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Donnerstag, 29. November 2018

24h-Rennen wird jetzt von einem Ölkonzern gesponsert.

Nämlich Total. Hat die Wige Sporttotal Firma als Vermarkter bekanntgegeben. Zum Beispiel hier auf der Motorsport-Total Webseite.

Zeitgleich wird der Sprit knapp, weil der Rhein nur noch ein Rheinchen ist und deswegen Raffinerien - wie zum Beispiel deren Größte hier um die Ecke - schon die Produktion runterfahren mussten. Das steht nicht im Wesselinger Werbekurier, sondern bei Bloomberg.

Und während die Nachrichten so auf einen eintröpfeln, frage ich mich wie lange es wohl dauert, bis auch der Letzte den direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen wahrnimmt. Und dann statt faul in’s Auto zu plumpsen sich vielleicht doch mal auf das Rad schwingt. Und sogar den Motorsport hinterfragt. So wie es in letzter Zeit öfter auch Aktive beim Smalltalk machen, das hat mich im K-AW Fahrerlager überrascht. Bisher war das immer so eine imaginäre Grenze, die den militant-grünen Lärmgegnern vorbehalten war.

Und wann hört man beim ADAC den Knall? Bzw. in der neuerdings Ölindustrie-gepimpten Sportabteilung? Ohren + Augen zu … und durch. Wie auch mit den angeblich 210.000 Zuschauern, die anläßlich der Total-Schmierung wieder unter die Leute gebracht wurden. Allerdings von der börsennotierten Wige Sporttotal - die Grenzen zwischen Volksverdummung und Anlegerbetrug sind fließend. Ob bei den Vertragsverhandlungen zwischen den Totalkonzernen (also zwischen dem Vermarktenden einerseits und dem Öligen auf der anderen Seite) mit offenen Karten gespielt wurde?

N24h | Wige | Sporttotal | Total | Ölindustrie |


Freitag, 01. Juni 2018

Vielleicht hätte Liberty Media die neuen Verantwortlichen ernster genommen und nicht am langen Arm verhungern lassen, wenn diese nicht das Thema eines Nordschleifen Grand Prix aufgebracht hätten.


Sonntag, 04. März 2018

VW zaubert elektrischen TCR Cupra (Seat) aus dem Hut.

Aus heiterem Himmel kündigt der TCR Rechteinhaber eine elektrische TCR Serie an:

WSC Technology Ltd., a subsidiary of WSC Ltd. the body behind TCR, has launched E TCR – a new concept of Touring Car racing vehicles solely powered by electric motors. (..)

Further details will be unveiled next week.

Meanwhile at Cupra - die gerade erst markentechnisch von Seat abgenabelt wurden:

One of the main highlights at the CUPRA booth will be the CUPRA e-Racer, which will be presented as a world premiere at the Geneva International Motorshow. The CUPRA e-Racer will be a true motorsport car, delivering 300 kW of continuous power and up to 500 kW of peak power. And it will be the first 100% electric racing touring car in the world.

VW zaubert elektrischen TCR Cupra (Seat) aus dem Hut.

Da haben VW und TCR einen fetten Coup gelandet und den Rest ordentlich unter Zugzwang gesetzt.

Fühlt sich an, als würden gerade die Dämme brechen - im Rennsport kommen die Stromeinschläge aktuell mit hoher Frequenz.

Nach der elektrischen GT (Tesla Basis) und dem Jaguar I-Pace Cup schon die dritte elektrische Rundstrecken Basis.

Dass Seat mal mit VW-Dieseln im Motorsport Erfolge feierte, möchte man wohl besser nicht in Erinnerung rufen - vielleicht deshalb auch die Kreation der Cupra Marke.

Cupra | Genf | ETCR | Elektro |


Donnerstag, 18. Januar 2018

Hans Joachim Stuck versucht sich auch in Geschichts-Umschreibung.

Was Kurt Beck kann, kann HJS schon lange:

Porsche habe sich wegen der hohen Kosten aus der WEC verabschiedet - der ACO ist schuld.

Die Veranstalter hätten mehr auf die Hersteller hören und aus den Erfahrungen ihre Lehren ziehen sollen. Jetzt bekommen sie die Quittung“, meint Stuck. ”Jetzt bleibt nur noch Toyota."

Wer ist denn ausgestiegen?

  1. Nissan. Haben hoch gepokert - und sind kräftig auf die Nase gefallen. Schade - mir hat es gefallen. Ich weiß, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Jedenfalls ist das Wagnis nicht aufgegangen, Nissan hat wieder die Koffer gepackt.

  2. Audi. Und damit über Bande Stuck’s Arbeitgeber, denn er ist ja “VW Repräsentant”. Der Konzern hat den Stecker am 25. Okt. 2016 gezogen - zur großen Überraschung aller Beteiligten. Nachdem im Jahr zuvor - ebenso überraschend - schon das 3. Le Mans Auto gestrichen wurde.

Dabei kam der Abgasskandal erst im September 2015 an die Öffentlichkeit. Die Ausgangslage war bitter: man wollte das Dieselthema still und leise unter den Teppich kehren - da hilft es nicht, wenn DIESEL Rennwagen in Le Mans antreten. Der Antrieb wurde ab da auch nur noch verlegen TDI genannt. Auf Benziner umzustellen wäre ein unmöglicher Kraftakt und die Budgets sind sowieso schneller verdunstet, als man gucken kann - Milliarden Strafen waren zu bezahlen, Ende offen.

  1. Porsche. Nachdem klar war, dass Dieselgate Unsummen verschlingen wird und zusätzlich enorme Umwälzungen auf die Autoindustrie und den VW Konzern zukommen, gab es auch bei Porsche die Notbremse. Mit viel Glück noch das 3. Le Mans Rennen gewonnen und dann - wieder mal überraschend - der Abschied.

Und Hans Joachim Stuck muss man schon wieder fragen, für wie naiv er die Leute hält.

Stuck | Dieselgate | Porsche | LeMans |


Dienstag, 19. Dezember 2017

motorsport.com - das Motorsport Monopol.

Das “Motorsport Network” saugt in letzter Zeit alles auf, was sich irgendwie mit Rennsport beschäftigt. Don Dahlmann im Racingblog hatte sich vor ein paar Monaten mit dem Thema beschäftigt - es ist nicht einfach den Überblick zu behalten.

Deutsche Publikationen sind ebenso betroffen wie Englische - global wird das große Fangnetz ausgeworfen.

Ich erinnere mich noch an die Anfänge: erst hat sich Eric Gilbert mit seiner motorsport.com übernehmen lassen (2011) und eine C-Suite Rolle eingenommen, dann wurden lokale Auftritte in anderen Ländern installiert - auch Deutschland (de.motorsport.com bzw. motorsport.de). Später kamen großflächig die Aquisitionen, nichts wurde dem Zufall überlassen. In Le Mans schon ein großer motorsport.com Auftritt, inzwischen gibt es Live Streaming und motorsport.tv wurde etabliert.

Christine Blachford greift im Sidepodcast das Thema aktuell auf und listet die Firmen, die inzwischen schon übernommen wurden - da wird einem schwindelig - absolute Dominanz. Von Autosport über Forix, James Allen, Motors TV, Sutton, Schlegelmilch - aber auch die deutsche Motorsport-Total - alle gehören zu diesem Imperium.

Es ist fast schon einfacher, die letzten übriggebliebenen unabhängigen Medien aufzulisten.

An den Größenordnungen und der Dominanz ist leicht zu erkennen, dass das keine gesunde Entwicklung sein kann. Und Christine bringt es auf den Punkt:

More than ever, it is important to support independent publishers of motorsport content. If you’ve enjoyed F1 or other motorsport coverage from anyone who hasn’t sold out this year, be sure to let them know.

MotorsportCom | MotorsportNetwork | Gilbert | Racingblog | Sidepodcast |


Sonntag, 10. Dezember 2017

Beim 24h-Rennen 2018 wird man erstmals wissen, wer aktuell im Auto sitzt: Fahrer-Transponder werden Pflicht.


Freitag, 08. Dezember 2017

DTM demnächst auf SAT.1.

Der Privatsender hat sich die Rechte gesichert - angeblich für 3 Mio. € pro Jahr. Ein 2-Jahres Vertrag - allerdings schätze ich mal mit Ausstiegsklausel, falls die Serie den Mercedes-Weggang nicht verkraftet.

Der Lausitzring steht aber wieder im Kalender.

TourenwagenMasters | SAT1 | Lausitzring


Dienstag, 17. Oktober 2017

DTM 2018: noch einheitlicher.

Nur einen Tag nach dem Abschluss der DTM-Saison 2017 arbeiten die Hersteller gemeinsam mit der Dachorganisation ITR am Regelwerk für das Folgejahr.

Schöner Versuch um davon abzulenken, dass das 2018er Reglement noch nicht fixiert ist. Und mit Sicherheit nicht der richtige Weg, um andere Hersteller zum Mitmachen zu bewegen.

Und wie soll die DTM gerettet werden?

Nach der Abschaffung der Performancegewichte hat sich BMW mit dem Wunsch durchgesetzt, für 2018 Veränderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen, um die Autos möglichst auf ein einheitliches Niveau zu bekommen. Nur dann könne ein ausgeglichener und spannender Wettbewerb erwartet werden, meinen die Münchener. BMW macht sich für den Einsatz von einheitlichen Radhäusern stark.

Die Autos noch gleicher machen! Ich hätte nicht gedacht, dass es da noch Spielraum gibt.

"Es darf nicht sein, dass in einem Rennen Audi das Opfer ist, im nächsten dann Mercedes und im übernächsten dann BMW. Das hat nichts mit spannendem Rennsport zu tun", erklärt Ulrich Fritz.

Vielleicht sollte man das Feld auf 4 Autos reduzieren, die fahren dann nebeneinander und alle gleichzeitig über die Ziellinie - und schon hat jeder gewonnen.

Mercedes wusste schon, warum sie sich nach neuen Aufgaben umsehen.

TourenwagenMasters | Radhäuser |


Montag, 09. Oktober 2017

Wer ist schuld an den Problemen der DTM?

Da sind sich die beiden Österreicher - Gerhard Berger und Hans Joachim Stuck - einig:

Zu meinen Zeiten waren wir auch immer regelmäßig in den 3. Programmen, aber da läuft so gut wie nichts. Warum?"

Die 3.Programme sind schuld!

Sportlich gehe es so eng zu wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte der DTM. "16 Autos in einer Sekunde - wo gibt es denn sowas?", fragt Stuck.

Auf der Nordschleife sicher nicht. Das geht nur, wenn man GP Strecke Kurzanbindung fährt. Und das mit den 16 Autos wird bald schwierig.

Und Berger freut sich über die gemeinsame Richtung, die er und der DMSB-Präsident eingeschlagen hätten: "Wir beide denken zuerst Sport, dann das andere. Also nicht zuerst das Geschäft. Was macht den Sport geil - darum geht's."

Da habe ich aber eine komplett andere Wahrnehmung.

Wer noch ein paar Kracher verkraftet, hier noch ein aktueller Text.

Stuck | Berger | TourenwagenMasters |


Samstag, 07. Oktober 2017

PSA Chef Tavares bei VLN 8 - im Opel Calibra.

Carlos Tavares ist echter Petrolhead, fährt regelmäßig Rennen in allen erdenklichen Kategorien.

Zeitgleich ist er aber auch Vorstandsvorsitzender von PSA und nach der Übernahme von Opel damit auch deren höchster Chef.

Was liegt da näher als auf einem Calibra heute sein Nordschleifen-Debut zu geben!


Montag, 25. September 2017

Urteil im Sophia Floersch Formel 4 Vorfall: 1 Rennen gesperrt.

Beim 1.Finallauf in Hockenheim musste sie zuschauen - das DMSB Gericht hat festgestellt, dass sie 6 (!) Rote Flaggen missachtet hat.

Hier die Vorgeschichte.

Beim 2. Rennen ist sie dann aber von Startplatz 12 auf Platz 3 vorgefahren - das ist doch ein versöhnlicher Saisonabschluss.


Mittwoch, 16. August 2017

Sport1 zeigt 3 WPs der Rallye Deutschland live - morgen (Do), Sa und So.


Donnerstag, 03. August 2017

Kaum ist Sommerloch, da soll die Formel 1 auf der Nordschleife fahren. Bitte nicht im Traum dran denken - wir wissen ja was die Formel 1 aus Rennstrecken macht: klinisch tote Betonwüsten.


Sonntag, 30. Juli 2017

Canon EOS 7D MkII im Eifel-Rallye Miketest.

Meine Anfrage bei Canon bezüglich Blogger-Relations haben diese mit einer 4-wöchigen Leihgabe der 7D MkII beantwortet - genau pünktlich für die Eifel-Rallye.

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

In letzter Zeit hatte ich nur noch meine kleine 100D im Gepäck - die Flexibilität und das leichte Gewicht waren mir wichtiger als als der Ticken bessere Fotos, hier der Gewichtsvergleich. In Goodwood z.B. bin ich morgens mit meinem nicht allzuschweren Rucksack aus dem Hotel - da war alles drin: Kamera, Objektive, Computer, Netzteile. Jede freie Minute habe ich genutzt, um meinen Bericht vorzubereiten, denn ich wollte alles fertig haben, bevor ich zuhause ankomme. Was mir auch gelungen ist. Der Grund ist ganz einfach: nach so einem intensiven Reportage-Wochenende bin ich Montags auf der Arbeit zwar immer noch geflasht, aber immerhin mit der Gewissheit, dass alle meine Inhalte fertig aufbereitet veröffentlicht sind. Das hilft mir, mich unbeschwert wieder in meinen normalen Job zu stürzen. Hätte ich das große Besteck am Start, wäre sowohl die Reise anstrengender als auch das Berichten - Gepäck belastet.

Trotzdem kenne ich natürlich die Einschränkungen, die ich in Kauf nehmen muss, denn inzwischen habe ich eine gute Batterie an 2.8er Objektiven zusammen - vom 16–35 Weitwinkelzoom bis zur 300er Festbrennweite - ziemlich komplett für einen Amateur wie mich.

Von daher war ich eigentlich ganz froh, dass ich nach langer Zeit auch noch einmal die Glasbausteine einpacken durfte, damit die 7D auch voll zur Geltung kommt. Preislich liegt die Kamera bei etwa 1.500 € Liste.

Das bebilderte Resultat könnt ihr euch in meinem Rallyebericht anschauen - hier meine 4 Lieblingsbilder - anklicken vergrößert auf 1920px und die Originaldatei als RAW könnt ihr auch runterladen als Referenz:

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Eifel Rallye Festival mit Gruppe B - und Canon 7D Mk2 Test

(Link zur Originaldatei.)

Insgesamt hat mir die Kamera gut gefallen und es würde mich auch reizen eine im Bestand zu haben. Allerdings wäre ich dann wieder Packesel-mässig unterwegs. Als Fotograf ok, als Blogger nicht so ok. Und da ich meine Schwerpunkte eher schreibend setze, bleibe ich persönlich erstmal bei der 100D.

Obwohl ich selber auch Canonianer bin, musste ich mich natürlich erstmal reinfuchsen und ich schätze das ist mir nicht 100%ig gelungen. Bei der Vielzahl der Menüfunktionen kann ich mich bei so einem kurzen Review nur auf das Wesentliche beschränken. Das sieht natürlich nochmal ganz anders aus, wenn man ständig mit der Kamera arbeitet.

Hier was mir besonders gut gefallen hat:

  • Gute Ergonomie - die kräftige Kamera liegt gut in der Hand. Einziges Manko: bei meinen großen Händen kam ich beim Festhalten oft an den AF-ON Knopf mit dem Daumen - das hat mich irritiert.
  • Viele Fokuspunkte (96 total), die sich in Gruppen gut organisieren lassen.
  • Lange Akkulaufzeit - ich hatte mir extra Ersatzakkus besorgt, weil bei der Zahl der Fotos bei so einem Rennevent geht einem schonmal gerne der Saft aus. Nicht bei der 7D, sie hat Hunderte von Bildern inklusive Dauervorschau locker weggesteckt mit dem Standardakku.
  • Erstklassige Verarbeitung und Haptik - man merkt, dass Canon das schon länger macht.
  • Mein Lightroom kam mit dem RAW Format sofort zurecht.

Kritikpunkte:

  • Den Weissabgleich musste ich nachträglich leicht korrigieren - allerdings in beide Richtungen je nach Aufnahmesituation. Meine Einstellung in der Kamera war AWB.
  • Die Mechanik für die SD-Karte war leicht fummelig - nicht das stramme Ein- und Ausrasten, wie ich es eigentlich gewohnt bin. Mag aber an diesem (Leih-) Modell gelegen haben.
  • Kein Ausklappmonitor. Ich dachte das wäre heute Standard und hatte mich schon auf gut arrangierte Selfies gefreut.

Fazit: Gutes Preis / Leistungsverhältnis für eine Consumerkamera mit Profi-Eigenschaften.

Miketest | Canon | EOS7D | 7DMkII |


Samstag, 15. Juli 2017

Rote Flaggen durch einen Fotograf beim FIA WEC Lauf am Ring.

Wer war das?!

Die wichtigen Longruns der Teams wurden durch einen verrückten Fotografen behindert. Der Mann, der vor Aufnahme seiner Tätigkeit an einem Briefing durch die FIA hatte teilnehmen müssen, hielt sich nahezu ungeschützt im Bereich der Ford-Kurve auf. Der Rennleitung bot sich nur eine einzige Möglichkeit: Unterbrechung der Session mit roten Flaggen.

Und hier :

FP2 also saw a red flag, but for a German photographer who was standing in the run-off area in Turn 5. The photographer was escorted out of the facility and has been permanently banned from the WEC, ELMS and 24 Hours of Le Mans, according to FIA media delegate Jeff Carter.

Ich habe ein gutes Alibi, bin nämlich nicht vor Ort: Cheffin hat GT und der Rasen hatte es mal wieder nötig. Außerdem waren die letzten Wochen echt anstrengend - bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Wie man ausgerechnet bei der WEC allerdings auf die Idee kommen kann, sich über die Vorschriften hinwegzusetzen, ist mir ein Rätsel. Denn ausgerechnet in dieser Serie zieht nämlich Jeff Carter alle Register, um wirklich jedem einzubläuen, was erlaubt ist und was nicht. Ich kenne keine Details, aber ich fürchte dass diese Aktion es allen Fotografen in Zukunft noch schwerer machen wird, weil die Zügel noch weiter angezogen werden und die Fotografen-Briefings noch ausladender. Eventuell werden sogar die Akkreditierungs-Richtlinien weiter verschärft. Na herzlichen Dank.

Mir tut es ehrlich leid für Jeff Carter, weil er macht einen Super-Job, allen geduldig bei jedem Rennen auf's Neue zu erklären was geht und was nicht. Das Ganze auch sehr anschaulich mit Beispielfotos und Videos. Und jetzt bekommt er wahrscheinlich vom Race Director einen drüber, wie so etwas passieren konnte.

FIAWEC | Carter |


Mittwoch, 12. Juli 2017

MSC Adenau Kart Jugend unter Lindner-Hotel Bewerbung.

Der MSC Adenau möchte der Familie Stuck in Sachen Schamlosigkeit nicht nachstehen und lässt die Kart Jugend unter “Lindner Hotel” Bewerbung ausrücken.

Adenau | Stuck | Lindner |


Donnerstag, 06. Juli 2017

Warum die Nachfrage nach Öl stark zurückgehen wird.

Guter Artikel, der auf der Argumentation von Tony Seba aufbaut.

Der Autor war seinerzeit auch zu einem Interview bei Kodak eingeladen - Kodak und Nokia werden immer in einem Atemzug genannt, wenn der Untergang von Unternehmen, die von der Disruption kalt erwischt werden, veranschaulicht werden soll:

I asked my interviewer what Kodak thought of the rise of digital; she replied it was not a concern, that film would be around for decades. I looked at her like she was nuts. But she wasn’t nuts, she was just deep in the Kodak culture, a world where film had always been dominant, and always would be. This graph plots the total units sold of film cameras (grey) versus digital (blue, bars cut off). In 1998, when I got my camera, the market share of digital wasn’t even measured. It was a rounding error. By 2005, the market share of film cameras were a rounding error.

Elektro | Seba |


Samstag, 10. Juni 2017

Tony Seba veröffentlicht erschütternde wissenschaftliche Analyse zum Autofahren 2020 - 2030.

Hier kann man sich den Report als PDF runterladen - und wer den Mann - z.B. hier aus dem Blog - kennt, wird schon erwarten, dass kein Stein auf dem anderen bleibt:

We are on the cusp of one of the fastest, deepest, most consequential disruptions of transportation in history. By 2030, within 10 years of regulatory approval of autonomous vehicles (AVs), 95% of U.S. passenger miles traveled will be served by on-demand autonomous electric vehicles owned by fleets, not individuals, in a new business model we call “transport- as-a-service” (TaaS). The TaaS disruption will have enormous implications across the transportation and oil industries, decimating entire portions of their value chains, causing oil demand and prices to plummet, and destroying trillions of dollars in investor value — but also creating trillions of dollars in new business opportunities, consumer surplus and GDP growth.

By 2030, individually owned ICE vehicles will still represent 40% of the vehicles in the U.S. vehicle fleet, but they will provide just 5% of passenger miles.

2030 - das ist schon in 13 Jahren. Und nicht einfach so dahergesagt, sondern wissenschaftlich analysiert und belegt. Nur noch 5% des Verkehrs mit Verbrennern! Die aber im Vergleich mehr stehen als fahren und als Dinosaurier einer vergangenen Epoche noch 40% der Flotte ausmachen.

Ganz entspannt werden solche dramatischen Prognosen rausgehauen wie:

As fewer cars travel more miles, the number of passenger vehicles on American roads will drop from 247 million to 44 million.

Demand for new vehicles will plummet: 70% fewer passenger cars and trucks will be manufactured each year. This could result in total disruption of the car value chain, with car dealers, maintenance and insurance companies suffering almost complete destruction.

Conventional energy and transportation industries will suffer substantial job loss.

Ganze Industrien werden verschwinden und nichts wird den Zerfall aufhalten können.

Aber es gibt auch gute Nachrichten:

The TaaS disruption will bring dramatic reductions or elimination of air pollution and greenhouse gases from the transport sector, and improved public health.

The geopolitical importance of oil will vastly diminish.

TaaS will dramatically lower transportation costs.

Warum macht Toni Seba das eigentlich - also den Leuten die Welt erklären?

Our main aim in starting this conversation is to provide an evidence-driven systems analysis that helps decision-makers who might otherwise rely purely on mainstream analysis.

Das ist tatsächlich auch dringend nötig. Mir persönlich fällt in letzter Zeit immer häufiger auf, dass vielen Leuten einfach die Vorstellungskraft fehlt, sich dieses Szenario auszumalen. Liegt es an der mangelnden Phantasie oder wird der bevorstehende Wandel einfach aus Bequemlichkeit ignoriert? Ich weiß es nicht - ich weiß nur, dass viele Firmen, Manager, Politiker, usw. einfach weitermachen wie immer und den Veränderungen völlig unvorbereitet gegenüberstehen werden.

Dabei kennen wir solche heftigen Umwälzungen alle schon, denn es entwickelt sich ähnlich wie beim Smartphone: vor 10 Jahren wurde das iPhone bei seiner Vorstellung als Luxusartikel abgetan - heute ist unsere komplette Kommunikation rund um Smartphones aufgebaut. Selbst der Elternbeirat unseres Kindergartens wäre ohne WhatsApp stummgeschaltet. In nur 10 Jahren einmal auf links gedreht - das geht und wir haben es erlebt.

Nur dass es bei dem Thema Mobilität viel größere wirtschaftliche Auswirkungen geben wird, da mehrere Umwälzungen parallel stattfinden und sich gegenseitig beschleunigen: vom komplexen Verbrenner mit Getriebe zum simplen EV, vom manuellen Fahren zur autonomen Fortbewegung, vom traditionellen Besitzen der Fahrzeuge zur individuellen Inanspruchnahme von Mobilitätsdienstleistungen - ein eigenes Auto werden sich schon sehr bald nur noch die Wenigsten an’s Bein binden.

Mehr Infos zu der provokanten, aber fundiert begründeten Ausarbeitung auf der Team-Webseite rethinkx.com.

Seba | RethinkX | Zukunft | Elektro | Autonom |


Dienstag, 30. Mai 2017

WTCC hatte auch mit Reifenschäden zu kämpfen.

Nicht nur beim N24h, auch beim WTCC Lauf gab es Reifenprobleme:

Die Nürburgring-Nordschleife bleibt für WTCC-Reifenlieferant Yokohama ein schwieriges Pflaster. Auch 2017 traten in den Trainings und den Rennen mehrere Reifenschäden auf, woraufhin der japanische Hersteller im Kreuzfeuer der Kritik steht.


Dienstag, 16. Mai 2017

Eine gemeinsame Nordschleifen-Langstrecken-Serie und -Wertung von VLN und ADAC Nordrhein?

Zu schön um wahr zu sein. Eigentlich ja grotesk, dass man sich als Konkurrenz sieht, anstatt im Sinne des Sports gemeinsame Sache zu machen. Aber die Egos und die wirtschaftlichen Interessen sind zu groß, um die Hürden zu überwinden. Auch die Ausrichtung ist zu unterschiedlich: während die VLN zumindest noch theoretisch sich selber als Breitensportserie sieht, hat sich der Nordrhein einen Hersteller nach dem anderen geangelt, die wollen sie jetzt - nachdem alle mitspielen - natürlich auch ordentlich melken.

Ich drücke trotzdem die Daumen, dass es klappt - dem Sport wäre damit geholfen. Aber wenn es schiefgeht, dann wird wieder viel Porzellan zerschlagen - und soviel ist jetzt davon auch nicht mehr übrig.

Vor Jahren hatte ich ja schon in Eigeninitiative eine gemeinsame Wertung geführt, die ohne Berücksichtigung der Klassen das Gesamtergebnis in der Langstrecke berücksichtigt - und das 24h-Rennen mit einschließt. Mit den bevorteilten GT3 ist mir aber der Spaß vergangen.

Inzwischen ist wohl jedem klar, dass die getrennte Durchführung von VLN & 24h ein Relikt aus alten Tagen ist - und damit die Rückständigkeit offen zur Schau getragen wird.

N24h | Nordrhein | VLNVV |


Dienstag, 11. April 2017

WEC wird auch von Sport1 übertragen - am Wochenende geht es los.

Nicht nur im Fernsehen, sondern auch im freien Stream. Das ersetzt auch nicht Eurosport, sondern wird zusätzlich angeboten.

Das ist doch mal eine Ansage!


Donnerstag, 16. März 2017

VLN Live-Stream ohne Musikunterbrechung [Update].

Radio Le Mans Live Kommentar bei allen VLN Rennen . Dass ich das noch erleben darf! VLN Rennen ohne Zwangsmusik!

UPDATE:

Auch der deutsche Kommentar ist im Nicht-Radio Stream ohne Musikunterbrechung - danke an Olli (Martini) für die Info:

Das mit “VLN Rennen ohne Zwangsmusik” hat übrigens nichts mit Radio Le Mans zu tun. Auch der deutsche Stream mit Lars, Patrick, Dirk und mir wird ohne Unterbrechung von Radio RPR laufen, von 08:15 Uhr durchgehend bis 16:30 Uhr.

Lediglich über die Radiofrequenz 87,7 wird ab und zu Musik gespielt, dies geht aus rechtlichen Gründen nichts anders, weil die Frequenz denen gehört.

Im Livestream, über DVB-T und über Lautsprecher (da gibt es übrigens auch Erweiterungen, soweit ich weiß im Brünnchen und im Pflanzgarten; bin mir aber mit den Standorten nicht zu 100 % sicher) wird durch kommentiert, was sicherlich ne heftige Aufgabe für uns sein wird.

Und während die VLN verstanden hat und die TV Reportage zugunsten besserer Onlinereichweite in die Tonne kloppt - der ADAC Nordrhein so. Mich würde mal interessieren, wieviel Geld der ADAC Nordrhein an RTL bezahlt, damit die es wiederum an die Wige bezahlen. Zumindest bleibt damit alles schön in Klüngelcity Köln.


Mittwoch, 01. Februar 2017

Nach Shell plant jetzt auch Total Ladestationen aufzubauen.


Freitag, 13. Januar 2017

Live-Stream für die 24h Dubai - die heute starten.


Freitag, 21. Oktober 2016

In dem neuen Buch von Ross Brawn kommen Toto Wolff und Niki Lauda aber gar nicht gut weg.

Wie war das eigentlich, als Ende 2013 Ross Brawn bei Mercedes GP gedisst wurde?

3 Jahre später kommen die Details an´s Licht:

Then in early 2013, I discovered Paddy Lowe had been contracted to join the team and it had been signed off in Stuttgart. When I challenged Toto and Niki, they blamed each other. I met them to have it out with them. And they both pointed to each other. I couldn’t trust [these] people, so I saw no future unless I was willing to go to war and remove them. I saw no future with people that I didn’t feel I could trust.

Das ist ein Auszug aus seinem Buch, das von ihm und Adam Parr in 2 Wochen erscheinen wird: Total Competition: Lessons in Strategy from Formula One

Scheint eine unterhaltsame Lektüre zu sein.


Mittwoch, 19. Oktober 2016

AMG baut neuen Sportwagen mit Formel 1 Motor.

Nicht einen Formel 1 ähnlichen Motor - nein, einen Formel 1 Motor ohne wenn und aber.

Wolff was keen to point out that the power unit will be entirely based on the current F1 engine and not just a normal production engine with F1-style technology added on. «It´s awesome that we have finally put an F1 engine, a real F1 engine, in a real road car -- this is not F1-like technology», Wolff said. «Real F1 technology in a road car is quite a difficult technical exercise if you imagine all the cooling that is necessary, but the data I have seen gives me goosebumps. So it´s really good.» The car is expected to be revealed next year to mark the 50th anniversary of AMG.

Das kommt davon, wenn man einen Racer an´s Ruder lässt. Gut so.

Er ist zwar nicht mehr an der HWA AG beteiligt, hält dafür aber Anteile an Mercedes GP.

Mercedes | Wolff | Formel1 |


Sonntag, 10. Juli 2016

DMSB Präsident zwischen Grüßaugust und Märchenonkel.

Hans Joachim Stuck - also der Industrie-Vertreter im Motorsport für VW-Audi-Porsche-Lamborghini-Bentley - auch bekannt als DMSB Präsident - will sich nicht damit abgeben, als Tempolimit-Erfinder in die Geschichtsbücher einzugehen.

Und enthüllt mal wieder, dass in Wirklichkeit Jean Todt der Schuldige sein soll.

Erinnert ein bischen an die LR RLP, die versuchen auch immer die Schuld der EU zu geben.

In der motorsport.com Geschichte steht dann weiter:

Kurz darauf beschlossen Vertreter von DMSB, Rennstrecke, Veranstalter, Hersteller, Teamchefs und Fahrer in einem Expertengremium die Einführung von Speedlimits auf der Nordschleife, um das angedrohte Aus der Rennstrecke abzuwenden.

Was da NICHT steht, dass an dem tragischen Wochenende zufällig Christian Schacht am Ring vor Ort war und in panischem DMSB Aktionismus jede Menge Klassen von SP7 bis SPX erstmal verboten wurden. Das war sogar so panisch, dass die aufgescheuchten Funktionäre die Cup Porsche vergessen haben.

Ich habe damals schon befürchtet, dass die Fahrzeuge unangetastet bleiben werden, während die Nordschleife bluten muss. Und genauso ist es gekommen, der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe wurde massiv umgebaut, damit die Instustrieveranstaltung 24h-Rennen wir geplant durchgeführt werden konnte. Das Qualirennen stand nämlich vor der Tür - mit nur 2 Wochen Abstand zu den tragischen Ereignissen.

Es ist nicht das erste Mal, dass HJS Jean Todt in’s Spiel bringt. Beim STRassenfest im August letzten Jahres hat er die Theorie zum ersten Mal verbreitet - allerdings in der Variante, dass der Anruf am Sonntag erfolgte und nicht wie jetzt zusammengedichtet “noch am Tag des Unfalls”.

Witzerweise sind ausgerechnet Jean Todt’s Fahrzeuge - die FIA WTCC - vom Tempolimit NICHT betroffen, denn die durften beim 24h 2015 frei blasen.

Die schnellste Runde WTCC war 2015 eine 8:35 - auf dem großen Kurs. Damit hätte man sogar noch eine blaue Lampe bekommen - also gut genug für die 24h Top30.

Na DAS macht ja mal richtig Sinn, aber wer wird sich schon von solchen Details seine schöne Märchengeschichten gefährden lassen.

Hans Joachim Stuck möchte unbedingt als Nordschleifen-Retter in die Geschichte eingehen - da hat er sich ordentlich was vorgenommen als Totengräber aus der ersten Reihe.

Stuck | Tempolimit | Todt | WTCC | Quiddelbacher | Grüßaugust | Märchenonkel |


Dienstag, 12. April 2016

Warum laufen die MotoGP Motoren neuerdings rückwärts?

Weil es die Stabilität VERRINGERT - die Räder drehen logischerweise nach vorne und der rückwärts drehende Motor hebt das Aufstellmoment teilweise auf:

When an engine runs forward (like most streetbikes) its crankshaft rotates the same way as the wheels, thus adding to the gyro effect, which makes it more difficult to turn into a corner or change direction. The obvious way to reduce gyro effect is to reverse the direction of engine rotation, so the reverse-rotating crank reduces the total gyro effect created by the fast-spinning wheels.

Na DAS würde ich ja auch gerne mal ausprobieren - ob so ein Untalent wie ich das überhaupt merkt?

Da gibt es auch ein lustiges Experiment zu: nehmt mal das drehende Vorderrad vom Fahrrad und beide Hände und versucht es zu kippen. Muss man mal gemacht haben um es zu glauben.

Und wo wir gerade bei lustigen Experimenten sind: um mit dem Motorrad z.B. in eine Linkskurve zu fahren, muss man rechts am Lenker ziehen. Klingt im ersten Moment unlogisch, macht man aber intuitiv so.

MotoGP | Gyro | Oxley |


Sonntag, 03. April 2016

MotoGP leidet unter Michelin-Chaos.

Gestern gab es einen heftigen Zwischenfall - der Reifen von Scott Redding hat sich quasi aufgelöst und solche Stahlseile von einem Radialreifen möchte man ungern in freier Wildbahn sehen. (Ich habe mal bei einem Burnout übertrieben und weiss daher wovon ich rede. Wobei das bei voller Fahrt nochmal eine ganz andere Hausnummer ist.)

Die Lösung ist bitter: die weichen Reifen wurden gestrichen, statt 25 Runden wird das Rennen auf 20 Runden verkürzt UND die Fahrer werden zum Boxenstopp und Motorradwechsel gezwungen. D.h. die Reifen werden nur 10 Runden beansprucht.

Michelin ist 2016 der neue Alleinausstatter in der MotoGP und haben nach 14 Jahren Bridgestone abgelöst.

Megapeinliche Nummer für Michelin - quasi genau am anderen Ende der Kompetenzskala. Möchte nicht wissen, was da im Fahrerlager los war. Vor der Kamera äußert sich natürlich (leider!) jeder politisch korrekt. Aber auch aus Marketinggründen ist das für Michelin natürlich fatal - welcher Kunde vertraut einer Marke, die es nichtmal fertigbringt, dass ein Reifen auf einem Rennmotorrad die Renndistanz - gerade mal 120km! - durchhält.

Und um das Ganze abzurunden: es ist kein regenfreies Rennen garantiert, d.h. wenn die Fahrer aufgrund des Wetters das Motorrad wechseln müssten, dann kommt diese Regelung in Kraft:

If rain starts and Race Direction consider the situation to be dangerous the red flag will be shown and all riders should enter pit lane. If 13 laps have been completed by all active riders then the race will be declared finished and full points will be awarded. If the race is interrupted before 13 laps have been completed then teams will be given a minimum of 15 minutes between the display of the red flag and opening of pit lane to make adjustments to the machines. The pit lane will be open for five minutes as normal and riders may make more than one sighting lap. The second part of the race will be for the number of laps required to complete the original number of 20 laps but, due to tyre constraints, with a maximum of 10 laps. Grid positions will be based on the result of the first part, providing more than three laps were completed, and the race will be declared a wet race.

Ganz einfach, oder?

UPDATE:

Das Rennen in Argentinien war der Hammer! MotoGP ist trotz aller Widrigkeiten The Greatest Show on Earth. Da steht uns eine Megasaison in’s Haus.

MotoGP | Michelin |


Freitag, 19. Februar 2016

Wie schlägt sich ein E-Bike bei einem Hard Enduro Wettbewerb?

Ihr müsst jetzt ganz stark sein, denn das funktioniert richtig gut. Neil Crayston - seines Zeichens KTM Händler und mit 50 Jahren gerade mal so alt wie der ein oder andere von uns ;) wollte das unbedingt mal ausprobieren und - obwohl die KTM Freeride E nicht wirklich für den Wettbewerb gebaut wurde - ist er ziemlich begeistert, wie sie sich geschlagen hat:

_ “The great thing about the FREERIDE E is that it’s so slim,” says Neil. “So nasty, deep, long ruts are less of a problem. The ground clearance is also good and there are no foot controls to worry about hitting. And you can’t stall it!”_

​Schmal, leicht, wenig - und man kann sie nicht abmurksen!

Und wie ist das mit der Batterie?

Neil and his team had discovered that a 2.6kVA portable motorhome generator could take a completely flat battery to full charge in just an hour. However, this wasn’t needed as they were able to bring together five batteries in total.

Um auf der sicheren Seite zu sein haben sie bei jedem der 5 Boxenstopps die Batterie gewechselt. Die Zweitakter brauchten nur 1x nachtanken und bei den Viertaktern waren einige dabei, die komplett ohne Stopp durchgefahren sind.

Wie hat er sich denn am Ende unter den 119 Teilnehmern nach 2 Stunden geschlagen?

… an incredible finish of 27th from 119 riders.

Nicht schlecht für einen Halbjahrhunderten!

Fazit:

“In terms of riding the bike, the best thing is that it’s like being back on your pushbike as a kid with all the controls on the bars, making maneuverability – and skids – really easy!” I never thought I’d be saying that I prefer the electric bike.

Hört sich echt vielversprechend an, besonders wenn man bedenkt, dass wir uns erst ganz am Anfang dieser Entwicklung befinden. Die Vorteile liegen auf der Hand: immer im richtigen Gang, keine Kupplung, kein Abmurksen, schmal und wendig, Drehmoment - und um dem Sport eine bessere Abzeptanz in der Öffentlichkeit zu geben: leise.

Da juckt es mir mächtig in den Fingern es auch mal auszuprobieren. Aber mich von meiner 300er EXC zu trennen kommt auch nicht in Frage. So sehr mich die neue Technologie anmacht, so sehr liebe ich den frechen, stinkenden und brutalen Zweitakter - da behält der Nostalgiker in mir die Oberhand.

Elektro | Freeride | KTMEXC | KTMBlog |


Montag, 01. Februar 2016

Kruses on Tour.

Ihr kennt doch alle den Kai. Mit dem ich schon so einiges erlebt habe. Der immer eine gute Wagenlänge außerhalb der Komfortzone unterwegs ist und sich jedem Konflikt breitbeinig in den Weg stellt.

Der hat am Wochenende seine Familie eingepackt und ist jetzt 5 Monate auf Weltreise. Einfach so.

Nicht reden - machen.

Und damit wir alle was davon haben, hat er sich breitschlagen lassen ein Instagram Konto in den nächsten Monaten zu füttern: instagr.am/krusesontour.

Wer hätte das gedacht!? Also dass der Kai mal Social Media macht?!

KaiKruse |


Samstag, 16. Januar 2016

Das ausgereizte Projekt-Management der Formel 1.

Der vorgezogene Formel 1 Start hat die Planung der Teams ordentlich durcheinander gebracht. Bei McLaren wusste man schon lange, dass das Vorziehen um 3 Wochen ein Problem darstellt, dass man irgendwie lösen muss:

“In simple terms, we put about eight shifts of work back into the programme over a five-day period – a fantastic effort,” Simon explains. “In total, there were about 110 people involved and we looked after our Christmas workers with a competitive package. We had a really good response, and people seemed to enjoy it too – it was a bit weird, not having all the time off, but there was a good spirit in the place. Everyone knew why they were doing it, and it really cleared the decks.

Ob Mr E klar war, dass er das Weihnachtsfest für die F1 Angestellten ordentlich versaut? Wahrscheinlich interessiert ihn das eh nicht.

Die Geschichte verdeutlicht allerdings, wie eng und wie weit im Voraus bei den F1 Teams das Projektmanagement abgesteckt ist. Wenn Monate vorher das Ganze um 3 Wochen zusammengestaucht wird, dann kann das kein Puffer mehr abfangen. Den Teams - bzw. hier McLaren - bleibt nichts anderes übrig als zu zaubern.

McLaren | Formel1 |


Mittwoch, 13. Januar 2016

Stuck / Adorf: harte Probe für die Freundschaft.

Sie waren mal echte Freunde. Freunde in dem Sinne, dass man sich ein Auto teilt:

(Raeder Gallardo, 2008)

Oder ein Haus, denn die beiden wohnen quasi zusammen am Nürburgring:

Dieses Bild habe ich bei dem Sommerfest 2008 gemacht, das Dirk regelmäßig über das N Forum veranstaltet hat. Links HJ Stuck, daneben Dirk Adorf. Ein Herz und eine Seele.

Hat sich einiges verändert seitdem. Dirk war schon lange nicht mehr im N Forum, Eigenbauten wie der Gallardo wurden vom Reglement kastriert, der Nürburgring ist verbeckstaltet, als Folge insolvent und Stuck ist DMSB Präsident.

Anfang des Jahres haben beide zusammen das Tempolimit für die Nordschleife abgenickt. Stuck meint Jean Todt hätte das gefordert, ich meine man wollte die Teilnahme der GT3 beim 24h-Rennen nicht gefährden. Dirk Adorf als Fahrer mit Gesamtsiegchancen und HJ Stuck als Vertreter des VW Konzerns.

Viele Arbeitsgruppen wurden gebildet um das Tempolimit nach einem Jahr wieder abzulösen und mein Eindruck ist, dass ein Verbot der GT3 auf der Nordschleife im Vorfeld als nicht verhandelbar deklariert wurde. Denn die einzige Konstante in den umfangreichen Diskussionen ist der Start der GT3 Klasse, selbst wenn dafür die Strecke angepasst werden muss. Was ja dann auch an der Quiddelbacher Höhe passiert ist.

Womit man beim DMSB in Frankfurt allerdings nicht gerechnet hat: die Fahrer AG hat ihre Aufgabe ernst genommen und ist nicht bereit faule Kompromisse einzugehen. Denn sie sind es, die im Auto sitzen und sie wissen wie praxisfremd die aktuellen Regelungen sind. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass die Abläufe, die in der Kritik stehen, alle relativ neu sind - von Code 60 bis Permit - alles Maßnahmen, die der DMSB erst kürzlich eingeführt hat.

Und nebenbei stehen die Fahrer, die Teams und die Veranstalter geschlossen hinter der Fahrer AG.

Um die Sache scheint es inzwischen auch gar nicht mehr zu gehen. Dieses Interview schlägt heute hohe Wellen, denn HJ Stuck nutzt seinen Auftritt für VW bei der Planai Classik, um Dirk Adorf eine reinzuwürgen:

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrer hat aus meiner Sicht über das Ziel hinausgeschossen. Das muss man deutlich sagen. Das ist eine Arbeitsgemeinschaft die auf uns zuarbeitet. Wir nehmen ihre Ideen auf, präsentieren und diskutieren sie dann im Präsidium. Es ist ganz klar, dass ein Ergebnis einer AG nicht Eins zu Eins umgesetzt werden kann. Das ist unmöglich. Weil eben, wenn sie bei Code 60 mehr Streckenposten haben wollen – wo nimmst die her? Das muss schon alles machbar und umsetzbar sein. Da ist natürlich ein Mensch dabei, der Dirk Adorf, den ich auch selbst in die Gemeinschaft aufgenommen habe, aber der hat sich als sehr sehr schwierig erwiesen. Und manchmal etwas weit entfernt von der Realität. Er macht sicher seine Arbeit, aber er muss auch einsehen, dass es irgendwo Limits gibt. Ohne Kompromiss geht’s nicht.

Also in etwa: wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause.

Das Interview wird bemerkenswerterweise von der Planai Classic (Helmut Zwickel) als Pressemitteilung verbreitet, damit es auch jeder mitbekommt.

Alles kein Zufall.

In meinen Augen ist Hans Joachim Stuck als DMSB Präsident nicht mehr haltbar. Wenn er sich wenigstens auf die Grüßaugustrolle reduzieren würde, dann könnte er keinen Schaden anrichten. Wie im Kindergarten meint er öffentlich persönliche Animositäten abrechnen zu können - wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgegangen ist.

Von der Peinlichkeit dieses Manövers ganz abgesehen.

Der DMSB muss dringend reformiert werden - und zwar von oben nach unten.

Und die Stuck-Adorf´sche Freundschaft hatte auch schon mal bessere Tage.

Für mich persönlich war HJS spätestens hier durch.

DMSB | Stuck | Adorf |


Dienstag, 12. Januar 2016

Ford GT rennt in Daytona.

Endlich ist es soweit, der Ford GT hatte seinen ersten ernsthaften Auftritt. Ende des Monats ist in Daytona 24 Stunden Rennen und das Roar Before sind die Testtage, um den Winterschlaf aus dem Carbon zu schütteln.

Insgesamt 4 GT gehen an den Start:

  • 2 in der IMSA mit Richard Westbrook, Dirk Müller, Joey Hand und Ryan Briscoe
  • und 2 in der WEC mit Marino Franchitti, Stefan Mücke, Olivier Pla und Andy Priaulx.

Das ist doch mal ’ne Ansage!

http://youtu.be/KW_3ZHS9LY

Mehr Videos unter youtube.com/user/FordRacingTV/videos.

Bei dailysportscar gibt es einen Überblick über die GTLM Klasse und Roman Wittemeier hat den Daytona Test auch zusammengefasst. Und wem das nicht reicht, der bekommt die volle Dröhnung bei John Dagys.

Ist schon lustig den Deltawing zusammen mit dem Frikadelliporsche in einer Galerie zu sehen :D

FordGT | Daytona |


Mittwoch, 18. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Marcel Fässler und Mike Rockenfeller fahren für GM Corvette die Langstreckenrennen in Daytona (24h) und Sebring (12h). Allerdings keine Info darüber, inwiefern - und ob überhaupt - ihr Engagement bei Audi betroffen ist.

Die VLN hat die 2016er Termine veröffentlicht und nennt sich in dem Zusammenhang immer noch Breitensportserie.

Unter anderem wird Dirk Müller als neuer Ford GT Fahrer gerüchtelt.

In Wales wird eine neue Rennstrecke inklusive Drumherum gebaut. Veranschlagte Kosten: 315 Millionen Pfund. Hoffentlich haben die ihre Hausaufgaben gemacht, denn das Projekt wird teilweise über die Regierung finanziert. Kommt uns doch bekannt vor. Ist das jetzt Legal State Aid im Vergleich zum Ring?

Die neuen Porsche Junioren stehen fest: Dennis Olsen, Mathieu Jaminet, Matteo Cairoli und Sven Müller. Sind sind 19 bis 23 Jahre jung - und man wird die Namen sicher noch öfter hören! Erstmal gehen sie im Carrera und Supercup an den Start.

Zeretzke, Zeretzke … da war doch was? Oder klingelt’s bei La Tene Capital? Als die Insolvenzverkäufer am Ring sich - mal wieder! - komplett lächerlich gemacht haben? In Bayern ist man nicht so dämlich wie am Ring, da ist der Hochstapler schnell aufgeflogen. Siehe auch hier.

Wige hat sich über Bande bei motorsport-total.com eingekauft.

Kennt Ihr noch Darda?!

Man verliert ja in letzter Zeit gerne mal den Glauben an die Jugend - aber dann kommen Meldungen wie diese hier und es wird einem klar: es gibt noch Hoffnung!

Der Lausitzring angelt sich für die nächsten 3 Jahre die Superbike WM.

Von manchen Formel 1 Schwachsinnsregeln erfährt man erst, wenn jemand bestraft wird.

Beim Eifel Rallye Festival nächstes Jahr versuchen die Organisatoren die Gruppe S antreten zu lassen. Das wäre ein Coup! Diese Autos haben quasi nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen - nachdem der Vorgänger - die Gruppe B - verboten wurde.

Fässler | Rockenfeller | Corvette | FordGT | Wales | Zeretzke | Wige | Darda | Crossbahn | GruppeS |


Samstag, 03. Oktober 2015

WTCC führt Mannschaftszeitfahren ein.

Kein Witz.

The World Touring Car Championship will introduce a new, cycling-inspired team time trial in 2016, as part of a renewed focus on the manufacturers´ championship. Each manufacturer will nominate three cars after qualifying to contest the new session, dubbed MAC3 and inspired by the team component of cycling events such as the Tour de France. The drivers will start side-by-side and complete two or three laps - one on the Nurburgring Nordschleife - with the third driver´s total time representing each brand, in a fight for additional manufacturers´ championship points.

Ich bin der Letzte, der was gegen Neuerungen hat - aber das ist Blödsinn. Man möchte die Hersteller bei der Stange halten und eiert jetzt rum, dass alle was davon hätten.

Ist das jetzt eine Tourenwagen Weltmeisterschaft oder eine Automarken Weltmeisterschaft?

Teamsport gibt es doch leider im Motorsport oft genug, da sollte man froh sein, wenn ab und zu noch die Fahrer gegeneinander fahren.

WTCC | MAC3 |


Donnerstag, 24. September 2015

WEC tritt auch die nächsten 2 Jahre wieder am Nürburgring an.

Die Premiere war erfolgreich, jetzt haben WEC und CNG einen Vertrag für 2016 und 2017 unterschrieben. Freue ich mich jetzt schon drauf!

FIAWEC |


Mittwoch, 09. September 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

ÜbrigNs


Dienstag, 21. Juli 2015

DMSB Saga - nächste Runde.

Erstmal zu den Youngtimern.

Das Problem ist anscheinend die Anzahl pro Auslandsrennen einer nationalen Veranstaltung, weil man darf maximal nur 1x im Ausland fahren. Hat die FIA festgelegt - wahrscheinlich um mehr Geld zu verdienen mit internationalen Rennen - und darüber gab es 2012 auch schon mächtig Ärger.

Wie das übrigens Förderung des Motorsports sein soll, ist mir schleierhaft. Denn das sollte die Aufgabe der FIA sein - anstatt die Veranstalter zu schröpfen. Auch wie solche Gesetze (?) in die heutige politische Landschaft der EU mit ihrem gemeinsamen Markt passen soll, ist mir ein Rätsel. Aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht klagt ja mal jemand in Brüssel.

Wie auch immer - die Veranstalter nicht dumm - haben für ihre Teilnehmer Auslandsrennen als Nicht-Wertungsläufe deklariert, damit man wenigstens kostengünstig und abwechselungsreich unterwegs sein kann. Für die Youngtimer also neben Nürburgring und Hockenheim auch Zandvoort, Spa und Zolder - wobei Zandvoort und Zolder im Kalendar klar mit * als Einladungsrennen deklariert sind.

Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.

Weiter zur IDM, bzw. Rüdiger Merdes und seinen Erfahrungen.

Er hat sich jetzt ausführlich und chronologisch gegenüber Günther Wiesinger in der Speedweek geäußert.

Da bekommt man mal Einblicke, wie das so abläuft im deutschen (Motorrad-) Motorsport und die Herren, die sich jetzt gerne mal erklären dürfen sind Christian Schacht und Hermann Tomcyzk. Ich hoffe sie nehmen diese Gelegenheit wahr mit der interessierten Öffentlichkeit einen Dialog zu führen - das ist doch eine tolle Chance.

Alles andere - also klassisches Aussitzen - wird ebendiese interessierte Öffentlichkeit in ihrem Empfinden bestärken, dass die oberste deutsche Motorsportbehörde ein korrupter und verfilzer Haufen arroganter Funktionäre ist.

Wenn Ihr meint ich übertreibe, dann lest Euch mal in der Speedweek die Kommentare durch (unter dem Artikel) - da ist man sich einig und in der Sprache deutlich, dass der DMSB abgeschafft bzw. abgelöst werden muss.

Ein Punkt, der auch dringend der Klärung bedarf, ist die Zuwendung für den Nachwuchs in Höhe von 125.000 USD, die der GP Promotor jährlich an den DMSB überweist. Das Thema hatte ich vor genau 2 Jahren schon einmal und aktuell bringt es der einzige deutsche MotoGP Pilot und Moto2 Weltmeister von 2011 - Stefan Bradl - deutlich zur Sprache:

“Es ist an der Zeit, dass jemand die Wahrheit sagt, auch wenn ich mich beim ADAC und beim DMSB unbeliebt mache. Aber das ist es mir wert, weil ich glaube, ich kann es mir als deutsches Aushängeschild erlauben, einmal auf den Tisch zu hauen und zu sagen, dass wir deutschen Nachwuchs brauchen”, sagt Stefan Bradl am Mittwoch offen gegenüber ‘Motorsport-Total.com’. “Der DMSB und der ADAC sollen sich angesprochen fühlen, denn wenn große Erfolge da sind, stellen sie sich auch vorne hin.”

Was muss eigentlich noch passieren?

Meine Meinung zur Situation:

Im normalen Leben - die Fahrer als Kunden und der DMSB als Dienstleister - wäre diese DMSB Firma längst vom Markt. Nur durch die privilierte Monopolstellung ist solch ein Handeln erst möglich.

Dabei möchte ich gar nicht werten, wer jetzt im Recht ist und wer nicht - man muss immer beide Seiten anhören. Was ich konkret am DMSB kritisiere ist die Intransparenz und das Nicht-Reagieren auf lautstark vorgebrachte Kritik. Und durch die großen Kreise, die das aktuell zieht, wird der Motorsport in Deutschland durch diesen fehlenden Dialog beschädigt.

DMSB | Schacht | Tomcyzk | Bradl | Youngtimer | Merdes |


Freitag, 22. Mai 2015

WTCC mit Balance of Performance?

Es gibt Leute, die sehen in der BoP das Allheilmittel.

z.B. Klaus Ludwig:

“Leider fährt Citroen derzeit in einer eigenen Liga. Das ist zu viel des Guten”, sagte Ludwig in einer Pressekonferenz der MOL Group am Nürburgring. “Der Abstand”, so der Deutsche weiter, “ist einfach zu groß. Citroen ist ‘zu unschlagbar’. Man sollte ihnen mehr Handicap mit auf den Weg geben - mehr Gewicht oder kleinere Restriktoren, etwas dergleichen. Damit hätten mehr Leute eine Siegchance.”

Ich finde, dass das ganze Balancegedrisse den Sport kaputt macht. Die Schnelleren werden bestraft und wer gleichschnelle Autos gucken will, der hat in den Cups reichhaltige Auswahl.

Motorsport sollte in erster Linie Sport sein, aber mit BoP ist es hauptsächlich poltisches Verhandlungsgeschick.

WTCC | KlausLudwig | BalanceOfPerformance |


Dienstag, 19. Mai 2015

Lob für das WTCC Rennen.

Dem kann ich mich nur anschließen:

Die Inszenierung der WTCC in der “grünen Hölle” hat hervorragend funktioniert. Eine glatte Eins für diese Bemühungen!

Ja, es waren nur 17 Autos. Aber die Bilder im TV haben es fantastisch transportiert. Und die Sabineshow hat dem Ganzen noch das Tüpfelchen aufgesetzt.

Wer es verpasst hat - hier Rennen 1 und Rennen 2. Angucken!

Nächstes Jahr sind sie auch wieder dabei.

WTCC


Charlie Lamm wird 60.

Ich gratuliere von Herzen! Was dieser Mann schon alles erlebt hat - Wahnsinn. Aber vor allem ist er Mensch geblieben - Racer durch und durch.

Im Interview meint er:

Aber im Motorsport kommt dann eben auch immer eine große Portion Herz dazu.

Wann hat ein Teamchef zum letzten Mal so etwas gesagt? Dem Motorsport würde es besser gehen, wenn Herzblut die Triebfeder ist statt Geld und Einfluss.

Alles Gute Charly! Auch wenn Du es - bescheiden wie Du bist - nicht gerne hörst: Du bist für Viele ein Vorbild!

Charly | Lamm |


Mittwoch, 13. Mai 2015

Nur 17 Starter beim N24h WTCC Rennen.

So wenig gab es bestimmt noch nie bei einem Nordschleifenrennen. Trotzdem werden sie viel Spaß haben! Ich auch, kommt Samstag vormittag live auf Eurosport. :)

Tags: N24h | WTCC |


Dienstag, 14. April 2015

Ausgerechnet Hans-Joachim Stuck ...

... der für Geld alles macht - regt sich auf über Bernie Ecclestone, weil der für Geld alles macht:

“Ende Januar war es der 64jährige persönlich, der Ecclestone ein Angebot der Nürburgring-Verantwortlichen überbrachte, mit dem die Veranstaltung noch hätte gerettet werden können. Darin enthalten gewesen sei eine laut Stuck wirklich gute Summe, doch Ecclestone lehnte ab. Offenbar mit herablassender Wortwahl.”

Ach, so ist das gelaufen? Auch mal interessant zu erfahren.

Tags: Gaudibursch | Ecclestone | Formel1 | Stuck |


Dienstag, 13. Januar 2015

Johannes Stuck versteht die Welt nicht mehr.

Was haben denn auf einmal alle gegen seinen tollen Papa Strietzel Stuck?

Auf Facebook (bzw. für die FB Verweigerer hier als Text kopiert):

“Das Thema dieses Beitrags ist die angespannte Situation rund um den Nürburgring, da wir besonders viele Nachrichten und Beiträge in diesem Zusammenhang erhalten. Viele dieser Nachrichten und Beiträge kritisieren uns persönlich und besonders meinen Vater Strietzel Stuck in Bezug auf ein mangelhaftes Engagement für die Rettung des Nürburgrings.”

Soweit stimme ich da ja noch zu, aber dann wird’s ziemlich haarsträubend:

“(..) nur sehr wenig Zeit geblieben ist, mich mit der Thematik und den aktuellen Geschehnissen zu beschäftigen und somit wäre jeder Kommentar unfundiert und ”Klugscheisserei“.”

“(..) Fakt ist jedoch, dass es keinem gelungen ist diese Rennstrecke profitabel und wirtschaftlich nachhaltig zu betreiben.”

Das ist gelinde gesagt Bullshit. Dazu reicht ein Blick in die historischen Bilanzen. Ohne F1 Zuschüsse und Kafitz Experimente war die Nürburgring GmbH ein gesundes und profitables Unternehmen.

“Ich kann mir leider kein Szenario vorstellen und mir wurde auch noch nie eines vorgelegt, welches den Fortbestand des Nürburgrings sichert (..)”

Noch so ein nächste Klopper.

“(..) Das Schicksal des Nürburgrings liegt aus meiner Sicht nicht alleine in den Händen des nächsten Betreibers, sondern in den Händen der Macher des Motorsports, um die Ränge wieder zu füllen und die Begeisterung für den Motorsport wieder aufleben zu lassen.”

Dieser Zusammenhang erklärt sich mir nicht - der Nürburgring ist ausgebucht!

“Ich freue mich wirklich, wenn Ihr Eure Meinung und Gedanken teilt, mich und meine Ansichten kritisiert, ergänzt oder teilt, (..)”

Na aber immer doch! :)

Ohne das Beck°Werk und Aussaugen durch Richter/Lindner - unterstützt von den Stucks! - wäre der Ring gesund und munter wie eh und je.

“Zum Schluss möchte ich jetzt noch eine Lanze für meinen Vater brechen, der sich dessen sehr bewusst ist, was er dem Sport und der Nordschleife zu verdanken hat und nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Um Prozesse anzuschieben und Missstände zu ändern zählt nicht die Lautstärke der Botschaft, sondern der Inhalt!”

Jau.

Hier mal ein Beispiel von bestem Wissen und Gewissen. Und hier, und hier, und hier, und hier, und hier, …

Tags: Stuck | Strietzel | Ringverkauf |


Sonntag, 07. Dezember 2014

Strietzel Stuck kaum zum Aushalten.

Hans-Joachim Stuck - Ihr wisst schon, das ist der, der beim 24h-Rennen auf einem Richter-Lindner-Lamborghini gefahren ist und zum Dank die beiden in der F1 Live-Übertragung als “tüchtige Unternehmer” beschrieben hat - möchte mal eben die Nürburgring-Geschichte umschreiben.

Auf die Frage in seinem Gästebuch (Link/Screenshot), warum er sich nicht für die Nordschleife stark macht:

“(..) Sie können aber sicher sein dass ich an vielen Lösungsvorschlägen aktiv mitgearbeitet habe und auch weiterhin mitarbeiten werde. (..)”

Stimmt:

Wir sind an Dreistigkeit ja schon viel gewohnt von unseren Politikern, aber Strietzel setzt da ganz entspannt noch einen obendrauf.

Im Januar hatte er sich zu dem Thema schonmal geäußert:

wir hätten ja alle keine Ahnung.

Tags: Stuck | StrietzelRingverkauf |


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Motorsport-Total.com hat sich von seinem CEO getrennt.

Es geht um Stephan Mayerbacher - wegen staatsanwaltlicher Ermittlungen vor seiner Zeit bei der Sport-Media-Group.

Tags: MotorsportTotal | StephanMayerbacherStefanNiggemeier |


Mittwoch, 01. Oktober 2014

EU Kommission segnet Nürburgring- und Nordschleifen-Verkauf ab.

Jetzt hat es Almunia also doch geschafft, als eine seiner letzten Amtsaktionen den Ringverkauf durchzuboxen:

Die Kommission stellte fest, dass das Verfahren offen, transparent und diskriminierungsfrei war und die Veräußerung zum Marktwert erfolgte.

Immerhin haben sie nicht geschrieben: Die Kommission hat geprüft, dass …, weil dann wären sie zu einem anderen Schluss gekommen. So haben sie einfach nur die Darstellungen der Verkaufsbeauftragten Lieser & Schmidt übernommen, aus denen sie das dann festgestellt haben.

Erstaunlich, dass die wirtschaftliche Kontinuität explizit ausgeschlossen wurde:

Dabei legt die Kommission unter anderem folgende Indikatoren zugrunde: Gegenstand der Veräußerung (Aktiva und Passiva, Fortbestand der Belegschaft, gebündelte Aktiva), Kaufpreis, Identität des/der Erwerber(s), Zeitpunkt der Veräußerung und die ökonomische Folgerichtigkeit der Transaktion. Im Falle des Nürburgrings bestand offenbar keine wirtschaftliche Kontinuität.

Doch, das ist doch genau das Problem.

Die EU hat das Unmögliche möglich gemacht und den Weg geebnet, dass zum ersten Mal seit ihrer fast 90-jährigen Geschichte die Nordschleife in Privatbesitz verschoben wird. Volksenteignung vom Feinsten und ein sehr trauriger Tag für alle Nordschleifen-Freunde.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Kaufpreis gezahlt wird. Obwohl - da lässt sich bestimmt noch was machen - bzw. justieren, wenn es klemmt. Und ob es klemmt!

Das werdet Ihr so übrigens nirgendwo in den Nachrichten zu hören bekommen, dass weltweit einmaliges Kulturgut in Privathand verscherbelt wird. Man weiss ja, was sich gehört. So werden wir Zeuge, wie das heutzutage läuft: die Regierung will nichts weiter als die liebgewonnene Macht erhalten, was mit dem Nürburgring passiert, ist ihr völlig egal.

In Mainz finden sie deshalb den Verkauf auch total super, die Region könne aufatmen und man hätte Planungssicherheit.

Malu Dreyer:

Am Nürburgring können wir den Weg, den wir beschritten haben, weitergehen und das ist auch ein gutes Zeichen für die Region.

Auch mit meinem Kommentar Richtung Doktortitelsammler Schmidt hier habe ich richtig gelegen.

Gestern im Interview:

"Tatsache ist, dass die unterlegenen Bieter bei uns angefragt haben, ob man ein Gespräch führen könnte, um ihnen die Gelegenheit zu geben, noch einmal ihre rechtliche Position darzulegen. (..) Herr Lieser ist hingefahren und hat sich die Positionen angehört. Punkt - und das war’s. (..) Aber das war auch der einzige Grund, warum Herr Lieser hingefahren ist.

(Hervorhebung von mir.)

Heute in der Rhein-Zeitung von Regierungsprecher Redakteur Brück:

H.I.G. und Nexovation lassen indes durchblicken, dass sie den Eindruck hatten, es sei bereits nach einem Nachfolge-Käufer gesucht worden.

Genauso ist es gewesen, sie haben nach Möglichkeiten gesucht, wie HIG oder Nexovation in den Capricornvertrag eintreten könnten. Und der Herr Schmidt - der immerhin einen öffentlichen Auftrag erfüllt! - streitet es ab. Allein dafür sollte er schon zur Rechenschaft gezogen werden.

Warum diese Klimmzüge? Weil Capricorn protegiert ist. So wie es Richter/Lindner waren. Wir werden nicht erleben, dass die 25 Millionen Euro Vertragsstrafe fällig werden.

Die Region tut mir sehr leid. Ich prophezeie ein großes Tal der Tränen - dafür muss man kein Hellseher sein, sondern einfach nur 1+1 zusammenzählen. Mit was für Bandagen gekämpft werden wird, kann man heute schon sehen: Das Kai-Richter-Gedenk-Festival “Grüne Hölle” wurde gegenüber Rock am Ring in Mendig um eine Woche vorverlegt:

Unser Hauptinteresse gilt den Fans. Wir möchten, dass sie eine tolle Zeit und viel Spaß mit den coolen Bands am Nürburgring erleben.

Mein Gott, das tut echt weh, für wie doof die einen halten.

Lest Euch mal den Text durch und ersetzt “Festival” bzw. “Konzert” durch “24h-Rennen”, dann könnt Ihr erahnen, was in Zukunft passiert.

Der Zeitpunkt, das ausgerechnet heute bekanntzugeben, ist natürlich kein Zufall. Schön abgelenkt durch die EU Nachrichten wurde das noch schnell untergeschoben. Und so hat Robert Wild noch vor ein paar Tagen getönt.

Der Nürburgring ist übrigens nicht das einzige faule Ei, das Almunia und die scheidende Kommission (gilt noch bis Ende Oktober) durchgeschleust hat.

Auch wenn wir verschaukelt werden dass es kracht, sollten wir nicht resignieren. Es kommen auch wieder bessere Tage, aber ich fürchte erstmal geht es ziemlich bitter bergab.

Tags: AlmuniaEUKommission | Ringverkauf | Capricorn |


Freitag, 22. August 2014

Nachjustiert: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Die Story von WH hat ordentlich Wellen geschlagen. Er wurde sogar in der RZ zitiert, das will was heissen.

Capricorn hat die zweite Rate für den Nürburgring-Kaufpreis nicht gezahlt, und normalerweise würde das eine Reihe von Konsequenzen nach sich ziehen: wenn ich das recht in Erinnerung habe 25 Mio Euro Strafe, 8% Verzugszinsen und Sonderkündigungsrecht.

Doch wir wissen ja, wie liebevoll die Landesregierung ihr mittelständisches Unternehmer-Pflänzchen gegen die bösen amerikanischen Heuschrecken verteidigt und so hat der Herr Lieser kurzerhand den Vertrag nachjustiert. Gläubigerausschuss? Drauf geschissen, so was braucht ein Sachwalter von Format nicht, um den Kaufvertrag zu ändern und die Fälligkeit der Rate nach hinten zu schieben. “Ein ganz normaler Vorgang.

Was die Zeitungen dazu schreiben könnt Ihr direkt vergessen, das hat denen Propagandachef Nuvoloni in die Feder diktiert. Haltet Euch lieber an Ja zum Nürburgring (DW) oder WH, da seid ihr besser aufgehoben, wenn es um die Wahrheit geht.

Und natürlich biete ich Euch auch meine Deutung der Ereignisse an:

Was wir von Anfang an befürchtet haben ist eingetroffen, Capricorn geht schon auf dem Weg in die Startaufstellung die Luft aus. Die Ausrede, dass man auf die Entscheidung der EU warte, ist total lächerlich, denn zum einen hat Capricorn ein Rücktrittsrecht, falls die Entscheidung negativ ausfällt und zum anderen gab es bei der ersten Rate auch noch keine EU Entscheidung.

Das ist ja der Sinn eines Treuhandkontos, dass das Geld nicht weg ist, sondern die Zahlungsfähigkeit unter Beweis gestellt wird. Wir reden hier übrigens über lächerliche 5 Mio Euro im Kaufprozess für den kompletten Nürburgring.

Das wissen Wild und Nuvoloni natürlich auch und freiwillig würden sie so einen Kommunikations-Super-GAU nicht eingehen. Da muss schon richtig was in die Hose gegangen sein, z.B. dass sie ihre Finanzierung von 45 Mio Euro über die Deutsche Bank doch nicht bekommen haben.

Es wird höchste Zeit, dass Capricorn die Hosen runterlässt und die Finanzierung offenlegt! Es geht hier um den Verkauf von Volkseigentum und wer weiss, ob durch die Hintertür nicht längst die befürchtete Heuschrecke Zugriff auf den Nürburgring hat? Das geht uns sehr wohl etwas an und wir haben ein Recht darauf zu erfahren was Sache ist.

Tags: Capricorn | Ringverkauf | Gläubigerausschuss | FinanzierungDeutscheBankHeuschrecke |


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Donnerstag, 24. Juli 2014

24h Spa wieder mit LED Positionsanzeige.

Waren letztes Jahr zum ersten Mal im Einsatz und haben sich bewährt.

Tags: Positionsanzeige | Spa24h | Lumirank |


Sonntag, 20. Juli 2014

Und auf einmal wundern sie sich, dass beim Formel 1 die Zuschauer ausbleiben?!

Beim Formel 1 Rennen in Hockenheim werden für den heutigen Rennsonntag nur knapp 50.000 Zuschauer erwartet - da waren in Silverstone selbst Freitags mehr (am Renntag 120k). Toto Wolff meint: das müssen wir analysieren und Niki Lauda rechnet in DIE WELT ab. Seiner Meinung nach liegt es u.a. daran, dass die Formel 1 nicht auf Facebook ist.

Mich fragt zwar keiner, aber ich biete mal ein paar Thesen, warum das - besonders in Deutschland - nicht funktioniert. Und da hat ein Arbeitgeber von Niki Lauda großen Anteil daran: RTL.

Furchtbare Fernsehübertragungen.

  • RTL bietet den unterirdischsten Kommentar, den man sich im Motorsport vorstellen kann. Für jemanden, der den Sport wirklich mag, ist es die reinste Folter. Schlimmer ist nur noch die DTM/ARD, ich glaube es gibt auf der ganzen Welt keine schlechteren Renn-Berichterstattungen.

    Es gibt nur ein Rennen in Deutschland (und eines um die Ecke in Spa), den Rest muss man sich also vor dem Fernseher anschauen, wenn man die Saison verfolgen will. Und das geht als Motorsport Anhänger bei RTL leider garnicht. Das ist anscheindend auch nicht das, was RTL will. Die machen mehr so eine Livestyle Geschichte in der Annahme, dass das die Leute sehen wollen. Auf die RTL Zuschauer mag das tatsächlich zutreffen, für Motorsportfans ist es die reinste Qual.

    Nicht nur die F1 ist in der Zeit stehengeblieben, RTL ist es auch und ich bekomme regelmässig Plaque, wenn Heiko Wasser irgenwelche unnützen Zahlen “für die Statistikfans unter Ihnen” zum besten gibt oder sich an den Positionen “der deutschen Piloten” aufgeilt. Für einen echten Race-Fan ist das doch total Nebensache! Wir wollen guten Sport sehen.

    Über Kai Ebel brauchen wir garnicht reden.

    Aber das werden die nie kapieren. Ich verfolge - wenn es mir die Zeit erlaubt - das ein oder andere Rennen bei BBC. Die Läufe, die bei denen aus Lizenzgründen nicht im Fernsehen ausgestrahlt werden, kann man dann per Radiostream hören und das deutsche Fernsehbild ohne Ton laufen lassen. Allan McNish und Live Timing dazu - läuft. Nichtmal die RTL-Werbung schafft es einen zu stören.

Schumi Mania - ein Relikt aus vergangenen Tagen.

  • In Deutschland war die Formel 1 in den vergangenen Jahren ein Michael-Schumacher-Phänomen (Keep fighting Michael!). Der Zug ist längst abgefahren, aber RTL klammert sich immer noch daran fest. Wenn man sich damals die Besucher angeschaute, dann konnte man sowieso nur mit dem Kopf schütteln. Das war eine ganz seltsame Spezies, so ein Zwischending aus Kegelclub und Rote Funken - hab ich zwar nie wirklich verstanden, aber war klar, dass das nicht ewig so laufen wird.

    Deutschland ist auch keine Motorsport Hochburg. RTL und ARD halten die Zahlen aufgrund ihrer Reichweite künstlich hoch und prügeln die Veranstaltungen in die Wohnzimmer. Ein gutes Indiz ist die Presselandschaft, die sich mit Rennsport beschäftigt: Speedweek hat die Segel gestrichen, Motorsport Aktuell hält sich gerade so über Wasser - das war’s. In UK, Spanien oder Italien sieht das mal komplett anders aus. Da sind die Leute noch richtig begeistert und folgen dem Sport aus eigenem Interesse. Da gibt es dann sogar eine Zeitung extra für Rennautos.

Langweilige Rennen.

  • Die Formel 1 vor Ort ist langweilig. Ja - der Speed ist beeindruckend und die Bremswege sind es auch - aber Rennverlauf und Action sind langweilig. Dieses Jahr wurde auch noch eine der wenigen übriggebliebenen Attraktionen gestrichen: der Sound. Witzigerweise nimmt die Werbeindustrie für ihre Clips den Sound vom letzten Jahr und denkt es merkt schon keiner.

Die F1 Autos sehen alle gleich aus.

  • Die Technik ist überdefiniert. Alle Autos sehen gleich aus, würde man sie neutral lackieren, man könnte sie nicht mehr auseinanderhalten. So wie bei GP2: identische Autos, unterschiedliche Lackierung. Die technischen Freiräume, die den Ingenieuren bleiben, sind für die Zuschauer im Inneren des Fahrzeugs verborgen.

Arroganz.

  • Die F1 ist arrogant. So richtig abgehoben und überheblich. Das passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

    Nicht-arrogante Sportarten bemühen sich um Dialog mit ihrer Fanbasis - und da spielt natürlich Social Media eine große Rolle.

    So gesehen hat Niki Lauda - teilweise - Recht. Aber Facebook und Twitter alleine werden es nicht richten, denn - das haben viele Beispiele in der Vergangenheit bewiesen - eine erfolgreiche Social Media Strategie kommt in erster Linie von innen. Aufgesetzte Kanäle, die nicht glaubwürdig sind, können den Schuss sogar nach hinten losgehen lassen.

    Aber bei dem Level an Überheblichkeit, den die F1 heutzutage zur Schau stellt, sehe ich wenig Chancen. Die übriggebliebenen interessierten Zuschauer, die es hierzulande noch gibt, bekommen es regelrecht um die Ohren gehauen: abgeriegeltes steriles Fahrerlager, strategische Entscheidungen gesteuert von einer ebenso arroganten FIA - wer lässt das schon mit sich machen. Die Sache mit den Penisnasen war doch das beste Beispiel: gegen den Willen ALLER - sogar der Teams - wurde die peinliche Optik durchgedrückt. Resultat: die Autos sehen aus wie Clowns.

    Apropos Social Media: wie heisst eigentlich Niki Lauda’s Facebook Account? Siehste.

Aerodynamik mit viel zu viel Anpressdruck.

  • Der grösste Killer in meinen Augen ist jedoch die Aerodynamik. Heutige Formel 1 produzieren soviel Anpressdruck, sie könnten mit 200 km/h an der Decke fahren. Das ist zwar beeindruckend, aber was hat der Zuschauer davon?

    Im Gegenteil: Überholmanöver werden erschwert, weil man im Windschatten Downforce verliert. Und es gibt aufgrund der hohen Kurvengeschwindigkeiten nur eine Ideallinie, auch das erschwert das Überholen. Doch das Schlimmste an der ausgefeilten Aero: man kann als Zuschauer von aussen einen überragenden Fahrer nicht mehr ausmachen. Wenn man sich einmal an den irren Speed gewöhnt hat, dann gleicht ein Formel 1 Rennen einer Hochgeschwindigkeits-Parade auf Schienen. Und durch die Überrundungen verliert man sogar den Überblick, wer an welcher Stelle liegt. Handy kannste in so einem Fall vergessen, zuviele Leute - zu dünnes Netz.

    Letztes Jahr habe ich mir zufällig den Nürburgring F1 Lauf vor Ort angeschaut - hätte es nicht mittendrin eine Safety Car Phase gegeben, wo sich alle wieder nach Position einreihen mussten, ich hätte nichts mehr geblickt. Nicht weil ich zu doof dafür bin - würde ich jetzt nicht pauschal ausschließen ;) - aber die Leute um mich um wussten es auch nicht besser.

    Schonmal aufgefallen, dass die spannensten Rennen ausgerechnet die sind, wenn es regnet? Sollte eigentlich zu denken geben - macht es aber nicht. Jetzt könnte man die Strecke künstlich bewässern, was natürlich Quatsch ist - oder man schraubt die Aerodynamik - und damit den Grip - massiv runter.

    Das würde den herausragenden Fahrern wieder die Chance geben, ihre Talente zu zeigen, so dass es auch jeder sieht: Fahrgefühl, saubere Linie, Reflexe, Limit ausloten und den Portion Mut, den diese Piloten so besonders macht. Solange man das nicht von aussen als normaler Zuschauer sehen und bewerten kann, macht es wenig Sinn ein Rennen vor Ort zu besuchen.

    Und das erleben wir gerade: keine 50.000 Zuschauer, das ist Bundesliga-Fussball-Niveau.

Grosse Hoffnung, dass sich etwas ändert, habe ich nicht. Zwar haben die deutschen Hersteller/Sponsoren ein Problem, aber das wird B.Ecclestone - bzw. seinen Nachfolger - wenig jucken. Um fundamental etwas zu ändern, müsste es richtig wehtun und ich fürchte das werden wir nicht erleben.

Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn andere Serien versuchen, die entstandene Lücke zu füllen und einen beeindruckenden und spannenden Wettbewerb etablieren, der allen Beteiligten - Zuschauern wie Aktiven - großen Spass macht!

Tags: MikeRant | Formel1NikiLauda | TotoWolffSocialMedia | Besucherzahlen | Hockenheim |


Freitag, 18. Juli 2014

Robertino Wild agiert schon wie der Grossmogul ...

… und nutzt eine öffentliche Veranstaltung, um Otto Flimm eins auszuwischen:

Der andere - JzN um Ex-ADAC-Chef Otto Flimm - sei nicht mal im Verfahren gewesen, “redet alles schlecht, hat aber keine bessere Idee. Er sitzt in der Nachbarschaft, agiert total kurzsichtig und schadet der Region.”

Und die Lokalpolitiker lassen es geschehen, sitzen ehrfürchtig daneben und geben der Propaganda die Bühne.

Jaja, die pösen Schlechtredner! Wieso prügelt der wilde Rob eigentlich nicht auf Meyrick Cox ein? Der hat ebenfalls eine Eingabe in Brüssel gemacht, aber bei dem traut er sich wohl nicht. Weil er ihn noch braucht?

Schonmal so als Vorgeschmack, was da inzwischen auf uns zurollt. Wieso erinnert mich das an das hier? Wilhelm Hahne zieht ähnliche Parallelen zu Kai Richter und Dieter Weidenbrück kontert bei JzN:

“Jeder, und zwar ausnahmsloser jeder, der Otto Flimm und dem Verein „Ja zum Nürburgring“ vorwirft, etwas Anderes als das Wohl des Nürburgrings und der Region im Sinn zu haben, sollte dringend einmal in sich gehen und überprüfen, wie viel er von der der langen Geschichte des Nürburgrings und der Rolle Otto Flimms wirklich weiß.”

Es stimmt: ohne Otto Flimm hätten wir all diese Probleme garnicht. Nicht weil Otto Flimm dem Nürburgring schaden würde, sondern weil es ohne Otto Flimm den Ring garnicht gäbe! Was für eine Respektlosigkeit gegenüber dem Mann, der sich so verdient für diese Sportstätte gemacht hat.

Über die Gründe, warum Robertino Wild gegenüber Otto Flimm, der bei der Veranstaltung garnicht vor Ort war, so auftritt, kann man nur spekulieren. Ich glaube nicht, dass es ihm an Intelligenz mangelt, eher an Feingefühl und Bodenhaftung.

Wobei, wenn ich so drüber nachdenke … schlau war das nicht. Besonders in der jetzigen Situation, wo noch garnicht feststeht, dass Capricorn den Zuschlag bekommt, denn die EU Entscheidung wurde jetzt schon zum 4.Mal verschoben - Ende offen.

Das war schon eine seltsame Kommunal-Veranstaltung - ich habe im Vorfeld nichts davon gehört. Ihr? Vielleicht wären dann mehr als 6 Leute dagewesen. Oder hat man es absichtlich still und leise gemacht, damit bloß keiner kommt? Der dann womöglich noch dumme Fragen stellt?

Dabei fällt mir ein, erinnert Ihr Euch noch an den Beirat, der zusammen mit Malu Dreyer gross angekündigt wurde, um möglichst bald zu tagen und die Bevölkerung mit einzubeziehen? Das ist jetzt 10 Wochen her und nichts ist passiert. Auch wenn ich wetten könnte, dass dann da sowieso nur so Darsteller wie Demandt, Sattler & Co drinsitzen, die es mit sich machen lassen. Otto Flimm wurde ja vorauseilend schonmal als Persona non grata gestempelt.

Für mich jedenfalls ist Otto Flimm der Grösste. Kann ich garnicht oft genug wiederholen.

Tags: Capricorn | RobertinoWild | Grossmogul | Nisius | VGAdenau | OttoFlimm | Ringverkauf |


Samstag, 21. Juni 2014

Le Mans Sieger Marcel Fässler fährt im R18 eine Runde Nordschleife vor dem 24h Start.

Motorsport-Total:

“Der frischgebackene Le-Mans-Sieger Marcel Fässler wird vor dem Start des 24-Stunden-Rennens um 15:20 Uhr mit dem Audi R18 e-tron quattro eine Runde um die Nordschleife fahren.”

Klasse Aktion, besser kann man die Brücke nicht von Le Mans nach Nürburg schlagen! Ausser man fährt die Strecke mit dem Fahrrad natürlich ;)

Tags: N24h | LM24


Freitag, 21. März 2014

Flavio Briatore und Valentino Rossi sind sich einig: peinliche Formel 1.

Briatore:

“Die Fahrer zu zwingen, langsam zu fahren, steht im Widerspruch zu jedem gesunden Menschenverstand. Das ist, als würde man eine Regel einführen, nach der Ronaldo nur zehnmal im Spiel den Ball berühren darf. Nun sind die Stars gezwungen, sich auf der Strecke wie Buchhalter aufzuführen.”

Rossi:

“Ich habe mir etwas Neues von der Formel 1 erwartet, stattdessen fand ich es einfach nur langweilig. Ich finde, Motorräder und Autos sollten so viel Sprit bekommen, wie sie brauchen. Was hier aber passiert, ist allein eine Herausforderung für die Ingenieure.”

(via Motorsport-Total.)

Tags: Formel1


Montag, 03. Februar 2014

Der Presseraum beim Daytona 24-Stunden Rennen war sehr übersichtlich.

motorsportmagazine.com / Gordon Kirby:

“There wasn’t a single word from Daytona in the New York Times, Boston Globe or other northeastern newspapers and the only coverage of the race in USA Today was all about Gidley’s accident.”

“Indeed, the media centre at Daytona was very sparsely populated. I believe the Daytona Beach News Journal was the only American newspaper represented, plus the AP’s national racing writer. Most of the reporters at Daytona came from Europe with a total of 10 or so writers from the UK, Germany, Italy, France and Holland.”

Da ist ja bei der VLN mehr Betrieb.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Daytona24


Donnerstag, 21. November 2013

Übrig Ns vom Donnerstag.

Nteressantes aus dem Netz gefischt:

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Freitag, 15. November 2013

Übrig Ns vom Freitag

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Mittwoch, 18. September 2013

Walter Kafitz hat ausgespielbergt.

1,5 Jahre war er Marketingmanager am Red-Bull-Ring, jetzt hat man das Dienstverhältnis einvernehmlich per sofort aufgelöst. Was immer das auch heißt. Vorher war er kurz in Abu Dhabi und Indien.

Bin schon gespannt, wo die geballte Inkompetenz als nächstes aufschlägt. Das mit der Inkompetenz ist übrigens nicht meine Wertung, sondern seine eigene: “Wenn das kein Erfolg wird, dann hab ich keine Ahnung.”

Tags: Kafitz | Spielberg | RedBull | Erlebnisgrab


Samstag, 06. Juli 2013

My Interview with Brazilian Journalist Renan Do Couto about Save The Ring Situation at German Formula 1 Grand Prix.

Renan Do Couto is visiting the Nürburgring GP as Brazilian journalist and besides the track action he got curious about SAVE THE RING and asked me for an email interview. Which I’m happy to give! I think these are really good questions and he allowed me to post here as well, as it might help others too.

As always I’m happy to hear your feedback on Facebook.

=====

Hey, Mike, sorry for the delay, a lot of work here at the Grand Prix. A lot of useful informations on these two links, thank you. Here are the things I’d like to ask you:

1- When did you create the Save the Ring? What was happening at that moment that motivated you?

I created Save The Ring December 9, 2010. We were struggling heavily under the Richter/Lindner regime, who took over Nürburgring operations in May 2010 - and yet the international community wasn’t really aware. In German I document the Nürburgring since over 10 years (http://20832.com with chronicle, forum, blog, etc.) and it was not an easy decision to take on the international challenge. I knew it will be heavily time consuming, but I have to admit the feedback is really rewarding. This article I wrote for Jalopnik the month before kicked it all off, as it gained much attention and good feedback: jalopnik.com/5684589/save-the-nurburgring

2- Since then, what goals have you achieved? And what has been more difficult?

Despite all the frustration, for me it’s absolutely mind blowing to see the reach we’ve got. I’ve been in Le Mans the other week and the first person I met in the paddock was Lorens from Hong Kong based KC Motorgroup. We never met before, yet he knew everything about STR. Things like that happen all the time. The complexity of the subject - which I think is sometimes contructed on purpose - makes it difficult to keep up and explain, even in my mother tounge German, let alone in English.

3- Do you have political, financial or any other kind of support?

The only support I ask for is to spread the word. This is what keeps me going. And it’s great that I/we by now have massive support in that way.

4- I’ve spoken with the Ring’ managing-director, Mr. Schmidt, and he said that there is no other way around, the track has to be sold, and the best thing to do right now is to focus on finding the right investor. Do you agree?

This is the talking line of the politicians involved and it’s plain wrong. Nobody is forcing the sale, except the local Government, who owns Nürburgring. It is correct that Brüssel investigates illegal state aids, but they are far away from a final decision. An ownership change like this - given that the Ring has been public property since it’s start in 1927 - should be handled with all possible care, but we face a hectic and not properly thought through sales process. One can only speculate about the reasons, but the insolvency administrators apparently only earn their money at the time of sale and Mr.Schmidt you talked to has already been head of operations during the horrific Richter/Linder regime.

5- Can you imagine the scenario above happening?

Unfortunatley yes, and it frightens me a lot.

6- For you, the construction of the NüroDisney and the other things was needed to make the Ring’ (more) profitable?

Everybody you talked to thought right from the beginning that the leisure park - so called “Nürburgring 2009” project - is the most stupid idea ever. At the time they approved 215 million Euro investment, which would be way to much for the Nürburgring to recover. Let alone the 550 million Euro it is now. Way before any official approval we organised protests and open letters, but government didn’t listen at all, in fact they only reacted arrogant and government as well as Nürburgring operation (under Walter Kafitz) made us look silly.

7- Are in favour of government spending on race tracks? (I also ask you this because in Brazil, most of the tracks belong to state or city governments, and most of the tracks badly managed, so there is some debate about this point)

I personally think governments should spend their tax money budgets wisely and infrastructure for culture and sport for me is clearly a part of that. So, a definite yes!

8- The Russian Time is running a Save the Ring livery here at Nürburgring this weekend. Can you tell me more about this deal?

The best thing about it: it came as total surprise to everybody including me. Loving it a lot. We’ve seen things like that - surprise car designs - in the past too and it jumps right into the heart of us racing people. Like Schubert’s beautiful STR BMW Z4 for endurance racing. But we’ve never seen it at a Formula 1 program and I hope they release it as model car too.

9- 4000 followers on Twitter, 80000 likes on Facebook… how useful are social networks being to you?

Honestly, that reach of information around the world would not be possible without Social Media. It needs a homepage though as it’s base, which is savethering.org. It’s only a “one pager”, but serves the purpose well.

10- Are you from Nürburg?

I grew up near by in Andernach and the first 24 Hours race I visited on my own was back in 1981. Since then I spent a large portion of my time at the Nürburgring. And what a great time that was - until 2007, when they started NüroDisney and we all had to witness the Nürburgring driven into bancruptcy.


Freitag, 05. Juli 2013

Russian Time GP2 beats AMG Mercedes F1.

The future of the Nürburgring and specially of threatened Nordschleife moves the people all over the world.

GP2 team Russian Time, who have a great history of changing liveries for the good cause, have decided to support SAVE THE RING during the GP.

And local manufacturer AMG Mercedes? They decided to use old lady Nordschleife for a marketing stunt - again! - without giving a shit mentioning in a single word the huge problems the 86 year old track is facing.

From their footage Mercedes even cut out when the cars passed Wehrseifen - their is a huge SAVE THE RING painted on the tarmac (at 2:58).

Russian Time 1 - Mercedes 0.

Tags: Formel1 | Mercedes | Rosberg | Hamilton | RussianTime | English


Freitag, 08. März 2013

Mikebericht von der CeBIT 2013.

Am Dienstag war für mich CeBIT-Tag, und zwar nicht mit der Firma wie letztes Jahr, sondern ganz akurat als Blogger mit entsprechender Akkreditierung.

Leider auch genauso akkurat mitten in der Nacht aufstehen, um um 7 Uhr den Zug nach Hannover zu bekommen. Das mit dem Eventticket für 99,- Euro haben weder ich noch das nette Personal am Schalter hinbekommen am Vortag - stellt sich raus die Kombination aus Fernwehticket für hin und regulär für zurück war sogar noch ein Ticken günstiger.

Mein Ziel war ohne Tasche auszukommen und aber trotzdem alles für’s Bloggen dabeizuhaben. Das sieht dann so aus - das iPhone ist nicht mit drauf, damit habe ich das Bild gemacht:

Ladekabel, marantz Aufnahmegerät, Ohrhörer, xshot Teleskopstativ, EasyAcc Ersatzakku 5600, Satechi Bluetooth Remote, Ministativ, glip Stativaufnahme iPhone, olloclip Weitwinkelaufsatz. Und Eintrittskarte :)

Damit bin ich gut ausgekommen. Eine Sache hat aber nicht funktioniert: ich hatte gehofft auf so einer Geekmesse nicht dauernd wegen dem Olloclip auf dem iPhone angesprochen zu werden. Aber die kannten das auch nicht und jeder wollte es natürlich auf sein Telefon pappen!

In Hannover angekommen wurde man von diesem Monsterposter begrüsst …

… das im krassen Gegensatz zu dieser eher kümmerlichen - aber dafür menschlichen - Niedersachsen-Abordnung stand.

So macht Videokonferenzen Spaß! Der Screen bei Huawei war der Hammer!

Das hat man öfter gesehen, Männer auf Hockern.

Da hat doch mal einer richtig mitgedacht! Ladestation für leere Telefone usw.

Soll mal einer sagen Männer hätten kein Händchen für Deko.

Nochmal Deko.

Gratiskaffee zieht bei mir immer, ...

... und so kam ich zu einem spannenden Gespräch bei Sipgate. Viel gelernt über VoIP. Zum Beispiel, daß bei Datenverkehr bei nicht passender Prüfsumme das Paket einfach nochmal geschickt werden kann. Geht bei Sprache aber nicht. Deswegen nützen Bandbreiten nicht viel, sondern Qualität und niedrige Latenz sind gefragt.

2013? Wirklich?

Total Bank Network Solution. Ist doch ganz einfach!!

Vielleicht doch ein bisschen over simplified bei diesem Anbieter.

China. China. China. China. China.

Schickes Logotier!

Da geb ich mir extra Mühe ohne Tasche unterwegs zu sein und dann sowas :)

Nicht immer Hocker, manchmal auch Stühle.

Das ist David Müller, Karikaturist und Schnellzeichner.

Da simmer natürlich dabei!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik macht einen auf niedlich.

Wer drauf reinfällt ist selber schuld. Und zeitgleich winken sie in der Regierung das üble Leistungsschutzgesetz durch.

Eisenbahn geht immer.

Lückenschlußprobleme.

Mike wieder als wandelnde Olloclip und Teleskophandy Attraktion. Hörten sich Russisch an die Leute.

Das ist doch mal ein schicker Serverraum. Ich fürchte nur den bekomm ich zuhause nicht durch.

Gab sogar Autos.

3D Foto-Solution von topscan3d.net.

Elektrobike, eingefangen mit iPhone. #panningwithiphone.

Ein Satellit! Den fand ich am besten. So sahen die vor 20 Jahren aus.

Nochmal der schicke Satellit.

Um 12 haben die bei Bosch erstmal Mittag gemacht. Sehr sympathisch! :)

Carrerabahn geht auch immer.

Blogger sind cool und echte Nerds laufen nicht rum wie Pinguine.

"Entdecken Sie E-Mail neu" meint Microsoft. Wenn man sich bei denen auf eine Sache verlassen kann, dann daß sie ständig das Rad neu erfinden. Ich darf mich im Büro auch dauernd über dieses neue Ribbon bei Office rumärgern, da stehen die Inhalte ständig woanders.

Ich hatte doch in meinem About Me von der Zeit bei Opel erzählt. Der Jörg Kösters war damals auch während dem Studium dort, aber danach haben wir uns aus den Augen verloren. Bis wir uns in Facebook wiedergefunden haben und als ich im Zug nach Hannover war, hat er das mitbekommen und wir haben uns auf einen Kaffee bei SAP verabredet. Wiedersehen nach 23 Jahren! :)

Bei Microsoft sollen die Leute alles ausprobieren.

Das ist die Microsoft Jingle Band. Fand ich schon fett dekadent. Und hab das auch mal als kleines Jinglevideo aufgenommen.

Bloggers only!

Können sich die Journalisten schonmal dran gewöhnen ;)

Sascha Pallenberg, wir kannten uns bisher nur virtuell! Ich hatte mal die Gelegenheit ihn zu interviewen über Webcam (mikefrison.com/1842), aber diesmal hatte ich ihn orginal vor mir.

Also schnell das iPhone raus und nochmal ein Interview gemacht:

Sascha möchte erreichen, daß alle Medien standardmäßig einen Disclaimer einrichten, um offenzulegen, wie sie sich finanzieren und wo Unterstützung herkommt. Find ich gut! Auch sonst ein interessantes Gespräch.

So sah die Bloghütte aus, Sascha und sein Team streamen live von der CeBIT: mobilegeeks.com.

Die Bloghütte ist in der Halle 26 untergebracht. Da sind auch die Gamer. Und was haben die für einen mächtigen Auftritt! Das ist das Setup für eine Weltmeisterschaft, da geht es richtig zur Sache. Die guten Spieler sind voll die Stars.

Das ist ein witziger Gegensatz auf der CeBIT, eigentlich sehr sympathisch: auf der einen Seiten die fetten Businessmaschinen wie Microsoft, SAP oder Telekom und hier die freakigen Zockernerds, die virtuell die Schwerter schwingen.

Das ist ein Zocker-PC, muß auch optisch rocken.

Zocker bei der Arbeit.

So liebe Simfreunde, DAS ist ein Raceseat.

Kommt mir jetzt bitte keiner mehr mit seinem zusammengenagelten Holzgestell! ;)

Die Zockregie.

Und nochmal Zocker.

Und dann nebenan, IBM und Suits soweit das Auge reicht. Weird.

Das Marsauto, sechsrädrig.

Ein Tigerschweinleopardhase. Oder so.

"Darf ich Sie mal fragen was Sie da haben?"

Mike bei seiner routinierten Olloclip am Teleskophandy Vorführung.

Ich hab keine Ahnung, was das Flugzeugrad da macht, aber sieht gut aus.

Werben mit Hashtag, gewöhnen wir uns am besten schonmal dran, das wird noch mehr kommen. Auch bei nicht IT Veranstaltungen.

So geht Fernsehen bei der CeBIT.

Dieser komische E-Postbrief, was die dafür für eine Kohle rausballern! Dafür könnten die für jeden Brief einen einstellen. Wer braucht denn sowas?

Bei Anblick dieses Logos krieg ich inzwischen Schnappatmung, woran das wohl liegt?

Das ist Klaus von Technoradar, dem hab ich gerne nochmal den Fernauslöser vorgeführt. Er schreibt einen spannenden Techblog, auch über die CeBIT, schaut mal vorbei:

technoradarblog.blogspot.de

War eine interessante Messe und hat sich sehr gelohnt hinzufahren. Auch der Umgang mit den Bloggern hat mir gut gefallen, da ist die CeBIT Vorreiter auf dem Gebiet. Es seien um die 300 Blogger akkreditiert worden, die Journalisten rümpfen leicht die Nase. Bin sehr gespannt, wie die Entwicklung weitergeht und wie andere Veranstalter mit der geänderten Berichterstattung umgehen - bei so einer Tech-Messe liegt es ja in der Natur der Sache, aber bei anderen Gebieten? Motorsport zum Beispiel? Oder IAA?


Ari Vatanen gibt nicht auf.

Wisst Ihr noch? Ari Vatanen? Also nicht das hier, sondern seine FIA Präsidentschafts-Bewerbung. Das war im Oktober 2009 eine echte Chance für FIA Reformen. Hat leider nicht geklappt, Jean Todt sorgt prächtig dafür, das alles schön verkrustet und verfilzt bleibt.

Da schaut man von Deutschland jetzt neidisch nach Estland, denn die haben Ari Vatanen zum Chef des Sportverbandes gewählt. Der rollt hoffentlich das Feld von hinten auf!

Hier in Deutschland haben wir für diese verantwortungsvolle Aufgabe den Mann, der für Geld alles macht Hans Joachim Stuck.


Donnerstag, 14. Februar 2013

Blogger unter Spannung.

Wir haben schon Audi, Mini und Toyota mit Elektromotoren gesehen, jetzt kommt Nissan.

Bisschen schwach auf der Brust, aber um ein Gefühl zu bekommen reicht’s. Kann man hier, hier und hier nachlesen - was würden wir bloß ohne Blogger machen?


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Where does 20832 come from?

Yesterday 20832 was the winner at a contest of official Nürburgring in Facebook, which made me think back in history:

When exactly it was that I created that number?

For that we need to step waaaayyy back: on June 2000 my website nurburgring.de went live to support the 24 Hours race of our Audi 200. I still keep the original version running for historical reasons ;)

At the time I was wondering why nobody registered that domain, official Nürburgring was not interested and after looking at that idle name space for some years I finally found a good reason to register it.

Audi 200 in our workshop in June 2000, with “nurburgring.de” on the fender.

This is what a race team looked like 12 years ago. I’m probably checking the correct position of the stickers - something I still do today! :) Strange to see the Audi without “N”, but I invented that 2 years later.

Remember “Haus D”? Back at the time, when the Ring was about racing. No roller coasters and crap. Martin Kohlhaas on the picture, me half in the car and if I’m not mistaken this is Niki Raeder on the way in too.

Stefan Reinhold, our team manager. A role he enjoyed - he still does today.

It was P 31 on the starting grid in 2000 …

… and even better with P 16 overall after 24 hours.

Supported by a small team we collected all digital webcams our friends had back at the time, which were a total of 3. Still we could do our first “live” reporting and the guestbook with entries from Australia really gave us shivers. Long time ago with not much going on at the internet.

What was intended to support our racing efforts rapidely grew into a community and the website was joined by a forum. I spent some time working on a layout and coded the database support - which is exactly the same layout and coding you look at now - over 10 years later.

The red-and-white-N logo has seen the light of day a little bit later - in 2002.

However, I found nurburgring.de both too long and too obvious and I wanted to come up with something completely new. Like the N logo basically, something never seen before and completely unrelated.

That was the birth of 20832. At the time it was not allowed to register “.de” domains with numbers only. But “.com” was, so I went for it, as it was still free and way shorter as the old domain. Much later “.de” allowed numbers as well, but the run was big and I missed the registration. Only to get a mail from the new owner, who offered to donate it to me for free :)

I registered 20832.com on Oct 3rd 2004, but it’s real introduction came 2005.

When the Audi was tested for the 24h to participate for the 11th time the number really looked very homemade:

But at the 24 Hours 2005 it shined for the first time in it’s full glory at the front and both c-pillars:

Recognize some people here?

Race started from P 31. Again!

Pouring rain in the parade lap.

The field 2005 was one of the best ever.

The #60 Audi on P 9 overall after 15 laps at 6pm! M3 GTR (#1) in front, followed by Manthey Porsche (#46) and Zakspeed Viper (#77). quattro power! :)

This is the second M3 GTR chasing the Audi, it’s the BMW #2 car …

… and it just did it to go 9th. The Viper leading, Audi still 10th …

… with Christian Kohlhaas at the wheel.

Fair enough the #2 won after 24 Hours with Pedro Lamy / Boris Said / Duncan Huisman / Andy Priaulx.

2005 was the 11th and last time the Audi 200 entered the 24 Hours - unfortunately it was a DNF. Best result was 1999 with 11th overall. It was still on the road later, like 2007 STT, which was run alongside the 24 hours. A nice onboard video with Chris driving a 7:40 lap you can find on my renn.tv youtube channel. Don’t miss 7:12! :)

You can’t imagine how many people asked us what the number stands for.

Clearly we didn’t tell! Only a month later I sent a newsletter to explain the mistery ;)

People back then asked me, if I had to change the name. But I had not, in fact official Nürburgring back at the time was my friend (not my enemy) and their homepage always carried a link to nurburgring.de and the N logo under “partners”. Happy days. Good thing about the number is, once you remember it you both know my homepage plus you know the exact length of Nordschleife.

What I liked most of the name change was the fact that we are Nürburgring fans in the sense of Nordschleife. This is what it’s all about and always was. GP circuit is only a necessity to have pits, petrol and a way to heat up tires.

When you now see a red-white-N, which still carries the original nurburgring.de, you know how many years that one survived!

As you do know the copycat, when you see 20832 somewhere else.

And the Audi 200 today? It’s in great shape, ready-to-race, as if nothing has happened. And it still looks exactly like 2005. Only some STR stickers found their way onto the car:

Great memories.


Freitag, 02. November 2012

Amtlich pleite.

Kam gerade in der Zeitung:

“Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung am Nürburgring ist jetzt auch offiziell eröffnet.”

Und wisst Ihr wer schuld ist? Wir natürlich, die Schlechtredner, ewig Gestrigen und Kritiker. Wie war das noch? Das Geschrei in der Region muss aufhören.

Wenn sich nichts mehr dreht, dann wird’s ruhig.

Daher an dieser Stelle nochmal mein allerherzlichster Dank an all die Buckler und Mitläufer, die sich für

[ ] ein paar Euro
[ ] VIP Karten
[ ] Schnittchen
—————–
(zutreffendes bittes ankreuzen)

kaufen lassen.

Wo sind sie auf einmal alle? Manche poppen im gegenüberliegenden Lager schon wieder hoch, sogar wenn sie gleichzeitig bei der NAG noch als Empfänger geführt werden. (Hier auch gleichzeitig, gleichzeitig.)

Gerade eine Motorsport-Legende wie Hans-Joachim Stuck hätte das Zeug gehabt zu warnen, denn auf ihn hört man. Stattdessen weiht er das Eifeldorf ein, wird selbst bei VLN 10 noch als VIP zum Essen gereicht und huldigt bei der Formel 1 Übertragung Lindner und Richter als tüchtige Unternehmer. Die NAG auf dem 24h-Lambo fügt sich in’s Bild.

Daß man die Entwicklung nicht schon lange vorher wusste, kann mir keiner erzählen. Da braucht man nur mal in diesem alten Thread von 2007 zu lesen: Insolvenz mit Ansage. Seit mehr als 5 Jahren spielen wir jetzt schon Don Quijote. Merkwürdig, wenn wir popeligen Ringfans den Durchblick haben, aber andere fleissig weghören und uns gleichzeitig mit Propagandagetöse aus allen Agenturrohen übertönen. Und falls das nicht reicht, wofür gibt’s denn einstweilige Verfügungen?

Kurt Beck am 31.7.2012: “Das haben wir uns nicht ausgedacht, das waren Prognosen renommierter Wirtschaftsprüfer.”

(Klick auf’s Bild, Link.)


Donnerstag, 19. Juli 2012

Der DMSB Präsident ...

… meldet sich zum Thema Nürburgring zu Wort. Die EU ist schuld, eh klar.

Schön auch das Bild, das man bei Motorsport Total gewählt hat: Stuck, Pföhler, Richter - fehlt eigentich nur noch Kurt Beck.

Die Kommentare sind dafür erfrischend, wer noch auf dem Schlauch steht, kann ja mal schauen ob bei seinen Sponsoren und Partnern was auffällt.

Hatten wir seinerzeit (Aug.2010) auch im Forum.


Mittwoch, 18. Juli 2012

How come the Ring is in trouble? Is it serious?

(For updates please scroll further down …)

By now you have heard the Ring / Nürburgring / Nordschleife is in trouble, otherwise you probably wouldn’t be here reading.

I can offer you my personal position on where we are and I hope it helps you to understand the current situation. To do this you need to know who I am, as much of the information flying around is biased. I’m sure mine is too, therefore I lay out my Ring-related background. I admit it looks like showing off, still I feel you need to know where I’m coming from.

I’m born in Mayen and grew up near the Ring. As a local I enjoyed a lot of activities on Nordschleife and it didn’t take me long for my first Jahreskarte. This must have been around 1985. From then onwards much of my life happened at the Ring:

  • Riding my bikes, preferably GSX-R. Countless Jahreskarten as well as some stationary periods in Adenau hospital. More serious endurance racing later too. I never raced cars though.

  • Supporting MTM Audi 200, which is owned by two mates and put on the 24 Hours starting grid over 10 times since 1994. Watch Chris here on youtube lapping Nordschleife in 7:40 mins.

  • Taking part in 24 hours bicycle race on Nordschleife. We joined with our team of 4 since day one in 2003, but said good bye last year. Ridicolous prices and equally redicolous NAG involvment.

  • Gixxerkart, Achim deserves all the credit, all I donated was the idea and the engine. The toy still exists btw.

  • renn.tv - prior to youtube I put in a lot of effort to conserve some of the best machinery in action of that era, glad I did.

  • 20832.com aka nurburgring.de, Nürburgring site, which is online since year 2000. It originated around the Audi 200 project.

  • Red-and-White N, you might have seen this. Even though this sticker has never been for sale and still isn’t. It’s my registered brand since many years, just to protect it.

  • Save The Ring, not something I love to do, but had to do. My initial Jalopnik guest entry kicked it off late 2010. On Facebook and Twitter too.

  • I’m also one the persons who has been sued by Kai Richter (the N-Forum trial). Extensively documented here and we’re still not fully done with it. My bill is over 10.000 Euros, however donations came in quickly and I’m fully covered.

I did offer some multimedia services for money in the past within the motorsport area, but I’m out of that since youtube took over. I work as an IT guy in the automotive industry since 20 years now, still I keep 20832.com running in parallel.

The reason I tell you all this background: many people communicating on the Nürburgring subject are commercially involved in one way or another. Thus they try to favour a certain opinion. I want you to judge yourself, all I can offer is to be honest and open. I have nothing to lose, but I do value the Nordschleife a lot - both it’s history as well as the present track.

I summarized the last 5 years from my point of view here in a German post I did yesterday and in case you understand German I invite you to read this.

Today the news of a bust Nürburgring kept spiraling, but some news contained errors while others only looked at a fraction of the problem. I by no means am completely in the known, but certain things spring to my eyes and I can only offer you to give you my perspective - maybe a petrol head like you. I do this a bit differently to the German post, as I’ve learned from the comments that internationally the spread of knowledge (little vs a lot) is even wider as it is over here.

I’m sharing with you what I think what happened.

So what is this bad news of the Ring all about?

From 2007 to 2009 the Ring has been expanded by a leisure park including hotels, roller coaster, restaurants, ring werk, etc. It was projected at 215 Mio Euro, but ended up in the area of 400 Mio Euro. They opened the complex at the F1 in 2009 - exactly 3 years ago.

The project has been promoted in the public with significant contribution of private investors, but they never materialised. Only one investor - Kai Richter - was left and only later it turned out that over 85 Mio Euro in public money have been transferred into his accounts, as he claimed his bank pulled out at the early stages of the project.

In March 2010 several things happened:

The government (Rhineland-Palatinate “RLP”, they own the Ring 90%, the remaining 10% is with the county Ahrweiler) bought everything, which has been built - from hotels to club to restaurants. Most of the money came from public funds anyways. They also took over all debts.

For the first time of the Ring’s long history starting in 1927 the complex has been rented out to privateers. Funny enough to the same Kai Richter, who once was introduced as investor - together with Jörg Lindner, who was part of the initial private engagement too.

The contract has been put in place for 30 years, but the operators are not paying the rent the government expects, which is why their contract got terminated in February this year.

The debt is with the public company “Nürburgring GmbH”, while the two private operators called their company “Nürburgring Automotive GmbH”.

What does EU Brussels have to do with that?

EU has investigated in depth, mainly due to legal action by “Ja zum Nürburgring” and Dorint Hotel. They came to the conclusion that the RLP Government supported the leisure park, but also the rest of the Nürburgring, with illegal state aids. Their preliminary total sums up to 524 Mio Euro, you can read the full report in English here.

RLP wanted to inject another 13 Mio Euro to keep the public company “Nürburgring GmbH” alive, which seems to be illegal within the contract of the European Union.

The Ring does not receive enough money from the private operators to pay the intersts and RLP is not allowed to put more money in. Thus the risk of being insolvent soon.

Will the Ring close when it goes bankrupt?

Probably not, because the Ring earns money only when kept open. But it might be under control of the insolvency administrator or a private owner thereafter.

Will there be the 24 Hours race next year?

Time is running out, as FIA/DMSB have deadlines in July. ADAC president Peter Meyer has published an open letter addressed to Kurt Beck (Premier of RLP) complaining about the situation. Since then nothing seems to have happened. ADAC does not see any point in signing a contract with NAG. So bottom line: we don’t know.

Why didn’t you tell us earlier?

I did. In fact I’m telling you way before the first construction work started. I’m trying to raise awareness for the desaster since the first plans have seen the light of the public. The problem is to get heard in all that buzz going on.

Lindner and Richter are the problem - right?

Only partially. They are running the Ring now and everything you see - homepage, Facebook, bills, newsletters, etc., … - comes from them and their company. Things like this too (read here for more info). But an even bigger problem are the politicians at the RLP government, who made this all happen.

Why does the government not help?

They are not allowed to and even worse, they are part of the problem. I don’t know why, but they make every possible effort to not allow outside people gaining insights into contracts and agreements. It seems they fear something, but I can’t figure out what. Prosecution in the RLP county is no help either.

Can’t we crowd-fund and buy the Ring?

Right now the Ring isn’t even for sale yet. On the other side the Ring has always been in public ownership - owned by everybody of us. “Ja zu Nürburgring” feels it’s essential to keep the tracks that way in order to support (gras root) motorsport. I agree with their views.

What would be your solution?

Two things need to happen urgently: seperate the tracks from desastrous NuroDisney and get rid of the private operators. The rest can be sold or otherwise taken care of, but the tracks need to be run by a public company in benefit to the public. Run by management not looking after themselves, but looking after a solid future for the Ring.

Who is it actually in person to blame that huge desaster?

It’s too many to list, but Kurt Beck (the RLP premier) is the main figure in that plot. Local and county politicians come next along with all these greedy suits.

I want to help, what can I do?

Please spread the word. Even though it might sound too little, if we keep growing as an international supporters group, we will always be there when needed. Like now. Put a sticker on your car and ask for friends for the same. You can make one yourself with the artwork via download on savethering.org - or pick one up at Hotel Tiergarten in Nürburg.

You might even race your GT3 in STR livery.

Or anything else you have in mind, great things keep hitting the Facebook page.

How big is the problem in Euros?

Debt of the public “Nürburgring GmbH” is currently 413 Mio Euro. (It was 27 Mio Euro in 2006). Illegal state aid claimed by European Commission is 524 Mio Euro at this point in time, might even grow.

They keep telling they had to do something at the Ring - is that true?

In my opinion: no - not at all. Ring was fine, it was just suffering horrible management and crazy amounts of money wasted. All this was known and criticised by governmental audit year after year - with no consequences.

Aren’t you competelely fed up with all these years of hopeless fighting?

Yes, I am. Still I want to look into the mirror saying to myself I tried everything I could to protect Nordschleife for future generations.

Let the Ring go bust and sell it off, it can only change to the better.

The Ring has been in public ownership since day 1 (which dates back to 1927). It would be a tragic loss to the community if it would get sold.

If the EU can help banks and even countries, why can’t they help the Ring?

EU has never been asked for money in the first place. The Ring has been put into that situation by greed and megalomania.

If you have read thus far, thank you for that. We are pretty balanced on the facts now. If there is anything else you want me to ask, I’m happy to hear that and would update the post accordingly.  

UPDATE July 18th:

Now it’s official - today July 18th 2012 - the Rhineland-Palatinate government under premier Kurt Beck called a press conference at 10:30 am. They declared they will file for bankruptcy for Nürburgring GmbH.

This is making big news in all German media and the motorsport media worldwide. Hard to believe, but Kurt Beck refuses to resign and blames EU, who made that step neccessary in his view.

UPDATE July 26th:

So many things happening right now, it’s hard to keep track:

  • Liquidators have been anncounced and the first thing they did was a press conference. At the Lindner Hotel.

  • Jörg Lindner (NAG, operator with terminated contract since Feb.) stated in a TV interview he would consider buying the track. Now get this: the Ring is bankrupt because of missing rent and the lessee is allowed to consider to buy it.

(Picture from Oct.2008 showing Jörg Lindner, Walter Kafitz, Kai Richter, Ingolf Deubel, Erich Geisler, Jürgen Pföhler and Hermann Josef Romes - happy faces while digging the Ring’s grave.)

Even Mr.E has been quoted buying the track, rumours are spiralling.

In my view this discussion on who would be a suitable buyer does distract from the fact that we are talking public ownership here. If the Ring falls into private hands - no matter who - would mean worst case szenario, as the owners could do with Nordschleife whatever they want. From day 1 onwards since 1927 the Ring is in public hands and had to serve region and motosport alike. Only recently (2010) abuse started to line privateers pockets.

First thing the liquidators stated was to find an agreement with NAG to leave in order to secure the 2013 season. NAG hasn’t left for the last five months and time running by does them a favour. Which they know. I wouldn’t expect them leaving anytime soon.

At the same time this was the first press release of Nürburgring GmbH since years. They stepped back from communicating when NAG took over in May 2010. Still NAG keeps control over the Ring’s Facebook account and stuff.

Critics against the Rhineland-Palatinate government - and especially Kurt Beck - become louder, as internal papers slowly leak into public. One says the government was fully aware of acting against European Law when they supported construction of the hotels, restaurants etc. with public money. Kurt Beck - the RLP socialists premier - is in charge since 1994 (!) and won’t be the leader for the next election - which is due in spring 2016. His problem is now to prepare for a nice retirement, but on the other hand he doesn’t seem to dare to give up powers. The public hasn’t seen yet what he needs to hide, but my impression is that it must be huge. At least big enough of a problem to destroy his nice retirement plans.

Chances that Kurt Beck resigns are rather low, even though the damage under his leadership is significant. If he does resign it would open the possibility of proper investigations, which currently seem to be fully blocked.

It’s fair to say that the future of Nordschleife is inversely proportional to Kurt Beck’s political career.

… stay tuned! …

UPDATE:

Here is one of the better English articles:

The Nürburgring - from prestige project to catastrophe.

UPDATE Aug. 3rd 2012:

On Wednesday August 1st the Rhineland-Palatinate Parliament came together for an extraordinary meeting. They scheduled that to discuss the Nürburgring insolvency and consequences for the county. The debate has made it to all relevant German news, I’ve compiled a list here.

Prior to the heated session the government realeased funds of 254 Mio Euro in favour of the state owned bank ISB, as the state has given the guarantee for the 330 Mio Euro Leisure Park debt of Nürburgring GmbH. As they are insolvent the bank with only around 240 Mio Euro own capital came under risk too and called for the state money.

Several international news gave the impression that this money supports the Ring, but in fact only the debitor changed. The amount of debts remains unchanged.

Jörg Lindner is quoted too - he and Kai Richter are still running the Ring with their NAG company, even though their contract got terminated by government in February 2012. I have no idea why the government does not force them out and I suspect some arrangements we do not know.

Prior to the meeting this made some news, as several experts regard both the credit and now the state’s guarantee as illegal state aid under European legislation.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Vor 3 Jahren: Eröffnung Nürburgring 2009.

Vor drei Jahren wurde das Erlebnisgrab während der Formel 1 mit viel Tamtam eingewiehen. Boris Becker wurde mit (Steuer-)geld verpflichtet, damit man einen Clown Promi für die Pressebilder hatte. Zum Beispiel bei dem Start der über 15 Mio. € teuren Achterbahn:

… der auch live im Fernsehen kam und damals schon ahnen ließ, was für ein Rohrkrepierer die Bahn in Wirklichkeit ist:

Natürlich mit den kamerageilen Kurt Beck und Walter Kafitz.

Seitdem ist die Bahn aber nie in Betrieb genommen worden und es gibt sicher nicht viele Menschen, die von sich behaupten können, mit diesem Steuerverschwendungsdenkmal gefahren zu sein:

Der damalige Pressetext:

… neben Michael Schumacher auch RTL-Formel-1-Reporter Kai Ebel, Comedian Mario Barth, Catharina Cramer, Chefin der Warsteiner Brauerei, und ADAC-Sportpräsident und Vizepräsident des Automobilweltverbandes FIA, Hermann Tomczyk und Sharlely “Lilly” Becker.

Überhaupt lesen sich die Pressetexte von damals heute ganz anders:

Mit einem zünftigen Fassanstich, 500 Litern Freibier und einer großen Party ist am Donnerstag, den 9. Juli 2009, der gastronomische Themenpark Eifeldorf Grüne Hölle am Nürburgring eingeweiht worden. Das Fass - natürlich mit dem eigenen Bier „Nürburger“ gefüllt - wurde von Mediinvest-Geschäftsführer Kai Richter Motorsport-Legende Striezel Stuck vor über 2.000 Gästen und Besuchern auf dem Dorfplatz angestochen. Gefeiert wurde anschließend im Eifel Stadl bis spät in die Nacht – darunter auch zahlreiche Prominente wie zum Beispiel Boris Becker.

Der Nürburgring Aufsichtsrat Jürgen Pföhler freut sich über beide Backen auf das Freibier und Hans-Joachim Stuck vielleicht schon über den Sponsor “Nürburgring” auf seinem 24-Stunden Lambo.

Investor des Eifeldorf Grüne Hölle ist – wie auch für das Lindner Congress & Motorsport Hotel, den Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees / Eifel) und das Lindner Boardinghouse Adenau – der Düsseldorfer Projektentwickler Mediinvest GmbH. Insgesamt 94 Millionen Euro investierte Mediinvest in die vier Projekte – davon fallen rund 31 Millionen Euro auf das Eifeldorf Grüne Hölle.

… meint die Pressemitteilung vom 10.Juli 2009. Nur ein paar Tage vorher - am 7.Juli 2009 - ist an diese Mediinvest die letzte Überweisung von Landesmitteln über 5,5 Mio. € geflossen. Insgesamt waren es 85,512 Mio. €, die seit Mai 2008 bis zur Erlebnisgrab-Eröffnung von der RIM an die Mediinvest GmbH überwiesen wurden. RIM steht dabei für das sperrige Rheinland-Pfälzische Gesellschaft für Immobilien und Projektmanagement mbH, und diese Gesellschaft ist der ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) zugehörig. Die wiederum vom Rheinland-Pfälzischen Wirtschaftsministerium beaufsichtigt wird. Das ja - wie wir wissen - damals von Hendrik Hering und heute von Eveline Lemke geleitet wird.

Gegen die Banker ermittelt die Staatsanwaltschaft - und zwar schon jahrelang. Auch gegen Kai Richter. Und Ingolf Deubel. Konsequenzen? Keine.


Montag, 09. Juli 2012

Aussage der NAG-Gesellschafter in höchsten Maße unseriös und irreführend.

Meint Peter Meyer.

“Mit großer Verwunderung nimmt der ADAC zur Kenntnis, dass sich die Pächterin des Nürburgrings, die Nürburgring Automotive GmbH (NAG), noch für die “ihr anvertrauten Anlagen” auch in 2013 verantwortlich fühlt.” (..)

“Der ADAC hat schriftlich und jederzeit nachweisbar vor dem kostenintensiven Bau der Gebäude am Nürburgring gewarnt.”

Vorher gab es “ein Gespräch in Düsseldorf” zwischen Lindner/Richter und offensichtlich ausgewählten Medien. Die drucken auch brav ab, z.B. Rhein-Zeitung oder General Anzeiger.

Die Ringbesetzer sind soo leicht zu durchschauen. Die Funkstille aus Mainz ist ihnen natürlich auch nicht entgangen und schon versuchen sie wieder sich in Stellung zu bringen. Gekündigt - na und? Verhandeln fleißig mit Mr E (“Vor wenigen Tagen hat Jörg Lindner mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone telefoniert.”) und sind sich auch nicht zu schade dem ADAC vorzuwerfen, der Club (!) würde den Motorsport am Ring gefährden. Für nichts zu schade halt.

UPDATE:

Es gibt auch bei Motorsport-Total einen längeren Beitrag.


Freitag, 11. Mai 2012

24h Film im Kino ...

... für die Leute, die das bisher noch nicht hatten. (Ich hatte.) Morgen in München, Stuttgart und Frankfurt. Gucken!


3.Rennkommissar in Barcelona ...

... ist Tom Kristensen - und der läßt es sich auch nicht nehmen ein paar Fotos hochzuladen.


Samstag, 21. April 2012

Strietzel Stuck ist neuer DMSB Präsident.

Wurde heute gewählt.

Ich bin da ja bekanntermaßen leicht hin- und her gerissen, weil früher fand ich ihn echt schwer beeindruckend …

… nur heute ist das leider garnicht mehr der Fall:


Mittwoch, 14. März 2012

Die Balance muß stimmen ...

... dachte sich Marc Hennerici, nachdem er sein Studium beendet hat. Und so hat er bei den Gesprächen für seine Anstellung beim ADAC Mittelrhein als Leiter Sportabteilung rausgehandelt, daß er weiter an seiner Rennfahrerkarriere basteln kann.

Und wer den Marc kennt, der weiß, daß er kein Lenkrad unbearbeitet lassen kann!

Seine Saison wird dieses Jahr sehr porschelastig: in der Blancpain-Endurance-Series einen GT3-R mit Marc Goossens und Xavier Maassen und auf der Nordschleife mit Marco Seefried und Norbert Siedler im “Timbuli” Team, das am Montag vorgestellt werden wird.

Da geht was! Marc hat auch wieder in’s Forum gefunden, wäre schön ab und zu ein paar News aus erster Hand zu lesen.

Apropos Forum: das hat morgen Geburtstag und wird 11 ;)


Dienstag, 28. Februar 2012

Übrig Ns vom Dienstag.

Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte: so könnte ich mir das vorstellen.

Tyrol Equity und der Unternehmer Udo Wendland wollen sich bei BBS künftig auf die Entwicklung und Herstellung von High-End-Leichtmetallrädern für den OEM- und Tuning-/Aftermarket konzentrieren.

PS: nach der Kündigung kam das Angebot diese aufzuheben, dafür gäb’s dann zwei Monate gratis. Da bin ich ja nochmal extrafroh das gemacht zu haben, wenn man als Mitglied erst interessant wird, wenn man sich verabschiedet.


Mittwoch, 08. Februar 2012

Ihr könnt nach Hause gehen!

Der 7.Februar 2012 ist ein geschichtsträchtiger Tag am Nürburgring, denn heute wurden Richter/Lindner offiziell von der Regierung rausgeschmissen. Sie wollen zwar nicht gehen, aber von so Kleinigkeiten laß ich mir doch heute nicht den Tag versauen.

Obwohl die Pressekonferenz der Regierung in Mainz erst um 13:30 Uhr losging, hat die NAG schon um 10 Uhr morgens einen Brief an die Belegschaft geschickt. Und darin auch ihr klebriges Bleibebedürfnis zum Ausdruck gebracht. Die Gewerkschaft war - wenig überraschend - völlig überrascht.

Die PK in Mainz schien etwas improvisiert, von daher hat auch der ebenso improvisierte Livestream über Handy gut dazu gepasst. Die Neusprechvokabel Neuausschreibung (gab es jemals eine Altauschschreibung? Nein.) wird zwar immer wieder fleißig bemüht, aber es gesellen sich jetzt auch solche schönen Worte wie Rückbau dazu.

So wurde das heute von der Rhein-Zeitung “übertragen”.

Der feine Herr Kühl, der als einer der 4 Aufsichtsräte den ganzen Zir°kus mit abgesegnet hat, saß ungeniert als Finanzminister in der PK und hat weitere Ringmillionen in Aussicht gestellt. Natürlich ohne Belastung des Steuerzahlers, weil dazu eine Reserve angezapft würde. Als ob das einen Unterschied machen würde - er gibt nach wie vor unser Geld aus.

Der Hendrik Hering, der so stolz den tollen 30-jährigen Vertrag ausgehandelt hat, der nichtmal die 2-jährige Einschwungphase (grmpf!) überstanden hat, war vor einem Rücktritt sicher, weil er ist ja vorsichtshalber kein Minister mehr.

Und Kurt Beck? Ich muß weg …

Ich prognosiziere immer noch für kommenden Donnerstag ein vernichtendes Gutachten vom Landesrechnungshof - was auch die heutige Hektik erklären würde: die Regierung sieht keinen anderen Ausweg mehr, als die Flucht nach vorne. Naja, lieber ein Ende mit Schrecken …

Die Verkündung hat ein großes Echo hervorgebracht, kein Wunder, denn die hochtrabenden Pläne, die Beck im Wunderland sich mit seinen Spielzeugsoldaten ausgedacht hatte, haben einen richtig schmerzhaften Bauchflatscher hingelegt (Kopfkino: Beck, 10 Meter Turm, …). Bei dem juristischen Gezerre, das die NAGler selbstbewußt ankündigen, kann man sich regelrecht vorstellen, wie sie gierig und händereibend am Schreibtisch über den Textbausteinen hocken.

Damit wir im Trubel nicht den Überblick verlieren, hier die massive Linksammlung von heute:

Lindner/Kafitz/Richter beim Grabschaufeln.

Gute Erziehung ist alles und so lassen es sich die Ringfans auch nicht nehmen die NAG mit einem kleinen Gruß zu verabschieden. Mein Favorit ist der hier.

War wäre der Ring ohne seine Fans, gemeinsam können wir das wieder hinbiegen. Wird aber noch ein anstrengender Weg.

Am meisten Sorge macht mir die Neuausschreibung. Sollten die Rennstrecken wieder in private Hände fallen, dann kämen wir vom Regen in die Traufe. Neue Betreiber wären viel stärker legitimiert, da ja “fair” ausgeschrieben wurde und es besteht die Gefahr, daß der Ring noch viel stärker als bisher geschröpft wird. Als Volkseigentum sollte er jedoch so betrieben werden, daß der dem Volk zugute kommt. Also durch die öffentliche Hand oder auch eine gemeinnützigen Organisation. Aber mit viel stärkeren Kontrollmechanismen, die auch ihren Namen zu Recht tragen.

“Investoren” brauchen wir wirklich nicht mehr. Gebt uns den Ring zurück!

Da das Forum wieder da ist: hier die Kommentare zum Erlebnisgrab.

UPDATE:

Hier noch weitere Links, die zum Thema eingedrudelt sind:


Sonntag, 05. Februar 2012

Übrig Ns vom Sonntag.

Aus dem N-Forum:

Übrig Ns:


Samstag, 04. Februar 2012

Glickenhaus Ferrari P 4/5 Video, 24 Hours 2011.

Great 24 Hours footage from James Glickenhaus team, lots of different camera angles and very good inboard from Nicholas Larini’s starting lap too. More than 20 mins in total - no music or commentary, just documentation.


Mittwoch, 11. Januar 2012

Rechenkünstler.

Für die Lindner-Hotels scheinen die gleichen Leute zu arbeiten wie für die Formel 1 Abrechnung - also ich zumindest versteh diese Rechnung nicht.


Neues Hans-Joachim Stuck Video.

Als Botschafter des guten Geschmacks darf das hier natürlich nicht fehlen (ab 12:05 Min.). :D


Dienstag, 20. Dezember 2011

Übrig Ns vom Dienstag.
  • Tolle Überschrift gewählt vom Markus Kompa:

Nürburgring Forum wieder im Rennen.

Ring bekommt Sicherheitszentrum: Mit dem Bau des gemeinsamen Gebäudes für DRK, Feuerwehr und Polizei soll noch im ersten Halbjahr 2010 begonnen werden. [..] Das hat Wirtschaftsminister Hendrik Hering auf einer SPD-Veranstaltung erklärt. Mit rund vier Millionen Euro ist die neue Heimstätte für Rettungskräfte, DRK und Polizei veranschlagt, die an der B 256 in der Nähe der Fahrsicherheitszentren entstehen soll. Die Kosten trägt das Land. [..] Zumal der Bedarf an Sicherheit und Sanitätsleistungen durch die neuen Einrichtungen wie Erlebnisboulevard und Gastronomiedorf gewachsen ist. [..] Jetzt kommen alle unter ein Dach in einem modernen Haus”, so Landrat Jürgen Pföhler.

NACH den Landtagswahlen (also heute):

Jahrelang wurde geplant - und jetzt wird kräftig abgespeckt: Für die vorgesehene Sicherheits- und Einsatzzentrale der Rettungskräfte am Nürburgring fehlt das Geld. Die Verantwortlichen haben sich von einem Millionen Euro teuren Neubau mit sicheren Abstellmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge im kleinen Örtchen Balkhausen verabschiedet und planen nun ein Gebäude, das bei Bedarf um Container erweitert wird. (beides aus der Rhein-Zeitung)

Die das nicht kennen: damit “verdient” der Jörg Lindner in seinem normalen Leben sein Geld.

Für die schönen neuen Bauten brachte der vermeintliche Investor auch gleich einen Nutzer mit: die renommierte Düsseldorfer Hotelkette Lindner und in ihrem Schlepptau Jörg Lindner, einen von fünf Söhnen des Gründers und Seniorchefs Otto Lindner. Richters Partner ist Chef der zum Familienunternehmen gehörenden Finanzierungsgesellschaft Gebau. Weder Landesvater Beck noch sonst jemanden in Mainz störte, dass Gebau negative Schlagzeilen machte und im Clinch mit Anlegern liegt, weil rund ein Dutzend der 55 von der Gebau aufgelegten geschlossenen Medico-Immobilienfonds in Schwierigkeiten steckt. (Quelle: wiwo)

  • Bilster Berg? Läuft.

  • Nürburgring-Rückblick in der Rhein-Zeitung:

    Skandalgeschichte … Schleuder- und Schlingerkurs … Teilzeitpark … Abriss? … leere Gebäude … eingemottet … Prozesse … am Ring brennt es … Erpressung … Täuschung … aggressive Kampagne … Mahnbescheid … brüchiges Zweckbündnis … schwerer Schlag … schillernde Seifenblasen … Rechnungshof … Staatsanwaltschaft … Finger am Abzug …

    das sind so die Vokabeln, mit denen heutzutage über den Ring berichtet wird.

  • Die ZDF Reportage von neulich gibt es jetzt auch mit englischen Untertiteln. Bitte in Eurem internationalen Bekanntenkreis verteilen - gibt einen relativ balancierten Überblick zur aktuellen Situation.

  • Im Forum ist wieder richtig Leben in der Bude - prima!

  • SAAB hat Insolvenz angemeldet (via).

  • Wilhelm Hahne über Verschaukeln statt Transparenz - die Nürburgring Verpachtung und die Gutachter.


Montag, 21. November 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Beim Grünen Parteitag am Samstag wurde ein Beirat für den Nürburgring in’s Spiel gebracht. In einem Atemzug mit so Themen wie Basisdemokratie und Transparenz.

Das würde ich sehr begrüßen und am liebsten direkt mit Livestream, der von den Sitzungen des Beirats für die interessierte Öffentlichkeit bereitgestellt wird. Und nicht so ein Gedönse wie bei dem “Dialogforum”, wo der Wunsch nach Audiomitschnitt völlig irritierte Reaktionen bewirkt hat.


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Dirk Adorf im Schubert Z4.

Scheint ein tolles VLN Finale zu werden:

Adorf / Hürtgen / Hartung in der Nummer 6.


Montag, 19. September 2011

Übrig Ns vom Montag.
Freitag, 08. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.

So sieht die Starterliste aus.

Wundert mich, daß die vor zwei Jahren soviel damit rumfahren durften und heute heißt es, daß die Betriebsgenehmigung noch aussteht.

Stadio? Arena? Nur falls mal irgendjemand meint Ihr dürftet mit Eurem Banner nicht auf die Tribüne. Da hat der BGH sich mit beschäftigt und das Hausrecht eingeschränkt.

Pföhler hat alle Entscheidungen mitgetragen und noch bei der Eröffnung geschwärmt: „Eine Vision wird Wirklichkeit“.


Freitag, 01. Juli 2011

Übrig Ns vom Freitag.
Samstag, 18. Juni 2011

Samstags Übrig Ns Nachschlag.

Auffällig ist bei den ganz NAG-nahen Accounts, daß die sich nie mit ihrem Namen zu erkennen geben, sondern immer hinter solchen “Wir sind hier ein Social Media Team” Floskeln verstecken. Das ist so, wie wenn man als Kunde in ein Geschäft geht und der Verkäufer einen mit Maske und verzerrter Stimme begrüßt. Das ist doch mal eine Unterhaltung auf Augenhöhe:

Wir arbeiten im Team und führen die Diskussion auf diesem Account im Namen des Nürburgrings. Es handelt sich hier um unsere Social Media Abteilung, die zur Unternehmenskommunikation des Nürburgrings gehört. Da wir als Team zusammen arbeiten, werden keine einzelnen Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt.


Mittwoch, 18. Mai 2011

Geschäftsführerinflation.

Der Geschäftsführer der Hockenheim-Ring Gmbh - Dr. Karl-Josef Schmidt - meldet in einer Rundmail, daß er ab 1.Juli 2011 als Geschäftsführer in die NAG eintritt.

Der Mann ist nicht zu beneiden, zumal die Legalität des aktuellen Pachtvertrages angezweifelt wird. Vielleicht haben die ja auch jemanden gesucht, der schon Ecclestone-Verhandlungserfahrung hat - hat das nicht geklappt in Australien?

Und was passiert mit dem jetzigen Geschäftsführer Jörg Lindner? Muß der sich um seine anderen Geschäfte kümmern?

UPDATE:

So ganz friedlich war der Abgang in Hockenheim wohl doch nicht. Hier auch noch was dazu.


Sonntag, 15. Mai 2011

Some updates on P 4/5 by Jim Glickenhaus - Diesel engine for his Ferrari?

At the VLN weekend I used the chance for a quick chat with James Glickenhaus, the man behind P 4/5.

In short this is a completely crazy project - with style and budget. Always a good receipe for something big. By now his project is really well known and the team is really good in communicating via FB since the very start.

Here is what Jim shared with me:

  • They have been at Nordschleife 2 times now, but won’t come again prior to the 24 hours. They will continue testing however, if I remember correctly at Hungaroring.
  • They’re not happy with the regulatory body, the so called “Balance of Performance” tries to balance the cars against each other. But I have yet to meet a team who is happy with it.
  • The project is not over with the Nurburgring’s 24 Hours: Le Mans (!) and Sebring are on the wishlist too.
  • For all of you who are waiting for the car to get painted in red: forget it. It will never be red, but remain carbonfibreblack.
  • Now get this: they want to upgrade with a Diesel engine! For performance reasons. Not this year though. Not sure how that goes down with Montezemolo: a Ferrari powered by Diesel.

In general I have the feeling they really like the open and friendly athmosphere of the VLN. The pitlane is open for everybody and with more than 200 racecars participating you have a lot to check out. But it also means as a team you have to share a total of 30 pits - it can get crowded at times.

I really like that project and I hope they have a trouble-free 24 Hours!


Samstag, 07. Mai 2011

Übrig Ns vom Samstag.
Montag, 11. April 2011

Übrig Ns vom Montag.

Doch das hilflose Rumexperimentieren geht weiter. Hallo McKai, jemand zuhause?

Ziemlich lässige Einschätzung vom Team:

” It will be very hard to beat the BMW’s but we will do our best.”

Gemeint sind die Werks-BMWs. Sportlich!!

“Ziel der Gespräche sei ein florierendes, ökologisches und soziales Rheinland-Pfalz.” [..] “Die Grünen hatten bereits angekündigt [..] auch externe Fachleute für die Vorbereitung der Arbeitsgruppen einsetzen zu können.”

Klingt doch schonmal ganz spannend!


Montag, 28. März 2011

Übrig Ns vom Montag.

Siehe auch in Spon: Kurt Beck unter Schock

oder dieses Video ab 0:56 Min.:

“Es gibt für Rheinland-Pfalz und auch für Baden-Würtemberg einen klaren Auftrag an die Sozialdemokratie zu regieren und diesen Auftrag werden wir auch wahrnehmen.”

Aber Zahlen scheinen für K.Beck ja sowieso eher etwas Nebensächliches zu sein. Total erreicht die SPD exakt 666.666 Stimmen, das kann doch kein Zufall sein. Vor der eigenen Türe kehren ist natürlich alternativlos unmöglich, da wird lieber von “überlagerten Wahlen” gesprochen. Wieder mal schöne Fälle Kognitiver Dissonanz.

  • Auffällig finde ich auch, wie man versucht, die erfolgreichen kleinen Parteien in den offiziellen (steuerbezahlten!!) Meldungen totzuschweigen unter dem Sammelbegriff “Übrige Parteien”. Dabei haben die Piraten oder FWG teilweise gute lokale Erfolge erziehlt. Da hat man wohl Schiss vor der heranwachsenden Konkurenz - genauso hat man den Grünen in den Anfangsjahren auch mitgespielt und wieder nichts dazugelernt.

  • Der in Mainz streitbare und umstrittene Michael Billen genießt bei seinem Wahlvolk große Rückendeckung und hat souverän seinen Wahlkreis 21 “Bitburg” gewonnen.

  • Tolle Visualisierung der RLP-Wahl: Wahlatlas. (Via).


Sonntag, 20. Februar 2011

Formel 1 Probefahrt in Bathurst.

Bathurst ist die australische Mini-Nordschleife, da gab's ja auch schon Formel 1 Besuch (hier würde ich jetzt normalerweise in's Forum verlinken, grmpff). Auf jeden Fall eine nette Aktion von McLaren - fahrt bloß nicht ohne Videokamera.


Freitag, 04. Februar 2011

Scuderia Hanseat has to cancel their Spring course - for the first time since 52 years.

Scuderia Hanseat has cancelled their Spring course - for the first time since 52 years.

This is the Press Release from today (thanks to Frank for the translation!)

A fast buck instead of sporting tradition – is this the end of the Nurburgring?

The Nürburgring is a legend. Even people who have nothing to do with motorsports know about its importance. And now this legendary track is in danger. When profit comes before tradition, then there is reason to be concerned. The Automotive GmbH is now managing the day to day running of the Nurburgring and the company is not afraid to snub and offend regular customers and motorsport fans in a way that has not been seen before in this usually quite fairly run business. The case involving the Scuderia Hanseat is given as case in point here.

Scuderia Hanseat was founded by well known motorsport personas 52 years ago. The list of instructors reads like a who-is-who of motorsport: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, the legendary Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips – to name only a few.

For 52 years has the Scuderia Hanseat organised two major yearly training courses for sports drivers on the Nordschleife and the Grand Prix circuit at the Nurburgring. Every course saw around 300 drivers from 20 nations take part, with many big names from the world of showbiz and business attending, such as the King of Sweden and his son who both attended multiple times. This tradition, success and not least promotion of the region is now under threat of being destroyed by the new management of the Nurburgring.

Due to expiry of the contract on 31.12.2010, a new five-year contract had already been signed between the former management of the Nürburgring GmbH and representatives of the Scuderia Hanseat on the 01.08.2009. As in previous years, everything from the time frame of the event, over days for the courses, right down to pricing was firmly agreed on. The management of the Automotive GmbH then approached Scuderia Hanseat unexpectedly with requests for changes to the contract.

In a still relaxed atmosphere both sides tried to find a mutually acceptable solution. On 31.12.2010, a new draft contract was submitted by the Automotive GmbH. This draft was wholly unacceptable as far as Scuderia Hanseat was concerned. The course days and periods were changed and other terms and conditions were also altered. In particular, track times were shortened considerably. In return, track rent experienced an extreme increase and additional costs were also introduced – this would have increased the total package cost by 60%.

Attempts to reach an amicable settlement unfortunately failed. Scuderia Hanseat is currently considering legal action – firstly, to claim damages for the Spring 2011 course, which is now unfortunately canceled (for the first time in the history of the school), and secondly to force the Automotive GmbH to honour the existing contracts.

It is regrettable that, at Scuderia Hanseat alone, 80 staff members and hundreds of drivers are affected by the business tactics of Automotive GmbH. And surely this is just one example. Moreover, these business tactics by the new “Ring Masters” are depriving the local hospitality industry, the car industry and the local towns and regions of valuable income.

Here are just a few key points about this:

  • 3200 overnight stays in the immediate vicinity of the ring
  • Petrol consumption in excess of € 100,000.00 per course
  • Loss of shopping, eating / entertainment revenue in places like Adenau, Daun, Mayen und Bad Neuenahr.

For more information, please contact Scuderia hanseat: Scuderia Hanseat Tel: +49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Paul, Louis Enderle Partner - General Manager, Partner


UPDATE:

Please feel free to use this translation of the Press Release on your website, if you want to spread the word.

UPDATE:

Here is the original English letter sent out by Scuderia Hanseat.


Samstag, 22. Januar 2011

Save The Ring in TV - including English subtitles.Save The Ring has been featured in German TV with Sabine, the Minister and myself too. Many thanks to Frank, a Bavarian now living on the Isle of Man, for the English subtitles! (Have a look at his website too, nice racing shots from racing island!)





The report has been braodcasted on Thursday, so this represents the most recent situation. Please pass this around, as still many people are just not aware! At least the crowd visiting us in the coming season should know what´s going on.

Much longer - 45 mins - more detailed and looking behind the scenes is this TV report shown end of June 2010. Again Frank has found the time to add English subtitles. Great effort, many thanks mate!



There are 4 clips in total to make it fit to youtube: part 1, part 2, part 3 and part 4. You find them on STR too. They give you a good background on how we got here and who was/is involved in the change over.
Sonntag, 12. Dezember 2010

Juniorteam Rennfahrer wird Leiter ADAC Sport.Marc Hessel hat einen neuen Job: er wird Leiter Sport beim ADAC in München. Das gefällt mir sehr, denn Marc ist echter Racer und wenn er nicht zu sehr im politischen Wirrwarr verstrickt wird, kann er einiges für den Motorsport bewegen. Und hoffentlich auch für den Ring.

Ich muß zu dem Thema noch eine Anekdote loswerden: Peter Sebald hat mir letztes Jahr ein Exemplar seines beeindruckenden M3 Buches überlassen. Beim Durchblättern ist mir gleich auf Seite 1 dieses Fax entgegengekommen:



Sehr kultig, es ist die Zusage für Marc im BMW Juniorteam 1987, Peter Flohr und Niki Lauda bitten zur Vertragsunterzeichnung nach München. Ein paar Minuten später schau ich in´s N Forum und denke bei der grade angekommenen Neuanmeldung - Marc Hessel, Marc Hessel, .. - das hab ich doch grade erst gelesen?! Und richtig: derselbe Marc Hessel aus dem M3 Buch. Manchmal gibt es Zufälle, die gibt´s doch garnicht.
Dienstag, 02. Februar 2010

"Die Vernehmung von Dr. Hanhart [..] brachte nur erneut die bereits geäußerten Bedenken hervor."

So wischt man seitens unserer Regierung die Befürchtungen der Ring-Anhänger vom Tisch.

"Bürgerinitiativen behaupten immer, dass gesamte Planungen und Prognosen grottenfalsch sind." meint auch Ingolf Deubel.

Neben Ingolf Deubel war heute Norbert Hanhart im Untersuchungsausschuß in Mainz vorgeladen und erklärt die "wundersame Besuchervermehrung": Besucher seien einfach mehrfach gezählt worden, wenn sie mehrere Ring-Angebote besucht hatten.

Obwohl man sich bereits vor 3 Jahren hilfesuchend an die Politiker in Mainz gewandt hatte, kam nie eine Antwort. Jetzt steht die "Gigantomanie" in der Eifel und die Macher halten eisern an ihrem Konzept fest: neue Besuchergruppen erschließen. Da dürfen die Kastelruther Spatzen nicht fehlen. Dafür wird das 1000km-Rennen der LeMans Series gekippt und auch die Tage der Superbike WM sind gezählt.

Während man am Nürburgring den Motorsport mit Füßen tritt und die einstige Pilgerstätte für Benzin-Junkies in's offene Verderben treibt, hat man am Hockenheimring die Gunst der Stunde gewittert, konzentriert sich auf den Motorsport und geht z.B. eine Kooperation mit Motorsport-Total ein: "Hier erreichen wir [..] genau unsere Zielgruppe."

Am Nürburgring läßt sich eine Zielgruppe aufgrund der diffusen Ausrichtung garnicht mehr definieren. Getreu dem Motto:

Wenn man im Dunkeln um sich schießt, trifft man immer ins Schwarze.
Freitag, 20. November 2009

Toto Wolff ist immer für einen Überraschungscoup gut: VLN, DTM, Rallye - alles schon gemacht, jetzt soll es in die Formel 1 gehen. Als Teilhaber von Williams (Danke Kai!).
Freitag, 23. Oktober 2009

Jean Todt vs Ari Vatanen = 135 : 49. Ziemlich deutliches Ergebnis. Schade, wieder nichts mit Reformen bei der FIA. Auch etwas unkomfortabel für Hermann Tomczyk, der als Vizepräsident im Kabinett von Ari Vatanen nominiert war und in der Sache mit Mosley's Porno Video Feierabend Vertreib Morgenluft witterte und deutlich in die Offensive gegangen ist. Kam beim Herrn Präsidenten natürlich garnicht gut an und man hat den ADAC DMSB mal gleich komplett in Frage gestellt.
Jetzt regiert Napoleon persönlich und kann dicke Backen machen, mal sehen, ob ihm das Amt genauso zu Kopf steigt wie dem anderen französischen (Ex-Ex-) Präsidenten Jean-Marie Balestre.
Freitag, 25. September 2009

In Imola haben die Superbike Piloten gestreikt, weil die Strecke von der WTCC Veranstaltung noch total eingesaut war. Tom Sykes stürzte in den ersten Minuten und hat sich die Ferse gebrochen. Erst spät um 17:45 Uhr konnte dann das Freie Training erneut starten, nachdem die Strecke gereinigt war.
Montag, 14. September 2009

Marc Lieb ist zusammen mit Richard Lietz GT2 Champion 2009! Glückwunsch!!! Marc hat bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt.
(Achtung: Werbung!) Ich hab ihn auch mal in einem Film verewigt. ;)


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