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Dienstag, 05. Mai 2020

DTM: D wie Demütig.

Man bzw. Gerhard Berger hat sich wohl mal der Formel E angedient.

Mike Frison / renn.tv

Alejandro Agag so:

Du musst praktisch und demütig sein und nicht so tun, als seiest du das hübscheste Mädchen auf der Party.

Demütig - das ist so ungefähr der allerletzte Begriff, der mir bei "DTM" einfallen würde.

Bei "DMSB" übrigens auch.

Mike Frison / renn.tv

Der Elefant im Wohnzimmer ist aber, dass die Formel E nicht auf Rennstrecken, sondern engen Stadtkursen fährt - aber da kommen die sicher auch noch selber drauf.

Man könnte sich aber auch mit der GT Masters zusammenlegen. "Für den Fan." Weil nach HJ Stuck der nach der Krise weniger Geld hat:

So müsste er nicht 10, sondern nur fünf Mal zu Rennwochenenden.

Ich möchte ja nicht ausschließen, dass es Leute gibt, die das machen - aber wohl eher die Ausnahme.

Das muss diese Demut sein - oder doch eher Arroganz?

"Doch dafür müssten die Probleme zwischen ITR und ADAC gelöst werden (..)"

"(..) und der über allem stehenden Frage: Welche Serie ist größer?"

Mike Frison / renn.tv

Ja - jetzt reden wir wieder eine gemeinsame Sprache - und es scheint auch die einzige zu sein, die in den Funktionärsriegen im deutschen Motorsport gesprochen wird: wer pisst den dicksten Strahl?

Demut | demütig | DSMB | GTMasters | TourenwagenMasters |


Dienstag, 16. Oktober 2018

Aston Martin in der DTM.

Und zwar schon nächstes Jahr.

Gerhard Bergers Erleichterung kann man förmlich mit Händen greifen.

Das Team R-Motorsport ist Teil der AF Racing AG mit Sitz in Niederwill bei St. Gallen, einem breit aufgestellten, jungen Motorsport-Unternehmen mit engen Beziehungen zur Aston Martin Lagonda Ltd. Bislang setzte R-Motorsport Aston-Martin-Rennfahrzeuge vornehmlich im GT-Rennsport ein. Das Unternehmen AF Racing AG wird das von Aston Martin lizensierte und unterstützte DTM-Projekt führen und hat jüngst mit der HWA AG ein Joint Venture mit Sitz in Deutschland gegründet. Dieses Joint-Venture-Unternehmen wird für Entwicklung, Aufbau und Einsatz der Aston-Martin-DTM-Fahrzeuge zuständig sein.

Ausgerechnet HWA - da gibt es natürlich Reibungswärme. Zumal auch Toto Wolff an der Firma beteiligt ist.

Mercedes, die gerade frisch gebackener DTM Champion geworden sind, beschreiben das Verhältnis zu HWA so:

Im Segment Automobilrennsport übernimmt die HWA AG im Auftrag der Motorsportabteilung der Daimler AG als Full-Service-Anbieter die komplette Entwicklung und den Aufbau der Rennfahrzeuge mitsamt Motoren, sowie alle weiteren Aufgaben im Zusammenhang mit dem Betrieb des Rennteams.

Also untertrieben gesagt eine ziemlich ähnliche Konstellation.

TourenwagenMasters | AstonMartin | Mercedes | HWAAG | Wolff |


Sonntag, 04. März 2018

Im Rahmen der Möglichkeiten eines aktuellen DTM Autos ...

... sieht der Wittmann-BMW richtig gut aus - gelungene Übernahme der historischen Rennfarben:

Im Rahmen der Möglichkeiten eines aktuellen DTM Autos ...

BMWMotorsport | Wittmann | TourenwagenMasters |


Donnerstag, 22. Februar 2018

Peter Zakowski zur DTM: künstlich, teuer, unlustig.

Motorsport XL:

"Was nun feststeht ist ja, dass man bei den wenigen Teams, die die DTM betreiben, nicht davon reden kann, dass dies deutscher Motorsport ist. Da wird etwas künstlich am Leben erhalten. Sehr teuer, wenig Zuschauer. Kein Spaß, keiner darf lachen."

Zakowski | Zakspeed | TourenwagenMasters |


Freitag, 08. Dezember 2017

DTM demnächst auf SAT.1.

Der Privatsender hat sich die Rechte gesichert - angeblich für 3 Mio. € pro Jahr. Ein 2-Jahres Vertrag - allerdings schätze ich mal mit Ausstiegsklausel, falls die Serie den Mercedes-Weggang nicht verkraftet.

Der Lausitzring steht aber wieder im Kalender.

TourenwagenMasters | SAT1 | Lausitzring


Dienstag, 17. Oktober 2017

DTM 2018: noch einheitlicher.

Nur einen Tag nach dem Abschluss der DTM-Saison 2017 arbeiten die Hersteller gemeinsam mit der Dachorganisation ITR am Regelwerk für das Folgejahr.

Schöner Versuch um davon abzulenken, dass das 2018er Reglement noch nicht fixiert ist. Und mit Sicherheit nicht der richtige Weg, um andere Hersteller zum Mitmachen zu bewegen.

Und wie soll die DTM gerettet werden?

Nach der Abschaffung der Performancegewichte hat sich BMW mit dem Wunsch durchgesetzt, für 2018 Veränderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen, um die Autos möglichst auf ein einheitliches Niveau zu bekommen. Nur dann könne ein ausgeglichener und spannender Wettbewerb erwartet werden, meinen die Münchener. BMW macht sich für den Einsatz von einheitlichen Radhäusern stark.

Die Autos noch gleicher machen! Ich hätte nicht gedacht, dass es da noch Spielraum gibt.

"Es darf nicht sein, dass in einem Rennen Audi das Opfer ist, im nächsten dann Mercedes und im übernächsten dann BMW. Das hat nichts mit spannendem Rennsport zu tun", erklärt Ulrich Fritz.

Vielleicht sollte man das Feld auf 4 Autos reduzieren, die fahren dann nebeneinander und alle gleichzeitig über die Ziellinie - und schon hat jeder gewonnen.

Mercedes wusste schon, warum sie sich nach neuen Aufgaben umsehen.

TourenwagenMasters | Radhäuser |


Montag, 09. Oktober 2017

Wer ist schuld an den Problemen der DTM?

Da sind sich die beiden Österreicher - Gerhard Berger und Hans Joachim Stuck - einig:

Zu meinen Zeiten waren wir auch immer regelmäßig in den 3. Programmen, aber da läuft so gut wie nichts. Warum?"

Die 3.Programme sind schuld!

Sportlich gehe es so eng zu wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte der DTM. "16 Autos in einer Sekunde - wo gibt es denn sowas?", fragt Stuck.

Auf der Nordschleife sicher nicht. Das geht nur, wenn man GP Strecke Kurzanbindung fährt. Und das mit den 16 Autos wird bald schwierig.

Und Berger freut sich über die gemeinsame Richtung, die er und der DMSB-Präsident eingeschlagen hätten: "Wir beide denken zuerst Sport, dann das andere. Also nicht zuerst das Geschäft. Was macht den Sport geil - darum geht's."

Da habe ich aber eine komplett andere Wahrnehmung.

Wer noch ein paar Kracher verkraftet, hier noch ein aktueller Text.

Stuck | Berger | TourenwagenMasters |


Donnerstag, 28. September 2017

Super GT Demo beim DTM Finale.

Totgesagte leben länger: beim finalen DTM Wochenende in Hockenheim werden zwei japanische Super GT Gäste ausrücken (Toyota/Lexus und Nissan/Nismo).

Von Demorunden in Renntempo ist die Rede und ich schätze man möchte tatsächlich vergleichbare Performance testen. Das geht natürlich am besten, wenn man am gleichen Tag auf der gleichen Strecke unterwegs ist - dann sind viele Parameter identisch (Temperatur, Luftdruck, Streckenquarakter, Grip, etc.). Die 2019er DTM - ohne Mercedes - soll dann auch mit 2L 4 Zyl. Turbomotoren fahren - den haben die Japaner schon im Einsatz und fahren mit etwas über 600 PS.

Damals - 2014 - dachten die Japaner, dass man sich auf das Wort aus Deutschland verlassen könnte. Jetzt fährt die DTM nach wie vor mit V8, die Super GT aber schon mit 2L Turbo.

Der Ausstieg von Mercedes scheint ja dann doch ein paar ehemals bequeme Leute zu Aktivität bewegt zu haben.

TourenwagenMasters | SuperGT | Class1 |


Dienstag, 01. August 2017

Audi: Die fetten Jahre sind vorbei.

Eigentlich müssten in Ingolstadt die Sektkorken knallen: nach dem Gewinn durch Land Motorsport beim 24h-Rennen Nürburgring hat man am Wochenende auch das 24h-Rennen in Spa gewonnen. Und zusammen mit Abt im Saisonfinale die Formel E Weltmeisterschaft!

Es gab auch mal Zeiten, da hätte man das gebührend gefeiert. Aber momentan ist niemandem zum Feiern zumute - die Einschläge kommen näher und sie kommen härter. Diesel heißt das Tabuthema, über das niemand mehr sprechen will - und trotzdem sind die Zeitungen voll davon. Und die wichtigen Brand-Barrieren, die der VW Konzern mühevoll zwischen den Marken aufgebaut hat, verschwimmen immer mehr. Jüngstes Beispiel: Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne Diesel, der mit dem 3L Selbstzünder von Audi ausgerüstet ist und - fast schon Firmenphilosophie - eine Abgasreinungsabschaltung serienmäßig verbaut hat. Warum ausgerechnet der Porsche den blauen Brief vom KBA bekommen hat, ist nicht ganz klar - der 3L streut quasi durch das komplette Dickschiffprogramm der VW-Konzern Flotte.

Das Bild der aufgeschreckten Hühner hatte ich schonmal bemüht - es drängt sich mir auch bei Audi wieder auf: von den 7 Audi-Vorständen - hier ein aktueller Screenshot von audi.de - sollen 4 den Platz räumen.

Witziges Detail am Rande: Axel Strotbek verantwortet neben Finanz und IT auch die Integrität bei Audi - trägt das sogar im Titel. Also entweder hatte er seinen Laden überhaupt nicht im Griff - oder der Laden hatte ihn gut im Griff.

Und als hätten die Bayern nicht schon genug Probleme: jetzt wird auch noch der Geldhahn zugedreht. Weil man die E-Mobilität verschlafen hat und sich beeilen muss den Rückstand wieder aufzuholen.

Unter’m Strich also eine maximal schlechte Ausgangsposition, allerdings auch die große Chance, das Unternehmen einmal auf links zu drehen.

Warum ich das alles schreibe? Ich glaube nicht, dass in diesem Szenario ein DTM Engagement viele Freunde in der Konzernzentrale hat. Neben den Kosten stellt sich immer mehr die Frage nach dem Sinn - zumal die GT im Moment auf einer Erfolgswelle schwimmt, sowohl insgesamt als auch bei Audi im speziellen.

Audi | Dieselgate | Integrität | TourenwagenMasters | Vorstand | Elektro |


Dienstag, 25. Juli 2017

Mercedes zieht den DTM Stecker.

Noch dieses und nächstes Jahr - und ab 2019 sind sie aus der DTM raus.

Kann man ihnen nicht verübeln, denn die DTM-Organisation ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie gar nicht mehr mitbekommt, was um sie rum passiert.

Es ist nicht mehr opportun mit stinkenden Verbrennungsmotoren auf Rennstrecken zu fahren - und damit nicht mehr massentauglich. Und genau das wollte die DTM immer sein, zusammen mit der steuerfinanzierten ARD hohe Reichweiten erreichen, um gute Argumente für die hohen DTM-Marketingausgaben der Hersteller zu haben.

Der Einstieg in die Formel E ist natürlich nicht der Grund, aber eine willkommene Ausrede. Nicht ganz so peinlich wie bei Audi’s Le Mans Ausstieg, aber es wird in der breiten Öffentlichkeit niemand hinterfragen und gibt der Formel E wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Die sich darüber natürlich freut, während man bei der ITR trotzig die Fahne von “einer der bedeutendsten Tourenwagen-Serien der Welt” hochhält.

Gestern dachte ich noch: die DTM ist auch nichts anderes als einer dieser Arbeitskreise der deutschen Automobilindustrie, wo in heimlichen Treffen Maßnahmen ausgeklüngelt werden, um den Kunden etwas vorzugaukeln.

Für die, die hier schon länger mitlesen, kommt die Geschwindigkeit, mit der sich aktuell die Ereignisse überschlagen, nicht überraschend. Und im Vergleich, was da in Zukunft auf uns zukommt, ist das bisher alles Kindergarten. Die Disruption hat noch gar nicht richtig Fahrt aufgenommen und wenn der Motorsport nicht unter die Räder kommen will, muss er sich schleunigst neu aufstellen. Aber so lange der DMSB das Sagen hat, brauchen wir uns hier bei uns über Veränderungen keine Sorgen zu machen - allerdings erledigt sich das Thema dann auch ziemlich schnell von selbst.

Das erklärt auch den seltsamen Zeitpunkt der Meldung: Montags abends mitten in der Saison - aus heiterem Himmel. Schwer vorzustellen, dass das von langer Hand geplant gewesen wäre.

Kleiner Realitätsabgleich: vor nicht einmal 3 Jahren hat die ITR noch von einem weltweiten Reglement geträumt - in Japan hat man das sogar ernstgenommen und das eigene Regelement angepasst. So schnell wird man heute von der Wirklichkeit eingeholt.

Früher hätte man sich über den Weggang von Mercedes tatsächlich noch freuen können, dann wäre der Einstieg leichter gewesen für andere Hersteller wie Toyota, Alfa oder Citroen. Die haben aber inzwischen auch ganz andere Sorgen und sehen natürlich die selbstgefällige Bräsigkeit, mit der sich ITR und DMSB selber im Weg stehen. Bei BMW und Audi wird das einige Diskussionen in Gang setzen - beide haben sich bereits für die Formel E verpflichtet: Audi in der kommenden Saison (17/18), BMW danach (18/19) und dann Mercedes (19/20).

Denn der Kalender der Formel E ist anders strukturiert: die Rennen gehen von Oktober bis Juli - in der aktuellen Saison steht der letzte Lauf bevor. Das heißt der Einstieg in den Elektrosport von Mercedes wird im Herbst 2019 vollzogen. Sie hatten sich eine Option offen gehalten und diese um ein Jahr verlängern können.

Wenn die DTM jetzt implodiert, hat das noch einen anderen Effekt: die Formel E macht alles anders und fährt absichtlich nicht auf Rennstrecken, sondern installiert Kurse dort, wo die Leute schon sind: in den Metropolen. Da können die Rennstreckenbetreiber nur mit den Schultern zucken und müssen zuschauen, wie ihnen die Felle davonschwimmen. Wenn die etablieren Rennserien nicht in der Lage sind, sich zu modernisieren - und zwar nicht irgendwann, sondern ganz schnell. Und die armen DMSB Funktionäre hätten auch keine Möglichkeit mehr um die Welt zu jetten und lecker Hospitality abzugreifen. Dass Werksfahrer keine zukunftssichere Berufswahl mehr ist, hatte ich ja auch schon öfter.

Jetzt rächt sich das, war wir immer kritisiert haben: in den verkrusteten Strukturen sind gravierende Veränderungen unmöglich, die Konflikte zwischen ITR-DMSB-ARD-OEMs lähmen sich gegenseitig und ersticken jede Revolution im Keim. Damit ist die DTM auch so etwas wie ein Sinnbild des Auslaufmodells der etablierten Autoindustrie: selbstgefällig, zurückgeblieben und unbeweglich.

Mercedes | FormulaE | DMSB | TourenwagenMasters | Arbeitskreis | Disruption | Elektro |


Dienstag, 04. August 2015

Was mir am Motorsport gefällt - und warum die DTM genau das Gegenteil ist.

Es sind die Charaktere, die den Motorsport so faszinierend machen - die Persönlichkeiten im fairen (?) Kampf gegeneinander - auf der Strecke und auch während der Vorbereitungen - die technische Entwicklung, die nie zu stoppen scheint.

Der Fahrzeughersteller ist nur das Schwert, mit dem dieser Kampf ausgetragen wird. Soweit die Theorie. Denn in der Realität wollen die Hersteller der Hauptdarsteller sein, und so wird der Sport ad absurdum geführt.

Und damit sind wir bei der DTM - sie ist das komplette Gegenteil von Motorsport in meinen Augen: die Fahrer sind zu Befehlsempfängern degradiert, die 8 Audi, 8 BMW und 8 Mercedes treten wie bei einem Fussballspiel oder Radrennen als Mannschaften mit entsprechender Taktik gegeneinander an, und nach dem Rennen geht es nur darum, welcher Hersteller gewonnen hat.

Damit wird der Motorsport von dem Werken bis zur Unkenntlichkeit massakriert.

An sich könnte man ja sagen: egal, lass sie doch machen. Das Problem ist nur, dass diese Marketing Show-Veranstaltung unheimlich viele Resourcen bindet: talentierte Fahrer, Rennstrecken, Budgets und Fernsehzeit. HD Hintereinanderherfahraufnahmen, die kein Mensch braucht, die wir alle aber mit unseren GEZ Gebühren bezahlen dürfen.

Das Ganze wird dann von unserem geliebten DMSB noch als Deutschlands höchste Motorsportkategorie verkauft - jemand, der mit Racing nicht so viel zu tun hat muss doch denken, dass wir - also die Rennfans - alle einen an der Klatsche haben sowas gut zu finden. Sowas im Sinne von Rennsport - dass die DTM genau das Gegenteil ist, die Chance zum Erklären bekommen wir ja nicht.

Wie es weitergeht? Genauso wie bisher, denn für Einige ist die DTM eine Gelddruckmaschine: man muss nur den Vorständen bei den Herstellern irgendwie mit beeindruckenden Zahlen bzw. Powerpoints verkaufen, dass die DTM unheimlich toll ist und die ARD bei der Stange halten, damit das auch immer zwangsausgestrahlt wird. Und schon läuft die Maschine wie geschmiert.

Die Entscheider lassen sich offensichtlich so einlullen, dass sie das regelmäßig Jahr für Jahr neu absegnen.

Die VLN ist übrigens stark gefährdet, unter dem Druck des ADAC Nordrhein die Schraube ebenfalls zu überdrehen. Die Massnahmen der letzten Jahre - es sind zu viele, um sie aufzuzählen - von Tankkanne bis Tempolimit - sind nur den GT3 geschuldet, deren Einsätze und Verkäufe wiederum primär die Herstellerinteressen darstellen.

Die Wige mit ihren Fernsehbildverkäufen übrigens bei beiden Szenarien mittendrin - ich schätze die finden das alles ganz super.

TourenwagenMasters | BMW | Audi | Mercedes | Marketing | Fernsehen | wige |


Montag, 01. Juni 2015

Reifenprobleme mit Hankook in der DTM.

Ein neuer Reifen für 2015 stellt aktuell alles auf den Kopf.

Jetzt werden schon Testfahrten abgesagt:

Die für Dienstag und Mittwoch geplanten Testfahrten auf dem Lausitzring wurden verschoben. Gemeinsam mit dem DMSB und der ITR einigten sich die in der DTM vertretenen Hersteller am Sonntagabend auf dieses Vorgehen. Der Hintergrund dafür ist, dass der derzeit eingesetzte Reifen in seinem Verhalten bei einer Vielzahl der Teams von bekannten Erfahrungswerten abweicht. Die ITR hat Reifenpartner Hankook um eine detaillierte Analyse und zeitnahe Klärung gebeten. Erst dann sind weitere Testfahrten sinnvoll!

BMW Motorsport Direktor Jens Marquard brachte das Reifendilemma auf den Punkt: “Wir schaffen es nicht, über die Gesamtdistanz das Performance-Maximum aus den Reifen zu holen. Das ist anders als das, was wir bei den ersten Wintertests analysieren konnten. Dafür müssen wir nun die Gründe untersuchen!”

Wenn man jetzt noch weiss, dass jedem Piloten 4 Satz Reifen pro Wochenende zur Verfügung stehen, dann klingt das mit der Gesamtdistanz ziemlich paradox. Denn um 4 Satz Reifen zu verbrauchen, benötigt Otto Normalo mehrere Jahre.

Hankook | TourenwagenMasters |


Dienstag, 30. September 2014

DTM und japanische Super GT einigen sich auf Reglement.

Racecar-Engineering:

After many months of negotiation ITR and GTA have finally reached an agreement that will see both DTM and GT500 running to a common rule book known as Class 1.

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass die DTM sich selber das Wasser abgräbt, anstatt sich zu vervielfachen.

… it was agreed that turbocharged four-cylinder two-litre engines with a horsepower output of some 600bhp will power the cars from 2017.

600 PS, ok. Aber 2L Turbo 4 Zyl.? Muss man wirklich alle Fehler der F1 nachmachen?

Wenn sie die Aerodynamik beschneiden würden - und zwar massiv - dann würde ich mit mir reden lassen.

Es könnte alles so einfach sein:

youtu.be/bbbrX2Zbrag

Und das ist deren Auslaufrunde!!

Tags: TourenwagenMasters | SuperGT | V8Supercars |


Sonntag, 14. September 2014

Stefan Reinhold´s Team hat gerade die DTM Meisterschaft 2014 gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch, sowohl das Team als auch der neue Meister Marco Wittmann haben als Newcomer gezeigt, wo der Hammer hängt!

Und dabei sind noch 2 Rennen zu fahren! Aber morgen braucht da keiner vor Mittags anzurufen, da bin ich mir sicher. Play hard - party hard! :)

Am Nürburgring durfte ich einen Blick hinter die Kulissen riskieren. Wer es noch nicht kennt: renn.tv/2737.

Zur Feier des Tages noch ein Foto aus den alten glorreichen Tagen: ordentlich beladener Reifendiensttrakor mit Flash Korden, im Hintergrund der nfizierte 200er. Das war 24h 2003. :)

(Hier in gross.)

Tags: StefanReinhold | TeamRMG | TourenwagenMasters | MarcoWittmann |


Montag, 18. August 2014

DTM GIF: So identisch sind die 3 Marken.

Da hab ich gestaunt:

(Klick! für gross.)

Muss man sich schon anstrengen, um Unterschiede zu finden. Die Optik und die Lackierungen sollen unterschiedliche Fahrzeuge suggerieren, aber eigentlich sind es identische Abmessungen.

Schaut mal in dem GIF auf den Käfig oder den Auspuff.

Ich habe die Autos am Samstag absichtlich an der selben Stelle fotografiert, weil ich mal wissen wollte, wie gross die Unterschiede sind.

Dass es quasi keine Unterschiede gibt habe ich selber nicht erwartet.

Und sucht mal den Fahrer, der sitzt quasi im Kofferraum :)

Tags: TourenwagenMasters


Sonntag, 17. August 2014

Mikebericht vom DTM Wochenende.

Eigentlich ist DTM ja nicht so mein Ding, aber bei dieser Konstellation bleibt mir ja gar nichts anderes übrig!

Mit dem Steff war das schon länger vereinbart, ich wollte mal ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sowohl BMW als auch DTM fanden das auch gut und so habe ich Fr/Sa eingeplant, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Als ich angekommen bin, wurde ich von diesem Auto begrüsst, wer erinnert sich noch an den privaten Ruch-Mustang?

Und auch schön, mal wieder Land-LKWs zu sehen!

Wolfgang Land war 1990 selber hinter’m Lenkrad am Start und 25 Jahre später ist das Team regelmässig im Carrera Cup vor Ort.

Leider bei der VLN nicht mehr dabei, daher war es schön den Wolle mal wieder zu treffen!

Chippie und Bärchen - wir zwei könnten stundenlang über Opel DTM Zeiten erzählen!

Aber eigentlich war ich ja deswegen hier:

Reinhold Motorsport GmbH - kurz RMG - von Stefan Reinhold.

Dieses Foto habe nicht ich gemacht, sondern Steff’s Sohn, der Emil:

Das haben wir direkt ausgenutzt und ihn um ein Erinnerungsfoto an 20 Jahre Audi 200 gebeten:

Solche Bilder gelingen auch nur, wenn der Emil abdrückt! Da hat der Chris wohl gedacht, das wird nix!? Hehe!

Wo wir gerade beim Emil sind: er war auch zuständig für die Boxenführungen. Keine Frage, die er nicht beantworten konnte und der Junge ist gerade mal 10. Da brauchen wir uns über den Nachwuchs keine Sorgen machen!

Beim Steff fährt der Maxime Martin, wer hier mitliest kennt ihn spätestens seit N24h 2013. Beinahe wäre er Fahrer des Jahres geworden!

Mit dem Olaf geht er dann nochmal den Einkaufszettel für’s Wochenende durch ;)

PUSHPAPY - das steht auch auf dem Käfig:

Marco Wittmann ist der Teamkollege, er führt aktuell in der Meisterschaft:

Und Steff hat einen Traum: er möchte sein Heimrennen am Nürburgring gewinnen!

Die Chancen stehen nicht schlecht, aber dafür muss alles passen.

Beim Training wurde auch Boxenstopp geübt, die Mannschaft steht bereit wie ein Flitzebogen zum Abschuss!

Im Rennen haben sie den Marco beim Boxenstopp in sagenhaften 2,7 Sekunden abgefertigt!

“Ruhe bewahren - Sicherheit ausstrahlen!” Kennt Ihr noch Patrick Elsen? Auch für ihn Heimspiel.

Das Glücksbringer-N am Boxenstand:

Emil hat alles im Griff beim Training:

Für einen Teamchef gibt es jede Menge andere Aufgaben - immer auf der Flucht:

Kurzes Hallo mit Harald Nippel Grohs, bevor es …

… zu Dirk und Sportchef Jens Marquardt zum Interview geht:

Wettermässig ging das Wochenende echt übel los, der Regen wurde immer wieder an- und ausgeknipst. Selbst die Engländer haben den Schirm ausgepackt, das will was heissen!

So kann man natürlich auch fotografieren:

Sehr auffällig war, dass alles was nicht mit DTM zu tun hatte, abgeklebt wurde. Das war soviel, dass es schon peinlich ist. Die Hazet an den Toren …

… oder das Mundorf an den Tankstellen:

Wenn man die Augen offen hält, findet man aber auch noch richtig alte Relikte, das Logo war toll, danach ging’s bergab:

Und es gab Zeiten, da wurde Marek Lieberberg gefeiert - heute tritt man ihn lieber in den Allerwertesten:

Die Nürburgring TV GmbH aus Düsseldorf hat zwar ihre 2012er Bilanz noch nicht veröffentlicht, hat aber dafür jetzt eine eigene Lounge:

Ok, bevor sie leersteht wie die anderen. Noch jemand ohne?

Das ist nicht das Kleingedruckte, das ist der Zeitplan:

Da liegt man echt auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes! :)

Bei der DTM fahren 3 Werke gegeneinander: BMW, Audi und Mercedes. Bis vor kurzem war sogar BMW noch gar nicht dabei. Aber es ist immer noch so wie Fussballspiel, allerdings mit 3 Mannschaften. Die jeweiligen Sportchefs ziehen die Strippen, die Teams sind reine Dienstleister. Sie unterscheiden sich innerhalb der Marke auch nicht voneinander, die CI ist streng vorgegeben.

Und in der Boxengasse stehen erst die BMW Teams …

… die nur durch das kleine Namesschild oben zu identifizieren sind:

Dann die Auditeams …

… wobei Rosberg die Tür zu macht, …

… während es der Eifler Phoenix Mannschaft noch lange nicht kalt ist:

Und dann kommt Mercedes. Die haben natürlich einen Ruf zu verlieren …

… und verlegen mal schnell Parkett in der Box:

Aber auch hier das Setup und Aussehen streng vorgegeben:

Interessante Konstruktionen sind am Start bei den Kameras …

… oder auch bei den Antennen:

Und die Kohle wird mit vollen Händen rausgehauen. Mal als Beispiel die Showbühne am Ende der Boxengasse …

… oder die manuellen Bremsenlüfterföhns aus Kohlefaser:

Die Hubschrauber waren auch ständig in der Luft …

… da kann sich Rheinland-Pfalz natürlich nicht lumpen lassen und schickt die Polizei vorbei. Die Kohle muss raus!

Die Tribünen waren garnicht schlecht gefüllt, das sind Bilder vom Samstag. Fahrerlagertribüne …

… Mercedes-Tribüne …

… und auch T4:

Selbst auf dem Hatzenbachhügel haben sich ein paar Leute eingefunden:

Auch das Fahrerlager war voll Leute, aber ausser Hospitality Palästen und beeindruckenden LKWs in Reih und Glied gab es da nichts zu sehen!

Es sei denn, man konnte eine seltene Boxenbesichtigung mitmachen. Und das ist dann auch die Antwort auf die Frage, was denn Jens Klingmann so macht, wenn er nicht gerade neuen Nordschleifenrekord fährt:

Immerhin reduzieren die Zuschauer freiwillig die Entsorgungskosten …

… und das nicht zu knapp!

Kaum verheiratet und schon auf Jück …

… aber Timo Glock muss ja Rennen fahren!

Im Regentraining war er sauschnell unterwegs!

Im Qualifying war es aber trocken und ich habe mich mal an der Schikane positioniert. Die anderen guten Stellen - Eingang und Ausgang Arena - waren Sperrzonen. Damit die Fernsehkameras dort ungestört stehen können - na vielen Dank.

Der Oli Walter war auch da, bisher kannte ich ihn nur aus dem Netz.

Hat sich in Müllenbach ein schickes N auf die Jacke sticken lassen und war damit natürlich ohne Umwege sofort für den Mikebericht qualifiziert! ;)

Dann ging es endlich los mit Autos auf der Strecke. Ich muss sagen, für meinen Geschmack sind die viel zu laut. Die hören sich auch nicht gut an, sondern machen einfach nur Krach. Und dann auch noch alle Marken gleich. Man - also zumindest ich - kann sie nicht am Geräusch auseinanderhalten.

Man hört auch keine Schaltvorgänge. Für mich ist das ein monotoner Lärm. Das einzig richtig Geile ist, dass sie ab und zu Feuer spucken. Das war’s dann aber auch schon.

Das fand ich ein gutes Fotomotiv, aber mir fällt kein passender dummer Text ein ;) Die Post scheint jedenfalls mächtig Kohle übrig zu haben, denn sie sind auch auf allen Nummernschildern und ziehen im Fahrerlager eine Tribüne hoch.

Mit dem Auge Unterschiede bei den Fahrern festzustellen, ist echt schwer. Die Autos liegen wie angenagelt auf der Strasse, kein Verbremser oder Quersteher zu sehen.

Da ist man schon froh, wenn jemand die Linie nicht trifft:

Ich hatte Gelegenheit mich mit Maxime Martin zu unterhalten und er ist sehr froh, in der DTM angekommen zu sein. Die Autos seien mit nichts vergleichbar, die japanischen GT kommen dem vielleicht nahe - ansonsten sind sie etwa so wie ein LMP mit viel Gewicht. Ob er nochmal in Le Mans fahren kann, wusste er nicht - er möchte sich auf die DTM konzentrieren und gerne in der Serie bleiben.

Er lernt immer noch dazu, aber auf Strecken, die für alle neu sind, können die anderen ihre Erfahrung nicht mehr so gut ausspielen. Das hat der Sieg in Moskau auch eindrucksvoll gezeigt!

Ich hab ihn auch nach dem Steff gefragt, er sei ein guter Teamchef, würde aber auch ordentlich Druck machen. So kennen wir ihn! :)

In Belgien ist die DTM noch nicht regelmässig im Fernsehen, aber er arbeitet daran. Meine Kritik an der Serie konnte er nicht nachvollziehen - im Cockpit sei es knallhartes Racing mit starker Konkurenz.

Ich finde es schade, dass davon kaum noch etwas übrigbleibt, wenn es beim Zuschauer ankommt.

Als ich diese Autos gesehen habe, dachte ich an Austellungsstücke - Pustekuchen!

Herrlicher Linder E30 M3 mit Harald Grohs am Steuer - ein Genuss für die Sinne! Da habe ich sofort die Ohrschützer abnommen, Traumsound. Und umso krasser der Gegensatz, mit was man heutzutage malträtiert wird.

Natürlich besonders kultig mit Nippel am Steuer mit seinem klassischen Jethelm, da werden Erinnerungen wach!

Schaut Euch das zierliche Auto an. Nicht so ein unförmig zerklüftetes Flügelirgendwas von heute.

Selbst der SLS wirkt trotz Flaps und Megaflügel aufgeräumt im Vergleich. Hier verfolgt Bernd Schneider übrigens Karl Wendlinger!

Und noch ein toller Soundkönig war am Start:

Und wurde richtig schnell bewegt. Kein Wunder, wenn …

… man sieht, wer am Steuer sitzt:

In meinen Augen macht die DTM vieles verkehrt, dabei könnte es so einfach sein. Der grottenschlechte Kommentator - Philipp Sohmer von der ARD - rundet das Ganze passend dazu nach unten ab.

An den Piloten liegt es jedenfalls nicht - die sind Weltklasse!

Ich mache aus meiner Meinung keinen Hehl und so war Charly Lamm auch verdutzt, mich bei der DTM zu treffen. Noch verdutzter war er zu erfahren, dass Steff und ich zusammen zur Schule gegangen sind :)

Aber es war schön Charly zu treffen, der Mann ist ein Herzensguter und macht eine sehr schwere Zeit durch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile und haben bei diesem Film eng zusammengearbeitet. Hach!

Da kommt einiges zusammen, was liegt näher als das passende Selfie dazu! :) Ela - Steff’s bessere Hälfte - meinte dann zu dem Foto: Schön nach Größe sortiert - wie die Orgelpfeifen ;)

Zuhause haben ich natürlich am Rennsonntag ganz feste die Daumen gedrückt - denn nach Marco’s Poleposition war der Heimsieg in Reichweite. Wusstet Ihr, dass die DTM gute Ergebnisse mit Zusatzgewicht belohnt?

Marco war maximal schwer und hat das Ding nach Hause gebracht! Ein Traumstart, fehlerfreie Vorstellung und der 2,7 Sekunden Boxenstopp haben es möglich gemacht.

Steff und Ela im Fernsehen - viele Freunde aus Andernach vor Ort zu Besuch - besser geht es nicht.

Natürlich auch für meinen Mikebericht der perfekte Abschluss:

7 Rennen und 5 Siege bisher auf das Konto von RMG - sehr beeindruckend für einen Newcomer.

Nach dem Ausfall von Verfolger Mattias Ekström heute hat Marco einen satten Vorsprung. Ihm fehlen für die letzten 3 Rennen (Lausitz, Zandvoort, Hockenheim) nur 12 Punkte, um uneinholbar vorne zu liegen. Das heisst, er braucht nur noch einmal einen 4 Platz, um Meister zu werden!!

Mein Appell an die Macher der DTM ist einfach:

  • Wenn man ein Rennen erklären muss, läuft etwas falsch (Reifen, Boxenstopps, Gewichte).

  • Rennautos müssen Sound haben, nicht Krach machen.

  • Mehr Motorleistung als Grip (Stichwort Aerodynamik).

  • Weniger Hightech, dafür mehr Stabilität (Fahrerkönnen statt zerbrechlichen Flügelmonstern).

  • Und dann noch einen Kommentator, der nicht nur bunte Fernsehbilder in ein Hörspiel umwandelt, sondern der in der Lage ist ein Rennen zu lesen und auch Hintergrundwissen mitbringt. Damit meine ich nicht die Hochzeit der Familie Glock.

Für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Doch ganz ehrlich: da ist nichts. Die Autos sind faszinierend und für Ingenieure eine echte Herausforderung. Aber davon bekommt der Zuschauer nichts mit, denn die Details werden alle geheimgehalten. So ein Wagen schätze ich auf 1 Million Euro - das muss nicht sein.

Während den Trainingsläufen stand ich mitten in der Box, näher dran kann man nicht sein. Trotzdem habe ich nichts mitbekommen. Die Abläufe sind zeitlich präzise getaktet, alles funktioniert reibungslos. Wenn die Mechaniker ihre Helme anhaben, dann agieren sie wie ferngesteuerte Roboter: jeder weiss, was zu tun ist - jeder Handgriff sitzt und kommuniziert wird über Funk. Das wirkt für einen Aussenstehenden wie ferngesteuerte Zombies.

So faszinierend das für die Beteiligten sein mag: der Kreis der Aktiven ist sehr begrenzt und der Zuschauer wird regelrecht vom Geschehen ausgeschlossen.

So gesehen ist das der Hintergrund, den ich mitgebracht habe. Und dass die Siegerpokale zu RMG gewandert sind, ist natürlich der krönende Abschluss eines spannenden Wochenendes!

Denn eigentlich haben wir ja 20 Jahre Audi 200 gefeiert :)

Tags: MikeberichtTourenwagenMastersTeamRMG | MarcoWittmannMaximeMartinStefanReinholdEmilReinhold | ChristianKohlhaasAudi200 |


Donnerstag, 14. August 2014

Warum ich morgen zur DTM fahre und was das mit dem Audi 200 zu tun hat.

Morgen geht’s zur DTM, um dem Steff ein wenig über die Schulter zu gucken.

Wer schon länger hier mitliest weiss, dass ich der aktuellen Tourenwagen Masters Serie nicht viel abgewinnen kann. Aber ihr wisst dann auch, dass Stefan Reinhold nicht ganz unschuldig ist, dass es mein 20832.com Projekt überhaupt gibt.

Für die anderen im Schnelldurchlauf: der allseits bekannte Audi 200 erlebte 1994 sein erstes von insgesamt zwölf 24h-Rennen und Steff war immer tatkräftig mit dabei. Christian Kohlhaas, Dirk Riebensahm, usw. kommen wie der Steff und ich aus Andernach und der Audi hat uns allen viele schöne Motorsporterlebnisse beschert.

Mein Archiv hat auch noch Bilder von damals - 2003 zum Beispiel.

Der Steff legt Hand an bei den Vorbereitungen zum 24h-Rennen:

Teambesprechung vor dem Rennen:

Steff am 200er, auch 2003:

Im Jahr 2000 hab ich dann um den Audi herum das - damals nurburgring.de - Projekt gezündet. (Wer noch mehr Hintergrund möchte, dem empfehle ich mein About Me.)

Und wenn wir jetzt von 1994 20 Jahre vorspulen, dann leitet der Steff sein eigenes DTM-Team für BMW und hat 2014 von den bisher 6 Rennen 4 gewonnen. Marco Wittmann führt mit 3 Siegen aktuell in der Meisterschaft und Maxime Martin konnte auch schon seinen ersten Sieg feiern - und das in seinem 1.DTM-Jahr.

Und schon wird klar, warum ich am Wochenende auch mal die DTM am Ring besuche.

Aber insgeheim werde ich das 20-jährige Rennjubliäum von unserem Audi feiern. :)

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Sonntag, 10. August 2014

Die DTM zu Besuch in Köln.

Das passte mir natürlich super in den Kram, weil nächstes Wochenende am Ring habe ich über Stefan Reinhold’s RMG Team einen kleinen Mikebericht geplant. Was könnte da besseres passieren, als ein Wochenende vorher ein Besuch der DTM in Köln?!

Los ging es Samstags am Neumarkt, da wurden jede Menge Freikarten unter’s Volk gebracht und Erinnerungsfotos geschossen:

Der Carrera Cup fährt auch bei der DTM mit, da ist natürlich Burkhard Bechtel nicht weit! Aber danach ging’s direkt zum Golfplatz :)

Zwar nicht allzuviel los, aber was soll’s.

Die Autos der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft gefallen mir um Längen besser als die der Tourenwagen Masters! Sowohl bei Audi …

… als auch bei BMW.

Am Sonntag gab’s für die Kölner ein schönes Morgenkonzert, denn auf der Deutzer Brücke waren um 11:00 Uhr Showfahrten angesagt.

Könnten die von mir aus jeden Tag machen! :)

Und wo wir schon vom Team RMG sprechen, Maxime Martin war auch zum Fahren da:

Zwar nicht mit seinem eigenen Auto, aber egal.

So sieht es im Cockpit aus:

Olaf war natürlich auch dabei, klar - hat es nicht weit als Auch-Kölner :)

Wahlweise mit Dom …

… oder mit den Kranhäusern im Hintergrund:

Nochmal mit Dom :)

Das war der Benz:

Und hier die Audis:

Leider ist der V8 nicht gefahren.

Also dann: bis Freitag am Ring! :)

Tags: TourenwagenMasters | MaximeMartin | TeamRMG | Köln |


Man wird doch noch träumen dürfen? Die DTM Autos von damals mit den Piloten von heute.

Dieses Foto habe ich gestern gemacht:

(Klick! für gross.)

Inklusive Trauerflor für den verstorbenen Dieter Lamm.

Ich glaube das Auto ist das Meisterauto von ’89 - also 25 Jahre alt. (Update: ’92er Auto - also letzter Stand, schon mit ABS.) Wir sagen immer: das waren noch richtige Tourenwagen! Ja - stimmt, so richtig aus Blech und Stahl. Aber schaut Euch mal den Rest an: relativ schmales Auto, Reifen nicht zu besonders breit, minimale Aerodynamikmittel. Dazu noch leicht, stabil und Dampf in der Hütte, von dem Gänsehautsound ganz zu schweigen.

Eigentlich der perfekte Rennwagen für echte Rennfahrer, noch so richtig mit H-Schaltung und mit ohne-ABS. Danach wurde es eigentlich immer nur noch schlimmer, brauchen wir nicht drüber zu reden, alles bekannt.

Jetzt stellt Euch mal vor: die Autos von damals mit den Piloten von heute - was wäre das für eine Show! Alte Hasen, junge Rabauken - alles dabei.

Was könnten wir für einen grossartigen Sport haben, wenn die Marketingabteilungen weniger zu sagen hätten.

Tags: Schnitzer | TourenwagenMasters |


Donnerstag, 07. August 2014

Am Samstag kommt die DTM nach Köln.

Und zwar auf den Neumarkt.

Das Wochenende danach ist das Nürburgring-Rennen. Ich bin für die Veranstaltung akkreditiert - mein letzter DTM Besuch ist schon eine Weile her. Dabei werde ich versuchen unserem Kumpel Steff über die Schulter zu schauen. Das Team RMG kommt als Tabellenführer zum Heimspiel - eine schöne Gelegenheit für einen neuen Mikebericht ;)

Siehe auch dtm.com.

Tags: TeamRMG | StefanReinhold | TourenwagenMasters |


Sonntag, 27. Juli 2014

Die ARD stellt sich der Kritik an der DTM TV Übertragung.

Das ist die gute Nachricht.

Die Schlechte: stimmt alles nicht, was die Zuschauer zu bemängeln haben, denn die ARD macht alles richtig:

“Das sehen wir anders.”

Tja, q.e.d. - sehr unsportlich solch ein arroganter Umgang mit Kritik von der Basis - da ändert sich so schnell gar nichts.

Tags: TourenwagenMastersFernsehübertragung |




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