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Freitag, 31. Januar 2020

Aston Martin ist so angeschlagen, dass sie sich Lawrence Stroll ausliefern müssen.

Für übersichtliche 240$ Mil. Dafür bekommt er 16,7%, ab 2021 darf sein Racing Point F1 dann Aston Martin heißen und er übernimmt die Funktion als Executive Chairman.

Mike Frison / renn.tv

Daran kann man ablesen, wie schlecht es Aston aktuell geht, wenn sie so viele Zugeständnisse machen müssen.

Ob sie den Valkyrie heute nochmal machen würden? Das Hyperauto muss auch erstmal fertig werden. Und geschäftlich setzt man - so wie leider alle in der Branche - auf SUV. DBX heißt deren Panzer - auch ein bisserl spät als Trendsetter.

Und die Elektroprojekte werden nach hinten geschoben. Warum nicht mal gegen den Trend wetten?

Aston Martin produziert insgesamt so um die 5.000 Autos pro Jahr. Übersichtlich.

AstonMartin | Stroll | RacingPoint |


Mittwoch, 25. April 2018

Zwanzig.

Heute vor 20 Jahren habe ich zum ersten Mal gebloggt, auch wenn es den Begriff damals eigentlich noch gar nicht gab. Auf einer GeoCities Präsenz hatte ich mir eine Homepage eingerichtet, auf der ich regelmäßig von meinen eigenen Motorsport-Eskapaden berichten wollte.

Was ich dann am 25.April 1998 auch zum ersten Mal gemacht habe. Kein Text, auf den man besonders stolz sein muss, aber immerhin ein historisches Ereignis, das in der Nachbetrachtung einen Startschuss gesetzt hat. Ich bin übrigens in guter Gesellschaft, Jason Kottke bloggt ebenfalls seit 20 Jahren. Von ihm habe ich mir auch die Überschrift geborgt. Obwohl ich damals natürlich noch nicht von ihm wusste - und er bis heute von mir noch nicht. Hochladen musste man über die Telefonleitung - da werden Erinnerungen wach. Das Modem hängt hier auf dem Bild unter dem Monitor:

Zwanzig.

Und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen - ich kann mich gut an den Moment erinnern. Heute sitzt man mit Notebook im Café und hat alles was man braucht. Aber wenn wir das Ereignis mal in seinen zeitlichen Rahmen setzen, dann merkt man schon, dass seitdem eine Menge Wasser den Rhein hinuntergeflossen ist:

Digitalkameras waren unbekannt, AOL hat CDs in der Fußgängerzone verteilt, der DMSB hat die OMK aufgeschnupft, wir haben mit Ericsson, Nokia oder Siemens Mobiltelefon telefoniert und jede Minute wurde einzeln abgerechnet. SMS wurde als Innovation gefeiert.

In der Formel 1 gewann Mika Häkkinen den ersten seiner zwei Titel, Tommi Mäkinen wurde - wieder - Rallye Weltmeister, Porsche gewinnt mit dem GT1 911er in Le Mans, ein BMW 320d gewinnt das 24h-Rennen am Ring, Sabine und Hannes werden VLN Meister, und die DTM gibt es nicht mehr. Bas Leinders wurde Formel 3 Meister, und Lance Stroll geboren.

Bei den Motorrädern wurde noch mit 500ern gefahren, Mick Doohan wurde zum 5.Mal hintereinander Weltmeister. Bei den 250ern ging der Titel an Loris Capirossi vor Valentino Rossi.

Die Suzuki Hayabusa wurde zum ersten Mal vorgestellt und bei den Autos VW Beetle und Audi TT.

Erst 2 Jahre später - 2000 - registrierte ich meine eigene Domain - renn.tv - und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Den ersten experimentellen Live Bericht vom 24h-Rennen mithilfe der ersten Digitalkameras habe ich ebenfalls 2000 durchgeführt - der ursprüngliche selbstprogrammierte Code von damals ist auch in dem heute selbstprogrammierten Code in Fragmenten noch vorhanden.

Heute überlege ich mir oft wohin die Reise führen soll. Facebook und Twitter scheinen jegliche Kommunikation abzusaugen und als Blogger kommt man sich schon fast Old School vor. Besonders wenn man wie ich Instagram und Facebook den Rücken gekehrt hat und auch sonst keine Intentionen zeigt sich als Influencer zu profilieren.

Auf der anderen Seite habe ich das Bloggerleben gut in meinen Alltag integriert: ich genieße das Schreiben, Fotografieren und Filmen - das Recherchieren, immer wieder Interessantes und Neues zu entdecken, um es mit Euch - den Lesern - zu teilen. Ich habe auch so etwas wie ein Mini-Geschäftsmodell mit meinen treuen Unterstützern (siehe ganz unten) und dem regelmäßigen Verschicken eines gewissen Aufklebers, das mir von den Empfängern oft genug generös honoriert wird.

Ich freue mich über Rückmeldungen - besonders natürlich zu dem 20jährigen. Und über Anregungen, Lob oder Kritik - lasst es mich wissen.

Auf die nächsten 20!?

MikesBlog | Blogger | Jubiläum | Geburtstag |


Sonntag, 01. Oktober 2017

Vettel und Stroll krachen NACH der Zieldurchfahrt zusammen.

Hier das Video dazu.

Und als wäre das noch nicht bizarr genug, hat die Regie ausgerechnet dann den “Fahrer des Tages” Titel für Vettel eingeblendet, als dieser neben seinem zerschossenen Auto auf der Strecke steht. (Via WTF1.)

UPDATE:

Hier auch das Onboardvideo aus der Lance Stroll Perspektive.

Formel1 | Vettel | Stroll |


Samstag, 02. September 2017

Lance Stroll rockt das verregnete Monza Qualifying.

Ist 4. geworden und weil die beiden Red Bull vor ihm strafversetzt werden (neue Motoren), steht er jetzt in die ersten Reihe neben Polefahrer Lewis Hamilton.

Im Regen zeigt sich wer’s drauf hat und Lance Stroll - 18 Jahre alt - ist noch nie vorher mit einem F1 im Regen bzw. mit Regenreifen gefahren. Und steht beim Italien GP in der 1.Reihe in der Startaufstellung. Krass.

Esteban Ocon nicht viel schlechter - startet im Force India direkt dahinter.

Leider ist für Sonntag schönes Wetter angesagt - Regen wäre gut!

Stroll | Formel1 | Williams |


Montag, 17. Oktober 2016

Lance Stroll - Ihr erinnert Euch - wird nächstes Jahr Felipe Massa bei Williams ersetzen.


Dienstag, 20. September 2016

Lance Stroll saniert Williams - und genießt F1 Nachhilfe Deluxe.

Joe Saward:

The best deal in F1 at the moment was highlighted by the Williams Grand Prix Holdings financial returns for the first six months of 2016. These look quite rosy with F1 producing a profit of $5.5 million, which the team explaining that this was due to a ´non-recurring sponsorship payment´ which, so they say, is thanks to a rumoured $20 million payment made by the Stroll Family, in order to prepare Lance Stroll for F1 next year. He now has the points required for a super licence and his 18th birthday is coming up shortly. Between now and the end of the year he will do around 8,000 miles of testing at a string of circuits around the world, driving an unbranded 2014 Williams-Mercedes. The car, which is being set up for Stroll at each circuit by Gary Paffett, was spotted at the Hungaroring last week and this week will be in Austria. The schedule includes tracks all over the world and so one can speculate that he will be seen in action in Austin, Interlagos, Abu Dhabi, Bahrain, Malaysia and Suzuka. With such a programme and the possibility of even more funding next year, if he races, one can imagine that Williams will name him as one of its drivers for next year, probably alongside Valtteri Bottas.

Da wird nichts dem Zufall überlassen.

Wieso muss ich spontan an Heinrich Hafenloher denken?




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