Vollansicht

Donnerstag, 18. März 2021

Sabine.

Die Schockwellen sind noch nicht richtig abgeebt seit der traurigen Meldung, dass Sabine am Dienstag von uns gegangen ist. Der Verlust ist kaum in Worte zu fassen - genauso wenig wie man Sabine mit Worten beschreiben könnte: man muss sie erlebt haben.

Frech, schlagfertig, liebevoll, energiegeladen, die Sonne im Herzen, unbekümmert, spontan, ... Merkmale, die in der Motorsportwelt der großen Egos immer aneckten, was ihr aber herzlich egal war. Obwohl ... das stimmt nicht, ich glaube sie hat es auch ein wenig genossen. Denn sie war sauschnell und hat die großen Egos auf der Rennbahn - so nannte sie die Nordschleife immer - einfach aufgeschnupft.

Und da haben wir noch nicht über ihre Rolle als Frau in der Männerwelt gesprochen, denn trotz all ihrer Weiblichkeit ging es ihr immer nur um eines: Gas geben!

Aber sie nur aufs Rennenfahren zu reduzieren wäre auch viel zu kurz gesprungen: sie ist aus Nürburg, dort geboren und im berühmtesten Hotel am Platz aufgewachsen - also mehr Benzin im Blut als jede durchschnittliche Tankstelle. Und so schwer ihr Gasfuss war, so groß war ihr Herz - Tiere haben sie immer liebevoll begleitet.

Und bei den Save The Ring Revolten haben wir gelernt, dass sie auch ethisch und moralisch den richtigen Kompass hatte wenn es hart auf hart kommt und sie sich durch nichts aus der Spur werfen ließ - störrisch wie ein Esel ist sie beharrlich den richtigen Weg gegangen. Im Gegensatz zu vielen ihrer eher opportunistisch veranlagten rennfahrenden Kollegen, aber im Gleichklang mit ihrer Mutter Uschi, die in diesen Stunden und Tagen mein großes Mitgefühl hat.

Gestern im Gespräch mit Chris meinte der: wenn wir auch dort ankommen, wo sie jetzt ist, wird sie uns mit ihrem verschmitzten Lachen empfangen: "Na, seid ihr auch schon da?!" und uns zwei Kölsch in die Hand drücken.


Freitag, 05. Juni 2020

Eigentlich wäre jetzt Rock am Ring.

Das Nicht-Festival ist den ARD Tagesthemen einen Beitrag wert.

Eigentlich sollte man ja froh sein, wenn wenigstens das Fernsehen noch zum Ring fährt. Aber das sind schon surreale Bilder, die die senden - so einsam war es in der Eifel nur vor 1927.

Wie Beat im Beitrag sagt, das Virus kam zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Bildlich gesprochen: alle stehen startklar zum Saisonbeginn getankt und mit laufendem Motor vor der roten Boxengassenampel ... und dann Rennabbruch. Ohne Re-Start. Ohne Alles eigentlich.

Das gilt natürlich auch für Meuspath und der DTM Rückzug von Audi bzw. von GT-Porsche im Langstreckensport belastet die Stimmung noch zusätzlich.

Was ich schade finde ist die auffallende Kreativitätslähmung des Nürburgrings. Mir würden mit einer leeren Rennstrecke und ein paar Videokameras viele verrückte Sachen einfallen, die gerade jetzt auf darbende Zuschauer treffen würden. Und weil die Strecke ja eh leer ist, könnte man sie kostenlos nutzen. Für einen Rundenrekord mit einem autonomen Fahrzeug zum Beispiel. Da hätten die Geeks genug Zeit ihre Algorithmen zu tunen.

Nicht, dass das Uschi oder Retti helfen würde, aber man würde immerhin im Gespräch bleiben.

Aber digital und gedanklich setzt die große Ideenlosigkeit direkt hinter Sim-Racing ein - das hat inzwischen auch schon schmerzhaften Seuchencharakter.

Zur Ehrenrettung vielleicht noch, dass es die anderen Strecken auch nicht besser machen. Alle warten darauf, dass es morgen oder zumindest bald weitergeht - um dann bequem wieder in das alte Raster zu fallen. Dass es vielleicht nie wieder normal weitergeht ist mental zu anstrengend, um überhaupt darüber nachzudenken.

Gilt natürlich auch für Rock am Ring, die einfach stupide absagen. Da hätte man sich auch was Witziges in digitaler Live-Form einfallen lassen können, um die Community am Leben zu halten und den Leuten eine kleine Entschädigung zu bieten. Und - Achtung: Panikmache! - mit Formaten zu experimentieren, die als Alternative dienen könnten, wenn solche Großveranstaltungen in der bisher bekannten Form einfach nie wieder stattfinden können.

Das legendäre 24-Stunden-Rennen, das auf der rund 26 Kilometer langen Nordschleife und dem Grand-Prix-Kurs gefahren wird, musste bereits auf September verschoben werden: 800 Fahrer, 200 Autos, Zehntausende Zuschauer, die viel Geld in der Region lassen.

Lese ich richtig? Zehntausende Zuschauer? Woher die plötzliche Demut, das sind doch sonst immer Hunderttausende? Wo soll das noch hinführen, wenn nichtmal die Zuschauerlüge aufrechterhalten wird?

Immerhin ist Andy Gülden noch Chefinstruktor. Eine Wortschöpfung fast so schön wie Hauptgeschäftsführer.

RockAmRing | Coronavirus | Tagesthemen |


Freitag, 31. Januar 2020

Muss Ingolf Deubel vielleicht doch ins Gefängnis?

Zugegeben, das würde mein Weltbildnis ziemlich erschüttern. Denn was Rheinland-Pfalz bisher vorgeführt hat, war volle Rückendeckung unter Kollegen - also in der Politik.

Alleine die lange Zeitspanne hat ja immer wieder deutlich vor Augen geführt, dass man es nicht eilig hat. Im Gegenteil. Ich bin selber auch schon ungeduldig geworden - aber mit dem niederen Fussvolk gibt man sich natürlich nicht ab. Ich hatte das zum vierjährigen Geburtstag des Nicht-Prozesses zum Anlass genommen mal nachzufragen.

Ganz am Anfang - also am ersten Prozesstag - bin ich sogar extra nach Koblenz gefahren. Das war am 16. Oktober 2012.

Hier auf dem Filmmitschnitt von diesem Tag kann man mich grob erkennen - ich weiß ja, wo ich gesessen bin:

Mike Frison / renn.tv

Mir fällt es ja selber schwer mich an alles zu erinnern - von daher gut, dass ich es immer aufgeschrieben habe. Gut in Erinnerung geblieben sind mir allerdings die Berichte, wie vehement Ingolf Deubel seine Verteidigung vertreten hat.

“Deubel betonte in seiner mehr als 200-seitigen Stellungnahme zudem, dass ein Baustopp am Nürburgring für die größtenteils landeseigene Ring-Gesellschaft negative Folgen gehabt hätte.”

Was für eine schwache Argumentation - man hätte garnicht erst anfangen dürfen zu bauen. Heute heißt es immer lapidar, dass “der Nürburgring-Ausbau” zu groß geraten sei.

Also 1. ist nicht der Nürburgring ausgebaut worden, sondern man hat die schöne Eifel Landschaft mit Beton und Schnellbauhütten vollgepflastert - das ist alles andere, aber nicht der Nürburgring.

Und 2. ist das nicht irgendwie zu groß geraten, sondern war von Anfang an völlig unnötig.

Hätte doch nur jemand gewarnt! Am besten noch, bevor der Ausbau beschlossen wird!

Heute jammert der Herr Deubel seiner schönen Pension hinterher und Adenau dem Schwimmbad.

Es gab nämlich wieder mal ein Urteil aus Koblenz und obwohl gestern sogar die Tränendrüse bemüht wurde, lautet es:

2 Jahre und 3 Monate Gefängnis.

Deubel’s Anwalt Rüdiger Weidhaas hatte für 1 Jahr und 7 Monate plädiert. Das ist schon bemerkenswert, wenn der Anwalt Gefängnis fordert. Allerdings wäre in dem Strafmaß eine Bewährung möglich gewesen und auch die Pension - immerhin 6.700 € monatlich - wäre erhalten geblieben. Anscheinend wird die auch aktuell immer noch bezahlt.

Im Grunde ist mir der Mann egal - ob er nun im Gefängnis schmort oder auf Hawaii. Wobei Verbrecher im Gefängnis natürlich besser aufgehoben sind. Was mir nicht so egal ist: wie jetzt einer auf Mitleid gemacht wird - und die Verdrehung der geschichtlichen Tatsachen:

Beim Prozessauftakt hatte sich Deubel von einer anderen Seite als bei seinem ersten Prozess gezeigt: Angeschlagen und selbstkritisch. Mit zeitweise tränenerstickter Stimme und zitternden Händen sagte er, er bedauere zutiefst seine frühere “an Starrsinn grenzende Verhaltensweise”. Sie habe dem Land Rheinland-Pfalz und dem Steuerzahler immense finanzielle Schäden verursacht. Erstmals übte Deubel öffentlich deutliche Selbstkritik. Im ersten Prozess hatte er noch jegliche Schuld von sich gewiesen.

Dass das Kulturdenkmal Nürburgring geschändet wurde, um es dann windigen Profiteuren zum Fraß vorzuwerfen, davon redet niemand. Die 500 Millionen Steuergeld sind mir noch vergleichsweise egal, wenn ich daran denke, wie mit der Strecke und ihrem Erbe umgesprungen wurde. Heute sind wir schon soweit, dass der Name Nürburgring fast als Schimpfwort verwendet wird.

Und es ist natürlich auch hinterlistig, dass Ingolf Deubel der alleinige Schuldige sein soll. Wo sind die ganzen anderen Beteiligten, Jürgen Pföhler, Carsten Kühl, Hendrik Hering, Roland Härtel, Clemens Hoch, Roger Lewentz und natürlich nicht zu vergessen Kurt Beck? Haben alle schön weiter Karriere gemacht im politisch tief vernetzten SPD-RLP. Auch die kräftigen Griffe ins Klo von Kai Richter und Jörg Lindner wabern immer noch ungesühnt durch die Anlage - Grüne Hölle lässt grüßen.

Einen kleinen Funken Resthoffnung habe ich noch, dass Ingolf Deubel im Gefängnis genug Zeit zum Nachdenken bekommt und er reinen Tisch machen will. Oder um Uschi Schmitz zu zitieren aus einem TV Beitrag vom Oktober 2012:

“Wenn er sehr in die Enge getrieben wird, glaube ich schon dass er auspackt. Also wenn er clever ist, dann packt er aus. Und lässt sich nicht die Schuld alleine in die Schuhe schieben.”

UPDATE:

Ingolf Deubel hat angekündigt Revision beim Bundesgerichtshof einzulegen.

Deubel | Prozess | Urteil | Erlebnisgrab | Gefängnis |


Danke an meine treuen Sponsoren.

Ich hatte im Laufe der Jahre hier immer gönnende Partner, die mich nach Kräften finanziell unterstützt haben. Nicht, dass man davon leben könnte, aber es half mir Zeit und Kosten zu rechtfertigen, damit ich mich guten Gewissens vor den Bildschirm setzen konnte. Oder auch ins Auto, um mit Berichten von Veranstaltungen zurückzukommen.

Ich hatte auch die Hoffnung die zarten Anfänge noch etwas nach oben skalieren zu können. Und habe mich auch entsprechend reingeworfen. Aber auf dem Boden der Tatsachen war die Hoffnung dann doch größer als die Realität - und ich habe weiter kleine Brötchen gebacken wie bisher.

Wer meine Abenteuer schon länger verfolgt - immerhin bin ich schon über 20 Jahre bloggend unterwegs - dem ist der Wandel nicht entgangen, den ich persönlich mitgemacht habe. Was auch gut so ist, nichts bleibt wie es war - die Welt ändert sich genau wie wir als Menschen, die mit Erfahrung, Lernen und Alter sich ständig ändern.

In all dem Auf und Ab habe ich mich immer bemüht mir selber treu zu bleiben. Als Person weiter zu reifen und auch nicht davor zurückzuscheuen alte Zöpfe abzuschneiden. Zum Beispiel hier in 2017 - der größte Umbau im Blog in jüngerer Vergangenheit.

Heute ist wieder so ein Zäsurtag, obwohl Ihr davon wahrscheinlich nichts bekommt: die Sponsorleiste wandert in die Mottenkiste. Der Grund ist ganz einfach: die Unterstützer wurden immer weniger und ich habe mich auch nicht weiter bemüht neue Mäzene - so habe ich es immer gerne genannt - zu akquirieren. Aufrufe wie diese sind versandet - und irgendwann lässt man es dann einfach bleiben.

Zum Glück gibt es auch ein Offset, denn die N-Aufkleber sind nach wie vor hoch im Kurs bei spendablen Bestellern. Natürlich auch hier nicht genug, um davon zu leben - siehe oben - aber um den Aufwand mir gegenüber zu rechtfertigen reicht es.

Das Schöne an der neuen Situation: der Auftritt hier wird ein rein privater. Keine Sponsoren = keine Gewinnerzielungsabsicht. Die gab es vorher zwar auch nicht, aber jetzt ist es auch optisch offensichtlich.

Ich finde so einen cleanen und prägnanten Auftritt sehr sympathisch - keine Werbung, auch keine Cookies, nur meine geistigen Auswüchse auf den digitalen Asphalt gepinselt - sehr schön.

Der eigentliche Grund jedoch diesen Post hier zu schreiben: nicht alle Unterstützer haben sich zurückgezogen, Uschi Schmitz und Günter Schlag hatten keine Absicht irgendetwas zu ändern. Dafür bin ich sehr dankbar und verneige mich vor der großzügigen Geste. Das bedeutet mir tatsächlich viel und ich möchte es hier festegehalten wissen.

Mike Frison / renn.tv

Und abschließend noch ein dickes Dankeschön an alle, die über die Jahre hier auch finanziell dabei waren - die Art der Finanzierung hatte schon eine Sonderstellung im Internet. Ich war nie darauf angewiesen irgendwelche Banner zu schalten oder über Agenturen Werbung zu buchen. Das wäre auch nicht mein Stil, eher schieße ich eigenes Geld zu. Wobei - das mache ich ja schon, dazu bräuchte ich nur den Stundenaufwand hier mit meinem normalen beruflichen Stundenlohn verrechnen - nein, das mache ich lieber nicht :)

Ich engagiere mich hier ja auch nicht, um Geld zu verdienen, sondern weil es mir Spaß macht. Die kreative Beschäftigung mit Schreiben, Fotografieren, Filmen und auch Programmieren liegt mir - und davon profitiere ich auch im Beruf. Storytelling ist gerade wieder so ein modernes Thema. Kürzlich sprach mich jemand an, der einen Text für einen Firmenblog verfassen wollte. Ich war völlig perplex wieso das ein Problem sein könnte - aber klar, wenn man ständig schreibt, denkt man nicht groß darüber nach, sondern legt einfach los.

Zukünftig wird Mike´s Blog also noch ein Stück privater - und ich brauch auch keine Rechnungen mehr zu schreiben oder einen Sponsoraufruf zu starten. Find ich gut. :)

Danke liebe Partner, Sponsoren, Mäzene - vermutlich waren Eure Zuwendungen für mein Selbstbewusstsein sogar noch wertvoller als es der Kontoauszug darstellt. Ich bin sehr dankbar, wie die vergangenen Jahre abgelaufen sind und schlage jetzt ein neues Kapitel auf.

MikesBlog | Sponsoren | Tiergarten | Schlag |


Freitag, 11. Mai 2018

N24h - Nordschleifenwanderung.

Als Karl Mauer sich Ende letzten Jahres von der VLN verabschiedet hat, fand ich das verständlich - aber auch etwas traurig. Uns verbinden viele Erlebnisse - das reicht zurück bis 1990, seit er mir als Student ein Praktikum in der Opel Motorsport-Abteilung ermöglicht hat. Und so waren meine Wünsche für die Zukunft auch begleitet mit der Hoffnung, dass wir uns trotzdem wiedersehen.

Gerne - meinte er - wie wäre es bei meiner traditionellen Nordschleife-Umwanderung beim 24h-Rennen? OK - sage ich - 24h Donnerstag um 9h bei Uschi zum Kaffee und los geht’s.

Gestern hab ich erstmal standesgemäß auf dem Grosse-Ford-Parkplatz das Bloggermobil einquartiert:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und mich Richtung Nürburg aufgemacht. Eine Mann - ein Wort und so sitzt Karl um 9h im Hotel Tiergarten.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und weil es so schön ist, hat sich auch Christian Kohlhaas dazugesellt - mit dem mich natürlich auch einiges verbindet. So sind wir vor 30 Jahren beim 24h-Rennen aufgelaufen. Von der gemeinsamen Fahrt AUF dem Laacher See ganz zu schweigen. Er wäre zwar lieber selber beim 24h-Rennen am Start gewesen, hat sich aber dieses Jahr nicht ergeben. Da kommt so ein Wandertermin genau richtig als Plan B.

Nach einem Kaffee ging es los entgegen der Fahrtrichtung - für mich nach 2016 und 2017 die dritte 24h-Do-Umwanderung - also inzwischen zementierte Tradition.

Wir wussten auch sofort, dass wir hier richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Harald Grohs residiert dieses Jahr auch lieber neben der Strecke:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wenn man nicht alleine wandert, vergeht die Zeit viel schneller - es gibt viel zu erzählen.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Kein Wunder bei diesen Autos …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und diesen Streckenabschnitten:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Hier noch mehr Eindrücke vom Schwalbenschwanz:

Weiter ging es Richtung Pflanzgarten und Brünnchen und wir waren verblüfft vom Zuschaueraufkommen. Bzw. das Fehlen dessen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Zum Wandern war das super, man hatte immer freien Blick auf die Strecke und auch keine Wartezeiten an den Büdchen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und konnten die phantasievollen Aufbauten bewundern, vom Profi-Container bis Rettungskapsel:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Und es gab nie Zweifel, dass wir richtig sind:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Brünnchen …

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… bot sich uns dieses Bild. Sagte ich schon, dass wenig los war?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Am Wippermann haben wir dann auch das Nummernschild des Tages gefunden:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und uns zu einem Bierchen überreden lassen. Wer kann schon Nein sagen zu Mühlen Kölsch?

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Was Chris zu völlig neuen Talenten beflügelt hat:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Gut gelaunt und durstig - so kennen wir das Wippermann Veedel:

Richtung Karussell war der Weg gut ausgeleuchtet:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und während die Wanderpraktikanten im Gespräch vertieft waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… dachte ich es wird mal Zeit für ein paar Rennfotos. Denn inzwischen war nach der WTCR und das 24h Feld auf der Strecke:

Wie man auf den Bildern sieht, waren wir inzwischen schon im Kesselchen auf dem Weg zur Mittagspause in Breidscheid.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Wo für diesen Boliden tatsächlich eine Garage eingerichtet war:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Durch den Tunnel oberhalb Wehrseifen:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… Richtung Adenauer Forst. Wo die Prioritäten klar zu erkennen waren:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Aber auch an die Kinder wurde gedacht:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

… und dieses Häuschen-Kunstwerk erfreute das Auge:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Die Krönung war aber das hier:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Ich war ja schon oft beim 24h-Rennen und habe viel gesehen - aber ein Boot ist neu. Das Rätsel war schnell gelöst: die Frage war Boot oder Wohnwagen, weil beides gerade rumstand. Die Wahl fiel auf Boot und es stellte sich raus, dass der auch viel billiger auf dem Zeltplatz ist als ein Wohnwagen. Ich schätze die Bootquote wird in Zukunft zunehmen. Den Bootbewohner ausfindig zu machen war auch nicht schwer:

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

Weiter ging es für uns Richtung Schwedenkreuz und hier waren schon fast fertig mit unserer Runde. Dort im Hatzenbach haben wir uns in Ruhe das erste WTCR Rennen anschauen können - ging gut ab.

N24h 2018 - Nordschleifenwanderung.

War ein toller Tag und diesmal bin ich ohne Zecken (2016) und Blasen an den Füßen (2017) durchgekommen - und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Vielen Dank an Karl und Chris für die nette Begleitung, das hat die Sache noch einmal extra aufgewertet. Jetzt kann das Rennen kommen.

Ringwalk | N24h | Mikebericht | KarlMauer | Kohlhaas |


Mittwoch, 10. August 2016

ZO832-Treffen am Samstag 20.8. um 20 nach 3 in Nürburg.

Weil immer mehr Leute mit großer Freude ZO832 spazieren fahren dachte ich da könnte man doch mal entspannt ein Treffen organisieren. Was liegt näher als den 20.8. nachmittags um 20 nach 3 zu wählen!

Das ist sogar ein VLN Samstag - besser geht doch gar nicht.

Treffpunkt ist der Parkplatz der Graf-Ulrich-Halle in Nürburg (am Tiergarten Hotel die Straße runter) und Essen & Trinken bringt jeder selbst mit. Ich pack auch mal die Stühle von der Terasse in’s Auto.

Ich schätze mal wir sind nur eine Handvoll Versprengte, sollte also eine gemütliche Geschichte werden. Wenn’s regnet ist auch nicht schlimm, dann gehen wir einfach zu Uschi Kaffee trinken. Wird auf jeden Fall lustig - endlich normale Leute!

Auf Facebook findet Ihr die Veranstaltung hier.

ZO832 | Treffen | Nürburg |


Sonntag, 24. April 2016

Uschi Schmitz erzählt von früher.

Da ist für jeden was dabei.

Schorsch Meier mit einer tollen BMW schlief auch bei uns im Stroh. Mein Vater setzte sich nachts auf die Maschine und rollte los, bergab geradeaus und landete in einem Teich, den es damals noch in Nürburg gab. Es ging gut, die Maschine war noch fahrbereit und Schorsch Meier gewann sogar das Rennen.

Ja, Luki Scheuer ist leider viel zu früh gegangen.

Wenn Uschi Schmitz alte Geschichten auspackt, dann vergeht die Zeit wie im Flug!

Klaus Ridder bemüht sich sehr, um die alten Erinnerungen zu konservieren, aber er engagiert sich auch bei den regierungstreuen Freunde-des-Nürburgring - klassischer Doppelagent.

Uschi | Ridder | Tiergarten | FreundeDesNürburgrings |


Sonntag, 23. August 2015

Lieber Hans-Joachim Stuck: für wie naiv hälst Du uns.

Am Freitag abend war STRassenfest in Nürburg und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mein erster Ringrennbesuch für dieses Jahr steht noch aus - da freue ich mich auf die WEC nächste Woche.

War ganz gut besucht, man beachte das standesgemäße SAVE THE RING Shirt:

Sabine darf natürlich nicht fehlen:

Wettertechnisch kein Grund zur Klage - die Lenzbühne vom Feinsten:

Nein, auch wenn es so aussieht - die Gesprächspartner wurden nicht der Größe nach aufgereiht:

Pünktlich zu Ossi’s Einführungen auf der Bühne habe ich mein Auto abgestellt und - man hätte es nicht besser inszenieren können - kam die tapfere Kämpferin Uschi Schmitz um die Ecke und als wir gemeinsam Richtung Lenz’schem mobilen Kundgebungstruck gingen ist Ossi kurz auf die STR Historie und das rot-weisse N eingegangen. Und bei der Gelegenheit ist auch mein Name gefallen.

Mein Gehirn hat noch eine der wenigen freien Schubladen Schlüsselmomente aufgemacht und die Situation abgeheftet. Danke Ossi.

Auch ohne diesen persönlichen Seelenbalsam fand ich Ossi’s Moderation und Einleitung richtig gut. Er hat den Gesprächspartnern den Raum gegeben, den sie brauchten - ohne sich selber in irgendeiner Form in den Vordergrund zu rücken.

Trotzdem ist es mir schwergefallen zu bleiben. Der Grund war Hans-Joachim Stuck, der erste der Redner von den insgesamt 9 Leuten auf dem Lenztruck.

Wisst Ihr, wer an dem Tempolimit jetzt Schuld sein soll? Jean Todt, der FIA Präsident.

Der hat nämlich - O-Ton HJS - ebendiesen schon am folgenden Sonntag nach dem folgenschweren Unfall angerufen und gedroht, dass das 24h-Rennen ausfällt, wenn keine einschneidenden Maßnahmen - wie z.B. Tempolimit - ausgesprochen werden.

Was soll man da machen? Da sind selbst dem DMSB Präsidenten die Hände gebunden. Nochmal O-Ton HJS: das ist der Oberchef, das 24h-Rennen ist international ausgeschrieben, dann hat die FIA die Verantwortung - kannste halt nix machen.

Bin ich der einzige, den das an das Vorgehen der RLP Regierung erinnert, die auch versucht hat von der eigenen Schuld abzulenken und den schwarzen Peter Richtung Brüssel bzw. EU geschoben hat?

HJS schiebt ihn noch ein bischen weiter bis nach Paris - Hauptsache: weg.

Und hier spanne ich nochmal den Bogen zurück zu der Überschrift, denn dass der Herr Motorsportpräsident die versammelten Motorsportler für so einfältig hält ihm diese Nummer abzukaufen, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Denn zeitgleich zum 24h-Rennen sind im Rahmenprogramm die WTCC Piloten gefahren - eine direkt von der FIA ausgerichtete Weltmeisterschaft - OHNE TEMPOLIMIT.

Jean Todt ruft also extra an und fordert Maßnahmen für ein Rennen, das nicht in seiner Verantwortung liegt (N24h), während ausgerechnet das Rennen, das in seiner Verantwortung liegt (WTCC) nicht betroffen ist.

Die Begründung des Tempolimits für die arme Nordschleife ist nicht nur unlogisch, es ist auch superpeinlich. Selbst wenn es - hoffentlich bald - aufgehoben wird, die Nordschleife ist die erste Rennstrecke auf der ganzen Welt, die ein 24h-Rennen mit Tempolimit durchgeführt hat. Ausgerechnet die Nordschleife!

Danke an alle Beteiligten.

Wer hier länger mitliest weiss, dass ich ein Freund von Reverse Engineering bin. Manche Sachen werden erst im Nachhinein erklärbar, wenn mehr Informationen an die Öffentlichkeit gelangen bzw. wenn man ein komplexes Konstrukt auseinanderbaut und dabei feststellt, welche Rädchen ineinander greifen.

An dem tragischen Unglückstag war zufälligerweise der DMSB Geschäftsführer Christian Schacht persönlich vor Ort. Kommt nicht so oft vor bei der VLN.

Und um seinem Anspruch als Macher gerecht zu werden - oder aus Angst vor Staatsanwaltschaft? - hat er erstmal den Stecker gezogen und großflächig alles was irgendwie schnell ist von der Nordschleife verbannt. Angefangen von der SP10 (!) bis zur GT3 wurde alles gesperrt.

Ist mir zwar bis heute ein Rätsel wie der DMSB, der gar nicht für die Streckenabnahme zuständig ist, so etwas beschließen kann - aber Schwamm drüber.

Dieser Schnellschuß - noch am selben Tag oder einen Tag später - hat dann natürlich zu reger Betriebsamkeit aus Richtung ADAC Nordrhein geführt, denn das 24h-Rennen stand vor der Tür. Schlimmer noch, das Qualirennen war schon 2 Wochen später (11.–12.4.).

Und so wurden wir dann mit den Massnahmen beglückt, die bis heute gelten - inklusive Tempolimit. Alles wieder vom DMSB.

Dank Tempolimit war das GT3 Verbot vom Tisch, der Goldesel N24h gerettet und was mit der VLN und anderen passiert (sinkende Starterzahlen!) interessiert doch nach dem 24h-Rennen niemanden mehr.

Ebenso zufälligerweise hat ausgerechnet an dem Unfallort Audi seit einiger Zeit seine VIP-Base aufgeschlagen und - der nächste Zufall - ist HJS nach wie vor - neben seiner ehrenamtlichen DMSB-Präsidentschaft - in Lohn und Brot beim Volkswagenkonzern.

Auch diese Location wurde durch das Tempolimit gerettet.

Und wenn man jetzt- reverse engineered - diese ganzen Zufälle aneinanderreiht, dann machen die Entscheidungen auf einmal ganz viel Sinn.

Ich will damit nicht sagen, dass es auch so war - das können nur die Beteiligten offenlegen. Aber die Jean Todt Nummer klingt im Vergleich zu der oben aufgeführten alternativen Handlungsfolge so märchenhaft, dass man uns schon für sehr einfach denkend halten muss, diese Nummer zu kaufen.

Dabei hab ich den Mann mal verehrt :/ Gestern ist er einfach nur noch tiefer gesunken - ein Armutszeugnis. Das ging übrigens nicht nur mir so und der Applaus war eher Mitleid als Anerkennung.

Der CNG Geschäftsführer Carsten Schumacher meinte bei seiner Ansprache, dass die Veranstaltung ja eigentlich hinfällig sei. Und auf einmal wird es auch dem letzten klar, dass der Runde Tisch letzte Woche auch eine gute Gelegenheit darstellt, dem STRassenfest den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem ich die beiden aber überstanden hatte, hat sich noch eine sehenswerte Diskussion entwickelt - auch wenn nichts neues herausgekommen ist.

Immerhin haben Jürgen Alzen und Klaus Abbelen ihrem Ärger ordentlich Luft gemacht - Jürgen hat sich in keiner Weise vom Hans beeindrucken lassen und Klaus hat gewohnt hemdsärmelig noch Zebrastreifen und Verkehrskreisel in’s Spiel gebracht.

Leicht geschluckt habe ich, als sowohl Olaf Manthey als auch Klaus Abbelen den Nissan Leuten ordentlich eingeschenkt haben, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war Stümper das Qualitätsmerkmal für deren technische Leistung das Aufsteigen in den Griff zu bekommen.

Als Karl Mauer zu Wort kam, war ihm auch nicht besonders zu lachen zumute, denn die VLN kämpft mit deutlich sinkenden Starterzahlen. Das ist keine Eintagsfliege, sondern scheint sich bedrohlich zu manifestieren. Gilt auch für die anderen Serien. Der Grund unisono: Tempolimit.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und hier kann man sich das auch im Nachhinein nochmal anschauen.

Es gibt sogar eine schriftliche Zusammenfassung der Redebeiträge.

STRassenfest | CarstenSchumacher | Stuck | Todt | Tempolimit | Nürburg | Schacht | DMSB |


Sonntag, 10. November 2013

Die Nordschleife ist unverkäuflich - Not For Sale!

Klingt so selbstverständlich, aber ist es leider nicht, denn unsere Regierung setzt alles daran, um die Nordschleife zu Geld zu machen. Dabei wird das kulturelle Erbe mit Füssen getreten und der Willen der Bevölkerung hartnäckig ignoriert.

Nordschleife Not For Sale does sound like the best thing to do, but unfortunately our government makes every possible effort to turn Nordschleife into money. The heritage is ignored as is the will of the people.

Und trotzdem: ich wehre mich gegen den Verkauf der Nordschleife - sie darf nicht privatisiert werden - sie muss Eigentum der Öffentlichkeit bleiben!

But still: I fight against the sale of Nordschleife - it shall not be privatised - is has to stay in public ownership!

Oder kurz: Nordschleife Not For Sale!

Or in short: Nordschleife Not For Sale!

Gerri war so nett das Ganze grafisch umzusetzen und als Hashtag #NordschleifeNotForSale können wir für die Nachwelt verewigen: wir sind gegen den Verkauf!

Gerri has been helpful to come up with the artwork and together with the #NordschleifeNotForSale hashtag we can make our statement: we are against the sale!

Diese Person meint: Nordschleife Not For Sale!

This person says: Nordschleife Not For Sale!

Gerri an der Rettitanke:

Gerri at Döttinger Höhe Petrol Station:

Peter Becker frisch vom Mountainbiken im Batmankostüm:

Peter Becker - long time VLN participant - just coming from mountainbiking in his Batman livery:

Uschi muss man nicht lange bitten Ihre Forderung klazumachen:

Uschi Schmitz - Sabine’s mother and owner of Tiergarten Hotel:

Und Patricio in der Pistenklause auch nicht:

Patricio, who runs Pistenklause:

Das Schild steht jetzt erstmal am Eingang vom Hotel Tiergarten, könnt Ihr Euch gerne nehmen, um Fotos zu machen:

The sign now sits at the entry of Tiergarten Hotel, ready for you to use with your pictures:

Markiert sie in Instagram (oder Facebook, Twitter) mit dem #NordschleifeNotForSale Hashtag und wir bekommen eine nette Fotowall zusammen.

Mark them in Instagram (or Facebook, Twitter) with the #NordschleifeNotForSale hashtag and we will collect a nice picture wall.

Und wer es ganz korrekt machen will, der nimmt sich im Save The Ring HQ das Banner als Hintergrund:

In case you care about the details, use the Save The Ring banner as background:

Sobald ich die Grafik habe, werde ich sie hier auch als File einbinden, dann könnt Ihr es ausdrucken und Euer Bild machen. Oder auch selber etwas entwerfen!

As soon as I have the artwork, I will include the file here too, which you can print out to make your picture. Or you even create your own!

Und selbst wenn sie es wagen über alle unsere Köpfe hinweg den Verkauf der Nordschleife durchzwingen: wir sind dagegen und lassen es jeden wissen!

And even if they dare against all oppostion to push the sale through: we are against it and we let everybody know!

UPDATE:

Hier das Statement als File zum Ausdrucken:

Here the file, if you want to print yourself:

Tags: NordschleifeNotForSale | Insolvenz | Erlebnisgrab | Nordschleifeverkauf


Sonntag, 21. Juli 2013

Mikebericht von VLN 5. // renn.tv Coverage Nürburgring Endurance VLN 5.

After my Le Mans adventures 4 weeks ago it was time for Nürburgring Endurance again!

(Nach meinen Le Mans Abenteuern von vor vier Wochen war es wieder Zeit für VLN Langstrecke!)

First thing to say hello to me in the paddock was this, Save The Ring!

(Komm ich im Fahrerlager an und erstmal das: Finger weg!)

Olaf Manthey fully relaxed after his Le Mans double victory in GT-PRO.

(Ein entspannter Olaf Manthey mit Le Mans Doppelsieg in der Tasche.)

Nice to see some Ja zum Nürburgring stickers on some cars.

(Schön auch ein paar JzN Sticker auf den Autos zu sehen.)

Cozy racecar.

(Picknickdecke im Rennauto lässt aber auch tief blicken.)

Uwe Alzen, we had some very entertaining discussions about politics. His arguments are as uncompromising as his driving.

(Habt Ihr Euch mal mit Uwe Alzen über Politik unterhalten? Da macht er genauso wenig Gefangene wie auf der Rennstrecke, sehr empfehlenswert.)

Transit van with Porsche wheels/brakes? Want!!

(Transit mit Porschefelgen und -bremsen? Muss ich haben.)

Ralf Schall and his DTM Mercedes 190.

(Die Schalls bleiben ihrem 190er treu.)

A situation I know from Le Mans too well: Pierre Kaffer signing autographs.

(Wie in Le Mans: Pierre Kaffer beim Autogrammeschreiben.)

I used the chance to get some inside tipps from the social media guru Pierre!

(Hab ich mir vom Social Media Experten Pierre direkt mal ein paar Tipps abgeholt.)

Tire Pressure (Luftdruck)

Christopher won in court against his manager when he arrived at the Ring. And he won the class Cup Porsche while being here.

(Christopher Mies kam schon mit einem Sieg am Nürburgring an und ist mit noch einem wieder nach Hause gefahren.)

You always wonder how I do these pictures? That's how, thanks Bjoern! :)

(Ihr fragt Euch, wie ich immer diese Selbstportraits mache? Geheimnis gelüftet dank Bjoern! :) Lange Arme können allerdings nicht schaden.)

This is Helmut Kissling, who I know back from the days when working at Opel DTM 20 years ago. After the Kissling company took over responsibilities in the Astra Cup, he does not enter racing cars anymore. I have to admit I like his new role, especially as Helmut celebrated his 70th birthday in January!

(Helmut Kissling kenn ich schon ewig, das geht zurück bis zu meinen Laufversuchen als Dateningenieur bei Opel. Aber eigentlich kannte ich ihn immer nur in oder unter einem Auto steckend! Ich muss sagen seine neue Rolle gefällt mir auch ausgesprochen gut. Mit 70 ist es ja auch lange noch nicht zu spät mal was neues auszuprobieren!)

This is the Opel Gang with Volker Stryek, Stefan and Helmut Kissling.

(Die Opel Truppe mit Volker Strycek, Stefan und Helmut Kissling.)

Nice and tidy. (Akurat das Werkzeug.)

Ring Coach René Wolff, looks after the French part of Kremer Racing.

(René Wolff kümmert sich um den Franzosen-Porsche, den Kremer Racing einsetzt.)

Can you guess why the numbers on the steering wheel?

(Könnt Ihr raten, was die Nummern auf dem Lenkrad sollen?)

Proper TAPE job! (Sauber abgeklebt!)

Uwe just out of his car, after his qualifying record lap in 8:02,418. Watch it onboard here: renn.tv/2199. Which reminds me of his 8:09,949 race record lap that I released as DVD 8 years ago - the pre-GoPro era.

(Uwe gerade aus dem Auto nach seiner Rekordrunde für die Pole Position. Die Onboard dazu könnt Ihr Euch hier anschauen: renn.tv/2199. Erinnert mich an meine renn.tv DVD von 2005, auch schon wieder 8 Jahre her. Das war noch in der Vor-GoPro-Era.)

Unbelievable, sunshine at the Ring! One driver - Herbert von Danwitz - mentioned to me he managed 3 dry laps so far this year. And now this!

(Sonne? Am Ring? Herbert von Danwitz meinte, er hätte bisher 3 trockene Runden zusammengebracht. Und jetzt so!)

Some samples of the machinery used at the Ring's paddock, like this aircooled Suzuki 2 stroke ...

(Aus der Kategorie Grundehrlichefahrzeuge war einiges am Ring im Fahrerlager im Einsatz, diese luftgekühlte 2-Takt Suzi, ...)

... a very nice Zündapp Mofa ...

(... Zündapp Mofa ...)

... and what is "Klapprad" in English?

(... und Klapprad!)

We always had to drive with MYK numberplate, because they united KO (Koblenz) and MY (Mayen). That was decades ago, but recently they allowed the old combinations again. I'm born in Mayen, so this is really nice.

(MY Nummernschild! Daß ich das noch erleben darf. Muss dazusagen, daß ich in Mayen geboren bin.)

Kissling Corvette got new owner.

(Neuer Besitzer für die Kissling Corvette.)

Was talking to Georg Weiss, when his car got pushed to the grid. Good to have the camera handy, I like that picture.

(Hab mich mit Georg unterhalten, als sein Auto in die Startaufstellung kam. Gut die Kamera griffbereit zu haben, mir gefällt das Bild!)

Do you know Masseur Axel? A must see movie, not only because I did that, but it's just hilarious. Thats's the man himself and here is his movie: youtu.be/IXvsiFgWX7Y.

(Wisst Ihr noch? Masseur Axel? Das isser!)

While we are talking about Dirk Adorf: we watched the start together, which was fun. He has a new role, offering his help to BMW teams. Both as a driver and consulting any way they want.

(Wo wir gerade über den Dirk sprechen - haben uns schön den Start zusammen angeguckt. Er hat sich einer neuen Aufgabe verschrieben, nämlich BMW Teams seine Hilfe als BMW Mann anzubieten. Sowohl was das Fahren angeht, als auch sonstige Tipps und Tricks. Kommt gut an in der Szene!)

Pohlen racing is back!

I spent some time at Wehrseifen ...

(Hab mich ein bisschen im Wehrseifen rumgetrieben ...)

I was prepared to run for cover! That was close.

(Ich bin gedanklich schon hinter die Leitplanke gesprungen, das war knapp.)

Different kind of Mercedes battle.

(Eine etwas andere Art von Mercedes Kampf.)

Umbrellas: yes. Rain: no!

(Regenschirme ja, aber kein Regen!)

Nice message für Wolf Silvester: Tschüss für alles.

Hot temperatures leads Ferraris to strip!

(Kaum gehen die Temperaturen hoch, ziehen die Italienerinnen die Klamotten aus!)

Ever heard of Dennis Trebing? Look at this!!

(Dennis Trebing? Schonmal gehört? Schaut Euch dieses Bild an!!)

That was Dirk Adorf's drive.

(Den ist der Dirk gefahren.)

Dieter Weidenbrück - my regular talk partner in the hangouts we do - drove the 991 to victory in class V6.

(Klassensieg für den Dieter Weidenbrück!)

Class victory for the 458 as well. Check GT Corse on Facebook.

(Klassensieg in der SP8, GT Corse ist auch auf Facebook.)

Great to meet Aziz again, finished 2nd overall!

(Schönes Wiedersehen mit Aziz, ist 2. geworden!)

The leading car: Frikadelli Racing. Coming into the pits ...

(Frikadelli führt und kommt in die Boxen zum Fahrerwechsel ...)

... and all mechanics photographer jump at it!

(und sofort stürzen sich alle Mechaniker Fotografen auf das Auto!)

Off goes Klaus Abbelen ...

(Jetzt fährt Klaus die Schlußrunden ...)

... while Patrick Pilet checks back with race control some incident.

(... während Patrick Pilet bei der Rennleitung vorspricht.)

Patrick Huisman looking foward to win this race and hard to believe: Sabine couldn't take part due to some minor injury on her ancle!

(Patrick Huisman hofft auf den Sieg und kaum zu glauben: Sabine konnte nicht mitfahren, weil sie sich den Knöchel verstaucht hat!)

Teammanager Frank Lynn not always citable! :)

(Frank Lynn auch nicht immer zitierfähig!)

Look at this: first and second place next to each other at the pitwall: Frikadelli and Schubert. I did this little Video, when Klaus crossed the line for the first overall victory of Frikadelli Racing.

(Lustig zu sehen, Frikadelli - 1. - und Schubert - 2. - waren direkt nebeneinander. Hier auf Video, als Klaus über die Ziellinie fährt.)

Off to the ceremony ...

(Auf zur Siegerehrung ...)

... of course with crate of beer!

(... natürlich mit Kasten Bier!)

No idea how that happened.

(Hab keine Ahnung, wie das passiert ist.)

Johannes Stuck had some argument with Jochen Krumbach.

(Johannes Stuck hat mit Jochen Krumbach wohl noch was offen.)

But it wasn't this. Watch this video how it happened.

(Das kann's nicht gewesen sein, hier ist ein Video vom Unfall.)

 

Happy Karl Mauer to see Frikadelli, Schubert and Wochenspiegel on the podium.

(Karl Mauer freut sich, was für ein tolles Podium: Frikadelli, Schubert, Wochenspiegel.)

Champagne!

Sabine's mother Uschi couldn't stay at home and watched this live, Audi's Werner Frowein was one of the first to congratulate.

(Uschi hat es zuhause nicht mehr ausgehalten und live vor Ort mitgefiebert - Werner Frowein von Audi war einer der ersten Gratulanten.)

Next VLN is in 5 weeks time, but I'm not sure Team Frikadelli has recovered from their party until then! :)

Thank you for reading my report - check out my full picture set here and keep the feedback coming on the renn.tv Facebook page.

(Das nächste VLN Rennen ist zwar erst in 5 Wochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Frikadelli's sich bis dahin von der Siegerfeier erholt haben!

Danke für das Lesen dieses Mikeberichts - hier gibt es das komplette Foto Set. Und über Rückmeldungen freue ich mich im N-Forum oder auf der renn.tv Facebook Seite.)

Tags: Mikebericht | VLNLangstrecke | Coverage | English


Dienstag, 19. März 2013

... dann kommt der Nürburgring nach Mainz!

Genauso war es auch, großer Aufschlag der Ring-Gemeinde heute in Mainz! Das sollte den Politikern zu denken geben - mein Lieblingsspruch heute war:

“Das ist doch heute nur zum Üben - wir überlegen schon, was wir nächstes Mal verbessern.”

So weit, wie die meinen, ist es nämlich garnicht nach Mainz und wer die Motorsportler kennt, weiß, daß sie sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen.

Aber der Reihe nach:

Der Korso baut sich auf - schonmal jemand 2 Ringminis auf einmal im Einsatz gesehen?

Originaler Erlebnisgrab-Flyer von 2007, damals hätte es noch verhindert werden können.

Ich hab es nicht geschafft, innerhalb von einer Stunde die ganze Länge abzulaufen.

Und wie!

Die denken nämlich, mit uns könnte man es machen!

Die LKW's rücken an!

Hallo Ossi!

Der Audi mit dabei, Ehrensache.

Occupy Autobahn!

Manthey Racing Truck.

Sabine kämpft für uns und den Ring.

Otto Flimm, kämfperisch - viel Publikum!

Hanns-Martin Fraas und Ernst Moser.

Uschi Schmitz und Hannes Scheid.

Mein Bild auf der Bühne, hatte ich auch noch nicht!

Hallo Mainz! Wir können gerne nochmal kommen!

N-fiziert!

Karl Mauer on stage.

STR ^2

Karl Mauer ...

... und Georg Weiss.

Alexander Licht und Julia Klöckner.

Otto Flimm kann es nicht fassen, wie uns mitgespielt wird.

Ringminibesatzung.

Schmitz und Schmitz.

Dieter Weidenbrück - hat die ganzen Frontscheiben-Aufkleber gestiftet!

Pro-Steilstrecke!

Tolle Bühne, gute Stimmung.

Auch der kleinste Nürburgring-Nachwuchs!

Staatssekretär Häffner - kaum auszuhalten, nur Ausreden und die üblichen Textbausteine. Die führen uns komplett vor!

Erstmal über 10.000 Unterschriften überreichen.

SAVE THE RING!

VLN meets STR.

Ringlegende Helmut Dähne und Ringlegendin Sabine Schmitz - machen sich Sorgen.

Karl Mauer.

Otto Flimm gibt alles.

Und die Politdarsteller? Auf dem Sprung zum nächsten Termin.

Dieter Frey on Stage.

Autogramme gehen immer!

Schnelle Runde, Zweiradhelden: Helmut Dähne, Kalle Müller, Jürgen Müller.

Schnelle Leute? Da darf Christian Kohlhaas nicht fehlen.

OK, fahren wir wieder nach Hause. Aber keine Sorge: wenn das nicht läuft, wir kommen wieder! Jetzt kennen wir ja den Weg.

Hier noch ein schöner Bericht aus der Rhein-Zeitung, hätte ich mir fast das Bloggen sparen können ;) Toll gemacht, und viele Sachen von anderen Leuten eingebunden - gefällt mir!


Samstag, 16. März 2013

Am Dienstag schlägt der Ring in Mainz auf.

Bei der Otto Flimm Veranstaltung vor genau 2 Wochen am 2.März in Nürburg waren breit gefächert alle verantwortlichen Politiker aus der Mainzer Landesregierung eingeladen - und keiner ist gekommen.

Das war nicht nur eine bittere Enttäuschung, sondern (wieder einmal) ein überdeutliches Signal, daß man ausgerechnet mit denen, die diese Sportstätte am meisten angeht, nämlich DIE SPORTLER, nicht gewillt ist zu reden.

Doch Otto Flimm gibt nicht nach und daraus ist die Idee der Demo in Mainz geboren. Es haben sich Viele solidarisiert und inzwischen ist klar:

Wenn die Politiker nicht zum Nürburgring kommen, dann kommt der Nürburgring zu den Politikern!

Der Aufstand in der Region um den Ring ist zwar nach wie vor eine bittere Enttäuschung, aber ich hatte ja 5 Jahre Zeit mich daran zu gewöhnen, von daher keine Überraschung.

Was mich aber positiv stimmt, daß zum letzten Gefecht auch reichweiten-gewaltige Personen wie Peter Meyer aufbrechen oder Organisationen wie der ADAC-Nordrhein. Die wissen genau, daß der deutsche Motorsport schon mächtig auf Kante genäht ist und jeder private, gewinnorientierte Betrieb mit den Folgen für Streckenmiete und Zugänglichkeit das Fass zum Überlaufen bringt.

So wird dann auch ohne lang drumrum zu reden der Abzug der ADAC Veranstaltungen in Aussicht gestellt, sollten GP-Strecke und Nordschleife tatsächlich den Besitzer wechseln.

Dann gehen am Ring nicht nur für die Zuschauer mächtig die Lichter aus, sondern auch für die Breitensportler. Wer aktiv mit etwas Dynamik und Wettbewerb auf solchen Veranstaltungen unterwegs ist, weiß wieviel ehrenamtliches Engagement nötig ist, um einigermaßen mit einer schwarzen Null solche Rennen zu stemmen. Und trotzdem muss mit ordentlichem Startgeld das Fahrerfeld zur Kasse gebeten werden.

Zwei deutliche Artikel heute, einmal in der Rhein-Zeitung mit Bezug auf Otto Flimm:

“Finger weg von der Nordschleife: Demo gegen Verkauf des Nürburgrings”

Zum ersten Mal lese ich etwas in den Medien, das den Bezug zur Nordschleife deutlich herstellt! Das hatte ich ja schon im Talk erwähnt, daß durch gezielte Wortverdrehungen die Öffentlichkeit eingelullt werden soll:

Die Verscherbler nennt man lobend Sanierer und der gescheiterte Beck°Park wird allumfassend Nürburgring genannt.

Beides völlig an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man es lange genug macht, glaubt man es irgendwann sogar selber.

Das Ziel dieser Manipulation ist ganz klar: die Nordschleife ist das wertvollste Asset im Nürburgring-Angebot und man möchte es sich unauffällig zunutze machen, um mit dem Verkauf Geld für die Freizeitpark-Insolvenz herbeizuschaffen.

Bisher sah es auch so aus, als kämen sie damit durch. Buchstäblich in letzter Sekunde scheint es langsam durchzusickern, was das für den Ring und den Sport bedeuten würde und der Widerstand formt sich viel massiver und geschlossener als vorher.

Das ist auch für die Regierenden eine neue Situation und wer die Motorsportler kennt: einmal in Bewegung gesetzt hält die so schnell keiner auf. Die tragen auch ein 2. oder 3.mal den Ring nach Mainz und auch wenn die nächsten Wahlen noch 3 Jahre entfernt scheinen im Frühjahr 2016 - wenn man jetzt weiter versucht, die Ring-Nutzer zu übergehen bzw. zu übertölpeln, könnte das für die jetzt Handelnden bei den nächsten Wahlen noch ein ziemlich bitteres Ende bedeuten.

Dietmar Brück - den wir versuchen auch mal für einen Talk zu gewinnen - schreibt heute morgen:

“Der ADAC-Ehrenpräsident hat Expertise einholen lassen und ist fest davon überzeugt, dass das EU-Beihilfeverfahren keinen schnellen Verkauf nötig macht. „Wir haben Zeit für eine gute Lösung, die auch in Zukunft Breitensport zu bezahlbaren Preisen am Nürburgring garantiert“, so Flimm. Den Ring-Sanierern unterstellt er Profitstreben. Und: Nach einem Verkauf, fürchtet Flimm, „kann der neue Besitzer machen, was er will“. Ein öffentliches Zugangsrecht wird einen Investor seiner Ansicht nach kaum daran hindern, vorrangig auf seinen eigenen Profit zu schauen.”

(Da waren sie ja wieder, die Sanierer - habt Ihr’s gemerkt?)

Und später heute dann dieser Artikel in der WiWo vom ringerprobten Florian Zerfaß:

“Nürburgring Verkauf: Die große Koalition gegen die Regierung.”

"(..) Jetzt hat Meyer die Notwendigkeit gesehen, sich nach langer Zeit mal wieder zu Wort zu melden: Wegen des anstehenden Verkaufs der Rennstrecke attackiert der ADAC-Boss die rot-grüne rheinland-pfälzische Landesregierung um Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) – und droht mit dem Wegzug aller ADAC-Rennveranstaltungen aus der Eifel.

„Ich habe den Eindruck, dass sich die Regierung mit einem Verkauf einfach des Problems entledigen will. Zu Lasten der Automobilindustrie, die auf dem Nürburgring testet, zu Lasten des Motorsports und der Großregion Eifel“, sagt Meyer im Gespräch mit der WirtschaftsWoche."

Das tut gut, Rückendeckung zu bekommen, wenn man auf die Straße geht.

Denn die Argumente sind da:

"Doch der ADAC verweist auf ein Gutachten, das der gemeinnützige Verein „Ja zum Nürburgring e.V.“ bei dessen Rechtsanwalt, Dieter Frey aus Köln, in Auftrag gegeben hat. Das Gutachten kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Sportstätte sei grundsätzlich förderungsfähig, anders etwa als die mit Landesgeld erbauten Hotels und der Freizeitpark. Mehr noch: Die Sportförderung genieße in Rheinland-Pfalz sogar Verfassungsrang, und europarechtlich „spiegelt besonders Art. 165 AEUV die besondere Bedeutung des Sports und die Verpflichtung der Union, zu seiner Förderung beizutragen, wider.“

Die Veranstaltungen auf dem Nürburgring sind laut Frey zu mehr als 90 Prozent Breitensportveranstaltungen, zudem sind in die Rennstrecken selbst praktisch keine Beihilfen geflossen."

Und auch die Demo mit ihrer Entstehungsgeschichte wird angesprochen:

"Dem immer lauter werdenden Protest wird die Landesregierung vor der eigenen Haustür in Mainz nicht so leicht ausweichen können wie der Mitgliederversammlung von „Ja zum Nürburgring“ vor zwei Wochen in Nürburg. Mehrere Regierungsmitglieder waren eingeladen, unter anderem auch Ministerpräsidentin Dreyer und ihre Stellvertreterin Eveline Lemke (Grüne), der für den Nürburgring zuständige Innenminister Roger Lewentz (SPD) und SPD-Fraktionschef Hendrik Hering.

Dem Verein um seinen Vorsitzenden, den früheren ADAC-Chef Otto Flimm, stieß bitter auf, dass alle eingeladenen Regierungsvertreter absagten, mitunter sogar recht kurzfristig."

Es braut sich was zusammen, nur noch 3x schlafen!

Das hatten wir in der Form erst einmal, am 24.Juli 2011:

Das ist auch nicht das erste Mal, daß Sabine mit ihrer tapferen Mutter Uschi auf die Straße geht:

Damals dachten wir noch, wir hätten Verbündete in Mainz:

Hat sich rausgestellt: iss nich wegen iss nich.

War auch so eine Lektion. Für uns.

Die Lektion für die Regierung kommt dann am Dienstag! Daher nochmal mein Appell: alles was Beine hat in alles was Räder hat und auf zum Regierungssitz am Dienstag! So eine Chance, zu zeigen wer wir sind und wieviele wir sind bekommen wir nicht so schnell nochmal.


Samstag, 02. März 2013

Audio Mitschnitt von JzN / Otto Flimm gestern.

Erstmal die Fakten: Audiomitschnitt von gestern (147 MB, 100 Min.)

Alternativ hier das MP3-File zum Anklicken/Download.

Dann der Link zur JzN Homepage mit der Pressemitteilung und den PDFs:

Nordschleife Verkauf stoppen! als Hintergrundbild.

Es war auch Presse vor Ort, aber so wie ich das mitbekomme nur:

Und zu meiner Wertung:

Die Veranstaltung insgesamt fand ich sehr gut, Termin war gut, der Verein bestens vorbereitet und die Halle in Nürburg eignet sich gut für solche Veranstaltungen.

Unterstützer: die Halle war gefüllt, knapp über 100 Leute hab ich geschätzt. An bekannten Sportlern waren nur einige wenige gekommen - aber die gekommen sind, lohnt sich einzeln aufzuzählen:

  • Sabine
  • Christian Menzel
  • Marc Hennerici
  • Ed Nicelife

Dazu auch noch Organisatoren des Breitensports, z.B. Karl Mauer von der VLN und Kalle Breidbach, Hans-Werner Hilger und Werner Klasen vom RCN.

Karl Mauer, Christian Menzel und Marc Hennerici.

Super enttäuschend wieder die Lethargie der Leute vor Ort, man könnte meinen die ganze Eifel besteht nur aus Uschi Schmitz. Die Kennzeichen der Autos vor der Halle waren alle von außerhalb, K, BM, EU, usw. - gezielt hab ich mal versucht jemanden aus dem Industriegebiet Meuspath auszumachen, aus Adenau oder sonstige Anwohner - Fehlanzeige. Auch von den 300 Mitarbeitern vom Nürburgring keine Spur, außer einer kleinen Betriebsratsdelegation. (Ich kann mir nicht vorstellen, daß die 300 (!) Leute aktuell mit dem Arbeitspensum überlastet sind.)

Reinhold Schüssler, Uschi Schmitz, Otto Flimm und Dieter Frey.

Ist schon grotesk, unsereins nimmt sich Urlaub, setzt sich von Köln aus in Bewegung und in Nürburg, Adenau usw. geht alles auf Tauchstation. Reinhold Schüssler hat das ganz am Anfang auch als Aufhänger genommen, könnt Ihr im Audio reinhören.

Auch die dünne Reaktion in der Presse ist heftig verglichen zum einen mit der massiven Insolvenzverwalter-Propaganda am Tag zuvor und den schweren Vorwürfen, die Otto Flimm zusammen mit Dieter Frey ausführlich dokumentiert haben.

Wirkt auch mich eher wie eine Pflichtübung statt engagiertem Journalismus. Sehr einseitig, was da abgeht. Das SWR Fernsehen lässt Landesregierung und Insolvenz-Anwälte ausführlich im Fernsehen zu Wort kommen und die sind sich im Schulterschluss einig das Volkseigentum Nordschleife zu versteigern.

Dabei ist das garnicht so notwendig wie immer wieder dargestellt, denn eine Sportstätte ist beihilfefähig, da sie dem Allgemeinwohl dient. Wenn das auf die Nordschleife nicht zutrifft, dann weiß ich nicht, auf welche Sportstätte es sonst zutreffen würde. Zumal der Sport in der Verfassung von Rheinland-Pfalz fest verankert ist.

Offensichtlich wurde auch die perfide Art und Weise, wie hier gespielt wird, denn Otto Flimm hat keinen Hehl daraus gemacht, wie man ihn erst mit Versprechungen gelockt hat, um ihn dann zu hintergehen.

Schön auch der Fragenkatalog des Vereins:

Denn er spricht an, daß der Verdienst der Insolvenzverwalter gewöhnlich an die Höhe des Verkaufspreises gekoppelt ist. Dadurch wird natürlich deren Verlangen gesteigert, die Rennstrecke unbedingt zu verkaufen.

Oder wie Dieter Weidenbrück es formuliert:

"(..) Nun wäre es eine gute Idee gewesen, dass sich Politiker aus Mainz, Insolvenzverwalter, Gläubigerausschuss und der Verein an einen Tisch setzen, um aus diesem Ansatz einen Plan zu machen, diesen dann in Brüssel vorzustellen, um damit das Beihilfeverfahren abzuwenden. Damit wäre dann der Weg frei gewesen für eine Neuausrichtung des Nürburgrings (hier nun nur die motorsportliche Seite der Anlage gemeint) im Sinne des Breitensports. Leider wurden alle Ansätze dieser Art abgeblockt, in der Hauptsache von den Insolvenzverwaltern. Der Motorsport wurde bewusst aus allen Gremien herausgehalten, warum auch immer. Offensichtlich verfolgen die Insolvenzverwalter das Ziel, die gesamte Anlage so schnell wie möglich irgendwie zu verkaufen. Das ist aus ihrer Sicht der einfachste und schnellste Weg, und für sie selbst wohl auch der lukrativste. (..)

Bezeichnend ist dabei die Flut von Presseartikeln, die am gestrigen Donnerstag wie bestellt losgelassen wurden. Die Pressevertreter wurden von den Insolvenzverwaltern informiert, durften aber nur nach einer Sperrfrist bis Donnerstag morgen die Fakten publizieren. Genau also einen Tag vor der Versammlung des Vereins “Ja zum Nürburgring”. Wer da nicht an Absicht denkt, dem ist wohl nicht zu helfen."

(Ich weiß, ist Facebook - gibt es hier auch nochmal.)

Abends nach der Veranstaltung formte sich noch spontan ein langer Tisch in der Pistenklause, der war ja mal kultig besetzt. Die Pistenklause ist übrigens auch schon über 40 Jahre alt - und so jung wie am ersten Tag.

Gut, daß sie uns wenigstens die nicht wegnehmen können, aber was ist eine Pistenklause ohne Nordschleife?


Sonntag, 17. Februar 2013

Otto Flimm: Es soll der Eindruck vermittelt werden, alle Probleme des Nürburgrings seien gelöst.

Es ist alarmierend, wie skrupelos Politik im Schulterschluss mit den Insolvenzverwaltern den Nürburgring inklusive Nordschleife zum Verschachern aufhübscht. Das soll das letzte Kapitel werden und jetzt müssen die Rennstrecken endgültig bluten für das Erlebnisgrab Desaster.

Breitensport, Historie und Volkseigentum werden völlig ignoriert und daher lädt Otto Flimm noch einmal ein

zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins „Ja zum Nürburgring“ e.V.

einfach zu merken:

1.März, Freitag - 16.00 Uhr - Nürburg Gemeindehalle.

(Gäste sind willkommen!)

Dort kommt auch die Unterschriften-Aktion auf den Tisch, die u.a. auch ich im August letzten Jahres zusammengeschustert habe und die Uschi Schmitz und viele andere kräftig unterstützt haben.

“Was für eine Schmach, dass sich der Insolvenzverwalter um diese geschichtsträchtige Rennstrecke kümmern muss!”

zitierte mich die Rhein-Zeitung von diesem 2.Aug.2012, als die Idee zur Unterschriftenaktion geboren wurde, die nochmal klipp und klar die Forderungen zusammenfasst (Trennung Erlebnisgrab von Rennstrecke, Betrieb durch öffentliche Hand, freier Zugang und Verwertung vom Rest).

Bis jetzt habe ich immer alle Veranstaltungen von Otto Flimm besucht und darüber berichtet, und es wäre wirklich gut, wenn möglichst viele am 1.März ihr Gesicht zeigen.

So viele Chancen die Nordschleife zu verteidigen werden wir nicht mehr bekommen.


Freitag, 04. Januar 2013

TV Tipp: Sabine bei Mensch Leute im SWR.

“Die Vollgasfrau Sabine Schmitz und ihr Leben am Limit”

Kommt um 18:15 Uhr.

UPDATE:

Jetzt ist der Film auch in der Mediathek - hier der Link.

Ist eine schöne Reportage geworden, Sabine at her best, N und Save The Ring sind auch mit dabei, Klaus, Uschi, die Frikadellis … so wie’s halt ist am Ring.


Sonntag, 09. Dezember 2012

2 Jahre SAVE THE RING.

Ist schon witzig zu sehen, was alles aus einer Idee werden kann. Auf der anderen Seite natürlich frustrierend, wie wenig wir Bürger zu sagen haben. Gerade am Ring wurden (werden?) wir nach Belieben ausgetrickst und vorgeführt und die Verantwortlichen flüchten sich im schlimmsten Fall in den Ruhestand. Mit Rente Höhe sorgenfrei und prall gefülltem Konto versteht sich.

Am 9.Dez.2010 - das war vor genau zwei Jahren - habe ich so Save The Ring in’s Leben gerufen auf Facebook: hier ist Post Nummer 1.

Dem Ring geht’s zwar nicht besser - im Gegenteil - aber was will man ausrichten gegen so einen übermächtigen Gegner? Politisch gewollt - na vielen Dank. Volksvertreter - wer glaubt das noch?

Die letzten 5 Jahre waren für mich ein Paradebeispiel wie verottet unsere Gesellschaft inzwischen geworden ist. Leider sind die Politiker sind nur die, die wir verdienen. Manchmal wünsche ich mir ich wäre so naiv geblieben, wie ich es vor 5 Jahren tatsächlich war. Daß es nicht nur mir so geht weiß ich aus Gesprächen mit anderen Ringfreunden.

So wenig wir ausrichten können, umso mehr freut einen doch das ein oder andere Signal, daß nicht alle Hoffnung umsonst ist.

Wie zum Beispiel:

Die Demo bei der Formel 1 2011:

Der bildhübsche Ja-zum-Ring Z4 von Schubert:

Daß ausgerechnet das Kai-Richter-Grüne-Hölle-Girl das Banner zusammen mit Sabine hält, als der Frikadelli-Porsche in Reihe 1 fahren konnte (Mai 2011):

Die vielen selbstgemachten STR Aufkleber:

Die Aktiven, die Flagge zeigen:

Das große Interesse und die weiten Kreise - vom Mofarennen in Kell:

über Hillclimbing in Schottland:

die Boss GP Serie:

oder Japanische Super GT:

bis zum Porsche-Cup in Middle East:

Daß keine Unterschriften-Liste groß genug wäre, um alle zu sammeln - sind immer nach ein paar Tagen voll:

Und sowieso Uschi’s Standhaftigkeit:

Und die vielen kleinen Unterstützungen, die immer wieder ohne großes Aufsehen einfach entstehen, in Afghanistan:

genauso wie in der Hatzenbach:

In diesem Sinne:

Happy Birthday & Save The Ring.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Radio Tiergarten.

Der Radiobeitrag heute live aus Nürburg ging über 1 Stunde und man kann das MP3 File hier runterladen (Rechte Maustaste … Speichern unter).

Meine Prognose von gestern hat sich bestätigt, die Frau BSR hat nicht den Hauch eines Schimmers. Das war aber nicht weiter schlimm, denn der Naivste konnte gleich merken, daß außer ihren brav gelernten Worthülsen Strukturförderung … blah … aus Fehlern gelernt … blah … Runder Tisch … blah … Gutachten … blah … Alles wird gut nichts weiter zu holen war. Sie meinte sogar, daß an einigen Stellen zu groß gebaut wurde (Gähn!), dafür aber an anderen Stellen zu klein. WTF?!

Uschi Schmitz hat den Zahn von wegen strukturschwach gleich zu Beginn gezogen: es hat nie was Strukturschwaches gegeben. Im Gegenteil: vor dem Eingriff der Politik lief alles bestens - mal abgesehen von der Kafitz’schen Misswirtschaft.

Save The Ring wurde auch genannt, Ossi Kragl meinte, daß man nicht nur nicht von der Politik gehört wurde, sondern mundtot gemacht wurde mit allen Kräften: durch Medien, Experten, Agenturen und Politik.

Die Grünen haben Nils Wichmann geschickt, das ist der, der auch kürzlich in der Debatte die üblichen Luftblasen schwadroniert hat. Man habe ja aus den Fehlern gelernt und die Region sei jetzt eingebunden.

Daß ich nicht lache - das läuft doch genauso geheim weiter wie vorher. Der berühmte Runde Tisch hat sich einmal (!) getroffen und war größtenteils von NAG Leuten und Politikern besetzt. Und nachdem sich alle vorgestellt hatten - war es auch schon vorbei. Nicht nur Otto Flimm war stinksauer.

Insolvenz-Geschäftsführer Schmidt meinte, daß er keine Aussage treffen könne, wohin das ganze Geld am Ende geflossen ist. Mit der NAG gäbe es Gespräche, man sei optimistisch, aber es gibt auch in fast allen Punkten Streit. Einsicht in die Zahlen habe man keine.

Der Beste war Marek Lieberberg - das war ein echter Höhepunkt. Den hatten sie per Telefon aus London dazugeholt. Die Gigantomanie ist aus seiner Sicht nicht anderes als ein Schildbürgerstreich - und zu allem Elend nehmen die nutzlosen Bauten auch noch wertvolle Flächen Weg.

Meine Rede, gut der Mann!

Er meinte auch noch in den Planungen habe man den Nürburgring zum Zentrum der Welt erklärt, so wäre das auf den Karten auch immer eingezeichnet gewesen.

(Ab 33:40 Min. in dem Audio-File.)

Alexander Licht meinte jetzt sei doch Oktober und zum Oktober sollten Richter&Lindner geräumt haben? Thomas Schmidt konterte der Monat sei noch nicht rum und man ist optimistisch, daß der Nürburgring geräumt würde. Man suche aber das Gespräch und möchte die beiden Herren nicht aussperren.

Die Formel 1 Verhandlungen würden auch von RiLi geführt und da wolle man nicht stören. Na das ist doch nett und höflich.

Reinhold Schüssler war zum Glück gewohnt erfrischend, man sei belogen und betrogen worden und am Ring haben sich viele schuldig gemacht - und die müssen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Mit dabei waren auch noch Sabine, Henning Meyersrenken, der Herr Lieser, und die zwei Moderatoren (Tekla Jahn, Michael Röhn).

Ach, was red ich - hört es Euch doch selber an! ;)


Dienstag, 28. August 2012

Freut euch gefälligst und hört auf zu dummschwätzen.

Heute kam eine 6-minütige Ringreportage im ARD Morgenmagazin: Die Nürburgring-Pleite und ihre Folgen.

Starring (in sequence of appearance):

  • “Retti” Retterath
  • Uschi Schmitz
  • Reinhold Schüssler und
  • Jörg Lindner mit seinem Fahrer Andy Gülden

Retti:

“Diese Erlebniswelt hat ja eigentlich keiner gebraucht und auch keiner gewollt - und auch die Kritiker haben das schon richtig erkannt, aber es war ja nichts zu machen! Es war eine politische Sache und es wurde durchgezogen. Man galt hier als Nestbeschmutzer, als Behinderer des Fortschritts und es war nichts dran zu machen.”

Sowohl Uschi …

… als auch Reinhold Schüssler drücken ihre großen Sorgen aus.

Dann kommen Andreas Gülden und Jörg Lindner.

Wir haben jetzt mit vielen Menschen in der Region gesprochen, die haben gesagt, daß das Ding ‘ne Nummer zu groß war hat man vorher schon gewusst. Waren die schlauer?

Jörg Lindner (Andi Gülden fährt, grinst):

“Keine Ahnung ob die schlauer waren - ich hab auch keine Ahnung ob die das tatsächlich vorher alle gewusst haben - was ich ganz sicher weiß ist, daß das völlig irrelevant ist.”

Warum?

“Ja weil es jetzt da ist. Und mein Appell an die Region ist eigentlich der Folgende: aufhören zu schwätzen, die Leute hier in der Region sollen sich freuen, daß der Nürburgring da ist, das ist in Europa eine einmalige Rennstrecke - gerade mit den Gebäuden drumherum - und die Leute sollen sich einfach freuen, daß der Umsatz hier des Nürburgrings sich zum Wohle aller in der Region verdreifacht hat. Und die Dummschwätzerei soll aufhören.”

Also zusammengefasst: während die Angst um sich greift verlangt der als “Nürburgring Pächter” seit 7.Februar gekündigte Nürburgring-Pächter, daß wir uns gefälligst zu freuen haben, daß es den Nürburgring gibt und er sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen vollschaufelt - achja, und die Dummschwätzerei: aufhören gefälligst. Ende der Durchsage. (Andi grinst.)


Montag, 06. August 2012

Unterschriftenaktion zur Ringrettung.

Am Wochenende ist auf die Schnelle und relativ spontan unter Mitwirkung von Otto Flimm eine Unterschriften-Aktion gestartet.

Uschi Schmitz hat gleich am ersten Tag schon über 200 Unterschriften gesammelt.

Die Forderungen sind knackig auf 1 Seite zusammengefasst:

  1. Trennung der Sportinfrastruktur des Nürburgrings von Hotellerie- und Freizeitaktivitäten

  2. Betrieb der Sportstätten des Nürburgrings durch eine Gesellschaft in öffentlicher Hand

  3. Diskriminierungsfreier Zugang zu der Rennstrecke, insbesondere für den Breitensport

  4. Verwertung der sportfremden Wirtschaftsaktivitäten

Damit es jeder ausdrucken und verteilen kann zum Unterschreiben, hier die Vorlage als PDF:

Unterschriftenliste “Sag JA! zum Nürburgring”

Da steht jetzt auch keine Partei, kein Save The Ring oder sonstwas dahinter, das sind klar formuliert die Forderungen, damit die Nordschleife nicht untergeht oder verkauft wird.

Bitte druckt das aus und legt es in den Geschäften, Restaurants, usw. aus.

Falls wir überhaupt noch eine Chance haben, dann wäre das wohl die letzte.

UPDATE:

Bin gefragt worden, wohin denn mit den Listen, wenn man fertig ist mit Sammeln?

Da fallen mir spontan 2 Adressen ein

a)

Am Tiergarten
Kirchweg 4
53520 Nürburg

(kann man auch da abgeben, wenn man am Ring ist)

b)

“Ja zum Nürburgring” e.V.
Kölnstraße 221-225

50321 Brühl

Vielen Dank an alle, die da mitmachen, fleissig ausdrucken und sammeln - hab schon viele postive Resonanz bekommen, bin gespannt was dabei rauskommt.

Einen Zeitrahmen kenn ich auch nicht, werde mal rumhören, was sinnvoll ist.


Mittwoch, 08. Februar 2012

Ihr könnt nach Hause gehen!

Der 7.Februar 2012 ist ein geschichtsträchtiger Tag am Nürburgring, denn heute wurden Richter/Lindner offiziell von der Regierung rausgeschmissen. Sie wollen zwar nicht gehen, aber von so Kleinigkeiten laß ich mir doch heute nicht den Tag versauen.

Obwohl die Pressekonferenz der Regierung in Mainz erst um 13:30 Uhr losging, hat die NAG schon um 10 Uhr morgens einen Brief an die Belegschaft geschickt. Und darin auch ihr klebriges Bleibebedürfnis zum Ausdruck gebracht. Die Gewerkschaft war - wenig überraschend - völlig überrascht.

Die PK in Mainz schien etwas improvisiert, von daher hat auch der ebenso improvisierte Livestream über Handy gut dazu gepasst. Die Neusprechvokabel Neuausschreibung (gab es jemals eine Altauschschreibung? Nein.) wird zwar immer wieder fleißig bemüht, aber es gesellen sich jetzt auch solche schönen Worte wie Rückbau dazu.

So wurde das heute von der Rhein-Zeitung “übertragen”.

Der feine Herr Kühl, der als einer der 4 Aufsichtsräte den ganzen Zir°kus mit abgesegnet hat, saß ungeniert als Finanzminister in der PK und hat weitere Ringmillionen in Aussicht gestellt. Natürlich ohne Belastung des Steuerzahlers, weil dazu eine Reserve angezapft würde. Als ob das einen Unterschied machen würde - er gibt nach wie vor unser Geld aus.

Der Hendrik Hering, der so stolz den tollen 30-jährigen Vertrag ausgehandelt hat, der nichtmal die 2-jährige Einschwungphase (grmpf!) überstanden hat, war vor einem Rücktritt sicher, weil er ist ja vorsichtshalber kein Minister mehr.

Und Kurt Beck? Ich muß weg …

Ich prognosiziere immer noch für kommenden Donnerstag ein vernichtendes Gutachten vom Landesrechnungshof - was auch die heutige Hektik erklären würde: die Regierung sieht keinen anderen Ausweg mehr, als die Flucht nach vorne. Naja, lieber ein Ende mit Schrecken …

Die Verkündung hat ein großes Echo hervorgebracht, kein Wunder, denn die hochtrabenden Pläne, die Beck im Wunderland sich mit seinen Spielzeugsoldaten ausgedacht hatte, haben einen richtig schmerzhaften Bauchflatscher hingelegt (Kopfkino: Beck, 10 Meter Turm, …). Bei dem juristischen Gezerre, das die NAGler selbstbewußt ankündigen, kann man sich regelrecht vorstellen, wie sie gierig und händereibend am Schreibtisch über den Textbausteinen hocken.

Damit wir im Trubel nicht den Überblick verlieren, hier die massive Linksammlung von heute:

Lindner/Kafitz/Richter beim Grabschaufeln.

Gute Erziehung ist alles und so lassen es sich die Ringfans auch nicht nehmen die NAG mit einem kleinen Gruß zu verabschieden. Mein Favorit ist der hier.

War wäre der Ring ohne seine Fans, gemeinsam können wir das wieder hinbiegen. Wird aber noch ein anstrengender Weg.

Am meisten Sorge macht mir die Neuausschreibung. Sollten die Rennstrecken wieder in private Hände fallen, dann kämen wir vom Regen in die Traufe. Neue Betreiber wären viel stärker legitimiert, da ja “fair” ausgeschrieben wurde und es besteht die Gefahr, daß der Ring noch viel stärker als bisher geschröpft wird. Als Volkseigentum sollte er jedoch so betrieben werden, daß der dem Volk zugute kommt. Also durch die öffentliche Hand oder auch eine gemeinnützigen Organisation. Aber mit viel stärkeren Kontrollmechanismen, die auch ihren Namen zu Recht tragen.

“Investoren” brauchen wir wirklich nicht mehr. Gebt uns den Ring zurück!

Da das Forum wieder da ist: hier die Kommentare zum Erlebnisgrab.

UPDATE:

Hier noch weitere Links, die zum Thema eingedrudelt sind:


Sonntag, 24. Juli 2011

Fotos von der SAVE THE RING Demo am Formel 1 Sonntag.

Das war ein großer Spaß heute bei der Demo, sind auch so um die 200 Leute zusammen auf die Straße gegangen. Sogar das Wetter hat mitgespielt, obwohl die Wettervorhersage übelst war.

Eveline Lemke war auch vor Ort und hat sich viel Zeit für Gespräche genommen.

Auf der savethering.org hab ich schonmal ein paar Links gesammelt und hier eine Fotogalerie zusammengestellt:

STR @ F1 Fotogalerie

War eine tolle Aktion, alle haben mit angepackt und einige hatten eine echt weite Anreise. Hinterher gabs dann aber noch Formel 1 Rennen bei Uschi, das Bild kam vom Fernseher und der Ton vom offenen Fenster. :)


Freitag, 15. Juli 2011

Lindner, Ecclestone und Save The Ring.

Bei Zur Sache Rheinland-Pfalz ging es gestern um die Zukunft der Formel 1, dabei kamen u.a. Renate Manthey, Jörg Lindner und Uschi Schmitz zu Wort.

Während Jörg Linder verregnet auf seinem neuen Siegerpodest stand und von Bernie Ecclestone schwärmte, hatte man bei Frau Schmitz einen schönen Überblender direkt von den SAVE THE RING Aufklebern gewählt. Paßt!

Hier kann man sich den Beitrag nochmal anschauen: “Ecclestone und die Eifel.”


Sonntag, 13. März 2011

Übrig Ns.
  • Das Jim Glickenhaus Ferrari Projekt hat jetzt eine eigene Homepage: p45competizione.eu.

  • Auf der GP-Strecke wird die Ziellinie 200m weiter nach vorne gelegt. Die Bauarbeiten kann man sich auf der Webcam anschauen. Den Fahrern ist die alte Version lieber, damit sich das Feld vor der ersten Kurve besser auseinanderziehen kann. Aber wen interessieren schon die Fahrer?! Hauptsache man bekommt etwas Action vor die neue Haupttribüne. Wer bezahlt den Spaß eigentlich?

  • Es ist ein neuer Schwung SAVE THE RING Aufkleber eingetroffen, danke an den edlen Spender! :) Bei Uschi Schmitz / Hotel Tiergarten ist eine gute Adresse, um sich kostenlos welche abzuholen.


Dienstag, 08. Februar 2011

Bonner General Anzeiger: Du hast mich 1.000 Mal belogen.

Gleich 2 Artikel heute im General Anzeiger aus Bonn:

Die Leere der Erlebniswelt und Mit Vollgas aus der Kurve geflogen.

Uschi Schmitz kommt zu Wort:

zur Achterbahn:

"Das Ding sollte hier abmontiert und auf dem Vorplatz des Mainzer Landtages wieder aufgebaut werden"

oder den neuen Nürburgring Betreibern:

"Ehrlich und anständig" sei sie in der Eifel aufgewachsen, sagt Ursula Schmitz. Deshalb wolle sie "mit diesen Leuten", den jetzigen Betreibern, "nichts zu tun haben".

Aber auch Eddy Mathey oder Hannes aus Breidscheid wurden von dem Autor besucht.

Und Andrea Berg hat das Schlußwort:

"Du hast mich 1.000 Mal belogen."


Freitag, 06. November 2009

Uschi Schmitz - Mutter von Sabine und Inhaberin vom Hotel Tiergarten und der Pistenklause in Nürburg - macht ihrem Ärger im Regionalfernsehen Luft (ab 4:13 Minuten). Große Kunden müssen ihre Zimmerkontingente bei Lindner buchen und die 8 Fress°buden zur Verköstigung nutzen, wenn sie attraktive Termine auf der Rennstrecke erhalten wollen. Der Geschäfts°führer weiß natürlich von Nichts.
Leider hat bisher niemand das Rückgrat Belege für solche Geschäfte zu veröffentlichen.

UPDATE: Nürburg macht ernst und schaltet die Landeskartellbehörde ein.

UPDATE: Guido Quirmbach greift das Thema auch heute in der Speedweek nochmal auf.


Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)