

  • In Deutschland war die Formel 1 in den vergangenen Jahren ein Michael-Schumacher-Phänomen (Keep fighting Michael!). Der Zug ist längst abgefahren, aber RTL klammert sich immer noch daran fest. Wenn man sich damals die Besucher angeschaute, dann konnte man sowieso nur mit dem Kopf schütteln. Das war eine ganz seltsame Spezies, so ein Zwischending aus Kegelclub und Rote Funken - hab ich zwar nie wirklich verstanden, aber war klar, dass das nicht ewig so laufen wird.

    Deutschland ist auch keine Motorsport Hochburg. RTL und ARD halten die Zahlen aufgrund ihrer Reichweite künstlich hoch und prügeln die Veranstaltungen in die Wohnzimmer. Ein gutes Indiz ist die Presselandschaft, die sich mit Rennsport beschäftigt: Speedweek hat die Segel gestrichen, Motorsport Aktuell hält sich gerade so über Wasser - das war’s. In UK, Spanien oder Italien sieht das mal komplett anders aus. Da sind die Leute noch richtig begeistert und folgen dem Sport aus eigenem Interesse. Da gibt es dann sogar eine Zeitung extra für Rennautos.

Langweilige Rennen.

  • Die Formel 1 vor Ort ist langweilig. Ja - der Speed ist beeindruckend und die Bremswege sind es auch - aber Rennverlauf und Action sind langweilig. Dieses Jahr wurde auch noch eine der wenigen übriggebliebenen Attraktionen gestrichen: der Sound. Witzigerweise nimmt die Werbeindustrie für ihre Clips den Sound vom letzten Jahr und denkt es merkt schon keiner.

Die F1 Autos sehen alle gleich aus.

  • Die Technik ist überdefiniert. Alle Autos sehen gleich aus, würde man sie neutral lackieren, man könnte sie nicht mehr auseinanderhalten. So wie bei GP2: identische Autos, unterschiedliche Lackierung. Die technischen Freiräume, die den Ingenieuren bleiben, sind für die Zuschauer im Inneren des Fahrzeugs verborgen.

Arroganz.

  • Die F1 ist arrogant. So richtig abgehoben und überheblich. Das passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

    Nicht-arrogante Sportarten bemühen sich um Dialog mit ihrer Fanbasis - und da spielt natürlich Social Media eine große Rolle.

    So gesehen hat Niki Lauda - teilweise - Recht. Aber Facebook und Twitter alleine werden es nicht richten, denn - das haben viele Beispiele in der Vergangenheit bewiesen - eine erfolgreiche Social Media Strategie kommt in erster Linie von innen. Aufgesetzte Kanäle, die nicht glaubwürdig sind, können den Schuss sogar nach hinten losgehen lassen.

    Aber bei dem Level an Überheblichkeit, den die F1 heutzutage zur Schau stellt, sehe ich wenig Chancen. Die übriggebliebenen interessierten Zuschauer, die es hierzulande noch gibt, bekommen es regelrecht um die Ohren gehauen: abgeriegeltes steriles Fahrerlager, strategische Entscheidungen gesteuert von einer ebenso arroganten FIA - wer lässt das schon mit sich machen. Die Sache mit den Penisnasen war doch das beste Beispiel: gegen den Willen ALLER - sogar der Teams - wurde die peinliche Optik durchgedrückt. Resultat: die Autos sehen aus wie Clowns.

    Apropos Social Media: wie heisst eigentlich Niki Lauda’s Facebook Account? Siehste.

Aerodynamik mit viel zu viel Anpressdruck.

  • Der grösste Killer in meinen Augen ist jedoch die Aerodynamik. Heutige Formel 1 produzieren soviel Anpressdruck, sie könnten mit 200 km/h an der Decke fahren. Das ist zwar beeindruckend, aber was hat der Zuschauer davon?

    Im Gegenteil: Überholmanöver werden erschwert, weil man im Windschatten Downforce verliert. Und es gibt aufgrund der hohen Kurvengeschwindigkeiten nur eine Ideallinie, auch das erschwert das Überholen. Doch das Schlimmste an der ausgefeilten Aero: man kann als Zuschauer von aussen einen überragenden Fahrer nicht mehr ausmachen. Wenn man sich einmal an den irren Speed gewöhnt hat, dann gleicht ein Formel 1 Rennen einer Hochgeschwindigkeits-Parade auf Schienen. Und durch die Überrundungen verliert man sogar den Überblick, wer an welcher Stelle liegt. Handy kannste in so einem Fall vergessen, zuviele Leute - zu dünnes Netz.

    Letztes Jahr habe ich mir zufällig den Nürburgring F1 Lauf vor Ort angeschaut - hätte es nicht mittendrin eine Safety Car Phase gegeben, wo sich alle wieder nach Position einreihen mussten, ich hätte nichts mehr geblickt. Nicht weil ich zu doof dafür bin - würde ich jetzt nicht pauschal ausschließen ;) - aber die Leute um mich um wussten es auch nicht besser.

    Schonmal aufgefallen, dass die spannensten Rennen ausgerechnet die sind, wenn es regnet? Sollte eigentlich zu denken geben - macht es aber nicht. Jetzt könnte man die Strecke künstlich bewässern, was natürlich Quatsch ist - oder man schraubt die Aerodynamik - und damit den Grip - massiv runter.

    Das würde den herausragenden Fahrern wieder die Chance geben, ihre Talente zu zeigen, so dass es auch jeder sieht: Fahrgefühl, saubere Linie, Reflexe, Limit ausloten und den Portion Mut, den diese Piloten so besonders macht. Solange man das nicht von aussen als normaler Zuschauer sehen und bewerten kann, macht es wenig Sinn ein Rennen vor Ort zu besuchen.

    Und das erleben wir gerade: keine 50.000 Zuschauer, das ist Bundesliga-Fussball-Niveau.

Grosse Hoffnung, dass sich etwas ändert, habe ich nicht. Zwar haben die deutschen Hersteller/Sponsoren ein Problem, aber das wird B.Ecclestone - bzw. seinen Nachfolger - wenig jucken. Um fundamental etwas zu ändern, müsste es richtig wehtun und ich fürchte das werden wir nicht erleben.

Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn andere Serien versuchen, die entstandene Lücke zu füllen und einen beeindruckenden und spannenden Wettbewerb etablieren, der allen Beteiligten - Zuschauern wie Aktiven - großen Spass macht!

Tags: MikeRant | Formel1NikiLauda | TotoWolffSocialMedia | Besucherzahlen | Hockenheim |


Freitag, 09. Mai 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Was sonst noch passiert ist:

NEIN. Doch. Oh!!

(Den Begriff Inverstor im Zusammenhang mit Rennstrecken kann ich echt nicht mehr hören.)

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 20. April 2014

FIAWEC Live Stream nur noch gegen Bezahlung.

Der Saisonstart der WEC heute in Silverstone mit Audi, Porsche und Toyota Werksteams in der LMP1 - also eigentlich eine spannende Geschichte - wurde hinter eine Paywall gepackt.

Der Shitstorm auf Facebook nimmt dann mal Anlauf, denn in den Vorjahren gab es immer eine vernünftige kostenlose Internet-Coverage. Waren gut unterwegs sich eine solide Fanbasis aufzubauen. Prima Idee, denen wegen ein paar Euro Fünfzig die Tür vor der Nase zuzuhauen.

Ob sich Porsche seine Le Mans Rückkehr so vorgestellt hat?

Radio Le Mans ist zum Glück auf Sendung, Live Timing geht auch.

Tags: FIAWEC | LeMans | LM24


Dienstag, 30. April 2013

Übersicht 6h-Rennen in Spa, WEC.

Am Wochenende, genauer gesagt am Samstag 4.Mai, findet in Spa der 2.Lauf zur Langstrecken-WM statt. Neben Silverstone (war schon) und Le Mans (kommt noch) ist Spa der einzige europäische Auftritt der WM. Danach so: BRA, USA, JPN, CHN, BHR.

Andy hat seinen Spotterguide fertig, alle 35 Autos mit Fahrern und Unterscheidungsmerkmalen mit drauf - passt schön auf eine DIN-A4 Seite:

Spotter Guides: Spa 6 Hours.

Die wichtigsten Links (werde den Eintrag hier aktuell halten):

Preview:

Tags: FIAWEC | Spa6h


Freitag, 26. April 2013

Besuch der WEC bei den 6h von Spa ...

… ist fest eingeplant! Gerade kam von der WEC die Bestätigung als Fotograf, daher schonmal für Euch die Vorwarnung, daß das hier jetzt leicht Le Mans lastig werden könnte die nächsten Tage. Also nach VLN 3 - eh klar. ;)

Mit dem Manthey/Raeder Team, den Kölner Toyotas, den bayerischen Allradlern, Nordschleife F1 Fahrer Nick Heidfeld, aber auch so Leuten wie Pierre Kaffer und Pedro Lamy, dazu noch Glastec Ansgar und viele weitere Fahrer, die ansonsten auch gerne den Ring besuchen, wird das fast ein Heimspiel!

Mein letzter Spa-Besuch liegt schon eine Weile zurück, damals habe ich solche Fotos gemacht.

M3 GTR - das war 2004.

Ist ein gutes Warm Up für mich für’s Nürburgring 24h-Rennen zwei Wochen später und Le Mans steht dann auch noch an Ende Juni. (Diesmal aber nicht mit dem Fahrrad!)

Vielleicht sind ja auch Leute aus dem Forum vor Ort, hier schonmal der Zeitplan, das 6h-Rennen läuft am Samstag (!) 4.Mai von 14.30 bis 20:30 Uhr - das wird eine Riesenshow.

Ist der 2.WEC Lauf von insgesamt 8 Rennen und Lauf Nummer 3 ist dann schon Le Mans. Toyota kommt zum ersten Mal für dieses Jahr mit dem neuen Auto, die hatten bisher den Vorjahreswagen auf der Bahn.

Silverstone war das erste Rennen und es hat sich gelohnt den Live Stream anzuschauen. Für die Lieberzuhausebleiber gibt es das aus Spa auch wieder mit John Hindhaugh und Crew. Oder natürlich Eurosport mit the One-and-Only Gustav Büsing.

Tags: FIAWEC | Spa6h


Sonntag, 14. April 2013

Silverstone WEC 6h-Rennen.

Heute das erste WEC Rennen der Saison - startet um 13 Uhr unserer Zeit in Silverstone. Die Rennen der WM gehen immer über 6 Stunden - außer Le Mans 24h.

In 3 Wochen ist das Rennen in Spa, da plane ich mal hinzufahren und 22./23.Juni steht Le Mans auf dem Programm.

Für Manthey ist heute der erste Auftritt als Porsche Werksteam, so ist das Training ausgegangen.


FIA WEC - LIVE von fiawec

Beim Streaming gibt sich die WEC richtig Mühe, hat alles übersichtlich in einem “Live Module” zusammengefasst:

live.fiawec.com

Der Stream an sich kommt von Dailymotion, das man sich auch auf den Fernseher schicken kann (mit Apple TV zum Beispiel).

Ganz wichtig auch Andy Blackmores Spotterguide:

spotterguides.com/2013-wec

Radio Le Mans ist natürlich auch drauf, sind schon live:

radiolemans.com

Weitere Links werd ich als Updates einfügen …

UPDATES:

  • Mark Webber hat einen 5-Jahres Vertrag bei Porsche unterschrieben! Die fahren ja ab nächstes Jahr in der LMP 1 mit. Meinte eben John Hindhaugh bei Radio Le Mans.
  • Die Streamseite von der FIA hatte nach 1 Std Renndauer knapp 11.000 Zuschauer - nur mal so als Größenordnung.

Freitag, 12. April 2013

Mikebericht vom VLN 2 Freitag.

Ein paar Eindrücke von den beiden Trainingssitzungen heute - erst gab es ein GP-Training der VLN und danach die üblichen Freitags-Einstellfahrten.

Heftig viele Fahrzeuge, klar bei über 200 Nennungen.

Martin Tomczyk auf dem einen, Augusto Farfus auf dem anderen Z4. Aber ob er 24h fährt konnte er noch nicht sagen.

Sieht fast sommerlich aus, aber war noch ziemlich frisch. Naja, besser als Schnee.

Das typische BMW-Fritten-Bild :)

Karl Mauer - hatte einiges um die Ohren wie das gesamte VLN-Team. Gab keine Warmlauf-Phase, dieses Jahr direkt Vollgas. Aber in 5 Wochen ist schon 24h-Rennen!

Martin Tomczyk beim Sockenzeigen.

Die richtig wichtigen Sachen übernimmt Sabine persönlich!

Früher Yokohama, heute Michelin. Und einen Werksfahrer gibt's auch: Patrick Pilet. Das war der, der noch nie auf der Nordschleife war und letztes Jahr den Manthey-Porsche beim Start gefahren ist, nachdem Jochen Krumbach in auf Pole gestellt hat. Und er kam aus seinem Stint als 1. wieder zurück. Die sind schon hart drauf.

Wieviel Bier waren denn bei der Nummer im Spiel? Kölner - eh klar.

Das ist VLN!

Der GT3 GT-R von innen ...

... und von aussen. Diese Flaps sind waffenscheinpflichtig.

Der schnellste Ford im Feld rollt dieses Jahr auf Dunlop.

Die Opels sehen gut aus, bei dem Heckspoiler hat sich jemand richtig Mühe gegeben.

Auch innen gibt's nix zu meckern.

Arno im Toyota GT 86.

Gewöhnungsbedürftig in weiß!

Stuck Pheonix R8.

Neu und unschuldig weiß.

So von innen.

Schattenspender!

Olaf Manthey war nicht dabei, weil in Silverstone (WEC).

Raeder steht jetzt auch auf dem Manthey-Porsche drauf. Also - wenn man richtig sucht ;)

STR FTW!

24h-Rennen 2001 - die Warsteiner Aufkleber sind noch original.

Da issa ja! So lange drauf gewartet und dann steht der ganz unschuldig da rum.

Der Anfang einer großen Karriere im Porsche Cup! ;)

Man kann's auch ruhig angehen lassen.

Jetzt weiß ich auch, warum der in der Prototypenklasse fährt: Wasserstoff-Antrieb. Hat 350 bar auf'm Tank. Sieht man so von außen garnicht.

Das sind die GPSAugen. Erschien alles ein bisschen hektisch, aber wenn es gut funktioniert?

Ford, N-fiziert.

Immer gut an der Frisur zu erkennen: Dom Farnbacher.

Hat den Einsatz vom Farnbacher-Team unterstützt.

Klasse Sound hat der.

1 McLaren von Dörr, aber beim 24h-Rennen sind wieder 2 geplant.

Der Lotus.

Und Subaru.

Umgestiegen von Clio auf Opel Cup.

Schicker Helm!

Typisches Frauenhandy ;)

Immer noch die 2 Jahre alten Save The Ring Aufkleber - auf beiden Seiten auf der Stoßstange. Das macht so schnell keiner nach und langsam sind die auch nicht.

Wasserzufuhr muß stimmen.

Marco Holzer morgen mit Jochen Krumbach.

Alle packen an ...

... und unser Fahrer des Jahres sitzt da, wo er hingehört.

Neuer Hyundai mit Paul und Sebastian, ...

... eingesetzt von den Schumännern.

Neuer Zensen-Mini.

Veloster heißt der.

Gute Haltungsnoten!

Inklusive Gebrauchsanweisung.

Passt.

Kohlhaas, Kohlhaas.

Die blauen Ferrari.

Der 1,6er jetzt mit richtig Druck (R5).

Klassiker, echt schick.

Uwe Alzen Z4 ...

... kann sich sehen lassen!

Genauso wie der Auftritt in der Box. Ein Porsche ist auch im Gepäck.

Ja zum Nürburgring!

Der Lotus von innen.

Team Farnbacher.

Auf den letzten Drücker!

e-unit und E-Unit.

Dupré Motorsport.

Bei Audi karren sie schon Container ran.

Kann man so stehen lassen! :)


Sonntag, 05. Februar 2012

Übrig Ns vom Sonntag.

Aus dem N-Forum:

Übrig Ns:


Donnerstag, 15. September 2011

Wie man es nicht machen sollte.

In der aktuellen MOTORSPORT aus England liest man im Editorial von Damien Smith:

The catchword for sports venues these days is to make them ‘destinations’. That was the aim of the major developments at the Nürburgring, a circuit whose heritage we celebrate in this issue. A roller-coaster that we’ve never seen run and a cavernous (and often empty) shopping mall are soulless warnings to Silverstone of how not to do it.

Nach Millionengrab steht der Nürburgring als nächstes Paradebeispiel bereit: für die Entwicklung von Rennstrecken auf der Welt, wie man es nicht machen sollte.


Montag, 12. September 2011

Übrig Ns vom Montag.


Freitag, 29. Juli 2011

Fotos VLN 6, Freitagstraining.

Hab ein paar Fotos vom Freitagstraining heute mitgebracht. Über 160 Starter, garnicht schlecht - das 24h-Rennen Spa ist ja auch dieses Wochenende.

Marco Schelp hat auch seinen 4-Liter V8 Z4 mitgebracht, er möchte damit mit den Tischners beim 24h-Rennen Silverstone mitfahren.

Die Achterbahn wollen die heute wieder nachts testen, die nennen das Coastertest.


Sonntag, 10. Juli 2011

Übrig Ns vom Samstag.

“In den letzten Jahren sind wichtige Entscheidungen unserer Partei eigentlich immer in irgendwelchen Hinterzimmern und von kleinen Zirkeln getroffen worden.”


Samstag, 27. Februar 2010

Sabine hängt grade in England rum, um Verstärkung für den Frikadelliporsche zu finden. Talente gibt es jede Menge, denn sie ist Jurorin der GT Academy in Silverstone.
Mittwoch, 27. Januar 2010

Silverstone wird umgebaut, man gönnt sich eine "Arena". Die Auslaufzonen werden vergrößert, denn in Zukunft möchte man sowohl MotoGP als auch Formel 1 Rennen austragen. Das Ganze wird mit Fingerspitzengefühl umgesetzt: We’re keeping all the old heritage bits, but is it a shame that something like Bridge won’t be used? It will still exist, and we can still use it as [part of] a classic circuit. In terms of moving with the times it’s the right thing to do, and it’s also good to have something new for people to race on."
Die Kosten sind nicht ohne, bisher wurden 7 Mio. englische Pfund verbuddelt.


Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)