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Sonntag, 24. März 2019

Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Gestern war zwar VLN, aber der renn.tv Blogger Transit ist Richtung Kerpen zum Heimatort von Michael Schumacher aufgebrochen - mit Video-Equipment und Kai Kruse im Gepäck.

Wir wollten uns mal anschauen, wie die Situation vor Ort aussieht - jetzt wo die RWE Braunkohlebagger sowohl der Kartbahn als auch dem Ort Manheim immer näher rücken.

Diesmal habe ich mich auf’s Filmen beschränkt und dem Kai das Texten überlassen. Nicht der lustigste Film, weil das ist schon deprimierend, wenn ein ganzer Ort der Braunkohle zum Opfer fällt - inklusive Kirche und allem drum und dran - da fragt man sich schon: warum?

youtu.be/4snNYNSmo6g

Habt Ihr Euch mal den Tagebau angeschaut?

Ist nicht weit weg von Köln - Terra Nova heißt die Aussichtsplattform (goo.gl/maps/tkvx8GxFmNM2) - ich habe auch ein Foto mitgebracht. Bei den Dimensionen stockt einem der Atem - in dem Foto, das Ihr zum Vergrößern anklicken müsst, ist ein Auto markiert, ist quasi nur als weißer Punkt zu erkennen:

Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Video | KaiKruse | Kerpen | Manheim | Erftlandring | Trips | Braunkohle | Bagger |


Mittwoch, 28. März 2018

Waymo gönnt sich 20.000 Jaguar I-PACE.

Haben sie gerade bestellt.

We’ll add up to 20,000 I-PACEs to Waymo’s fleet in the next few years — that’s enough to drive about a million trips in a typical day. With this partnership, we can offer our self-driving service to many communities across the country with vehicles that are safe, quiet and eco-friendly.

Geht schon gut zur Sache mit den Mega-Deals - Uber hatte bei Volvo im November auch 24.000 Autos geordert. (Obwohl die ja jetzt andere Probleme haben.)

This is just the beginning. The self-driving products of the future will be designed around passengers, not drivers. That means riders will be able to choose from a broad array of options that will match their very specific needs: one for working remotely as you commute, one for dining with friends, even one designed for napping! The ultimate goal: with Waymo as the driver, products tailored for every purpose and every trip.

Reaching that goal starts with partnerships with innovative automakers and OEMs, like Jaguar Land Rover. Their team truly shares our vision of a self-driving future where roads are safer and transportation is accessible for all.

Gestern noch von Ford an Tata verkauft - und heute ein "innovativer Autohersteller".

Waymo | Jaguar | IPace | Tata |


Sonntag, 18. Februar 2018

Zu Besuch im Café 477 in Bergheim.

Kann man sehr empfehlen: lecker, günstig, und vor allem: endlich normale Leute.

Zu Besuch im Café 477 in Bergheim.

Man findet das Café hier.

Die kleine Prinzessin war als Cheftester auch mit und die Leute kommen immer mit schicken Autos oder Motorrädern zum Angucken.

Auf dem Rückweg noch bei der Villa Trips vorbei, aber dort sieht es relativ verwahrlost aus und nirgendwo eine Info, was jetzt Stand der Dinge ist. Traurig. Erst vor 2 Jahren war von Rettung die Rede.

Cafe477 | Bergheim | Trips |


Freitag, 01. Dezember 2017

Über die Schumachers, Von Trips, Kerpen Horrem und Manheim.

Faszinierende Zusammenfassung von Joe Saward.

Übrigens: kein Wort von Kolping.


Samstag, 14. Oktober 2017

Uber hat in New York die Taxis überholt.

Das ging schnell:

“When I think of cabs, I think of Uber because that’s the main thing to take now.”

The growth has been so explosive that it has helped produce a milestone moment — for the first time, more people are using Uber in New York than the city’s fabled yellow cabs. In July, Uber recorded an average of 289,000 rides each day compared with 277,000 taxi trips.

Ausgerechnet in New York, wo die Yellow Cabs quasi zum Stadtbild gehören.

Die Kunden stören die jüngsten Skandale weniger - sie wollen zuverlässig und günstig von A nach B:

For many passengers, though, the bottom line is that Uber gets them where they need to go. Leo Martinez, 30, a sales agent who has taken Uber around Queens, said that while she has heard the concerns about Uber, what matters most to her is that it is cheap — usually less than $10 a ride — fast and reliable. “Every single company has complaints,” she said. “It’s not just Uber.”

Das Faszinierende an der Entwicklung: Uber besitzt nichts außer einer App. Keine Taxis, keine Zentrale, keine Angestellten Fahrer - nur die App. Damit wird alles gesteuert, die Kunden mit den Fahrern verkuppelt.

Das geht nur, weil heute jeder ein Smartphone besitzt - von dem vor 10 Jahren noch niemand wusste, dass es mal kommt.

Oder hätte jemand vorhersagen können, dass bei der Vorstellung des Smartphones vor 10 Jahren nur mit dieser Technik alleine die Taxi-Industrie vom Markt gefegt wird?

Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn aktuell über Mobilität und Disruption gesprochen wird: wir können nur ahnen, wie sich die Technologien gegenseitig befeuern werden - aber wir können sicher sein, dass es passieren wird.

Uber | Taxis | Disruption | NewYork |


Sonntag, 06. August 2017

In England scheint man endlich auch auf Walter Röhrl zu hören.

Guardian:

There is no clearer and bigger opportunity to help reduce air pollution than encouraging more people to ride bikes.

Sag ich doch!

In 2015, only 2% of trips in England were made by bicycle despite the average length of each trip being only seven miles.

Das würd mich auch mal für Deutschland interessieren, für wie viel (wenig!) km sich die Leute bequem in ihre fetten 2 Tonnen Panzer fallen lassen. Ich freu mich jedenfalls wieder auf meine Radtour morgen zur Arbeit.


Samstag, 02. April 2016

Am Sonntag (wieder-) eröffnet das Trips Museum in Kerpen.

Es gibt auch noch schöne Geschichten im Rennsport, die Rettung der Villa Trips als Museum ist so eine.

Hier ein Video vom WDR zur Eröffnung jetzt am Sonntag.

Trips | Kerpen |


Freitag, 13. November 2015

Museum Villa Trips verkauft - und damit gerettet.

Nein, nicht Kerpen oder der Rhein-Erft-Kreis haben sich zur Sicherung der Kultur eingesetzt, ein Privater musste es richten:

Die Ungewissheit hat nun ein Ende, denn der Horremer Unternehmer Alexander Nova hat die Villa Trips gekauft und versprochen das Museum weiter zu betreiben. Durch einen Mietvertrag kann der Fortbestand des Museum nun für weitere fünf Jahre garantiert werden.

Schön, dass es weitergeht. Schade, dass die Politik ihrer Verantwortung - wieder einmal - nicht gerecht wird.

Trips | Kerpen | Nova |


Dienstag, 13. Januar 2015

Aus für das Trips Museum in Kerpen.

Das Trips Museum hatte ich hier ja schon öfter, denn dort kämpft man schon länger um’s Überleben.

Jetzt scheint endgültig Schluss zu sein. Traurig.

Tags: Trips | TripsMuseum | Kerpen |


Mittwoch, 29. Mai 2013

Onboard-Runde Nordschleife von 1960 - selbstgefilmt von Wolfgang Graf Berghe von Trips.

Das hier ist etwas ganz Besonderes von 1960, das da heute vom Tim im N-Forum geteilt wurde. Man mag garnicht glauben, was man liest. Ich zitiere mal:

"Die folgenden Filmbilder hat Wolfgang Graf Berghe von Trips bei einer Fahrt über den Nürburgring mit seiner Bolex-Kamera aufgenommen.

Den von Reinold Louis gesprochenen Original-Text schrieb Wolfgang Graf Berghe von Trips.

Bild und Ton wurden ohne Änderungen zusammengefügt."

Sogar der Dialekt von Reinold Louis passt! Sagenhafte Aufnahmen einer vergangenen Zeit, vielen Dank an Reinold für’s Aufbereiten und Veröffentlichen und an Tim für’s Finden!

Tags: Onboard | Historie | Trips


Mittwoch, 01. August 2012

Übrig Ns vom Dienstag.

Na dann.

  • Daniel Köbler (Die Grünen) nennt das ürbrigens Nötigung. Also nicht das, was er will (entgegen strafrechtlicher Bedenken im Landtag absegnen) - sondern das, was die Oppostion gemacht hat: auf die strafrechtlichen Konsequenzen hinzuweisen.

Klarer Fall von Vorzeichenfehler.

  • Auf das Gröblichste - hab ich auch noch nie gehört. Es gab in den 62 Jahren Mainzer Landtag erst zweimal eine Sondersitzung in der Sommerpause: vor 52 Jahren - und morgen.

  • Instagram ist bei 80 Mio Usern angekommen. Sind im Schnitt 120.000 Neue jeden Tag. (Ich bin hier: @renntv).

  • Sieht gut aus der 918 Spyder - jetzt das Martini auch in Farbe.

  • Zum Rücktritt von Landrat Onnertz aus der VG Vulkaneifel gibt es auch einen SWR Bericht. Die Eifelzeitung ist da nicht ganz unbeteiligt.


Montag, 16. April 2012

Trips-Museum in Kerpen macht wieder auf - am 6.Mai.

Das sind doch gute Nachrichten, und Thomas Födisch, der viele Ringbücher mit- und geschrieben hat, ist auch mit dabei.

Dabei hatte die NAG die Sammlung schon gedanklich einverleibt. Aber es gibt ja noch andere Sammlungen, vielleicht geht ja da was.


Samstag, 08. Oktober 2011

Trips Museum kurz vor der Zwangsschließung.

Am 10.Sep.1961 - also ziemlich genau vor 50 Jahren - starb Wolfgang Graf Berghe von Trips.

Seine Ehre wird hochgehalten in der Villa Trips - aber nicht mehr lange. Der Schocker: das Museum muß schließen, 20.November ist letzter Öffnungstag.

Das Museum in Kerpen kann sich nicht mehr halten, macht pro Jahr ca. 130.000 Euro Minus. An den Öffnungstagen Sonntags kämen ca. 40 Besucher im Schnitt.

Ich weiß nicht, ob es noch Rettungsmöglichkeiten gibt - immerhin hat sich bei Facebook mal eine Seite gegründet, um für den Erhalt zu kämpfen.

Hier gibt es einen kleinen Einblick in das Museum, die Homepage der Villa lautet www.automobil-rennsport.de.


Dienstag, 14. Juni 2011

Oldtimer meiden das Alte Fahrerlager - wo gibt´s denn sowas?

Als kleiner Club mit großer Historie ist die Scuderia Colonia immer bemüht ihren Mitgliedern etwas Besonderes zu bieten, schließlich wurde der Verein 1960 von keinem Geringeren als Graf Berghe von Trips gegründet. Die Oldtimer-Rallye “Scuderia Colonia Classic” der Mitglieder ist jeweils der Jahreshöhepunkt der Saison und gemeinsam stellen die Aktiven ein abwechlungsreiches Programm zusammen.

Die Veranstaltung geht über 2 Tage (Sa/So) und letztes Jahr konnte man für relativ kleines Geld den Park Fermé und das Abendessen im Alten Fahrerlager abhalten. Der Plan war das für dieses Jahr wieder ähnlich durchzuführen, doch das Angebot der NAG lag um das 20-fache über dem Vorjahr. Das ist kein Schreibfehler, daß da eine Null zuviel dran sei - hab extra nachgefragt.

Wilhelm Hahne hat die genauen Zahlen:

aus 500 € im Vorjahr wurden 2.000 € und die Boxenmiete ist von 50 € auf 90 € gestiegen. Die NAG ist dann der Scuderia etwas entgegengekommen, allerdings verbunden mit der Vorgabe, daß man das Catering im Eifeldorf abzuhalten habe.

In der Zwischenzeit war die Scuderia allerdings auf der Suche nach Alternativen schon fündig geworden: die Gemeindehalle “Graf Ulrich” in Nürburg.

Ich hab mir das am Samstag abend angeschaut und war sehr angetan von dieser Option. Die Halle bietet mit ihrem Außengelände alles, was man als Veranstalter braucht: die Nähe zum Ring, optisch superschön am Fuße der Nürburg, innen viel Platz und gute Cateringmöglichkeiten und außen viel befestigtes Gelände für die Fahrzeuge. Dazu noch am Ortsrand ohne die Anwohner zu stören.

Ich habe ein paar Bilder mitgebracht und wer auch Lust hat die Halle zu mieten, kann sich mit Ortsbürgermeister Schüssler in Verbindung setzen. Der ist Nürburgring- und Rennsportfan durch und durch und freut sich, wenn die Halle standesgemäß eingesetzt wird!

Große Nachfrage gab es übrigens bei den Rallye-Teilnehmern nach SAVE THE RING Aufklebern. Wen wundert’s!


Freitag, 04. Februar 2011

Scuderia Hanseat has to cancel their Spring course - for the first time since 52 years.

Scuderia Hanseat has cancelled their Spring course - for the first time since 52 years.

This is the Press Release from today (thanks to Frank for the translation!)

A fast buck instead of sporting tradition – is this the end of the Nurburgring?

The Nürburgring is a legend. Even people who have nothing to do with motorsports know about its importance. And now this legendary track is in danger. When profit comes before tradition, then there is reason to be concerned. The Automotive GmbH is now managing the day to day running of the Nurburgring and the company is not afraid to snub and offend regular customers and motorsport fans in a way that has not been seen before in this usually quite fairly run business. The case involving the Scuderia Hanseat is given as case in point here.

Scuderia Hanseat was founded by well known motorsport personas 52 years ago. The list of instructors reads like a who-is-who of motorsport: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, the legendary Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips – to name only a few.

For 52 years has the Scuderia Hanseat organised two major yearly training courses for sports drivers on the Nordschleife and the Grand Prix circuit at the Nurburgring. Every course saw around 300 drivers from 20 nations take part, with many big names from the world of showbiz and business attending, such as the King of Sweden and his son who both attended multiple times. This tradition, success and not least promotion of the region is now under threat of being destroyed by the new management of the Nurburgring.

Due to expiry of the contract on 31.12.2010, a new five-year contract had already been signed between the former management of the Nürburgring GmbH and representatives of the Scuderia Hanseat on the 01.08.2009. As in previous years, everything from the time frame of the event, over days for the courses, right down to pricing was firmly agreed on. The management of the Automotive GmbH then approached Scuderia Hanseat unexpectedly with requests for changes to the contract.

In a still relaxed atmosphere both sides tried to find a mutually acceptable solution. On 31.12.2010, a new draft contract was submitted by the Automotive GmbH. This draft was wholly unacceptable as far as Scuderia Hanseat was concerned. The course days and periods were changed and other terms and conditions were also altered. In particular, track times were shortened considerably. In return, track rent experienced an extreme increase and additional costs were also introduced – this would have increased the total package cost by 60%.

Attempts to reach an amicable settlement unfortunately failed. Scuderia Hanseat is currently considering legal action – firstly, to claim damages for the Spring 2011 course, which is now unfortunately canceled (for the first time in the history of the school), and secondly to force the Automotive GmbH to honour the existing contracts.

It is regrettable that, at Scuderia Hanseat alone, 80 staff members and hundreds of drivers are affected by the business tactics of Automotive GmbH. And surely this is just one example. Moreover, these business tactics by the new “Ring Masters” are depriving the local hospitality industry, the car industry and the local towns and regions of valuable income.

Here are just a few key points about this:

  • 3200 overnight stays in the immediate vicinity of the ring
  • Petrol consumption in excess of € 100,000.00 per course
  • Loss of shopping, eating / entertainment revenue in places like Adenau, Daun, Mayen und Bad Neuenahr.

For more information, please contact Scuderia hanseat: Scuderia Hanseat Tel: +49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Paul, Louis Enderle Partner - General Manager, Partner


UPDATE:

Please feel free to use this translation of the Press Release on your website, if you want to spread the word.

UPDATE:

Here is the original English letter sent out by Scuderia Hanseat.


Scuderia Hanseat fällt aus, zum ersten Mal seit 52 Jahren - keine Einigung mit neuem Management am Nürburgring möglich.

Zum ersten Mal seit 52 Jahren fällt der Lehrgang der Scuderia Hanseat aus. Grund: das neue Nürburgring Management.

Hier die Pressemitteilung, die grade reinkam - gibt es auch als PDF:

Schnelles Geld statt sportlicher Tradition – ist das das Ende des Nürburgrings?

Der Nürburgring ist eine Legende. Selbst Leute, die nichts mit Motorsport am Hut haben,wissen um seine Bedeutung. Und jetzt ist diese legendäre Strecke in Gefahr. Wenn selbst hier Gewinn vor Tradition gesetzt wird, stimmt das bedenklich. Die Automotive GmbH leitet jetzt die Geschicke des Rings und sie schreckt nicht davor zurück, Stammkunden, Motorsportbegeisterte in einer Art und Weise vor den Kopf zu stoßen, die in diesem fairen Geschäft sonst nicht üblich war. Der Fall der Scuderia Hanseat sei hier exemplarisch skizziert.

Vor 52 Jahren wurde sie von bekannten Motorsportlern gegründet. Die Liste ihrer Instruktoren liest sich wie ein „who is who“ des Rennsports: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, die Legende Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Und das sind nur einige von ihnen.

Seit 52 Jahren veranstaltet die Scuderia Hanseat jährlich zwei große Lehrgänge für Sportfahrer auf der Nordschleife des Nürburgrings und der Grand Prix Strecke. Jedes Mal für etwa 300 Teilnehmer aus über 20 Nationen. Prominente Teilnehmer aus der Geschäftswelt, der Showbranche wie ebenso der schwedische König und sein Sohn zählen immer wieder zu den Teilnehmern. Diese Tradition, diesen Erfolg und nicht zuletzt die Werbung für die Region droht das neue Management des Nürburgrings jetzt zu zerstören.

Wegen Ablaufs des Vertrages zum 31.12.2010 wurde bereits am 01.08.2009 zwischen der früheren Geschäftsführung der Nürburgring GmbH und den Repräsentanten der Scuderia Hanseat ein neuer befristeter Vertrag für weitere 5 Jahre ab 01.01.2011 bis einschließlich 31.12.2015 geschlossen. Wie in den Jahren zuvor wurde alles, vom Zeitraum der Veranstaltung über die Lehrgangstage bis hin zur Preisgestaltung verbindlich geregelt. Überraschend trat die Geschäftsleitung der Automotive GmbH im Jahre 2010 mit Änderungswünschen an die Scuderia Hanseat heran. In einer immer noch entspannten Atmosphäre wurde nach einer, für beide Seiten akzeptablen Lösung gesucht. Die damaligen Gesprächspartner sind nun mittlerweile kündigungsbedingt aus der Automotive GmbH ausgeschieden. Am 31.12.2010 wurde, ganz formell, ein neuer Vertragsentwurf durch die Automotive GmbH unterbreitet. Dieser Entwurf war allerdings für die Scuderia Hanseat absolut nicht akzeptabel. Die Lehrgangstage und -Zeiträume waren verändert und auch die sonstigen Nutzungsbedingungen sollten völlig neu geregelt werden. Insbesondere wurden die Übungszeiten erheblich verkürzt. Dafür sollte sich die Miete extrem erhöhen und Nebenkosten eingeführt werden, die die Gesamtpaketkosten um über 60% steigern würden.

Der Versuch, eine einvernehmliche Regelung herbeizuführen, schlug leider fehl. Die Scuderia Hanseat erwägt derzeit, vor Gericht zu gehen. Zum einen geht es um Schadenersatz wegen des Frühjahrslehrgangs 2011, der nun leider (zum ersten Mal in der Geschichte der Schule) ausfallen muss, zum anderen darum, die Automotive GmbH rechtlich zu zwingen, die vereinbarten Verträge einzuhalten. Es ist bedauerlich, dass allein bei der Scuderia Hanseat 80 Mitarbeiter des Lehrkörpers und hunderte von Fahrern durch diese Geschäftspolitik der Automotive GmbH betroffen sind. Und sicher ist das nur ein Beispiel.

Außerdem werden durch diese Vorgehensweise der neuen Herren des Rings sowohl der ansässigen Gastronomie und Hotellerie als auch dem Kraftfahrzeuggewerbe und den benachbarten Städten und Gemeinden am Nürburgring durch den Ausfall der Veranstaltungen Einnahmemöglichkeiten entzogen. Hier nur ein paar Stichpunkte dazu:

  • 3200 Übernachtungen in unmittelbarer Nachbarschaft des Ringes
  • Benzinverbrauch in Höhe von über 100.000,00 € pro Lehrgang
  • Verlust von Shopping, Verzehr / Vergnügungseinnahmen z. B. in den Orten Adenau, Daun, Mayen, Bad Neuenahr.

Sollten Sie weitere Informationen über die Scuderia Hanseat, deren Traditionen oder Hintergrundmaterial zum vorliegenden Fall brauchen, wenden Sie sich bitte an:

Scuderia Hanseat Tel.:+49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Pauli Louis Enderle (Gesellschafterin – Geschäftsführerin) (Gesellschafter)




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