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Donnerstag, 27. August 2020

Unverpestete Routen verpesten.

Wenn man mit dem Sportwagen unterwegs ist, möchte man natürlich frische Luft genießen und dem Motor viel Sauerstoff gönnen, um diesen dann in Antrieb und Abgas umzuwandeln.

Porsches Navigations-App "Roads" stellt ab sofort Informationen zur Luftqualität auf der geplanten Route zur Verfügung. Sie greift dabei auf Daten des Start-ups "Clima Cell" zurück, das weltweit hunderte Millionen Sensoren für genaue Wettervorhersagen nutzt. Die App zeigt die Luftqualität über ein Ampel-Symbol an, Fahrer können auf dieser Basis entscheiden, ob sie mit geöffneten oder geschlossenen Fenstern fahren wollen.

Na da fällt uns sicher allen ein Stein vom Herzen, dass die geschundenen Porschefahrer nicht in den Abgasen von anderen rumfahren müssen.


Donnerstag, 20. August 2020

Neuer Tesla Roadster Sportwagen soll Zentralverschluss bekommen.


Donnerstag, 13. August 2020

BMW entwickelt neuen M3 Kombi.

Beziehungsweise Touring.

Mike Frison / renn.tv

Wobei sich die Pressetexte dazu lesen wie der Instagram-Post eines (einer) 17-Jährigen:

Der 6-Zylinder M TwinPower Turbo Motor unter der Motorhaube ist gesetzt. 5 Türen und ein hochvariabler Gepäckraum sind genau das, worauf Fans dieses Modells seit langem warten. Als vierte Modellvariante erfüllt der BMW M3 Touring die Hoffnungen all jener, die das M typische Zusammenspiel von rennsport-orientierter Performance und Alltagstauglichkeit auf die Spitze treiben wollen. Mehr Fahrspaß und Präzision gab es in einem Premium-Mittelklasse-Kombi noch nie. Mehr funktionalen Nutzwert in einem reinrassigen Sportwagen ebenfalls nicht.

Über Motor- und Fahrleistungen darf gerne weiter spekuliert werden. Breite Achsen, unübersehbar große Lufteinlässe an der Front und vier Abgasendrohre am Heck lassen aber keine Zweifel aufkommen, dass die ikonische M DNA auch im neuen Karosseriekleid vollumfänglich erlebbar sein wird.

In Englisch im Kundenmagazin ist es besser:

Never say never: here is an exclusive first look at a completely new model from BMW M – the BMW M3 Touring. Ahead of the world premiere of the new BMW M3 Sedan and the new M4 Coupé, BMW M is taking its range to the next dimension. The combination of M specific high performance, an increase in available interior space and the intelligent functionality of a Touring model make the BMW M3 G81 a very special vehicle.

Es wird auch bald die ersten Bilder in Aktion geben, denn:

The extensive development process that the new BMW M3 Touring will go through over the next two years is proof that it is first and foremost an M3. The first drives of its intensive testing and tuning programme, which take place on the Nürburgring's Nordschleife, will start in the next few days.

Jetzt die spannendste Frage: was wird der Wagen wiegen? Welches Zielgewicht setzen sich die BMW Ingenieure? Eigentlich dürfte so ein Auto nicht mehr als 1.400 kg wiegen - und das ist noch viel. Aber der letzte M3 wiegt - ohne Kombi - schon 1.600 kg. Ich fürchte das neue Auto wird wieder eine Schwerbau Wuchtbrumme, aber ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht sollten sie sich die Leichtbau Dienste von Gordon Murray sichern.

BMWM3 | Kombi | Touring | Leichtbau | Schwerbau |


Sonntag, 02. Februar 2020

Ist Porsche Sportwagenbauer oder SUV-Hersteller?

Hier die Produktionszahlen für 2018:

Mike Frison / renn.tv

Die SUVs - also Macan und Cayenne - machen inzwischen mehr als die Hälfte der Produktion aus (64,5%).

Eigentlich sollte man Porsche als SUV Hersteller bezeichnen, der auch Sportwagen baut.

Der Elfer liegt nur bei 13,5%.

Porsche | Sportwagen | Produktion |


Sonntag, 24. November 2019

Frikadelli hatte einen erfolgreichen Betriebsausflug in Südafrika.

In der Pressemitteilung von Porsche liest sich das so:

Porsche hat erstmals den Herstellertitel in der Intercontinental GT Challenge gewonnen. Beim Finale der weltweit wichtigsten Meisterschaft für GT3-Sportwagen in Kyalami (Südafrika) fuhr der Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Teams zum Sieg.

Und während Barweiler weiter an seinem Weltruhm arbeitet, kann sich die VLN ja mal fragen, warum sie den Lokalmatadoren die Tür gezeigt haben.


Freitag, 06. September 2019

Neuer Porsche Taycan - fast so groß wie mein Transit Kastenwagen LKW.

Wurde jetzt offiziell vorgestellt - war ja im Vorfeld schon öfter hier im Blog Thema.

Spannend waren in erster Linie die technischen Daten, denn nachdem Tesla von der Industrie immer belächelt worden war, hat man die Latte quasi selbst hochgelegt.

Stellt sich raus: ist wohl doch nicht so einfach.

Oder anders ausgedrückt:

Range-wise, the Porsche Taycan is the only car to come close to the 2012 Model S 265/312 mile range and it has next to nothing in interior space. Jaguar and Audi which have more robust interiors were barely able to eclipse 200 miles of EPA range while Chevy and Kia/Hyundai have now gotten into the 240–250s with their smaller more efficient cars.

Um den Taycan überhaupt konkurrenzfähig darstellen zu können, muss man einen 2012er Tesla bemühen.

Audi und Jaguar haben schon bei der Reichweite enttäuscht - jetzt kommt Porsche dazu. Vielleicht der Grund, warum Porsche seine Anteile bei Rimac weiter erhöht hat: von 10% auf 15,5%.

Was mich aber am meisten verdutzt hat, sind die äußeren Abmessungen des Taycan: 2,15 Meter breit und 5 Meter lang!

Kein Druckfehler:

Mike Frison / renn.tv

Und das Ganze bei 2,3 Tonnen Gewicht - was für ein Panzer.

Da nützen Design und niedriger Schwerpunkt auch nicht mehr viel, das Ding ist ja ein LKW. Und das soll jetzt die Zukunft sein?

Mal zum Vergleich: mein Transit Bloggermobil ist ein FT350 mit hohem Dach und langem Radstand. So mit das Größte, was es gibt. Länge: 5,68 Meter - Breite: 2,37 Meter (mit Riesenspiegeln, ohne: 1,98 Meter). Das ist ein LKW. Leergewicht übrigens 2,2 Tonnen.

Mike Frison / renn.tv

Hier noch eine Vorstellung des neuen Porsche bei emobly, die dem Taycan eigentlich wohlgesonnen sind und sich freuen, dass er endlich da ist - denen es aber schwerfällt positive Merkmale herauszuarbeiten. Immerhin - sie versuchen es.

Porsche | Taycan | Elektro |


Samstag, 15. Dezember 2018

Vortrag einer Schülerin bei der Uno Klimakonferenz.

Die 15-jährige Greta Thunberg aus Schweden hat bei der Uno-Klimakonferenz in Polen die versammelten Funktionäre richtig alt aussehen lassen und ihnen ordentlich die Leviten gelesen:

youtu.be/HzeekxtyFOY

“You are not mature enough to tell it like it is - even THAT burden you leave to us children.”

Treffer - versenkt.

Jason Kottke hat es aufgegriffen und hat weitere interessante Details:

She has stopped eating meat and buying anything that is not absolutely necessary. In 2015, she stopped flying on airplanes, and a year later, her mother followed suit, giving up an international performing career. The family has installed solar batteries and has started growing their own vegetables on an allotment outside the city. To meet me in central Stockholm, Thunberg and her father rode their bikes for about half an hour; the family has an electric car that they use only when necessary.

Wir verhalten uns selber wie die 3 Affen, wenn wir uns der Gegenwart nicht stellen. Und mit dieser Ignoranz unseren eigenen Kindern die Zukunft versagen.

Und jetzt stellt Euch mal vor, Ihr müsstet mit Greta über Motorsport diskutieren. Da wird auf einmal die Sinnlosigkeit eklatant deutlich und dabei braucht man nur 1 und 1 zusammenzuzählen. Die Diskussion über den eigenen CO2 Verbrauch wird die Gesellschaft spalten und während Einige meinen es sei Luxus im dicken SUV oder PS starken Sportwagen unnötige Spazierfahrten zu machen, mühen sich andere mit dem Fahrrad durch den Regen, um ihren Beitrag zum Erhalt des Klimas zu leisten.

Der Motorsport - also der mit dem Verbrennungsmotor - wird geächtet werden und schon sehr bald so uncool und verachtenswert sein wie eine Elefantenjagd in Afrika.


Freitag, 28. September 2018

Neuer Porsche 935.

700 PS, 77 Stück, 701.948 € netto.

Porsche stellt neuen 935 vor.

Schickes Teil, kann sich sehen lassen!

Wurde im Rahmen der Rennsport Reunion bekanntgegeben - hier die Details.

Die Privatversion wäre ja dann der Kremer K3 - der sich natürlich auch nicht zu verstecken braucht. Und der nächstes Jahr seinen 40. Le Mans Gesamtsieg Geburtstag feiert - den wir dieses Jahr schonmal geübt haben.

UPDATE:

Zum Thema Porsche 935 ist mir noch was ein- bzw. in die Hände gefallen:

Zum Thema Porsche 935 ist mir noch was ein- bzw. in die Hände gefallen

Porsche | Porsche935 | RennsportReunion | MobyDick |


Samstag, 02. Juni 2018

Der Frikadelli-Porsche bekommt Konkurrenz bei den fleischernen 911ern.

UPDATE:

Mit passender Old School Boxendeko dazu!


Montag, 21. Mai 2018

Besuch bei der Formel E und dem Berlin Grand Prix.

So eine Email hat man auch nicht alle Tage im Posteingang und beinahe hätte ich sie sogar in den Spam-Ordner verschoben:

Wir laden Sie herzlich ein zum Formel E Berlin E-Prix, auf dem Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, am 18. und 19. Mai 2018. Bitte geben Sie uns zeitnah eine Rückmeldung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Wo ist der Haken? Die Mail kam mit freundlichen Grüßen aus Zuffenhausen - von Porsche und wie sich rausstellte völlig hakenlos. Im Gegenteil.

Aber wieso Porsche? Die fahren doch noch nicht in der Formel E mit? Kommen auch nicht nächste Saison, sondern erst übernächste!?

Egal - dachte ich mir - ich werde es in Berlin schon rausfinden - schauen wir uns den Spaß einmal an. Wobei ich das 24h-Rennen noch halb in den Knochen hatte (Do, Fr, Sa) und außerdem am Donnerstag noch Hondas in allen Gewichtsklassen durch die Gegend scheuchen durfte.

Und nachdem ich am Ring viel gelaufen und in Erlensee viel gefahren war, durfte ich in Berlin mal Passagier spielen. Ein Panamera Turbo S stand zur Abholung bereit und wie es sich gehört für einen Formel E Event gleich in der Hybrid Version:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Blenden wir mal für einen Augenblick die Kostenseite aus - das ist schon ein schwer beeindruckendes Automobil, wenn man mal die Gelegenheit hat in einem mitzufahren. Hat auch eine erwähnenswerte elektrische Reichweite von 40–50 km mit voller Batterie, die immerhin 14 kWh Energie bevorratet. Kann man extern laden (Plug-In) und lädt sich auch während der Fahrt relativ fix auf. Und Rekuperation gibt es auch.

Wisst Ihr noch die Porsche-Austellung in Berlin, die ich im Blog hatte? Das hätte ich damals beim Schreiben auch nicht gedacht, dass ich mir das selber anschauen könnte, aber es war unser erster Programmpunkt.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das ist der Bugatti-Motor. Der hat nicht einen, sondern 2 dicke Turbos:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Pro Seite!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Also insgesamt vier ausgewachsene Aufpuster - das ist doch mal Boost.

Ist eine witzige Ausstellung, aber nur noch diesen Monat. Der Grund für die Austellung:

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356–001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer Marke, die seit 70 Jahren weit mehr als nur Automobile produziert.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der Mission E war auch da:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und wie man sieht hat der Wagen sogar schon Patina:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und ein Easter Egg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und dicke 22-Zöller:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Mark Webber war vor Ort:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und hat erzählt, dass er kürzlich auch schon Mission E gefahren ist.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Hier ist Mark’s Bericht inklusive Video!

Rod Chong probiert eine Virtual Reality Brille aus, mit der man sich das Antriebssystem im Panamera Hybrid erklären lassen kann:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Rod kannte ich von früher, als er noch bei Speedhunters / EA war - da hat er mir mal die Gelegenheit gegeben die Situation am Nürburgring zu erklären. Das war 2012 - kleine Welt! Und schön sich mal in echt zu treffen.

Am nächsten Tag war aber dann Rennstrecke angesagt - bzw. Flugplatz Tempelhof:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sogar ein klitzekleiner Hinweis auf Porsche war zu finden:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Außerhalb des Geländes haben die Berliner eine riesengroße Ovalbahn, auf der sie mit allem möglichem rollenden Gerät unterwegs waren - sowas würde ich mir für zuhause auch wünschen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Als ich relativ früh morgens ankam, war es noch ruhig:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sollte sich aber bald ändern - später waren die Eventflächen, das Fahrerlager und die Tribünen rappelvoll:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Denn alle waren gekommen, um die Formel E zu sehen - mitten in der Stadt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Eigentlich wollte ich mit dem Gehörschutz einen Gag machen - hatte ich mir zuhause schon überlegt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber dann habe ich Zuschauer mit Ohrstopfen gesehen und wurde stutzig. Und tatsächlich - die Autos sind ziemlich laut. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben - eine Mischung aus Zischen und Pfeifen - aber alles andere als leise. Und dazu die Boxen mit Kommentar und Musik - die waren so laut, dass ich echt froh war den Hörschutz dabei zu haben. Die sind übrigens Maßanfertigung und super komfortabel - da wollte ich mal einen eigenen Artikel drüber schreiben - watch this space.

Bei den Zuschauern sind einige Pros dabei - dieser hier hat schon jedes Rennen in Berlin besucht und konnte mir Anfänger alles beantworten. Und er hatte einige Utensilien, die noch auf ein Autogramm warteten.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Aber auch sonst gab es viel zu sehen und zu entdecken, selbst der Nürburgring hat sich eingeschlichen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der schicke Audi aus der virtuellen Rennwelt - in der Realität angekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die Official Cars ungewohnt, aber elektrisch:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Skurril den Maibaum erklärt zu bekommen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und den Naschtisch bei den VIPs versteckt in der Dunkelkammer:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Viele Anbieter haben die Gelegenheit genutzt sich in dem Umfeld zu präsentieren, z.B. dieses witzige Unimoke Fahrrad:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Sind Berliner

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und konnte man auch probefahren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Wie man so einiges fahren konnte. Für Kinder:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Erwachsene:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das mit der Kartbahn zeigt mal wieder, wie unsinnig und kurzsichtig die ganzen fixen Installationen am Ring sind mit ihrem riesigen Investionsvolumen. Heutzutage baut man sowas temporär dort, wo es gebraucht wird.

Hier wurde auch ein Fahrer gesucht, aber bei dem Einsatzgebiet bin ich mir nicht so ganz sicher:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Seit dem StreetScooter bin ich ja DHL Fan - es ist sehr beeindruckend eine so große Firma zu sehen, die es schafft Innovationen zu entdecken, zu fördern und auf den Markt zu bringen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die hatten dort auch ein neues Lastenrad in Kooperation mit einem holländischen Hersteller und ich muss ja alles Mobile auszuprobieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Die T-Shirt Farbe passt ja schonmal. Muss ich mir merken, falls ich mal auf Jobsuche bin!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Oh oh - Mellowboard - Pulsschlagverdopplung!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich erkläre das mal: mein Ideal der mobilen Fortbewegung ist ein elektrisches Skateboard, weil es klein, schnell und trotzdem ausdauernd ist. Das Problem: die Dinger sind noch sauteuer und man braucht ein paar Skills, um am Zielort und nicht im Spital anzukommen. Auf meinem Weihnachtswunschzettel vor ein paar Jahren stand ein kleines Pennyboard, das ich auch bekommen habe. Und mit dem ich seitdem mehr oder weniger erfolgreich übe. Und darauf warte, dass die elektrischen Versionen im Preis fallen. Oder ich vielleicht mal irgendwo ein elektrisches Skateboard ausprobieren kann.

Und da ist dann auf einmal dieser Mellow-Stand vor mir - da war klar: jetzt wird es ernst!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding ist der Hit - Johannes Schewe, Gründer und CEO - hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und dann bin ich tatsächlich gefahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Ding geht stramm zur Sache, traut man dem kleinen Apparat nicht zu. Jedenfalls schneller, als es für mich vernünftig wäre. Da waren andere sicherer unterwegs und haben direkt mal das Aufgabengebiet erweitert:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Danke Johannes für die geduldigen Erklärungen - ich bin jetzt Fan:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Leider richtig teuer das gute Stück mit knapp 2.000 € - aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es sein Geld wert ist. Super hochwertig und durchdacht, läuft fast unhörbar leise mit Direktantrieb - genau mein Fall, ich fürchte ich muss das haben.

Zurück beim Sport war Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg oft umlagert und beliebtes Selfie-Opfer. Das war ziemlich lustig, denn er schnappt sich dann immer das Handy der Jagenden und macht das Foto selber - ich schätze er hat rausgefunden, dass das dann schneller geht und ist ja auch ganz cool zu wissen, dass er das Foto gemacht hat:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Zwei Monegassen unter sich:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Selbst El Presidente gab sich die Ehre - der Stellenwert der Formel E ist überall zu spüren:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico war aber nicht nur zum Gucken da, denn das Generation 2 Auto …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… wurde zum ersten Mal fahrend ausgeführt - von Nico Rosberg:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Nico hat die Ausfahrt schon verarbeitet in seinem Vlog - passend zum Porsche Bezug startet die Sequenz bei 9:11:

youtu.be/XyxVnW-YBKM?t=9m11s

Von der Formula E Orga gibt es auch ein Video dazu.

Spannend auch das Roborace Projekt - hatte ich ja schon öfter hier im Blog.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Jetzt war die Gelegenheit alles erklärt zu bekommen …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und Timo hat sich die Mühe gemacht:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das Team ist gut im Stress alles fertig zu bekommen. Das Problem sei dabei nichtmal die Schwierigkeit der einzelnen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr alles zusammenzufügen und Kontrolle über die Komplexität zu erhalten.

Sie hatten in Berlin einen kleinen Wettbewerb, wo auf der Strecke zwei Teams gegeneinander angetreten sind. Ich dachte immer, die Autos würden mit AI gesteuert, aber es sind vielmehr Algorithmen, die von konkurrierenden Teams unterschiedlich umgesetzt werden. Am Ende fährt das Auto aber nach wie vor autonom, es wird also nicht einfach nur die Strecke einprogrammiert.

Und da es Traditionen zu wahren gilt, gab es wie beim Hondafahren auch in Berlin einen schönen Stickertausch - diesmal mit Roborace-Rod:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Daniel Abt hatte beim deutschen Heimspiel eine große Fangemeinde:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… konnte nach Pole auch das Rennen für sich entscheiden. Es wurde sogar ein Audi-Doppelsieg.

Hier sind die Race-Highlights im Video:

youtu.be/X_A-cUtbgSQ

André Lotterer hätte ich es auch gegönnt …

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… aber er kämpft noch weiter nach vorne zu kommen.

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Der André ist ein gutes Stichwort, denn beim Abendessen mit den Porscheleuten kamen wir auch auf die Rekordrunde in Spa zu sprechen. Da ist nämlich nicht nur das Auto am Limit, sondern auch der Fahrer. Die hatten alle mächtig Respekt vor der Nummer, es stehen ab und zu immerhin 5G auf der Fliehkräfteuhr. Leider können wir auf das Onboardvideo lange warten: keine Kamera im Auto.

Pikes Peak war für den Chef–919 übrigens auch im Gespräch - eh klar. Aber das ist inzwischen konzernintern schon besetzt - schade.

Und extra zur Gestaltung meiner eleganten Übergänge war Maren Braun auch in Berlin:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und Fritz Enzinger, der inzwischen den Motorsport für die gesamte Volkswagen-Gruppe leitet:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Lange nicht getroffen habe ich Romolo Liebchen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Meiner Meinung nach ist er der Grund, warum BMW Motorräder vom biederen Rentnerboxer inzwischen zum gefragten Rennmotorrad avanciert sind. Mit einer privat eingesetzten BMW Boxer in der Motorrad-Langstrecken-WM hat er den Münchnern gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel mit einem Sieg in der Proto-B-Klasse, bei der auch ein gewisser Christian Kohlhaas mitgewirkt hat.

BMW ist inzwischen die Marke, die es zu schlagen gilt - aber Romolo’s Initialzündung kaum bekannt. Schön, dass er wieder an den Rennstrecken anzutreffen ist - bekleidet bei Audi Sport jetzt das Amt als Leiter Beschaffung, Qualitätssicherung und Partnerschaften. Da kann ich mir vorstellen, dass einige Lieferanten in’s Schwitzen kommen, wenn er anfängt Fragen zu stellen.

Nicht in Frage stellen lässt sich die Bedeutung der Formel E, wenn jetzt sogar schon WTF1 vor Ort ist:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und das ist Matt, arbeitet im Porsche Drive Tribe Team:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Das war ganz lustig, denn als Mark Webber dieses Video für Drive Tribe auf der Heimfahrt zum Hotel gemacht hat, saß ich im Sitz daneben :)

Das ist der Formula Student aus Zürich - 4 Radnabenmotoren, die je nur 3 kg wiegen, aber jeweils 50 PS haben. Nicht schlecht für ein 180 kg Fahrzeug!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Und der Jaguar I-Pace eTrophy Renner wurde vorgestellt:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Da bin ich sehr gespannt, wie der performt. Ernstzunehmender elektrischer Rennwagen!

Hier habe ich noch Ergebnisse meiner eigenen Selfie-Jagd: der Zuschauer, der mir so viel erklärt hat (und dessen Namen ich vergessen habe), Volker Strycek und Jürgen Vogel - beide Meister ihres Fachs und wusstet Ihr, dass Volker an der Uni in Berlin Vorlesungen gibt? Schon seit 2006.

Wenn Euer Bilderbedarf noch nicht gedeckt ist - hier noch eine Galerie vom Event:

Das liebevolle und gemütliche Hotel, in dem wir untergebracht waren, ist das Orania - hat erst im August 2017 eröffnet. Und eine eigene Galerie verdient:

Mitten in Kreuzberg - daher auch die eingeschlagenen Fenster. Sie hätten sie längst repariert, aber der Staatsschutz ermittelt und das dauert. Ich finde es authentisch - aber ziemlich schwierige Fotografieraufgabe!

Diese Leihräder findet man oft in Berlin - Megadesign für meinen Geschmack. Sehr clean - alle Züge innenliegend und das Ganze mit einem Art Kardan als Antrieb. Dadurch vorne und hinten “Lefties”. Und Aluminium mit ansehnlichen Schweißnähten:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

Ich hatte zeitlich noch etwas Luft nach dem Renntag, also bin ich noch durch die Gegend gezogen und habe mich in Street Photography erprobt:

Am Sonntag war dann Rückflug - und ich wurde wieder am Hotel abgeholt. Durfte sogar selber fahren!

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

In einem Tunnel wollte ich einen Soundcheck machen, also gucken ob hinten frei, Fenster runter, Getriebe auf manuell, Modus Sport+, 1.Gang - Vollgas!

Herrjeh - der war so schnell im Begrenzer, so schnell kam ich im Denken gar nicht nach! Hätte ich vielleicht mal vorher in die Spec schauen sollen: 680 PS, Drei Komma Vier auf Hundert. Jau, kann ich bestätigen. Das drückt nicht, das explodiert! Und ich dachte Hybrid sei was für Rentner, großer Irrtum.

Vom Flieger aus konnte man nochmal auf das Gelände schauen:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

… und das große Freizeitoval, wo die Leute geradelt und geskatet sind.

Am Flughafen hatte ich dann noch versucht Prinzessinnen oder Einhörner zu finden, aber ich schwöre die waren aus:

Formel E Grand Prix, Berlin 2018

FormelE | Mikebericht | Berlin | Porsche |


Donnerstag, 04. Januar 2018

Zum dem Hockenheim-Thema gestern passt dieses Fundstück der Sportwagen WM 1985.


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wolfgang Porsche zu Formel 1 - und Mobilität der Zukunft.

In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten.

Und dem überspezifischen Dementi der Woche: Wolfgang Porsche auf die Frage: “Soll Porsche hinkünftig neben der Formel E auch in der Formel 1 antreten?”

Der Einstieg in die Formel 1 mit einem eigenen Werksteam ist für Porsche derzeit kein Thema.

Oha! So genau wollte es der Fragesteller doch gar nicht wissen. Also dann doch die Variante des Motorenlieferanten?

Bei der Mobilität hat er arge Bedenken. Dass die individuellen Möglichkeiten eingeschränkt werden, daran besteht sogar für ihn inzwischen kein Zweifel mehr. Er hofft nur, dass es nicht allzu schlimm wird.

Das ist auch kein Wunder, denn besonders die Marke Porsche setzt darauf, dass man auch in Zukunft noch selber fahren darf. Ich habe da so meine Zweifel. Und wir dürfen ja nicht verbohrt nur nach Deutschland oder Europa blicken, sondern müssen bei dieser Frage die ganze Welt im Auge behalten. Da wird der Freiraum für Porsche-Automobile eng.

Eine aussterbende Spezies: ähnlich wie zum Beispiel Raubkatzen immer weniger Lebensraum zugestanden wird und sie weiter zurückgedrängt werden bzw. ganz aussterben oder nur noch in Zoos und Reservaten anzutreffen sind, so könnte die individuelle Mobilität - also das Selberfahren - nur noch auf Rennstrecken oder speziell freigegebenen Straßen bzw. Gebieten möglich sein. Das trifft Sportwagen-Hersteller natürlich am härtesten. (Die Motorradfahrer sogar noch härter, aber das ist ein anderes - ungelöstes - Thema.)

Um auf VW zurückzukommen: Porsche, Lamborghini, Bugatti, Ducati - teilweise auch Audi, Seat, und Bentley - wird es schwerfallen mit sportlichem Image zu punkten, während man dem Diktat der mobilen Harmonie unterworfen wird.

Zu der Rolle von Wolfgang Porsche nach Piëch’s Abdankung empfehle ich diesen Film - so anschaulich ist mir die Volkswagen-Familie bisher nirgendwo erklärt worden.

WolfgangPorsche | VWGroup | Mobilität | Zukunft |


Samstag, 18. November 2017

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Tesla stellt E-LKW vor und hat unglaublichen Sportwagen im Gepäck.

Dass der Semi von Tesla zum ersten Mal gezeigt wird - das war soweit klar. Und hätte als News auch gereicht, um Schlagzeilen zu machen.

Aber nicht für Tesla:

Elon Musk promised a surprise during the Tesla semi unveiling event, and boy did he deliver: the return of the Roadster. But it’s no repeat performance. The stunning four-seater roadster boasts jaw-dropping numbers, that if they measure up to Musk’s claims, will make it the world’s fastest production car.

Wurde effektvoll aus dem neuen LKW gefahren - und auch direkt mal stramm durchgezündet auf dem Rollfeld, wo der Event am Donnerstag stattfand.

Über welche Zahlen reden wir denn bei den Leistungsdaten?

Acceleration 0–60 mph: 1.9 sec
Acceleration 0–100 mph: 4.2 sec
Acceleration 1/4 mile: 8.8 sec
Top Speed: Over 250 mph
Wheel Torque: 10,000 Nm
Mile Range: 620 miles
Seating: 4+ trunk

WTF? Was sind das für Werte? Formel 1? 0 auf 160 in 4,2 Sekunden? Das schafft man nichtmal mit dem Motorrad.

Alles Weltrekorde - das gibt auch Elon Musk zu. Das Auto kommt erst in 3 Jahren, aber ich bin mir sicher, dass es aktuell in Stuttgart für jede Menge Überstunden sorgt. Porsche’s Mission E soll 2019 auf den Markt kommen und natürlich will man Tesla zeigen wo der Hammer hängt. DEN Schuss hat der raffinierte Elon Musk mal schön nach hinten losgehen lassen. Denn 620 Meilen Reichweite sind exakt 1.000 km - Eat this Porsche! Von den Performancewerten mal ganz abgesehen. Da sind die angepeilten 200.000 $ Kaufpreis schon fast ein Schnäppchen.

Die Frage bleibt, ob Tesla die angepeilten Ziele erreicht. Denn die Model 3 Produktion hängt aktuell enttäuschend hinter dem selbstgesteckten Zeitplan her. Aber eines muss man Tesla lassen: was die reine - kurzfristige - Performance angeht, ist gegen das elegante Coupé bisher kein Kraut gewachsen.

Und mit dem neuen Roadster setzt Tesla die Konkurrenz schon weit vor der Serienreife mächtig unter Druck. Von der edlen Optik mal ganz abgesehen.

Für uns ist dieses Aufrüsten natürlich fein: wenn die Autos nur noch leise sind, dann sollen sie wenigstens ordentlich Bums haben.

Tesla | TeslaRoadster | TeslaSemi | Elektro | Musk |


Mittwoch, 27. September 2017

Video: Porsche 911 GT2 RS mit Lars Kern in 6:47,3 Min.

Das Schönste an einer Rekordfahrt ist immer das Onboardvideo:

youtu.be/Fh8_2zQZ3xM

Hier der Porschetext dazu - tolle Geste den Entwicklungsfahrer Lars Kern vorzustellen, der die Runde fährt. Ist nicht selbstverständlich, weil die Automarken normalerweise immer nur sich selber im Rampenlicht sehen wollen. Ein Schnitt von 184 km/h - das ist schon schwer stramm. Die 700 PS von dem Auto bei vollgetankt unter 1.500 kg aber auch.

Verglichen mit der VLN-Runde wohl so in der Gegend von 8:25 würde ich schätzen.

Allerdings ist der Über-McLaren 6:43,2 gefahren und Peter Dumbreck im elektrischen NIO EP9 war mit 6:45,9 auch schneller.

Dass die Porsche-Speerspitze sich mal bei einem Elektroauto hinten anstellen muss!

Onboard | Rekord | LarsKern | Porsche | 911GT2RS |


Sonntag, 24. September 2017

Tesla gegen die versammelte Sportwagen-Elite.

Motor Trend stellt die aktuellen Sportwagen für ein Beschleunigungsrennen auf eine Landebahn. Aber sie sind alle chancenlos gegen den Tesla Model S P100D, der sie still und leise komplett bügelt. Hier das Video dazu.


Samstag, 13. Mai 2017

Peter Dumbreck fährt 6:45,9 Min. Rundenrekord im NIO EP9 Elektro-Supersportler.

Damit unterbieten sie nicht nur den Rekord für Elektroautos, den sie übrigens im Oktober selber mit 7:05,12 Min. aufgestellt haben (Onboardvideo), sondern den inoffiziellen Rekord für Produktionsfahrzeuge generell. Denn den hatte vorher Marco Mapelli für Lamborghini im Huracán in 6:52,01 Min. (Onboardvideo), davor war Marc Lieb 2013 mit dem 918 Spyder eine 6:57 Min. Runde gefahren (Onboardvideo).

Peter Dumbreck auf Twitter:

The NIO EP9 and I broke the production car record around the Nordschleife today. Mega (Watt) effort by all in production of this car!

Von der NIO Rekordfahrt gibt's außer der 7:05’er Runde oben noch kein Video - kommt hoffentlich noch.

Der EP9 fährt jedenfalls alles im 1.Gang - mehr hat er nicht. Das war ja auch schon bei der Toyota Rekordfahrt mit Jochen Krumbach so - das war 2012 und da reichte eine 7:22 Min. für Rekord-Schlagzeilen. Die Geräuschkulisse ist jedenfalls krass - hört sich an, als würde das Geschoss jeden Moment Raum und Zeit durchbrechen!

Halten wir den historischen Moment fest - jetzt ist es passiert: ein Elektroauto stellt zum ersten Mal auch auf der Rennstrecke die versammelte weltweite Sportwagen-Elite in den Schatten. Zumindest für eine Runde und mit einem Auto, das nur ein paarmal gebaut wird und 1,5 Mio. US $ kostet.

Schade, dass Martin Leach das nicht mehr erleben durfte.

UPDATE:

NIO hat jetzt auch das Onboardvideo nachgereicht.

NextEV | NioEP9 | Rundenrekord | Elektro | Dumbreck |


Montag, 31. Oktober 2016

Besuch auf der Art.Fair Cologne.

Die Art.Fair ist eine Kunstmesse in Köln, die seit 2003 veranstaltet wird. Leider hatte ich es nie hinbekommen sie zu besuchen, da kam mir die Einladung von Lexus zu der diesjährigen Messe gerade recht.

Es ist schon interessant zu beobachten, wie die Autohersteller sie mehr und mehr neuen Veranstaltungen zuwenden, während die klassischen Automessen an Anziehungskraft verlieren. Die Paris Motor Show kann ein Leid davon singen.

Der Aufhänger bei Lexus war der LC 500h, der im Moment so eine Art Roadshow absolviert - das passt die Kölner Kunstmesse gut dazu.

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Markus Burgmer vom Marketing war der Ansprechpartner vor Ort und wusste einige interessante Dinge zu berichten.

Der Grund für einen Hybrid hat sich mir immer noch nicht so ganz erschlossen, denn eigentlich muss ich doch dann beide Technologien mit mir rumschleppen. Es gibt allerdings ein paar Teile, die auch wegfallen - Anlasser und Lichtmaschine zum Beispiel. Im Falle des 500h wird auch ein kleinerer Motor eingesetzt: 3,5L V6 vs 5,0L V8.

Markus Burgmer, Lexus. Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

LC steht für: Luxury Coupé - also nicht unbedingt der klassische Sportwagen. Denn meine Frage war natürlich, ob wir das Auto im Rennsport sehen werden, aber dafür ist es noch zu früh. Überhaupt wird der Wagen erst Mitte nächsten Jahres verfügbar sein und Preis gibt es auch noch nicht. Erstaunlich, dass da jetzt schon so ein Aufwand betrieben wird, um den LC 500 bekannt zu machen.

Am Messestand selber war auch ein Künstler vertreten: Nick Ervinck aus Belgien. Sensationelle Objekte, die er im 3D-Druck herstellt:

Nick Ervinck. Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Ich war absolut fasziniert von der Symmetrie und den Gestaltungsmöglichkeiten.

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Was hier aussieht wie zufällige Farbverläufe in einem transparenten Kunststoff, ist in Wirklichkeit am Computer berechneter Farbeinsatz und die Farbverläufe an sich sind 100%ig symmetrisch. Klickt auf das Bild, um es in größer zu sehen:

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Auf seiner Webseite gibt es ein PDF-Buch als Download seiner bisherigen Werke - absolut irre.

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Nicht weniger irre war diese Installation: eine russische MiG–21, verwickelt in eine besondere Art Verkehrsunfall.

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Mein Lieblingsbild war dieses:

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Die Farbe war noch frisch und ich fand es interessant, dass die Wand ja jetzt quasi zu den beiden entstandenen Bilder dazugehört.

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Der Künstler ist Darco FBI und hier ist die Entstehung dokumentiert. Die Galerie ist in Hamburg und ich hatte mit dem Aussteller ein nettes - eher philosophisches - Gespräch über Kunst, das kam mir ganz gelegen für meinen ersten Besuch auf einer Kunstmesse. Man muss sagen, dass es insgesamt auf der Messe zwar kreativ, aber auch sehr kommerziell zuging.

Damit ihr einen Eindruck bekommt, wie es da zugeht, habe ich noch mehr Bilder mitgebracht. Man kann Kunst ja schlecht in Worten beschreiben - man muss es sehen:

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Besuch der ART.FAIR Cologne 2016. (CLICK for High Res.)

Lexus | ArtFair | Kunst | Messe | Mikebericht |


Mittwoch, 19. Oktober 2016

AMG baut neuen Sportwagen mit Formel 1 Motor.

Nicht einen Formel 1 ähnlichen Motor - nein, einen Formel 1 Motor ohne wenn und aber.

Wolff was keen to point out that the power unit will be entirely based on the current F1 engine and not just a normal production engine with F1-style technology added on. «It´s awesome that we have finally put an F1 engine, a real F1 engine, in a real road car -- this is not F1-like technology», Wolff said. «Real F1 technology in a road car is quite a difficult technical exercise if you imagine all the cooling that is necessary, but the data I have seen gives me goosebumps. So it´s really good.» The car is expected to be revealed next year to mark the 50th anniversary of AMG.

Das kommt davon, wenn man einen Racer an´s Ruder lässt. Gut so.

Er ist zwar nicht mehr an der HWA AG beteiligt, hält dafür aber Anteile an Mercedes GP.

Mercedes | Wolff | Formel1 |


Freitag, 23. September 2016

Eine echte Built-not-Bought Story: Chris Runge und seine selbstgebauten Frankfurt Flyer.

In dieser Folge von Jason Drives geht es um selbstgebaute Autos, die den damals ebenfalls selbstgebauten deutschen Nachkriegsautos nachempfunden sind:

youtu.be/p_pTll87Lzc

Eine verrückte Idee wunderbar umgesetzt, die fertigen Autos liegen bei 600kg, d.h. man braucht gar nicht so viel Leistung:

“But it’s also not too much power like so many cars - it’s just that right amount, where you really wring it out and you are not going crazy fast or you get dead or your licence will go.”

Denn die Geschwindigkeiten der heutigen Sportwagen sind gigantisch - das hilft zwar der Rundenzeit, schadet aber dem Punktekonto. Besser ist ein Gefährt, das den Fahrer integriert und fordert, ohne dass man mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist.

Mega Sitze gibt es auch, quasi Fendt Deluxe:

Diesen Artikel aus dem Spiegel habe ich auch noch dazu gefunden.

An einigen Stellen, sagt Runge, sieht man an der Karosserie noch die Abdrücke seiner Hammerschläge. Er weiß, dass das nicht den gängigen Vorstellungen von Perfektion entspricht. Aber am Frankfurt Flyer wirken sie wie Schönheitsflecken: ´Für mich machen sie dieses Auto erst perfekt; man erkennt das Handwerk darin, das Selbsterschaffene.´

Lustiger Typ der Chris, hat sich freiwillig ein ü verpasst:

Für seine Manufaktur hat Runge einen weiteren Eigenbau vorgenommen: An seinem Namen. Er firmiert unter Rünge Karosserie Flyer Motorwerks. Ein kleiner Marketing-Trick - ´It’s called an Umlaut, right?´ - deutsche Ingenieurskunst genießt in den USA nun mal einen exzellenten Ruf und Runges Vorfahren stammen aus der alten Welt, deshalb über dem ´u´ noch zwei Pünktchen.

Ich muss zugeben ich bin Patinafan und mit Handwerkskunst inklusive einer Portion Perfektion Selbstgebautes ist für mich das Größte.

Je mehr wir mit Großserienprodukten überschüttet werden, die millionenfach gebaut werden, umso mehr steigt die Sehnsucht nach Individuellem. Denn das hat vor allem eins: Charakter.

Rünge | Eigenbau | BuiltNotBought |


Sonntag, 24. April 2016

Neue N Reifen von Porsche.

Nur echt mit N: die neuen Reifen mit Spezialfreigabe von Porsche für historische Modelle:

Alle von Porsche entwickelten und freigegebenen Klassiker-Reifen tragen das offizielle Gütesiegel des Hauses Porsche. Gemeinsames Kennzeichen für alle Werksfreigaben ist ein „N“ in der Reifenflanke, das ausschließlich diejenigen Reifenmodelle ziert, die im Testverfahren vor der Freigabe besonders gut abgeschnitten haben.

Gütesiegel! :D

Gute Ntscheidung! :)

Porsche | Freigaben | NReifen |


Sonntag, 03. Januar 2016

Tom Schwede: Rekordfahrten auf der Nordschleife sind Blödsinn.

1300ccm.de:

Rekord auf der Nordschleife für Straßenfahrzeuge: Ich halte das alles für ziemlichen Blödsinn. Natürlich kann man nicht alle Autos über einen Kamm scheren. Aber niemand erwartet, dass eine Limousine schneller als ein Sportwagen ist. Deshalb ist das teilweise willkürliche Zuschneiden von Fahrzeug- und damit Rekordkategorien in meinen Augen zu viel Waldorf-Pädagogik. Getreu nach dem Motto: Wir sind alle schnell. Nein, sind sie nicht! Denn am Ende ist eine einfache Geschichte. Wirklich der Schnellste ist und bleibt Stefan Bellof – 6:11,13 siehe oben.

Dass die Industrie die Erste ist, die auf den Marketingzug aufspringt - aber die Letzte, wenn es darum geht die Nordschleife zu beschützen, ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Im Gegensatz zu Tom finde ich aber nicht, dass im Moment Zurückhaltung geübt würde mit den Rundenzeiten - im Gegenteil. Ansonsten volle Zustimmung: die Rekordfahrten sind Blödsinn.

Und was noch nicht angesprochen wurde: weil Rundenzeiten dadurch immer gesellschaftsfähiger gemacht werden, wird bei den Tourifahrten immer häufiger auch die Rundenzeit gestoppt. Schließlich sind sie inzwischen sowas wie ein Marketingversprechen. Meine Meinung zu dem Thema: Stoppuhren haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wer meint besonders schnell zu sein kann gerne Rennen fahren - gegen die Uhr und die anderen.

Rekorde | Bellof |


Montag, 01. Dezember 2014

Übrig Ns vom Montag.

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 01. April 2014

Edgar Dören - von uns gegangen heute vor 10 Jahren.

Am 1.4.2004 ist Edgar Dören im Alter von 62 Jahren viel zu früh verstorben.

So kannte man ihn auf der Nordschleife, immer die linke Hand aus dem Fenster zum Gruß - das Bild vom Tuffi Porsche ist vom 20.Okt.2001.

Die VLN hatte ihm zu Ehren einen Text im Programmheft bei VLN 1 - man kann es auch online nachlesen.

“Edgar Dören führt zum Zeitpunkt seines Todes am 1. April 2004 die ewige VLN-Statistik sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Gruppensiegen an. Der überzeugte Porsche-Fan teilt sich im Verlauf der Jahre das Cockpit mit vielen Gentleman-Drivern.”

Die nannte er übrigens Knetemänner - hat mir der Kai aus dem Edgar-Duden verraten, er war auch mal mit ihm zusammen gefahren.

Aber auch in Wuppertal erinnert man sich an Mr.Porsche:

“Seine Fans haben ihn nicht vergessen, ich bekomme immer noch Anfragen für Fotos”, sagt Dieter Willpütz, Freund von Dören und jahrelang Teamchef in seinem Rennstall.

Und Carsten Krome schreibt in der Porsche Szene:

“Beim 24-Stunden-Rennen 1988 besiegt er BMW, Ford und Mercedes im Steinzeit-Elfer von 1973. Die Politik muss eingreifen, klassische GT-Sportwagen vom Hof jagen. Macht nichts - Edgar Doeren gewinnt den Veedol-Langstreckenpokal als neue Heimat. Hier fühlt er sich zuhause, kann den Wohlbestallten auch mit schmalem Budget einheizen.”

Wenn man sich an solche Charakter wie den Edgar Dören erinnert, dann fällt einem wieder auf, wie sehr sie heute fehlen. Fahrer mit Rückgrat, die sich nichts vormachen lassen.

Tag: Dören


Freitag, 17. Januar 2014

Bei BMW suchen sie einen Leiter Konstruktion Motorsport.

Stellenanzeige:

Im Rahmen Ihrer Tätigkeit sind Sie für die Koordination und Steuerung der Aufgaben in der Rennmotoren- und Rennantriebskonstruktion für DTM-Fahrzeuge, GT3-; GTE Sportwagen und weitere Tourenwagenprojekte zuständig.

Hört sich doch garnicht so unspannend an.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: Stellenangebot


Samstag, 16. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 07. November 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Am Wochenende ist Rallye Köln-Ahrweiler - und ratet mal wer am Samstag Geburtstag hat? Und stolze 83 Jahre wird? Und sich immer herrlich ärgert, wenn die Leute rausbekommen, daß er Geburtstag hat? Richtig, Rainer Strack!! :)

  • Die VLN Jahressiegerehrung findet im Erlebnisgrab statt. Dabei war das in Koblenz letztes Mal überall gut angekommen und im Dorint gab es auch keine Klagen. Finde ich schade, die Aktiven da rein zu zwingen, um ihre Pokale abzuholen. Ich bekomm keinen, also brauch ich da auch nicht rein. (Via.)

Hat bei Facebook ein paar Diskussionen in Gang gesetzt.

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 29. Oktober 2013

Übrig Ns vom Dienstag.

Was sonst noch so im Nternet passiert ist:

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 18. Oktober 2013

Übrig Ns vom Freitag.

Nteressante Netz-Fundstücke in lockerer Folge:

Falls Ihr Links für mich habt: Danke, immer her damit! :) Aber bitte vorher prüfen, ob ich das schon hatte. (Email steht ganz oben.)

Tag: ÜbrigNs


Dienstag, 09. Juli 2013

Ohne Willi Bergmeister.

Diese Seite hier gäbe es ohne Willi Bergmeister garnicht. Denn ohne ihn gäbe es nicht den Audi 200 und ohne Audi 200 gäbe es nicht 20832.com

Leider ist Willi Bergmeister mit erst 63 Jahren auf der Uhr heute nacht unerwartet verstorben.

Mein herzliches Beileid an die Angehörigen und Freunde und natürlich an Jörg und Tim, die ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater haben. Der Motorsport wird bei den Bergmeisters inzwischen in der vierten Generation gepflegt.

Hier noch Aufnahmen, die ich dieses Jahr gemacht habe von einem Menschen, der Besonnenheit mit einem glühenden Motorsportherz vereinte wie kein Zweiter.


Mittwoch, 11. Mai 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.

“Ein Leuchtturmprojekt das nicht leuchtet: So wurde mit dem größtmöglichen Aufwand der geringste Erfolg geschaffen.”

Da zieh ich direkt nochmal meinen Hut.

Christian Altmeier: “Mir erschließt sich nicht, wie etwa die versuchte Privatfinanzierung am Nürburgring ausgerechnet von einer SPD-Regierung auf den Weg gebracht werden konnte! Wieso hat niemand “Halt” gerufen? Wer zeitgleich plakatieren lässt, “Finanzhaie würden FDP wählen”, darf nicht selbst mit “Finanzmaklern” versuchen, günstiger als die öffentliche Hand zu finanzieren.”

Bitte mehr davon!


Sonntag, 12. Dezember 2010

Neues Buch - Kleiner Kreis - Großer Ring.Gestern wurde in illustrer Runde ein neues Nürburgring Buch vorgestellt: Kleiner Kreis - Großer Ring, Adenau und der Bau des Nürburgrings.



Die Autoren Thomas Födisch und Michael Behrndt wollten es sich nicht nehmen lassen, das neue Werk direkt am Nürburgring vorzustellen, Gastgeber war Ralf Zensen vom Sportwagen Zentrum Eifel in Barweiler.

Das Buch behandelt den ursprünglichen Bau der Nordschleife mit seinen enormen Anstrengungen und es ist gradezu krotesk zu sehen, was aktuell mit dieser Rennstrecke geschieht. Die Autoren haben auch keinen Hehl daraus gemacht, daß die heutigen Betonbauten im krassen Widerspruch zu den damaligen Bemühungen stehen, die Nordschleife in das vorhandene Eifelprofil einzubetten. Kai Richter und Jörg Lindner müßten nach der Lektüre dieses Buches eigentlich sofort ihre Koffer packen.





Doch was weiß ich schon - die wahren Kritiker und Kenner sind ganz andere. Daß das Buch auch diese schwere Prüfung mit Bravour überstanden hat ist eine echte Auszeichnung.



Kaufen kann man es im Männerparadies Retterath oder online bei Amazon.
Sonntag, 08. August 2010

86.000 DTM Besucher obwohl nur 45.000 reinpassen?Zu den Besucherzahlen der DTM liest man offiziell: Das Rennwochenende auf dem Nürburgring verfolgten insgesamt 86.000 Besucher. Offensichtlich formuliert man schon etwas vorsichtiger und gibt einen dezenten Hinweis, daß hier Tage zusammengezählt werden. Normalerweise geht ein Wochenende von Samstag bis Sonntag, aber beim Rennwochenende kann man den Begriff dehnen, denn die Trainings starten schon am Freitag. Die DTM fährt - wie der Truck Grand Prix - auch nur auf der Kurzanbindung, da passen etwa 45.000 Zuschauer rein.

Der ADAC Mittelrhein hatte das vor 2 Wochen verfänglicher ausgedrückt: 202.000 Besucher strömten in die Eifel auf der Suche nach Truckromantik und Westerngefühl. Womit tatsächlich suggeriert wird, es seien Zweihunderttausend Individuen vor Ort gewesen. Auf die Antwort vom Veranstalter auf meine Frage, wie sich die (zahlenden!) Zuschauer auf die einzelnen Tage verteilen warte ich noch.

Der Hockenheimring kommuniziert ohne Wenn und Aber, Respekt. Hier die Details - ohne VIP und Freitickets - vom Formel 1 Wochenende auch vor zwei Wochen:

Freitag: 42.000
Samstag: 58.000
Sonntag: 65.000

Wie hirnrissig muß man sein diese Zahlen zu addieren? In Wirklichkeit nur peinlich und eher ein Zeichen völliger Ratlosigkeit auf der Suche nach Erfolgsmeldungen.

Für Le Mans - das größte Rennen der Welt - wurden übrigens 238.400 Zuschauer vermeldet. Da ist der Truck Grand Prix ja ganz dicht dran! Nee iss klar.

Normalerweise wär´s mir ja egal, was die Veranstalter sich zusammendichten. Wenn aber daraus Business Pläne gestrickt werden, weil der Nürburgring sagenumwobene 2 Millionen Zuschauer pro Jahr in die Eifel lockt, dann wird´s kriminell. Oops, und auf einmal findet auch das Wirtschaftsministerium keine Zuschauer mehr. Und so wird sie sogar von Kurt Beck optimiert - die Zuschauerlüge - die Grundlage für den betonierten Neuen Nurbetrugring.
Dienstag, 25. Mai 2010

Mantel des Schweigens legt sich über die peinliche Nürburgring Stuntshow: abgesagt!Die gefloppte Stuntshow scheint den Verantwortlichen am Ring inzwischen so peinlich zu sein, daß sie still und heimlich von der Homepage gelöscht wurde. Die ehemaligen Links (oder hier) führen auf die Homepage. Dabei wären nächste Woche bei der IDM nochmal zwei volle Tage auf dem Programm gestanden.

Das paßt so garnicht zu den Jubelgesängen, die im Vorfeld angestimmt wurden:

"Atemberaubende Auto-Stunts, spektakuläre Spezialeffekte und die heißesten Sportwagen der Welt - nach einer rund zweijährigen Tournee über den Erdball macht die packende Live-Version des erfolgreichsten Automagazins der Welt exklusiv Station am Nürburgring. Pünktlich zum 24h-Rennen am Himmelfahrtswochenende feiert die Show Premiere, in der eine internationale Fahrerelite zeigt warum, vor allen Dingen aber wozu der Mensch das Rad erfunden hat."

Oh wie wär das schön, wenn der ganze andere beton°quatsch auch still und heimlich verschwindet!! :D
Audi hat das 24h-Rennen ... gewonnen!?

"Der Audi R8 LMS bleibt beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife der Klassenbeste: Auch bei seinem zweiten Einsatz in der "Grünen Hölle", der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt, überquerte der Mittelmotor-Sportwagen die Ziellinie als Sieger der GT3-Klasse (SP9)."

Ziemlich schlechte Verlierer in meinen Augen. Keins der 4 Werksautos im Ziel und mit dem Porta-Audi die Ehre gerettet und auf dem Podium vertreten. Von einem privaten Ferrari gebügelt, der nichtmal mit blauer Lampe ins Rennen gegangen ist. Im Vorfeld hat man schon vor zwei Jahren massiv am Reglement mitgedoktert und die Langstrecken Specials (SP7 + 8) aus den ersten Startreihen rauskastriert. Die GT3 (SP9) wurde quasi vom Büro aus siegfähig gemacht.

Die Meldung vom Tag vorher gibt schonmal einen Vorgeschmack auf das was wir lesen dürfen, wenn Audi wirklich gewinnt:

"Der Audi R8 LMS ist bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring das Auto, das es zu schlagen gilt: Vier der faszinierenden Mittelmotor-Sportwagen gehen am Samstag um 15 Uhr von den ersten vier Startplätzen ins Rennen."

Uups!
Mittwoch, 16. Dezember 2009

Klaus-Dieter Frers war erfolgreich in der Langstrecke unterwegs und wurde zum Beispiel 6. beim 24h-Rennen 2007. Inzwischen ist seine Paragon AG insolvent und der von ihm entwickelte "Artega" Sportwagen wurde heute an Mexikaner verkauft. Im beton°klotz gibt es unter "Nürburgring Partner" auch eine Artega-Ecke. Ist ein schickes, leichtes und günstiges Auto und vor einem Jahr konnte man noch hoffen, daß Herr Frers den 997 RSR gegen sein eigenes Fahrzeug tauscht und auf der Nordschleife ausführt. Würde ich aktuell nicht mehr drauf wetten.
Dienstag, 13. Oktober 2009

Heckantrieb + Boxermotor = Toyota? Das ist krass, der auf der Tokyo Motorshow vorgestellte Toyota FT-86 hört sich auf dem Papier eher an wie ein kleiner Porsche. Der Grund für den Boxermotor: das Auto wurde in Kooperation mit Subaru entwickelt, aktuell bringt der 2L-Motor knapp 150 PS. Schicker kleiner Sportwagen, wenn er es denn vom Konzeptauto in die Ausstellungsräume schafft und vor allem schön durchtrainiert wenig Gewicht auf die Waage bringt!


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