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Samstag, 15. Februar 2020

Heftiger Rant gegen SUV Fahrer.

Aber nicht ganz von der Hand zu weisen:

Car companies managed this remarkable feat because they ran - and continue to run - quite possibly the most sophisticated marketing operations on the planet. They knew what people really wanted: to project an image of selfish superiority. And then they sold it to them at a markup.

Und dann, als es um die Elektrifizierung des Hummer geht:

The sidelining of the environmental benefits of EVs aligns with the role Hummer and other gigantic SUVs have played in our environmental challenges. The Hummer, in all its militaristic aggressiveness, is the very embodiment of the wasteful excess that contributed to the climate crisis in the first place. Cars are inherently about projecting a self-image, and hundreds of thousands of Americans chose to project one of profound, pathological selfishness. The electrification of the Hummer is not a signal of climate progress. It is a declaration that it’s still OK to be an asshole.

Das fette Auto als Ego-Viagra.

Eine Selbstbewusstseins-Sehnsucht, die die Autoindustrie gerne bedient.

Die amerikanische Situation lässt sich inzwischen leider auch auf das deutsche Straßenbild übertragen.

Wie sich die Bilder gleichen:

Mike Frison / renn.tv

Für das gute Gewissen wird inzwischen hier und da elektrisiert.

Und auch immer wieder schön zu sehen, wie leer die Straßen in den Autoanzeigen sind. Und wie breit!

Rant | Hummer | Elektro | Werbung | Selbstbewusstsein |


Samstag, 01. Februar 2020

Der Guardian hat entschieden keine Werbegelder mehr von Ölfirmen anzunehmen.

Also wie bei der Tabakindustrie - nur daß sie es freiwillig machen:

We have decided that we will no longer accept advertising from fossil fuel extractive companies on any of the Guardian’s websites and apps, nor in the Guardian, Observer and Guardian Weekly in print. Our decision is based on the decades-long efforts by many in that industry to prevent meaningful climate action by governments around the world.

Das wäre ja ein schöner Spaß, wenn jemand im Motorsport auch auf die Idee käme. Bei der DTM zum Beispiel.

Aber auch sonst ist Motorsport ohne Werbung der Fossil Fuel Firms kaum vorstellbar.

Habe die Gelegenheit genutzt, um ein paar Bilder aus meinem Archiv abzufeiern:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Guardian | Ölindustrie | Fossil | Werbung |


Porsche schaltet Super Bowl Werbespot.

Das ist bemerkenswert, denn es ist ziemlich teuer und die letzte Fernsehreklame dieser Art ist für Porsche über 20 Jahre her. Damals ging es um den Boxter. Jetzt also heute abend / nacht nach langer Zeit wieder einmal.

Hier kann man sich die Langversion des Films anschauen, der sehr aufwendig produziert wurde.

Für die Fahrszenen wurde auch einiges an Quer-Prominenz verpflichtet - z.B. Lars Kern oder auch ein gewisser Harry Müller.

Schaut Euch den Film an, um Euch eine eigene Meinung zu bilden.

Die Bildzeitung jubelt, aber ich bin da eher bei Power-Ranter DeLorenzo:

(..) the Super Bowl has long been a battleground for advertisers looking to introduce a new product, burnish their image, or make a memorable statement about who they are, or at least who they think they are.

(..) In its quest to make the brand more approachable – always the death knell for luxury-performance auto manufacturers – Porsche operatives have managed instead to trivialize the brand, reducing it to an insipid car chase that suggests nothing but a giant waste of time and money.

Billiges (teures!) Fast and Furious, das zwar technisch hervorragend gemacht ist, dessen Aussage aber das über Jahrzehnte mühevoll aufgebaute Porsche-Image auf dem Grabbeltisch verramscht.

Es ist einfach ein gutes und historisch aufgeladenes Image für den schnellen Gewinn auszuquetschen - aber dann ist es eben genau das: ausgequetscht.

Hätte ich mehr Fingerspitzengefühl erwartet.

Porsche | Taycan | Superbowl |


Freitag, 31. Januar 2020

Danke an meine treuen Sponsoren.

Ich hatte im Laufe der Jahre hier immer gönnende Partner, die mich nach Kräften finanziell unterstützt haben. Nicht, dass man davon leben könnte, aber es half mir Zeit und Kosten zu rechtfertigen, damit ich mich guten Gewissens vor den Bildschirm setzen konnte. Oder auch ins Auto, um mit Berichten von Veranstaltungen zurückzukommen.

Ich hatte auch die Hoffnung die zarten Anfänge noch etwas nach oben skalieren zu können. Und habe mich auch entsprechend reingeworfen. Aber auf dem Boden der Tatsachen war die Hoffnung dann doch größer als die Realität - und ich habe weiter kleine Brötchen gebacken wie bisher.

Wer meine Abenteuer schon länger verfolgt - immerhin bin ich schon über 20 Jahre bloggend unterwegs - dem ist der Wandel nicht entgangen, den ich persönlich mitgemacht habe. Was auch gut so ist, nichts bleibt wie es war - die Welt ändert sich genau wie wir als Menschen, die mit Erfahrung, Lernen und Alter sich ständig ändern.

In all dem Auf und Ab habe ich mich immer bemüht mir selber treu zu bleiben. Als Person weiter zu reifen und auch nicht davor zurückzuscheuen alte Zöpfe abzuschneiden. Zum Beispiel hier in 2017 - der größte Umbau im Blog in jüngerer Vergangenheit.

Heute ist wieder so ein Zäsurtag, obwohl Ihr davon wahrscheinlich nichts bekommt: die Sponsorleiste wandert in die Mottenkiste. Der Grund ist ganz einfach: die Unterstützer wurden immer weniger und ich habe mich auch nicht weiter bemüht neue Mäzene - so habe ich es immer gerne genannt - zu akquirieren. Aufrufe wie diese sind versandet - und irgendwann lässt man es dann einfach bleiben.

Zum Glück gibt es auch ein Offset, denn die N-Aufkleber sind nach wie vor hoch im Kurs bei spendablen Bestellern. Natürlich auch hier nicht genug, um davon zu leben - siehe oben - aber um den Aufwand mir gegenüber zu rechtfertigen reicht es.

Das Schöne an der neuen Situation: der Auftritt hier wird ein rein privater. Keine Sponsoren = keine Gewinnerzielungsabsicht. Die gab es vorher zwar auch nicht, aber jetzt ist es auch optisch offensichtlich.

Ich finde so einen cleanen und prägnanten Auftritt sehr sympathisch - keine Werbung, auch keine Cookies, nur meine geistigen Auswüchse auf den digitalen Asphalt gepinselt - sehr schön.

Der eigentliche Grund jedoch diesen Post hier zu schreiben: nicht alle Unterstützer haben sich zurückgezogen, Uschi Schmitz und Günter Schlag hatten keine Absicht irgendetwas zu ändern. Dafür bin ich sehr dankbar und verneige mich vor der großzügigen Geste. Das bedeutet mir tatsächlich viel und ich möchte es hier festegehalten wissen.

Mike Frison / renn.tv

Und abschließend noch ein dickes Dankeschön an alle, die über die Jahre hier auch finanziell dabei waren - die Art der Finanzierung hatte schon eine Sonderstellung im Internet. Ich war nie darauf angewiesen irgendwelche Banner zu schalten oder über Agenturen Werbung zu buchen. Das wäre auch nicht mein Stil, eher schieße ich eigenes Geld zu. Wobei - das mache ich ja schon, dazu bräuchte ich nur den Stundenaufwand hier mit meinem normalen beruflichen Stundenlohn verrechnen - nein, das mache ich lieber nicht :)

Ich engagiere mich hier ja auch nicht, um Geld zu verdienen, sondern weil es mir Spaß macht. Die kreative Beschäftigung mit Schreiben, Fotografieren, Filmen und auch Programmieren liegt mir - und davon profitiere ich auch im Beruf. Storytelling ist gerade wieder so ein modernes Thema. Kürzlich sprach mich jemand an, der einen Text für einen Firmenblog verfassen wollte. Ich war völlig perplex wieso das ein Problem sein könnte - aber klar, wenn man ständig schreibt, denkt man nicht groß darüber nach, sondern legt einfach los.

Zukünftig wird Mike´s Blog also noch ein Stück privater - und ich brauch auch keine Rechnungen mehr zu schreiben oder einen Sponsoraufruf zu starten. Find ich gut. :)

Danke liebe Partner, Sponsoren, Mäzene - vermutlich waren Eure Zuwendungen für mein Selbstbewusstsein sogar noch wertvoller als es der Kontoauszug darstellt. Ich bin sehr dankbar, wie die vergangenen Jahre abgelaufen sind und schlage jetzt ein neues Kapitel auf.

MikesBlog | Sponsoren | Tiergarten | Schlag |


Sonntag, 08. September 2019

Spannende IAA 2019 nächste Woche - aber nicht wegen der neuen Fahrzeugmodelle.

Am Dienstag öffnet die IAA für 2 Pressetage die Türen, bevor die normalen Besuchertage vom 11. bis 22. September starten. Das wird eine spannende Messe. Nicht wegen Elektro, was Anfang des Jahres großen Raum in Genf eingenommen hat, sondern wegen Klima und Resourcenumgang.

Die Städte und die Straßen sind am Limit, doch der Wunsch nach individueller Mobilität wird immer größer. Größer auch im Sinne der Fahrzeuge, das nimmt inzwischen aberwitzige Dimensionen ein.

Mike Frison / renn.tv

Gestern gab es eine schreckliche Katastrophe mit in Berlin: ein Autofahrer steuert mit hoher Geschwindigkeit auf den Gehweg und tötet 4 Menschen. Vier! Stellt Euch das mal als Terroranschlag vor. Oder jemand stößt 4 Menschen vor einen Zug. Was da in den Nachrichten los wäre. Und so? Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen, tragischer - aber ansonsten normaler - Verkehrsunfall. Die Gefahr, die von Autos ausgeht, wird einfach als Status Quo hingenommen.

Oder noch ein Gedankenspiel: was wäre los, wenn das ein autonomes Roboterauto gewesen wäre? Das hätte weltweit Schlagzeilen gemacht. Obwohl ich bezweifle, dass jemals ein autonomes Fahrzeug 4 (!) Menschen auf dem Gehweg killt. Das werden wir wohl nicht erleben.

SUVs schwingen sich auf, den Gipfel der Ego-Mobilität zu erobern - eins größer, breiter und schwerer als das andere. Was zählt, ist die aggressive und dominierende Erscheinung, mit der die Insassen ihre Dominanz über den Rest der Bevölkerung zum Ausdruck bringen wollen. Platz da! Und Platz brauchen sie reichlich. Beim Parken, beim Fahren - und diesem stationären Zustand der persönlichen Mobilität, die man Stau nennt.

Die Süddeutsche schreibt heute über SUVs von einem instinktiven Recht des Stärkeren - passend zu dem Rest unseres heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens in Deutschland, wo Rücksichtnahme und Verantwortung kaum noch Platz eingeräumt wird.

In meiner Kindheit gab es mal den Spruch “Mercedes mit eingebauter Vorfahrt”, weil die zumeist betagten, aber auch betuchten Mercedesfahrer gerne für sich eine Sonderstellung im Verkehr beansprucht haben. Heute hat man das Gefühl, dass jeder auch gerne diesen Status für sich reklamieren möchte, einem Hochrüsten von Größe, Dominanz, Masse und Leistung wird keine Obergrenze eingezogen.

Mike Frison / renn.tv

Ich bin bekennender Autofan - schon immer gewesen. Das kommt davon, wenn man seine Kindheit an Tankstelle und Werkstatt der Eltern verbringt. Aber ich bin auch jemand, der mit offenen Augen durchs Leben geht - und ich erlebe den Verkehr in Köln, seit ich 1993 aus London dorthin gezogen bin. Der öffentliche Raum wird ständig enger, die Anzahl der Fahrzeuge steigt unaufhörlich und der Platz wird auch dadurch kleiner, weil die Autos immer fetter werden. Adipositas im Fahrzeugbau. Behäbige Dickschiffe, denen mit Steroiden - also Monstermotoren - nachträglich eine Dynamik eingeredet werden soll. Die Fahrzeuglenker passen sich diesem Schema gerne an: kommen sich wichtig vor, aber schaffen es nichtmal zu Fuß bis zum Bäcker.

Das Ganze nimmt inzwischen Dimensionen an, die man nur noch als grotesk bezeichnen kann. Wie dämlich muss eine Gesellschaft sein, sich solchen Götzen bereitwillig hinzugeben - den eigenen Körper aber behandeln wie eine Müllkippe? Verpestet von Abgasen, gefoltert von Bewegungsmangel und gestresst von hektischem Verkehr?

Der Bürgermeister von Berlin spricht von panzerähnlichen Fahrzeugen, was ja nicht von der Hand zu weisen ist. Sie haben in der Stadt nichts zu suchen - und so sehe ich das auch. In der Innenstadt von Köln geht es manchmal schlimmer zu als beim 24h-Rennen in der Boxengasse zum ersten Boxenstopp - als stände tatsächlich der Rennsieg auf dem Spiel. Und die Autoindustrie, mit ihrer Werbung, die der Kundschaft auch genau diese Gewinnermentalität suggeriert, ebnet den Weg und gibt das Rennen frei.

Nicht ohne Grund unterschreibt man beim Motorsport als Fotograf z.B. eine Enthaftung, weil man sich bewusst in die Gefahr des Rennens begibt und als ungeschützter Mensch gegen tonnenschwere Autos natürlich keine Chance hat. Aber was sagt das über unser Zusammenleben aus, wenn diese Gefahr ständig um uns herum lauert? Überforderte Fahrzeuglenker, die hochgerüstet ihrem Anspruch auf individuelle Mobilität mit Rücksichtslosigkeit Raum verschaffen. Deren unschuldige Opfer zwar betrauert werden, die aber eine Änderung des Systems auch nicht bewirken. Täglich wird in Deutschland mindestens 1 Radfahrer getötet - übersehen - oh, das tut mir aber leid. Muss ihr Kind halt ohne Vater aufwachsen.

Und quasi auf dem bisherigen Gipfel des Zusammentreffens von Klimaschutz vs Rücksichtslosigkeit, in der ein Auto vier Menschen auf dem Bürgersteig überfährt, will die IAA das Auto mit Hilfe einer großen Party abfeiern. Da muss man schon sehr abgestumpft sein, um den Widerstand in der breiten Bevölkerung zu ignorieren, die immer mehr Abneigung gegen das Auto entwickelt.

Oder sind es nur Außenseiter ohne Stimme und Lobby?

Letzten Freitag bin ich bei der Critical Mass hier in Köln mitgefahren - zusammen mit 1.000 anderen Radfahrern. Das ist keine angemeldete Demo, sondern ein Treffen von Radfahrern, die gemeinsam eine Ausfahrt machen. Die Route ist spontan - die Spitze gibt die Richtung vor. Und weil es ein geschlossener Verbund ist, zählen diese 1.000 Radfahrer als 1 Fahrzeug, d.h. Ampeln zählen nur für die Vorderen. Ist ein großer Spaß und findet schon recht lange weltweit in vielen großen Städten statt. Kai und Markus sind auch mitgeradelt und wir hatten unterwegs viel Spaß, Zeit zum Quatschen und uns die Stadt anzusehen.

Mike Frison / renn.tv

Und natürlich auch, um uns über Mobilität zu unterhalten - die beiden sind auch Autofreaks durch und durch. Trotzdem waren wir uns einig, dass die individuelle automobile Mobilität einen Perversionsgrad erreicht hat, der korrigiert werden muss. Und wenn man sich umschaut, wer da alles gutgelaunt mitradelt, dann sind das keine Ökospinner, sondern Leute aus allen Schichten der Gesellschaft, denen es einfach wichtig ist, angenehm in ihrer Stadt leben zu können.

Und diese - sympathischen - Protestbewegungen nehmen zu. Für die IAA hat sich einiges angekündigt, der Veranstalter VDA tut sich schwer, dem Rechnung zu tragen. Geht ja auch nicht, SUVs und Klimaschutz werden nie kompatibel sein. Und den übertriebenen Raumbedarf des neuen Taycan - der Zukunft! - hatte ich ja erst aufgegriffen.

Deutschland ist ein spezielles Pflaster, wenn es um Autos geht, denn hier sind die Premiummarken zuhause, die ihre Leistungsschau in die Welt exportieren wollen: Porsche, BMW, Mercedes, Audi … und da gehört es natürlich zum guten Ton, beim Heimspiel besonders zu glänzen. Wir vergessen das leicht, weil wir hier wohnen, aber der einstige Segen der glorreichen Autoindustrie entwickelt sich langsam zum Fluch: lähmende Aufklärung bei Dieselgate, peinliche Bahn- und ÖPNV Anbindung, künstliche Erhaltung der Verbrenner-Technologie. Man braucht nicht weit zu schauen, der Vergleich der Raumaufteilung im Verkehr in Holland spricht Bände und die Gegensätze könnten deutlicher nicht sein.

Das zaghafte Umdenken scheint jedoch - sogar! - in Deutschland um sich zu greifen. Von daher wird es eine spannende IAA 2019. Auch lustig, dass die Fahrzeugmodelle an sich fast schon als nebensächlich untergehen.

Und über den Motorsport haben wir in dem Zusammenhang noch gar nicht gesprochen - der könnte schneller die allgemeine öffentliche Ächtung erfahren, als ihm lieb ist.

IAAMesse | Mobilität | CriticalMass | Zukunft | Protest | Klima |


Sonntag, 03. Februar 2019

Mike´s Blog unterstützen?!

Diese Frage richtet sich an die Leute da draußen, die gerne hier mitlesen, die gut finden, dass es mich und dieses Medium gibt und die wollen, dass das auch so bleibt.

Mike Frison / renn.tv

Man muss dabei nicht unbedingt einer Meinung sein, mir ist mein kontroverser Ansatz durchaus bewusst. Aber immerhin beanspruche ich einen unvoreingenommenen freien Geist, der seine Gedankengänge ebenso veröffentlicht wie das daraus resultierende Fazit. Und auch kein Problem damit hat, wenn es einen Tag später aufgrund neuer Erkenntnisse revidiert wird - es ist alles im Fluss.

Mike Frison / renn.tv

Dabei ist es keineswegs so, dass es mir an Motivation mangeln würde. Oder dass ich finanziell kurz vor dem Bankrott stünde.

Aber - das können wir alle wohl auch gut nachvollziehen - Zuwendungen machen die Dinge einfacher.

Mike Frison / renn.tv

Ob es darum geht die Technik durch Neues zu verbessern, die Server oder den Steuerberater zu bezahlen, oder den ein oder anderen Veranstaltungsbesuch zu rechtfertigen: es ist immer auch mit Kosten verbunden.

Es fällt einem persönlich auch einfacher den Zeitaufwand gegenzurechnen, wenn auf der Habenseite Eingänge zu verzeichnen sind. Reden wir nicht lange drumherum: die Zahl der großzügigen Unterstützer hat abgenommen.

Dabei sehe ich mich garnicht so in der Rolle eines Anbieters einer Werbeplattform, vielmehr empfinde ich die Unterstützer, zu denen ich natürlich auch eine persönliche Beziehung habe, als eine Art Mäzene: ohne Leistungsversprechen die Aktivitäten unterstützen, die typisch für mich sind.

Mike Frison / renn.tv

Es geht mir dabei nicht um Geldverdienen. Wenn das so wäre, würde ich meinen Teilzeitvertrag in meiner beruflichen Anstellung wieder auf Vollzeit aufstocken. Schon hätte ich eine Gehaltserhöhung, die ich mit einem Blog nie erreichen könnte. Aber mir gefällt diese Art der Zweiteilung, denn einerseits hilft mir das Tagesgeschäft die Familie zu ernähren und ich bekomme tiefe Einblicke (schon seit 25 Jahren!) in die Abläufe eines Industriekonzerns.

Mike Frison / renn.tv

Auf der anderen Seite erlaubt es mir aber auch eine kleine Selbstständigkeit, die ich kreativ ausleben kann. Und in der ich auch versuche gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, indem ich kontroverse Themen nicht zugunsten einer heilen Welt ausblende. Was leider viele Medien - aber auch Blogger - nicht von sich behaupten können. Da ordnen sich die Inhalte dem Ziel Webtraffic und Besucherzahlen unter - schon ist alles Singing and Dancing.

Mike Frison / renn.tv

Hier gibt es keine nervigen Einblendungen, Cookies zum Wegklicken oder sonstwie gestaltete Werbung. Das war immer so - und das bleibt auch immer so.

Aus Facebook und Instagram habe ich mich vor einem Jahr abgemeldet - aus ethischen Gründen. Mir war klar, dass meine Reichweite sinkt, aber das habe ich in Kauf genommen. Trotzdem brauche ich mich beim Thema Besucherzahlen nicht zu verstecken (ca. 2.000 pro Tag - danke!).

Ich freue mich über regelmäßige Leser und auch den Austausch in Dikussionen - keine Frage. Und natürlich verbirgt sich darin auch eine starke Unterstützung des Blogs, die ich nicht missen möchte!

Mike Frison / renn.tv

Wer darüber hinaus mir etwas Gutes tun will, das ist ganz einfach:

a) Bei der nächsten N-Aufkleber Bestellung etwas mehr draufpacken - per Überweisung oder Paypal.

b) Als Sponsor auf der Seite werben über die Sponsorleiste unten. Das richtet sich natürlich eher an Unternehmer - ich berechne traditionell 100€ netto im Monat. Einfach eine Mail an mich - und wir stimmen uns ab.

Mike Frison / renn.tv

Wenn Ihr bis hierhin gelesen habt: ja, ein Text in eigener Sache. Muss auch mal sein so am Jahresanfang. Aber hinter diesen Aktivitäten hier steckt kein Team, sondern ein einzelner Mensch: ich. Und so gerne ich auch schreibe, fotografiere, filme - über die Runden kommen muss ich auch.

Mike Frison / renn.tv

Und so ein kleiner Motivationsschub hier und da hat auch noch niemandem geschadet.


Sonntag, 13. Januar 2019

Lucas Di Grassi sagt voraus, dass in der Zukunft Werbung für Verbrennermotoren genauso verboten werden könnte, wie es heute schon mit Tabak der Fall ist.


Sonntag, 09. Dezember 2018

24h-Buch 2018.

Pünktlich für die Winterpause frisch aus der Druckerei vom Gruppe C Verlag:

Mike Frison / renn.tv

Knapp 2 Kilo Lesestoff - inklusive großformatiger Fotos:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Aber auch die Rahmenrennen kommen nicht zu kurz:

Mike Frison / renn.tv

Und das sonstige Nebenprogramm:

Mike Frison / renn.tv

Sogar die Nordschleife wird nochmal erklärt - kann man nicht oft genug machen:

Mike Frison / renn.tv

Werbung gibt es natürlich auch, aber das hält zum einen den Preis konstant - 40€ - und zum anderen ist die Werbung immer rennbezogen:

Mike Frison / renn.tv

Zweisprachig in deutsch/englisch mit großem Statistikteil - das Rennen zum Nachlesen wie immer tiptop aufbereitet - auch dank Autor Jörg Ufer, der die Szene kennt wie kein anderer.

Mike Frison / renn.tv

Das Buch ist inzwischen vorrätig bei den üblichen Verdächtigen oder direkt über den Gruppe C Verlag. Ein Bundle inklusive 2 Tickets für das 2019er Rennen gibt es auch - kostet komplett mit dem Buch 129,00 €.

An der Stelle sei auch ein dankeschön erlaubt an den Gruppe C Verlag, die uns immer mit Buchgewinnen beim Tippspiel unterstützen.

GruppeCVerlag | Upietz | JörgUfer | N24h | Buchvorstellung |


Mittwoch, 28. November 2018

Keine Cebit mehr - mein Rückblick auf 2003.

Das ist nicht einfach zu verdauen: die Cebit wird abgeschafft - die Zahlen sind eindeutig.

Ab und zu bin ich dort hingefahren - vor 5 Jahren - 2013 - sogar darüber gebloggt.

In meinem Archiv habe ich aber auch noch Bilder gefunden, die 15 Jahre alt sind - von meinem Besuch 2003. Die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Damals war Blackberry der heiße Scheiß - ich war völlig scharf auf diese kleinen Geräte mit Tastatur:

Mike Frison / renn.tv

Ein Blackberryaner hat mir sogar was vorgetippt, weil ich wissen wollte, wie schnell das geht. Bin dann auch später Besitzer eines solchen Gerätes geworden - die Funktionsweise war leider noch grottiger als befürchtet, aber was will man machen als Early Adopter.

Nokia - wer erinnert sich?

Mike Frison / renn.tv

Gesichtserkennung wurde vorgeführt und die Leute waren fasziniert - ich auch:

Mike Frison / renn.tv

So hat man sich damals einen Computer im Auto vorgestellt:

Mike Frison / renn.tv

Kein Witz, nennt sich Citroen AutoPC und war eine Kooperation mit Microsoft.

Ebenfalls kein Witz war diese absolut ernst gemeinte Werbung:

Mike Frison / renn.tv

Immerhin habe ich die Viper gefunden:

Mike Frison / renn.tv

Hier noch mehr historisch wertvolle Aufnahmen:

Cebit |


Donnerstag, 25. Oktober 2018

New York´s Anklage gegen Exxon Mobil ist fertig.

Hat ein paar Jahre gedauert (siehe auch mein Eintrag von 2015).

Immerhin ist der Konzern umsatzmäßig der neuntgrößte der Welt. Bei uns heißen die "Esso".

Im Endeffekt geht es darum, dass sie die Öffentlichkeit jahrzehntelang komplett verarscht haben bezüglich Global Warming. Haben immer so getan als wüssten sie von nichts, während in Wirklichkeit alles bekannt gewesen sei.

Wer die Anklage durchlesen möchte, hier das PDF (knapp 100 Seiten).

Mobil macht fleißig Werbung im Motorsport und lässt sich anfeuern - über den The Grid Youtube Kanal, Redbull Formel 1 oder auch Porsche Supercup.

Und als Freund des Motorsports kommt man immer mehr in die Zwickmühle, ob man noch guten Gewissens seinem Hobby frönen kann. Das Benzin, das man selber rausballert: geschenkt. Da ist der Anreiseverkehr bei jedem Fußballspiel eine größer Belastung. Aber beteiligt zu sein, das Image einer Firma aufzupolieren, die im Kern korrupt und intrigant agiert, um gezielt die Öffentlichkeit zu täuschen - da werden inzwischen Grenzen überschritten, die mit dem eigenen Anspruch und Charakter nicht mehr zu vereinbaren sind.

Exxon | Esso | Mobil | NewYork |


Mittwoch, 03. Oktober 2018

Robert De Niro macht Werbung für den elektrischen Kia Niro.


Dienstag, 03. Juli 2018

Die Nürburgring-Werbung wäre damit jetzt auch am Boden angekommen.

War im Prospekte-Stapel im Briefkasten:

Die Nürburgring-Werbung wäre damit jetzt ganz am Boden angekommen.

Wer da wohl die Zielgruppe sein soll? Und wie verzweifelt kann man sein?

Werbung | Nürburgring | Sport1Trackday | Trackday | Zielgruppe |


Dienstag, 12. Juni 2018

Einen Dankeschön-M3 bekommt man auch nicht alle Tage.

Von Markus aus Zülpich:

Hallo Mike, Ich habe heute mal ein wenig Werbung für deinen Blog gefahren. War zwar nur online, aber die Community liebt es. Alles Gute noch und mach weiter.

Einen Dankeschön-M3 bekommt man auch nicht alle Tage.

Jau - mach ich! Hat mich sehr gerührt und ja - das motiviert. Und geht natürlich runter wie 10W40.


Montag, 21. Mai 2018

105.203 Zuschauer beim Le Mans Frankreich MotoGP.

Und zwar am Renntag:

Mike Frison / renn.tv

Eine Formulierung und Definition, die ich mir auch für die schöngerechneten deutschen Rennen wünschen würde. Die das ganze Rennwochenende zusammenaddieren.

So ein Wochenende dauert beim 24h-Rennen zum Beispiel 4 (!) Tage, um die Zahlen zusammenzukratzen, die das Marketing gerne hätte.

Was natürlich totaler Quatsch ist, denn die Person, die Donnerstags anreist, ist genau die selbe Person, die dann bis Sonntag vor Ort bleibt. Aber in der Aufblähsprache werden daraus 4 "Zuschauer".

Bewegt sich meiner Meinung nach hart am Rande der Legalität, denn es gibt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das irreführende Werbung verbietet.

Zuschauerzahlen | MotoGP | N24h | LeMans |


Montag, 30. April 2018

Erst Razzia, dann Verhaftung: zweiter Porsche-Manager in Untersuchungshaft.

Die Zahl der inhaftierten Porsche-Manager hat sich verdoppelt - neben Wolfgang Hatz ist nach dieser Razzia noch ein zweiter Zuffenhausener verhaftet worden. Wegen Fluchtgefahr:

Der Manager ist einer von drei Beschuldigten, gegen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit Porsche laufen. Verdächtigt werden auch Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner sowie ein ehemaliger Mitarbeiter der VW-Tochter. Den drei Beschuldigten werden Betrug an Kunden sowie strafbare Werbung vorgeworfen. Diesel-Autos mit hohen Abgaswerten seien fälschlicherweise als sauber angepriesen und verkauft worden.

Angeblich ist der Verhaftete Jörg Kerner - Leiter Motorenentwicklung.

Das ist schon lustig, dass ausgerechnet bei Porsche hart durchgegriffen wird, während in Wolfsburg als so tun als sei nichts passiert.

Michael Steiner hat erst vor zwei Jahren Wolfgang Hatz als Entwicklungsvorstand beerbt - damals war Dieselgate 6 Monate alt.

Vorstandschef Blume erklärte in dem Rundschreiben an die Belegschaft, Porsche entwickle und produziere selbst keine Diesel-Motoren und auch keine Diesel-Software.

Sorry, aber das kaufe ich dem Mann nicht ab. Die Hardware mag zugeliefert werden, aber dann stehen die Porsche-Ingenieure vor der großen Aufgabe, dem Diesel irgendwie Porsche-Gene anzudichten. Und das passiert werden aufwändiger Kalibrierungsarbeiten, bei denen dem Motor eine gewisse Porsche-typische Charakteristik einprogrammiert werden muss. Schlimm genug, dass inzwischen jeder weiss, dass das Auto ein umgebrandeter VW/Audi ist, dann sollte wenigstens beim Fahren ein kleiner Unterschied zu merken sein.

Ich hoffe Jack Ewing schreibt schon an einer Fortsetzung, man kommt ja kaum noch mit.

Dieselgate | Porsche | Hatz | Steiner | Gefängnis |


Dienstag, 24. April 2018

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

VW hat am Sonntag seinen Pikes Peak Renner vorgestellt.

Hier der Pressetext dazu.

Dort steht:

Das Ziel: beim „Race to the Clouds“ den bestehenden Rekord von 8:57,118 Minuten für Elektro-Fahrzeuge zu unterbieten.

8:13,9 wäre richtige Rekord - von Sébastien Loeb 2013 aufgestellt.

Finde ich schade, dass sie sich nicht die Zeit vorknöpfen.

Zur Feier des Tages hier das Peugeot Video davon.

Wobei mir diese Peinlichkeit aufgefallen ist, die ich auch nicht unkommentiert lassen kann: auf dem Kanal von Peugeot France bekommt man Mercedes-Werbung eingeblendet.

Aber schön zu sehen, dass Maren Braun nach wie vor im Geschäft ist.

Volkswagen | PikesPeak | Dumas | Loeb |


Dienstag, 27. März 2018

Übler Formel 1 Start von ESPN in den USA.

Die Formel 1 Übertragung in den USA hat von NBC Sports zu ESPN gewechselt, weil NBC den zusätzlichen Stream von Liberty nicht akzeptiert hat (der zum ersten Rennen noch nicht einsatzbereit war).

ESPN hat das Ganze für Umme abgegriffen und damit war die Hoffnung verbunden, dass sie es nicht mit Werbung zukleistern.

Stellt sich raus, die Hoffnung war völlig unbegründet:

Not only were there plenty of ads on ESPN, they came with utterly no warning. The action would cut away jarringly, then after an ad or two, the feed would cut straight back, often mid-sentence.

Worst case scenario.

Wobei in Deutschland sind wir ja mit RTL bestraft, nachdem Sky den Vertrag nicht verlängert hat. Dadurch gibt es keine Möglichkeit mehr, in D ein Rennen ohne Unterbrechung zu schauen - höchstens wenn dann der F1 eigene Livestream kommt.

Das mit der Werbung grenzt schon fast an Folter, keine Wunder, dass es keiner mehr gucken will. Stellt Euch mal vor, bei den Spielen zur Fußball WM würde mitten im Spiel auf einmal weggeschaltet, um Werbung zu zeigen. Das gäbe Mord und Totschlag. Aber bei der Motorsport WM darf man das machen?!

Formel1 | Liberty | ESPN |


Samstag, 17. März 2018

Noch etwas ungewohnt: die Formel 1 macht Werbung.

Die Formel 1 hat Großes vor im Bereich Marketing, dieser neue Film mit dem Namen “Engineered Insanity” lässt es erahnen:

youtu.be/vtqq_KbfUx0

Es hat eine Weile gedauert, aber zumindest marketingtechnisch scheint die F1 im Jetzt angekommen zu sein. Dazu noch die Live Onboards aus jedem Auto - könnte was werden. Trotz Logo und Halo.

Formel1 | Marketing |


Dienstag, 13. März 2018

Schwarzenegger will die Ölindustrie wegen Mordes verklagen.

Hat er auf der SXSW Konferenz bekanntgegeben, die gerade stattfindet.

Schwarzenegger alleges that because the oil industry has known since 1959 about the climate and health damage their products cause, they should be held liable for that damage. “I don’t think there’s any difference,” says Schwarzenegger, “If you walk into a room and you know you’re going to kill someone, it’s first degree murder; I think it’s the same thing with the oil companies.”

Der naheliegende Vergleich wird mit der Tabakindustrie gezogen, die heftig zur Kasse gebeten wurde, Werbung wurde verboten und die Produkte müssen Warnhinweise enthalten.

Doch im Vergleich dazu ist das Verbrennen von Öl noch heimtückischer, denn die Leidtragenden sind nicht automatisch diejenigen, die den hohen Ölkonsum verantworten.

Der Vorstoß kann dramatische Folgen für die Industrie haben. Werbung ist bisher völlig uneingeschränkt und findet natürlich auch massiv im Motorsport statt. Bald müssten Auswirkungen in den Bilanzen der Industrie zu spüren sein, denn sie können das Risiko einer Bestrafung nicht ignorieren und müssen Rückstellungen bilden - sobald sie davon erfahren und das ist ja jetzt der Fall. Was wiederum einen Preisanstieg für Treibstoff zur Folge haben könnte.

Die Gefahren der Ölverbrennung sind ja nicht neu - angefangen vom verbleiten Benzin bis zu den NOx Gefahren heute. Und sie sind der Industrie nicht unbekannt - sie arbeiten sogar daran, dass sie von der Öffentlichkeit nicht ernst genommen werden.

Von den Argumenten her alles andere als chancenlos vor einem amerikanischen Gericht und ein weiterer Sargnagel für die Verbrenner.

Schwarzenegger | SXSW | Ölindustrie | Klage |


Freitag, 02. Februar 2018

Instagram wird immer mehr zu einem zweiten Facebook - ich bin dann mal weg.

Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da.

Ich will es trotzdem mal aus meiner Sicht begründen - schließlich bin ich schon von Anfang an dabei, mein erster Post ist vom 1. Januar 2012 - Instagram wurde im Oktober 2010 zum ersten Mal als App für iOS freigegeben.

Von Anfang an war ich ein großer Fan der App und habe auch viel Werbung dafür gemacht. Ihr wisst wie gerne ich fotografiere und ich fand es zum einen eine schöne Herausforderung auch mit den Handy gute Bilder zu machen und zum anderen gefällt es mir generell Bilder sprechen zu lassen. Und bei Instagram wurden diese - die Bilder - in den Mittelpunkt gerückt, genau mein Ding. Ich liebe auch das quadratische Format in diesem Zusammenhang - vielleicht liegt es an meiner Vorliebe gerade, strukturiert und geordnet zu sein.

Auch anderen ambitionierten Leuten zu folgen machte viel Spaß - man war ein visuell-fokussiertes Grüppchen, das sich gegenseitig motivierte.

Doch dann der große Schocker: Facebook kauft Instagram für sagenhaft 1 Milliarde Dollar. Das war im April 2012 und erstmal war die Enttäuschung in der Community groß. Da nützen auch die tollsten Versprechungen nichts.

Heute - knapp 6 Jahre später - alles kalter Kaffee. Es hat sich massiv geändert. Und zwar zum Schlechten - weil es nähert sich immer weiter Facebook an.

Los ging es mit dem kuratierten Feed - das heißt die ehemalige chronologische Reihenfolge wurde abgelöst durch einen Algorithmus, der selber bestimmt welche Einträge man sich und welche nicht. Natürlich bietet einem die Platform an, dass man sich wieder nach oben kaufen kann - und halten dafür kräftig die Hand auf.

Ich habe das deutlich gemerkt - die Like-Zahlen sind eingebrochen, obwohl die Follower-Zahlen ja nicht gesunken sind. Ein ähnliches Phänomen, das man vorher schon bei Facebook beobachten konnte: erst fixen sie einen an, dann wird der Hahn zugedreht.

Gerade im Motorsport - oder im Sport allgemein - ist der Algorithmus super frustrierend, ich hatte diese Woche erst ein Bild aus dem Zeittraining von Daytona - satte 5 Tage später!

Als Instagram User ist man auch so eine Art Blogger - aber wenn das zeitlich beim Empfänger kreuz und quer durcheinander gewürfelt wird, dann lässt sich natürlich keine Geschichte mehr erzählen.

Bei der Radtour nach Le Mans war Instagram das Mittel meiner Wahl - es passte das perfekt: schnell und komfortabel ein Handy-Bild mit etwas Text von unterwegs hochladen - jeder, der wollte, war informiert.

Heute würde ich bei so einer Aufgabenstellung einen weiten Bogen um Instagram machen.

Die Verwässerung der Software ging weiter: Videos kamen dazu, Stories im Snapchat-Style und natürlich … Werbung. Und die wird immer mehr. Es gibt schon Berichte, dass nach jedem 3. Post im Feed eine Werbung geschaltet ist - von User zu User unterschiedlich.

Auf Instagram zu posten war für mich so eine Art Gewohnheit, weil zum einen gibt es immer nette Rückmeldungen und zum anderen habe ich meine Posts hier im Blog recycelt - oben die 4 Vorschaubilder. Diese Bilder musste ich allerdings auf einen Umweg über Tumblr schicken, weil Instagram selber kein RSS anbietet. 2012 war ich stolz, dass mir das gelungen ist.

Eigentlich ein Nachteil, aber ich nutze das jetzt zum Vorteil aus und poste die Bilder direkt auf Tumblr. Dort gibt es zwar so gut wie keine Rückmeldung, aber mir macht es Spaß meine Umwelt in Bildern zu dokumentieren und wenn es dem ein oder anderen auch gefällt - umso besser.

Die Tumblr Funktionalitäten werden auch nicht jeden Tag geändert - ich hoffe das bleibt so. Deren Archivfunktion kann sich sehen lassen - deshalb verlinke ich jetzt auch dorthin, wenn man oben auf die 4 Bilder klickt.

Adiós Instamigos! Die Zeit war schön, aber Du hast den Bogen überspannt.

Instagram | Feed | kuratiert | Facebook | Tumblr | MikesBlog |


Mittwoch, 17. Januar 2018

RWE und Schumacher.

Ist mir gestern beim Kartfahren aufgefallen: am Schumacher-Center in Kerpen Sindorf hängt eine Riesen-RWE Leuchttafel als Werbung.

Hier ein Bild aus Google - für mich war es schon zu dunkel für Handyfotos.

Normalerweise nimmt man sowas ja gar nicht wahr, aber in diesem Zusammenhang hier bekommt das Geschmäckle.

Schumacher | Kartbahn | Kerpen | Sindorf |


Dienstag, 09. Januar 2018

Electrek: Tesla Model 3 wird den hohen Erwartungen gerecht.

So langsam kommen die ersten Tesla Model 3 Testberichte rein - nicht von Autozeitungen, sondern von den ersten Kundenauslieferungen:

Electrek:

On December 29th, 2017, I took delivery of one of the first non-employee Tesla Model 3s. This was a day which many of us longtime EV drivers have been waiting for a long time – the realization of Tesla’s “secret master plan” announced more than ten years ago.

So leitet Jameson Dow seinen Artikel ein ... und so endet er:

So the Model 3 is not the “car of the future”, it’s the car of the present. Everything else that isn’t onboard with the EV revolution is a car of the past. They are antiquated, they are inefficient, they respond slowly to driver input, they have overly complicated powertrains, and they have slow interfaces designed by the best software engineers in Detroit, not Silicon Valley. They’re dinosaurs – such dinosaurs that they literally fuel themselves with the decomposed bodies of dead dino-material and loudly belch it out into our air so all of us die a little bit more with each breath.

Ja, er ist ein EV-Nerd. Aber er gibt sich viel Mühe objektiv zu bleiben, arbeitet gut die Game Changer heraus. Und da gibt es einige, ziemlich sensationell für so eine junge Firma, die der etablierten Autoindustrie zeigt, wie sehr sie sich im Tiefschlaf befindet: das ausgefuchste Climate-Control System, die Updates-over-the-air, der hohe Ladestrom, eigenes Schnellladernetz entlang der Transitrouten, das UI und OS für die Fahrzeugkontrolle.

Es ist ein langer Artikel, aber gut geschrieben und interessant zu lesen.

Werbung muss Tesla für das Auto keine machen, bis die 500.000 Vorbestellungen abgebaut sind, dauert noch eine Weile.

Wir werden auch nicht erleben, dass das Model 3 einen Vergleich in der ams gewinnt - solange es TDIs gibt, werden sie VW/MB/BMW auf das Siegerpodest stellen (müssen).

Tesla | Model3 | Electrek | Elektro |


Dienstag, 26. Dezember 2017

Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wenn wir autonome Fahrzeuge nutzen?

Noch ist es zu früh, um Namen zu nennen. Aber selbst wenn nur die Hälfte dessen stimmt, was in diesem simplen Schaubild dargestellt wird, dann müssten sich einige Leute ziemlich dringend Sorgen machen.

Industrien wie Automobilfertigung, Ölproduktion und Versicherungen werden in den nächsten 15 Jahren bis zur Unkenntlichkeit zusammengedampft.

Es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, aber ist noch nicht genau abzuschätzen, wo diese liegen. Eine Reise in's Ungewisse - bedrohlich, aber gleichzeitig auch sehr spannend:

The value chain that was forged almost 100 years ago, sparked by the production of the Ford Model T, will be completely dismantled. In its place, there will be opportunities for whole new businesses to develop.

Leider zeichnet sich auch ab, dass viele der neuen Möglichkeiten in der Werbung liegen - als wäre sie heute nicht schon aufdringlich genug. Und im Sammeln von Daten. Denn: wir sind in den A-EV's gefangen:

The real money stands to be made by monetizing the user base by creating entirely new revenue streams from this low-cost transport system. TaaS platform operators will be able to sell these additional services at much higher margins - not only do they have a captive audience for the entirety of each journey, but they are collecting vast amounts of data from every passenger. Control of the customer relationship and data will be critical to realizing the opportunities on offer here.

Warum würden wir das freiwillig machen? Weil die Mobilität sogar kostenlos werden könnte. Glaubt Ihr nicht? Wir liefern uns heute schon Facebook und Google aus - weil die Dienste kostenlos sind:

In a competitive marketplace, the revenues generated from these additional services, which are potentially vast, are likely to be passed on to passengers in the form of lower prices, to the point where transport could ultimately be free, in the same way that Google and Facebook give away their services.

Und die ganzen Autofirmen, die es heute gibt? Was wird aus denen?

There is no guarantee that existing car manufacturers will have a place in the new autonomous order.

Uups.

Gilt auch für Versicherungen:

Current safety data suggest at least a 90% reduction in the number of accidents involving A-EVs compared with ICE vehicles. This is because 94% of collisions result from human error.

Das wussten wir schon - hier noch ein Aspekt:

A-EVs will also be much more difficult to steal. While hackers could in theory take remote control of a vehicle, the cars will have cameras, GPS and vibration sensors, so tracking and recovering them would be relatively simple.

Macht ja auch nicht viel Sinn ein A-EV zu stehlen - wer klaut heutzutage schon einen Bus? Oder einen Zug?

The combination of fewer accidents and thefts will have a devastating effect on insurance companies. The insurance market will be forced to move to a cost-per-mile model rather than an annual premium, resulting in a 90% reduction in revenues.

90% weniger Umsatz. Noch ein dickes Uups.

Tony Seba und James Arbib werden nicht müde den Finger in die Wunde zu legen.

Seba | autonom | Zukunft |


Sonntag, 17. Dezember 2017

Maxime Martin´s BMW-Jahre. Rückblick auf eine wilde Zeit.

Das war auch für mich eine aufregende Zeit - daher bin ich mal im renn.tv Archiv gewesen, um die Highlights rauszusuchen.

Das Ganze ging los 2013 - da war Maxime Martin für mich beim 24h-Rennen der Mann des Wochenendes.

Eigentlich hat es ziemlich harmlos angefangen mit dem MarcVDS BMW mitten zwischen den Werksautos und Werksfahrern:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Das Rennen ging von Sonntag auf Montag und musste wegen starkem Regen in der Nacht unterbrochen werden. Aber die letzten beiden Rennstunden gehörten Maxime Martin - vom 4. auf den 2.Platz vorgefahren - ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran denke. Oder meinen Bericht von 2013 durchlese.

Selbst die nachträgliche Analyse zeigte, er fuhr in diesem weltklasse Fahrerfeld in einer eigenen Liga.

Wer mal mitfahren möchte - bitteschön.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

2014 war MarcVDS wieder am Start in der Langstrecke - erstmal ein paar VLN Rennen zum Eingewöhnen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Bei der 24h-Pressekonferenz zählte er schon zur Interviewrunde - sein 2013er Rennen hat ihn mit einem Schlag bekannt gemacht.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Im Qualirennen dann letzte Vorbereitungen und Marco Wittmann war ebenfalls im Einsatz:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Genauso wie Stefan Reinhold - die 3 bildeten nämlich 2014 das DTM Team RMG. Als das bekannt gegeben wurde, dass Maxime BMW Werksfahrer wird und ausgerechnet beim Steff in der DTM fährt, war ich - verständlicherweise - ziemlich aus dem Häuschen.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime ist, wenn er keinen Helm aufhat, eher der ruhige Vertreter. Fällt in der Boxengasse kaum auf:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Kleiner Gegensatz zu seinen Teamkollegen vom 2014er 24h-Rennen: Jörg Müller, Uwe Alzen, und Marco Wittmann:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Und Steff natürlich auch vor Ort - wünscht seinem Fahrer herzlichst gutes Gelingen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Da schließe ich mich an - und freue mich über die dezente Nfektion:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Kurioserweise habe ich Maxime in Köln zum ersten Mal im DTM Auto gesehen:

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

In Köln? Ja, denn die DTM kam als Werbung für das Nürburgring-Rennen zu Besuch - das lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Zumal ich auch das Rennen am Ring besucht habe, um einen Bericht zu schreiben - mit Steff & Co. im Mittelpunkt.

In dessen RMG Team #pushpapy Maxime ein tolles Rookie-Jahr hingelegt hat: wurde 7. und Marco Wittmann Meister.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Maxime Martin - renn.tv Rückblick auf die BMW Zeit.

Ein Jahr später - 2015 - konnte hat er sogar am Ring gewonnen!

Und jetzt verlässt er das BMW Werksteam - bzw. BMW lässt ihn gehen. Dass ich es für einen Fehler aus München halte - ausgerechnet jetzt - hatte ich ja schon geschrieben.

Umso mehr bin ich gespannt, was Maxime noch alles erreicht im Rennsport - Pushpapy!

MaximeMartin | Pushpapy | TeamRMG | StefanReinhold | Mikefotos |


Freitag, 10. November 2017

Wenn Werbung nicht mehr ankommt, wird sie einfach aufdringlicher.

Werbetreibende haben es immer schwerer einen Teil unserer Aufmerksamkeit zu erreichen: zu viele Kanäle, auf denen wir unterwegs sind.

Meine Theorie ist schon länger, dass der öffentliche Raum noch mehr von Werbung übernommen werden wird - da können wir nicht flüchten, umschalten oder wegklicken.

In Köln wurden in der U-Bahn große LED Leinwände aufgebaut - tarnen sich als Informationstafeln mit Nachrichten, bombardieren aber in Wirklichkeit die wartenden Fahrgäste mit Werbung.

Hier der nächste Alptraum - aus Taiwan: LKWs mit Riesenbildschirmen über die gesamte Fahrzeuglänge.


Freitag, 01. September 2017

Peinlich arrogante VW Werbung in Frankreich.

Beim Fußballspiel Frankreich gegen Niederlande gestern (4:0) gab es diese Bandenwerbung:

On ne va pas laisser un pays de cyclistes nous barrer la route.

Übersetzt ungefähr: "Wir lassen uns von einem Land der Radfahrer doch nicht den Weg versperren."

Da hat die Marketingabteilung bei offenem Fenster wohl zuviel Dieselabgase abbekommen - ist kräftig nach hinten losgegangen.

Dieselgate | Volkswagen | Niederlande | Frankreich | Fußball |


Sonntag, 06. August 2017

Zu Besuch bei der GT Masters.

Die Rennserie gibt es bereits seit 2007 - ist also jetzt in ihrem 11. Jahr und am Ring fand am Wochenende das 80. Rennen statt. Ich war bisher noch nie bei dieser Veranstaltung - also gute Gelegenheit sich das mal anzuschauen.

Veranstalter ist die Motorsport-Abteilung des ADAC in München und das merkt man der Serie auch an. Alles eine Spur professioneller, aber trotzdem offenes Fahrerlager, zugängliche Boxen und entspannte Atmosphäre.

Ich weiss nicht warum, aber bei mir sind es immer die Nebensächlichkeiten, die mir sofort in’s Auge springen. Zum Beispiel dieser hübsche Clio auf dem Parkplatz:

GT Masters am Nürburgring

… der offensichtlich ein leichtes Aromaproblem im Innenraum hatte - oder jetzt hat:

GT Masters am Nürburgring

Was Fahrerlagermopeds angeht, da reicht die Palette von rustikal:

GT Masters am Nürburgring

… über stilecht:

GT Masters am Nürburgring

… bis High Performance - hier in Version eines Tankwagens:

GT Masters am Nürburgring

Der Nürburgring hat sich zwar rausgeputzt und es war auch was los:

GT Masters am Nürburgring

… aber hier und da blättert schon der Lack ab:

GT Masters am Nürburgring

Neben der GT Masters war u.a. auch die TCR vor Ort, da geht es gut zur Sache:

GT Masters am Nürburgring

Und auch die STT, wo man alte Bekannte wiedersehen konnte:

GT Masters am Nürburgring

Der Getrag M3 hat es mir besonders angetan - wie in alten Zeiten:

GT Masters am Nürburgring

Da kann man schonmal vor Rührung niederknien:

GT Masters am Nürburgring

Hat jetzt ein modernes M3 V8 Herz - inklusive Druckkompressor:

GT Masters am Nürburgring

Und was haben wir hier?

GT Masters am Nürburgring

Ein Gruppe C Porsche mit Früh Werbung bei den Tourenwagen - sowas gibt es auch nur am Ring. Oder sollte ich sagen: nur in Barweiler? Muss an der guten Luft liegen!

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Hyundai plant auch eine Teilnahme bei der TCR - und macht schon Werbung:

GT Masters am Nürburgring

Wer errät dieses Team:

GT Masters am Nürburgring

Motronic went a long way:

GT Masters am Nürburgring

Und Autogramme wurden wie am Fließband geschrieben:

GT Masters am Nürburgring

Aber eigentlich war ich ja wegen der GT Masters vor Ort - der Grund war, dass ein alter Studienkollege aus Köln - auch schon wieder 25 Jahre her - inzwischen bei kfzteile24 arbeitet und das doch mal eine gute Gelegenheit wäre sich zu treffen. War es - und hat Spaß gemacht! Sein Auto habe ich allerdings nur einmal erwischt - obwohl ich finde, dass mir der Mitzieher dafür noch gut gelungen ist:

GT Masters am Nürburgring

Frank Stippler war auch im Einsatz - und obwohl er eigentlich erst 42 ist, war er der Älteste im Feld.

GT Masters am Nürburgring

Für einen Strategiekaffee mit dem Jan hat es auch gereicht:

GT Masters am Nürburgring

Das ist Jules Gounon - Führender in der GT Masters und hat die 24h Spa gewonnen:

GT Masters am Nürburgring

Und so sehen Sieger aus - Sebastian Asch VOR dem Rennen, das er dann zusammen mit Lucas Auer gewonnen hat:

GT Masters am Nürburgring

GT Masters am Nürburgring

Bei den GTs wird hart gefahren - und die Zuschauer bekommen das auch zu sehen:

GT Masters am Nürburgring

Schön sind die Autos auch:

GT Masters am Nürburgring

… und die Regenreifen waren arbeitslos:

GT Masters am Nürburgring

Ich bin schon am Samstag abend wieder zurück:

GT Masters am Nürburgring

… aber habe natürlich noch eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos im Gepäck. Diesmal wieder mit der handlichen Canon EOS 100D:

GTMasters | Mikebericht | Mikefotos | GetragM3 | GruppeC |


Samstag, 29. Juli 2017

TechniSat aus Daun macht sich mit seiner Werbung in Berlin zum Deppen.


Sonntag, 18. Juni 2017

Mikebericht Le Mans 24h 2017.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant das Rennen gemütlich mit allen digitalen Hilfsmitteln zuhause zu schauen, nachdem ich letztes Jahr bereits zum 3.Mal vor Ort war. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt - und letzte Woche Freitag kam der Überraschungsanruf von Ford PR, ob ich Lust und Zeit für Le Mans hätte, weil ein Kollege ausgefallen ist und man einen freien Platz hätte.

Na klar hatte ich!

Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Rennsonntag 12:00 Uhr und ich sitze im Zug auf der Rückreise zum Flughafen Paris. Was für ein Drama liegt bereits hinter uns! Los ging es mit dem absolut unglücklichen und dramatischen Ausscheiden von Pierre Kaffer - wurde einfach abgeräumt!

Aber das Drama sollte erst Fahrt aufnehmen: Toyota ist dieses Jahr mit 3 Autos angetreten und als ich in der Nacht zurück im Hotelzimmer angekommen bin, wurde die Kölner Truppe mit zwei Tiefschlägen niedergestreckt. Inzwischen ist auch Porsche ordentlich gebeutelt und Jackie Chan Racing führt im LMP2 das Rennen an! Und GTE Pro hat sich zu einem unglaublichen Krimi entwickelt - gefühlt hat jedes Auto aus der Klasse irgendwann einmal das Rennen angeführt.

Aber auch ohne soviel Renndrama bin ich wieder komplett geflasht von den Eindrücken - Le Mans ist unbeschreiblich und mir ist wieder klar geworden, was für ein unglaublich schöner Event diese Veranstaltung ist.

Mein erster Weg hat mich zur Rue Bob Wollek geführt und ja - unser Aufkleber von der 2012er Fahrradtour hat zwar inzwischen etwas Patina abbekommen, war aber stolz an seinem angestammten Platz:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dann auf der Strecke gibt es diese praktischen Bimmelbähnchen zum Überwinden der Distanzen und dieser Kollege hatte auch die passende Musik zur Optik in seiner Bahn - da kam direkt Laune auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Als Zuschauer ist es in Le Mans immer etwas schwierig an die Autos ranzukommen, weil die Boxen fest in Teamhand sind und das zweigeteilte Fahrerlager mit speziellen Zutrittsbeschränkungen auch ganz gut bewacht ist. Wenn man über ein Team mit dabei ist, dann gibt es aber immerhin für dieses Team homöopathischen Zugang - hier der Blick von oben aus einer der kleinen Logen über den Boxen:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Dass Audi nicht mit dabei ist, war schon etwas ungewohnt. Ist irritierend, wenn von heute auf morgen der Stecker gezogen wird - auf der anderen Seite gab es aber im Fahrerlager auch etwas mehr Bewegungsspielraum. Dieser Anblick war in der Vergangenheit von Werbung dominiert, ein Jahr später sieht das alles viel neutraler aus:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford konnte ich zum ersten Mal Larry Holt kennenlernen - er ist Mr. Multimatic und soweit ich das beurteilen kann zusammen mit Raj Nair das Brain hinter dem radikalen Ford GT. Ich hatte eine spannende Unterhaltung mit den beiden und sie zeigten Verständnis, dass es dem ACO schwer fällt eine gute BOP zu finden. Denn der GT hat eine viel geringere Stirnfläche - aber natürlich alles legal. Leistungsmäßig ist das Auto dadurch viel schwächer als die Konkurrenz - und natürlich sehr viel schwächer als die Serienvariante. Das sind wird ja inzwischen schon gewohnt - die Autos werden einfach viel zu schnell, würde man ihnen die offene Serienleistung erlauben. Aber ist schon grotesk, dass das Rennauto langsamer als die Straßenversion ist.

Jedenfalls ist Larry Holt ein Super Typ und er ist auch genauso drauf, wie er aussieht - irgendwie so eine Art Mischung zwischen Genie und Rockstar, sehr sympathisch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Bei Ford gab es im Management kürzlich einige Änderungen und ich hatte schon leichte Befürchtungen, dass der Nachfolger von Petrolhead Jim Farley vielleicht nicht ganz so rennbegeistert sein könnte. Meine Sorge war völlig unbegründet, denn der neue Mann von Ford Europa - Steven Armstrong - wollte keine Minute des Rennens verpassen - war bestens informiert und hat die Atmosphäre - zusammen mit seiner Frau - aufgesaugt. Eigentlich so wie alle Engländer, die beim 24h Rennen vor Ort sind - eine große Genießergemeinschaft von gut gelaunten und entspannten Motorsportfreunden:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Das Schöne ist, solche Leute sind wie Du und ich - im Grunde haben sie auch die gleichen Probleme. Nur dass mein Garagenplatzproblem von Motorrädern, Rollern und Fahrrädern bestimmt wird, während er das Problem hat, dass sein privater Ford GT mit der Fahrgestellnummer 9 links und rechts bei eingeklappten Spiegeln nur 2,5 cm Platz an der Garagentür hat! Aber er ist auch begeisterter Fahrradfahrer und seine Frau schlägt bei dem Gedanken an die vielen Räder die Hände über’m Kopf zusammen. Guter Mann - ich bin jetzt schon Fan :)

Ebenfalls vor Ort war A.J.Foyt - Ford’s Le Mans Gewinner von vor 50 Jahren. Wenn er Geschichten auspackt, dann hören alle zu:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Auch wenn solche Schilder nicht ausreichen, um mich vor dem Einsteigen in die falsche Bahn zu bewahren - es gibt in Le Mans nur 2 Linien! …

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… hab ich es doch zur Fahrerparade geschafft - und die Stadt platzte aus allen Nähten:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Abends sind noch 2 Motortalk Kollegen dazu gestoßen - und wir waren alle schwer beeindruckt von der Atmosphäre in der Stadt.

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ist schwer zu beschreiben, aber so eine Mischung aus unbeschwertem Rock am Ring - mit Camping-, Bier- und Männerschweiß-Gerüchen in der Luft und einer malerischen Le Mans Altstadt mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Bars, wie man es nur in Frankreich finden kann. Wenn dann noch eine 2-köpfige Miniband eingebettet in die Gassen und Plätze Chansons und Rocklieder raushaut, dass Du eine Dauer-Gänsehaut-Massage bekommst, dann wird Dir klar, wie speziell das alles in Le Mans ist.

Trotzdem habe ich es am Samstag pünktlich zum Warm Up geschafft, ich wollte ja auch endlich Rennautos in Action sehen!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

So hätte mir den Zieleinlauf gewünscht - aber inzwischen sind wir schlauer:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Günstig ist das alles nicht, aber da muss man wohl durch:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Stimmung aber überall super - was natürlich auch an dem tollen Megawetter gelegen hat:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Im Vergleich zum Ring ist das alles viel weitläufiger und irgendwie auch stilvoller:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Und eine Sache darf auf keinem PKW fehlen: Aufkleber, jede Menge Rennaufkleber!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

In der Fanmeile war sogar Tesla präsent und sehr belagert:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

… während man bei BMW mit dem Fahrrad punkten will:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Zeiten sind das!

Eine Sache hatte ich bei meinen bisherigen Le Mans besuchen nie geschafft, und das war die Kunstflieger kurz vor dem Start zu fotografieren. Man ist am Start so geflutet von Eindrücken und die Flieger kündigen sich auch nicht an - denn wenn man sie hört, sind sie quasi schon durch. Also habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen, mich nicht ablenken zu lassen, um sie ordentlich zu erwischen - Bingo!

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Man sieht auf diesem Foto, wie schnell man da mit dem Fotografieren sein muss, denn die schönen Kondensstreifen lösen sich sofort wieder auf:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Die Tribünen waren rundum brechend voll - allerdings wurden diese armen Zuschauer in der Sonne ordentlich gegrillt:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Ich habe dann mein Equipment mit Radio und Computer an den Start gebracht, um das Rennen intensiv zu verfolgen, als mir dieser Dude aufgefallen ist:

24 Stunden Rennen Le Mans 2017

Er war sichtlich beeindruckt, aber wird auch Zeit, dass er uns mal an der Norschleife besucht! Deren 90. Geburtstag heute habe ich leider verpasst, aber ich schicke herzliche Grüße und das Bier wird nachgeholt!

Zur Abrundung noch ein Schwung renn.tv Bilder von meinem Besuch:

Mikebericht | LeMans | LM24 | Ford |


Montag, 03. Oktober 2016

Peugeot fliegt sich schonmal warm für die Paris Dakar.

So langsam nähert sich das Jahresende und da freuen sich immer alle auf Weihnachten die Paris Dakar.



Peugeot hat einen neuen 3008 zur Titelverteidigung auf die Räder gestellt, der jetzt in Marokko seine Feuertaufe bekommt.



Und wenn man Red Bull als Partner hat, dann sind solche tollen Bewegtbilder inklusive:

youtu.be/QkyBtuj2QS8

Etwas un-professionell ist allerdings die Werbe-Einblendung vor dem Youtube Video auf dem offiziellen Kanal von Peugeot Sport: ich hatte da z.B. Jaguar Werbung - uups. Da hat der Praktikant wohl das Häkchen an die falsche Stelle gesetzt.

Peugeot | Dakar |


Montag, 16. Mai 2016

Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

… und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

… und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

… ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

André Lotterer:

… hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

… obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

Audi mit dem 4L V6 TDI:

Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

Ein Kaffee hier:

… eine Pommes da:

… dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

youtu.be/bCWxbmkmaAM

Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

youtu.be/ULRJXCCTmlQ

Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Dienstag, 22. Dezember 2015

Nissan zieht sich leise aus der WEC zurück.

Immerhin sind sie ehrlich:

The company concluded that the program would not be able to reach its ambitions.

Hier zum Vergleich zu der mageren Pressemitteilung von heute die gar nicht so leise Hero comes Home Werbung von Anfang des Jahres, mit der das LMP1 Projekt vorgestellt wurde.

Ich finde es schade - es hatte viel Mut dazugehört den unkonventionellen Wagen zu entwickeln. Das ist doch das Spannende am Motorsport: ausgetretene Pfade verlassen und kreativ Neues ausprobieren.

NissanLMP1 | Nismo | LeMans | LM24 |


Freitag, 20. November 2015

Reklame Rant.

Und da wundern die sich, dass wir Ad-Blocker einsetzen?

(Klick! für gross - bzw. Original.)

Neugierig bin ich einem Link zu auto, motor und sport gefolgt, irgendwo hier sollen Nürburgring Inhalte versteckt sein. Das ist der Original-Screenshot, wie mich die Seite beim Aufruf begrüsst hat: überladen - oben, unten, rechts, mitte - mit Werbung, darüber noch ein Newsletternerver. Dagegen waren die Skip Intro Flash Kapriolen von damals® ja eine Wohltat. Und über die Ladezeiten haben wir noch garnicht gesprochen.

Surfen die ams Leute nicht auf ihrer eigenen Webseite? Oder glauben die tatsächlich, die könnten uns DAS zumuten? Wie verzweifelt muss man sein?

Ganz ehrlich ams: steckt euch eure Inhalte sonstwo hin - das ist doch nicht zum aushalten. Ich will eure Inhalte auf einmal gar nicht mehr lesen. Bevor ich mich durch den Klickibunti Dschungel kämpfe, mach ich die Seite zu.

Das geht im Vergleich zum ams-Inhaltesuchen nämlich ganz einfach: Apfel “W”, Problem gelöst.

AutoMotorSport | Werbung | Reklame | Rant |


Samstag, 14. November 2015

Übrig Ns vom Samstag.

Die GTLM Version vom neuen BMW M6 sieht ziemlich furchterregend aus.

Jim Glickenhaus bringt 3 Autos zum 24h-Rennen 2016: den P 4/5C und zweimal SCG 003C. Beeindruckend! Das sind Eigenkonstruktionen! Echter Sportsmann mit Benzin im Blut. Und natürlich genug Geld auf dem Konto.

Am Samstag den 5.12. findet zum 6.Mal der Frikadelli Weihnachtsmarkt statt. Natürlich in Barweiler bei Frikadelli Racing.

Wie geht’s eigentlich dem Audi? Zumindest ist er nicht ganz alleine mit den vielen Italienerinnen (hinten links!)

Ergebnisse der Rallye Köln-Ahrweiler nach WP gelistet.

Ok Edeka, I’m sold!

Angeblich sollen mit einem Pagani Zonda Revolucion eine 6:30 gefahren worden sein. Ohne Video, dafür aber mit Tempolimit?

UPS gibt viel Geld für Werbung aus - auch via Motorsport Sponsoring. Immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit und gutem Brand Image. Was wenn UPS - bei der gleichen Zielgruppe - aber megamässig verkackt und es dem Geschädigten gelingt es viral der Welt mitzuteilen? Da nützt die ganze Werbung nichts mehr, hätten sie mal besser vernünftig ihren Job gemacht.

Was wäre das schön, wenn der Erftlandring in Kerpen-Manheim genauso wie heute erhalten werden könnte. So eine geschichtsträchtige Bahn kann man doch nicht einfach verlegen!

Die Liste der Abgasproblemautos von VW wird langsam unübersichtlich.

BMWM6 | FIAGT3 | Glickenhaus | Frikadelli | Audi200 | RallyeKAW | Pagani | Erftlandring | Dieselgate |


Freitag, 13. November 2015

Übrig Ns vom Freitag.

Wie geht es eigentlich dem Le Mans Gewinner von 1979 aus Immekeppel? Ganz gut wie es aussieht. Wobei cp und dp Motorsport doch ziemlich auseinanderliegen!

Heute und morgen: Rallye Köln-Ahrweiler. Hier die Starterliste.

Für den guten Zweck: Race 4 Friends am Ring und Race of Remembrance in UK.

Ralf Schumacher macht Werbung für Bergheim.

Die gute Nachricht: Schüler der 5.Klasse in Erftstadt bekommen eigene Tablet PC. Die Schlechte: Weder Lehrer noch Bandbreite sind in der Lage damit umzugehen.

Sehr schöner Jeremy McWilliams Podcast.

GP Brasilien steht vor der Tür, da kann man ja mal ein Senna Graffiti anbringen.

Milliarden aus Moskau - Gefahr für Europa? Passend zum Nürburgring-Verkauf ein Feature über den uns überrollenden Rubel vom WDR. Wobei am Ring nach wie vor geheim ist, wer wirklich hinter dem Konsortium steckt.

Eurosport hat ein neues Design. Nicht dass Ihr denkt Ihr hättet das falsche Programm. ;) Sieht gut aus finde ich - frisch, zeitgemäß - so wie man das von Modernisierung erwartet.

Man muss keine Debatte gewinnen, es reicht die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Wird gerade am Beispiel Exxon auseinander dividiert: dort wusste man seit 30 Jahren, dass die Klimaveränderung voranschreitet. Lösung: Zweifel am Klimawandel streuen, damit der eigene Profit nicht gefährdet ist.

Rush läuft am Sonntag 20:15 auf RTL.

LeMans | dpMotorsport | cpAutosport | RallyeKAW | Race4Friends | Remembrance | Bergheim | Erftstadt | McWilliams | Senna | Russland | Eurosport | Exxon | Klimawandel | Rush |


Mittwoch, 04. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Den trollenden Sebastian Vettel find ich super.

Rad am Ring hat einen 3-Jahres Vertrag ausgehandelt. Termin nächstes Jahr: 29.–31.7.2016. Anmeldungen sind jetzt freigeschaltet, Preise wurden nicht erhöht. Das war nicht immer so friedlich.

Kai Richter - der Immobilienexperte mit 20 Jahren Erfahrung.

Ken Block macht Werbung für Unity Media. Gibt es schon länger, aber ist mir gerade aufgefallen, ich guck ja sonst nicht soviel Fernsehen. Bzw. Werbung.

Walter Eichin ist verstorben.

BOP Ärger in der GTE.

Jörg Ufer hat das N-Forum Tippspiel gewonnen. Jetzt hab ich ein Problem, denn der Gewinner bekommt das neue N24h Buch. Ihr wisst schon, das der Jörg Ufer geschrieben hat.


Mittwoch, 07. Oktober 2015

Nordschleifen-Rundenzeit etabliert sich als 3.Messgröße neben 0-100 und Top Speed.

Zumindest für Autos, die sportlich was auf sich halten.

In diesem Video bewirbt BMW den neuen M4 GTS. Noch ist die Nordschleifenzeit nur im Video, bald haben wir sie im Prospekt:

Man bekommt den Eindruck: je mehr die Nordschleife Hilfe in der Not benötigt, umso mehr wird sie für kommerzielle Zwecke ausgeschlachtet.

Auf den OEM, der sich mit vergleichbarem Engagement schützend vor die Nordschleife stellt, warten wir bisher vergeblich. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Save The Ring.

Unabhängig davon halte ich die Rundenzeiten-Poserei für verantwortungslos. Denn was macht wohl der stolze GTS Besitzer mit seinem neuen Auto? Auf zur Nordschleife und mal ein paar Rundenzeiten nehmen. Die wenigsten buchen sich in einen Trackday ein dafür - die Touristenfahrten sind doch viel zugänglicher. Und billiger.

Die Zeitenmessung im Touriverkehr (= Straßenverkehr) überfordert die Veranstaltung und setzt Handelnde - aber auch Unbeteiligte - unnötigem Risiko aus.

Aber was kümmert das schon BMW?

M4GTS | Rundenzeit | Werbung |


Montag, 21. September 2015

Mein Besuch auf der dmexco Messe in Köln.

Wenn in Köln Messe ist, dann nehme ich schonmal die Gelegenheit wahr Veranstaltungen zu besuchen, die mir neu sind. Denn der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn die Anreise kurz ist - mein täglicher Weg zur Arbeit ist länger ;) Dazu kommt noch, dass der Eintritt bei der dmexco frei ist, wenn man sich früh genug anmeldet.

Die Messe ging über 2 Tage (Mi/Do 16./17.Sep.) und wird im Vorwort zum Messeheft so beschrieben:

“Bereits zum siebten Mal macht die dmexco Köln zum internationalen ”place to be“ der digitalen Wirtschaft. In den kommenden zwei Tagen verbindet sie - in diesem Jahr unter dem Motto ”Bridging Worlds“ - aktuelle und künftige Business-Welten, die besonders für Marketing, Media, Werbung und Kundenkommunikation große Relevanz besitzen.”

Meint Gerald Böse vom Veranstalter Koelnmesse.

Bei IBM wurde ich dann gleich mal stutzig - Vollkontaktkunde? Na das kann ja heiter werden!

Auf solchen Messen wird einem auch immer wieder bewusst, welche Firmen längst verschmolzen sind:

Den Bullshitfilter sollte man auf jeden Fall immer sensibel halten - hier z.B. angebliche Leitmedien:

Aber dann wurde es zunehmend spooky - als ich diese Ankündigung von LG gelesen habe:

Und uns wird deutlich vor Augen geführt, wie aggressiv die Werbeindustrie in unsere privaten Bereiche vordringen will.

Noch steht da zwar “User Initiated”, aber ich habe die Befürchtung das ist nur ein Schönheitsfehler. Im dazugehörigen Prospekt der Firma smartclip wird es schon deutlicher:

“Zusätzliche Erlöse: Neue Werbeformate außerhalb der standardisierten TV-Werbeblöcke und erweitertes Kundenpotenzial dank individueller Werbeaussteuerung.”

Das Ganze soll über HbbTV realisiert werden, das steht für Hybrid Broadcast Broadband TV. Angeblich seien damit in Deutschland schon “mehr als 10 Millionen Haushalte” mit dem Fernseher - bzw. Smart-TV - an das Internet angeschlossen.

Was mal als Zusatzdienst für die Zuschauer gedacht war, wird also von der Werbeindustrie rücksichtslos für die eigenen Zwecke eingespannt.

Ach guck an - DTM harmonisch neben Marketing! Passt besser als Motorsport:

Hättet Ihr die Sparkasse auf der dmexco vermutet? Ich auch nicht:

For Programmatic Advertising Pioneers. Ungriffiger ging es nicht?

Hootsuite benutze ich auch. Ich wollte immer schonmal wissen, wie man es korrekt ausspricht: …suite wie Hotel Suite. Hätten wir das auch geklärt.

Neben der kostenlosen und der (nervig beworbenen) Pro-Version gibt es auch eine Enterprise Variante - die soll dann das Geld verdienen.

VW Busse waren irgendwie hoch im Kurs:

Da war ich überrascht, Firefox zu sehen:

Die waren bei mir immer in der Non-Profit Ecke. Die Mozilla Corporation hat immerhin über 1.000 Angestellte mit 160 Mio USD Umsatz (2011). Doch der Profit wird wieder zurück in die Produkte investiert.

Content on Demand. Klingt erstmal ungefährlich, aber beim genauen Hinschauen soll hier den Besuchern von Blogs - also Euch! - gekaufter Inhalt unterschoben werden. Und schon sind Broker zu Stelle, die zahlungswillige Firmen abkassieren, um sie mit käuflichen Blogs zu verkuppeln. Für mich eine Lose-Lose-Kombination.

Habe mich auch angeregt mit einem von denen auf dem Stand unterhalten. Natürlich hat er versucht, das Konstrukt als etwas Positives zu verkaufen, denn schließlich müssten auch Blogger von etwas leben.

Für mich hat sich der Eindruck verstärkt, dass den Firmen, die uns mit Werbung zuballern wollen, unsere Aufmerksamkeit durch die Finger gleitet und sie versuchen unsere Treffpunkte zu plakatieren.

Bei mir jedenfalls werden nur Texte stehen, die ich geschrieben habe. Das ist für mich keine Frage des Geldes, sondern der Ehre :) Just saying.

Falls Eure BS Kapazitäten noch nicht erschöpft sind, bitteschön:

Das sind natürlich alles Vorteile - eh klar.

Ach Quatsch, Yahoo gibt’s auch noch?

Was kommt als nächstes? Ein Stand von Geocities?

Nein, besser! AOL!!

Was machen die denn noch so? Antwort: Schokolade.

Aber es waren tatsächlich die ganz Großen der Branche da, Google:

… und Facebook:

Hättet Ihr gewusst, was die anderen beiden Logos neben Facebook und Instagram bedeuten?

Mir waren die komplett neu. Das mit dem A ist Atlas, ein “People Based Marketing, Powered by Facebook”.

Auf dem Flyer liest sich das so: “Atlas ist eine Adserving- und Measurement-Plattform, deren geräte- und kanalübergreifenden Lösungen für die Welt von heute entwickelt und zukunftsicher gestaltet wird. Atlas bietet Werbetreibenden echten Mehrwert.”

Und die machen auch keinen Hehl daraus, wer oder was hier vermarktet wird: “Mit Insights, die auf echten Menschen - den 1,49 Milliarden Facebook-Nutzern auf der ganzen Welt - basieren (..)”

Kann ich gut verstehen, wenn Euch die Farbe aus dem Gesicht fällt. Hier auf der Webseite von denen könnt Ihr Euch weiter den Appetit verderben.

Das andere Zeichen mit den Winkeln steht für “LiveRail”, da sollen Video-Publisher ihren Content vermarkten. Oder so. Bin ich der Einzige, der bei diesem Erklärbär-Video nichts versteht, weil die Musik das überlagert? Haben die was an den Ohren?

“Publishers can now accurately deliver against age and gender.”

(ca. bei Min 2)

Ihr wisst was das bedeutet. Facebook verkauft die Merkmale der User (Alter, Hobbies, etc.) direkt an Werbetreibende, die ihre Zielgruppe viel genauer als bisher definieren können.

Ich prognostiziere mal, dass Werbung in Zukunft noch aufdringlicher wird, als bisher. Während sich die User - ich sag jetzt mal wir, denn ich zähle mich dazu - weiter versuchen sich abzuschotten, um die Errungenschaften des Digitalen Zeitalters auszuleben, werden die Werbetreibenden ständig versuchen uns zu erreichen und dabei tiefer und tiefer bohren.

Erinnert mich ein wenig an Matrix, als die Maschinen das HQ ausgemacht haben und sich unaufhaltsam weiter vorgebohrt haben.

Noch ein Nachschlag aus der BS Ecke?

Aber diese Lampe war klasse!

War bei Microsoft. Ach so - ja - die waren auch da. Bin aber nicht schlau daraus geworden, was die verkaufen wollten. Hat mich aber auch nicht sonderlich interessiert um ehrlich zu sein.

Aber die Lampe war klasse!

Online Ad Fraud! Natürlich! Da ist es ja, das Perpetuum Mobile!

Während die Marketing Industrie halbgare und manipulierbare Lösungen verkauft, kommen schon neue Firmen auf den Plan, die das Untergraben verhindern wollen.

Achja, VW Busse gehen immer:

Und das hier ist der schlechteste Stand der Messe:

Plusserver mit ihrem Frontmann Walter Freiwald. Das war sooo laut, man konnte gar nicht weghören. Und es war sooo schlecht, man spürte spontan das Verlangen den beiden Clowns auf die Bühne zu kotzen.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt, wo ich niemals nie einen Server mieten würde.

Twitter war auch da:

Und hat mächtig innovativ Mentions erarbeitet:

Die Leute standen tatsächlich Schlange für so ein Notizbuch.

Andere haben ähnlich um Aufmerksamkeit gegeiert - Tasche für Newsletter-Anmeldung:

Guck mal - ein VW Bus! Wie originell!

Noch eine Runde BS Bingo?

Bingo!

Im 2.Stock wurde noch eine “Blogger-Lounge” beworben und ich wollte mal sehen, was sie da machen:

Hab ich mir gedacht ;)

Wie heisst es so schön im Newsletter: “Nutzen Sie die Chance, sich auf der dmexco zu vernetzen, voneinander zu lernen, den Wandel zu begreifen und die Chancen und Potenziale der Digiconomy erfolgreich zum Einsatz zu bringen.”

Oh ja, den Wandel begreifen.

Mir wird Angst und Bange, wenn ich das zuende denke. Das habe ich mir tatsächlich anders vorgestellt, als ich zur Messe gefahren bin.

Dass der Normalo Nutzer der digitalen Medien so hemmungslos als Melkkuh gehandelt wird, verschlägt mir ein wenig die Sprache.

Ich fürchte wir müssen die Verteidigungswälle um einiges höher ziehen.

dmexco | Messe | Mikebericht |


Mittwoch, 20. Mai 2015

Werbebanner mit 24h Livestream geschaltet auf der Webseite mit dem 24h Livestream?!

Auf die Idee muss man auch erstmal kommen:

“Ein neues Werbeformat konnten Besucher der Webseite von Sport1.de am Wochenende mitverfolgen: Dort wurde das 24-Stunden-Autorennen auf dem Nürburgring per Live-Streaming in einem Sitebar-Werbebanner gezeigt.”

“Nach Angaben von Sport1.de haben User den Stream im Durchschnitt 40 Sekunden lang betrachtet.”

Nur damit ich das richtig verstehe: auf der Streamingseite für das 24h-Rennen ein Banner geschaltet mit einem Stream vom 24h-Rennen?

Ich schätze, da sind die auch noch stolz drauf. Komisch, dass ich die Werbung nicht gesehen habe. Wahrscheinlich hat sie bei mir den üblichen Reflex ausgelöst: schnell das X suchen und wegklicken. So wie jeder das macht.

Livestream | Vodafone | Stresslevelmonitoring | Sport1 |


Dienstag, 19. Mai 2015

Doch kein Tempolimit beim Industriepool.

Die ignorieren das einfach. (Die Temposchilder sieht man im Film.)

Hat sich Lamborghini eigentlich mal irgendwann stark gemacht für den Nürburgring-Erhalt? Aber Werbung mit der Nordschleife machen. Das können sie alle.

Wer ist denn der Fahrer? Ist eine gute Runde!

(Via.)

Tags: Lambo | Lamborghini | Aventador | Onboard |


Samstag, 11. April 2015

Tempolimit ist das Beste seit geschnitten Brot.Eins muss man den Beteiligten beim Tempolimit ja lassen: sie sind sich für nichts zu schade. Zurich Versicherung (N24h Hauptsponsor) macht sogar Werbung damit.

Tags: N24h | Tempolimit | Zurich |


Sonntag, 07. September 2014

Wie steht es eigentlich aktuell um den Nürburgring-Verkauf?

Im Moment halten alle die Füsse still, doch die Ruhe täuscht. Hinter den Kulissen brodelt es kräftig, denn unsere Politiker haben den Karren so tief in den Sumpf gefahren, den bekommt man kaum noch raus.

WH fasst die Situation aktuell zusammen und streut noch ein paar neue Infos ein:

  • dass mit dem Nachjustieren steht auf ganz dünnem Eis

  • wenn das im Verkaufsvertrag vorgesehene Verpachtungskonstrukt an Capricorn ab 2015 greift, dann können bei nur 25k Stammkapital und Nicht-Saison die horrenden Personalkosten von der neuen Gesellschaft garnicht beglichen werden

  • zu den Pachtkosten kommen noch festgelegte Instandhaltungskosten - die aber eigentlich zu niedrig angesetzt sind

  • der 2013er F1 GP hat nur 1,8 Mio gekostet

  • auf den Nordschleifen-Klos hängt Getspeed-Werbung und gecrashte Porsche würde man gerne ohne Umwege direkt zu Getspeed schleppen lassen.

Da braucht man kein Prophet zu sein, um sich auszumalen, wie das abläuft, ist der Ring erstmal komplett unter Privatkontrolle.

Tags: WilhelmHahne | Getspeed | Ringverkauf | Osieka | Capricorn


Sonntag, 20. Juli 2014

Und auf einmal wundern sie sich, dass beim Formel 1 die Zuschauer ausbleiben?!

Beim Formel 1 Rennen in Hockenheim werden für den heutigen Rennsonntag nur knapp 50.000 Zuschauer erwartet - da waren in Silverstone selbst Freitags mehr (am Renntag 120k). Toto Wolff meint: das müssen wir analysieren und Niki Lauda rechnet in DIE WELT ab. Seiner Meinung nach liegt es u.a. daran, dass die Formel 1 nicht auf Facebook ist.

Mich fragt zwar keiner, aber ich biete mal ein paar Thesen, warum das - besonders in Deutschland - nicht funktioniert. Und da hat ein Arbeitgeber von Niki Lauda großen Anteil daran: RTL.

Furchtbare Fernsehübertragungen.

  • RTL bietet den unterirdischsten Kommentar, den man sich im Motorsport vorstellen kann. Für jemanden, der den Sport wirklich mag, ist es die reinste Folter. Schlimmer ist nur noch die DTM/ARD, ich glaube es gibt auf der ganzen Welt keine schlechteren Renn-Berichterstattungen.

    Es gibt nur ein Rennen in Deutschland (und eines um die Ecke in Spa), den Rest muss man sich also vor dem Fernseher anschauen, wenn man die Saison verfolgen will. Und das geht als Motorsport Anhänger bei RTL leider garnicht. Das ist anscheindend auch nicht das, was RTL will. Die machen mehr so eine Livestyle Geschichte in der Annahme, dass das die Leute sehen wollen. Auf die RTL Zuschauer mag das tatsächlich zutreffen, für Motorsportfans ist es die reinste Qual.

    Nicht nur die F1 ist in der Zeit stehengeblieben, RTL ist es auch und ich bekomme regelmässig Plaque, wenn Heiko Wasser irgenwelche unnützen Zahlen “für die Statistikfans unter Ihnen” zum besten gibt oder sich an den Positionen “der deutschen Piloten” aufgeilt. Für einen echten Race-Fan ist das doch total Nebensache! Wir wollen guten Sport sehen.

    Über Kai Ebel brauchen wir garnicht reden.

    Aber das werden die nie kapieren. Ich verfolge - wenn es mir die Zeit erlaubt - das ein oder andere Rennen bei BBC. Die Läufe, die bei denen aus Lizenzgründen nicht im Fernsehen ausgestrahlt werden, kann man dann per Radiostream hören und das deutsche Fernsehbild ohne Ton laufen lassen. Allan McNish und Live Timing dazu - läuft. Nichtmal die RTL-Werbung schafft es einen zu stören.

Schumi Mania - ein Relikt aus vergangenen Tagen.

  • In Deutschland war die Formel 1 in den vergangenen Jahren ein Michael-Schumacher-Phänomen (Keep fighting Michael!). Der Zug ist längst abgefahren, aber RTL klammert sich immer noch daran fest. Wenn man sich damals die Besucher angeschaute, dann konnte man sowieso nur mit dem Kopf schütteln. Das war eine ganz seltsame Spezies, so ein Zwischending aus Kegelclub und Rote Funken - hab ich zwar nie wirklich verstanden, aber war klar, dass das nicht ewig so laufen wird.

    Deutschland ist auch keine Motorsport Hochburg. RTL und ARD halten die Zahlen aufgrund ihrer Reichweite künstlich hoch und prügeln die Veranstaltungen in die Wohnzimmer. Ein gutes Indiz ist die Presselandschaft, die sich mit Rennsport beschäftigt: Speedweek hat die Segel gestrichen, Motorsport Aktuell hält sich gerade so über Wasser - das war’s. In UK, Spanien oder Italien sieht das mal komplett anders aus. Da sind die Leute noch richtig begeistert und folgen dem Sport aus eigenem Interesse. Da gibt es dann sogar eine Zeitung extra für Rennautos.

Langweilige Rennen.

  • Die Formel 1 vor Ort ist langweilig. Ja - der Speed ist beeindruckend und die Bremswege sind es auch - aber Rennverlauf und Action sind langweilig. Dieses Jahr wurde auch noch eine der wenigen übriggebliebenen Attraktionen gestrichen: der Sound. Witzigerweise nimmt die Werbeindustrie für ihre Clips den Sound vom letzten Jahr und denkt es merkt schon keiner.

Die F1 Autos sehen alle gleich aus.

  • Die Technik ist überdefiniert. Alle Autos sehen gleich aus, würde man sie neutral lackieren, man könnte sie nicht mehr auseinanderhalten. So wie bei GP2: identische Autos, unterschiedliche Lackierung. Die technischen Freiräume, die den Ingenieuren bleiben, sind für die Zuschauer im Inneren des Fahrzeugs verborgen.

Arroganz.

  • Die F1 ist arrogant. So richtig abgehoben und überheblich. Das passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit.

    Nicht-arrogante Sportarten bemühen sich um Dialog mit ihrer Fanbasis - und da spielt natürlich Social Media eine große Rolle.

    So gesehen hat Niki Lauda - teilweise - Recht. Aber Facebook und Twitter alleine werden es nicht richten, denn - das haben viele Beispiele in der Vergangenheit bewiesen - eine erfolgreiche Social Media Strategie kommt in erster Linie von innen. Aufgesetzte Kanäle, die nicht glaubwürdig sind, können den Schuss sogar nach hinten losgehen lassen.

    Aber bei dem Level an Überheblichkeit, den die F1 heutzutage zur Schau stellt, sehe ich wenig Chancen. Die übriggebliebenen interessierten Zuschauer, die es hierzulande noch gibt, bekommen es regelrecht um die Ohren gehauen: abgeriegeltes steriles Fahrerlager, strategische Entscheidungen gesteuert von einer ebenso arroganten FIA - wer lässt das schon mit sich machen. Die Sache mit den Penisnasen war doch das beste Beispiel: gegen den Willen ALLER - sogar der Teams - wurde die peinliche Optik durchgedrückt. Resultat: die Autos sehen aus wie Clowns.

    Apropos Social Media: wie heisst eigentlich Niki Lauda’s Facebook Account? Siehste.

Aerodynamik mit viel zu viel Anpressdruck.

  • Der grösste Killer in meinen Augen ist jedoch die Aerodynamik. Heutige Formel 1 produzieren soviel Anpressdruck, sie könnten mit 200 km/h an der Decke fahren. Das ist zwar beeindruckend, aber was hat der Zuschauer davon?

    Im Gegenteil: Überholmanöver werden erschwert, weil man im Windschatten Downforce verliert. Und es gibt aufgrund der hohen Kurvengeschwindigkeiten nur eine Ideallinie, auch das erschwert das Überholen. Doch das Schlimmste an der ausgefeilten Aero: man kann als Zuschauer von aussen einen überragenden Fahrer nicht mehr ausmachen. Wenn man sich einmal an den irren Speed gewöhnt hat, dann gleicht ein Formel 1 Rennen einer Hochgeschwindigkeits-Parade auf Schienen. Und durch die Überrundungen verliert man sogar den Überblick, wer an welcher Stelle liegt. Handy kannste in so einem Fall vergessen, zuviele Leute - zu dünnes Netz.

    Letztes Jahr habe ich mir zufällig den Nürburgring F1 Lauf vor Ort angeschaut - hätte es nicht mittendrin eine Safety Car Phase gegeben, wo sich alle wieder nach Position einreihen mussten, ich hätte nichts mehr geblickt. Nicht weil ich zu doof dafür bin - würde ich jetzt nicht pauschal ausschließen ;) - aber die Leute um mich um wussten es auch nicht besser.

    Schonmal aufgefallen, dass die spannensten Rennen ausgerechnet die sind, wenn es regnet? Sollte eigentlich zu denken geben - macht es aber nicht. Jetzt könnte man die Strecke künstlich bewässern, was natürlich Quatsch ist - oder man schraubt die Aerodynamik - und damit den Grip - massiv runter.

    Das würde den herausragenden Fahrern wieder die Chance geben, ihre Talente zu zeigen, so dass es auch jeder sieht: Fahrgefühl, saubere Linie, Reflexe, Limit ausloten und den Portion Mut, den diese Piloten so besonders macht. Solange man das nicht von aussen als normaler Zuschauer sehen und bewerten kann, macht es wenig Sinn ein Rennen vor Ort zu besuchen.

    Und das erleben wir gerade: keine 50.000 Zuschauer, das ist Bundesliga-Fussball-Niveau.

Grosse Hoffnung, dass sich etwas ändert, habe ich nicht. Zwar haben die deutschen Hersteller/Sponsoren ein Problem, aber das wird B.Ecclestone - bzw. seinen Nachfolger - wenig jucken. Um fundamental etwas zu ändern, müsste es richtig wehtun und ich fürchte das werden wir nicht erleben.

Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn andere Serien versuchen, die entstandene Lücke zu füllen und einen beeindruckenden und spannenden Wettbewerb etablieren, der allen Beteiligten - Zuschauern wie Aktiven - großen Spass macht!

Tags: MikeRant | Formel1NikiLauda | TotoWolffSocialMedia | Besucherzahlen | Hockenheim |


Freitag, 13. Juni 2014

Aus der Reihe: keine Koppelgeschäfte.

Nürburgring Sponsor für 170k, netto:

“€ 40.000 Eventbudget zur Durchführung ihrer Firmenkundenveranstaltung. Einlösbar auf Nürburgring-Eigenleistungen, z.B. Räume, Flächen, Catering, Nürburgring Driving Academy.”

Damit erst garkeiner auf die Idee kommt, auf dem Markt nach Dienstleistern zu suchen.

Tags: Koppelgeschäfte


Dienstag, 03. Juni 2014

Die Rock am Ring Annexion.

Die heute offiziell vorgestelle Festival-Kopie soll tatsächlich

Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring

bzw. als URL

grünehöllerock.com

heissen.

Mit einem Design aus einer Mischung von Dschungelcamp und Frühlingsquark:

Das haben die doch 5 Minuten vor der Pressekonferenz zusammengenagelt, alles andere wäre zu peinlich.

Auch wird schon Werbung hochgezogen, um dem jetzt anlaufenden Rock am Ring die Kunden wegzuschnappen.

“Für die aus dem In- und Ausland erwarteten rund 80.000 Rockfans bleibt in 2015 bei der ‚Grünen Hölle - Rockfestival am Nürburgring’ fast alles wie bisher, einzig der Veranstalter ist neu.” (PM)

Zum einen ’ne super Idee für einen Event, der internationales Publikum anziehen soll, in der URL mit Umlauten zu hantieren - zum anderen den Kai-Richter-verseuchten Grüne Hölle Irgendwas wieder auszubuddeln. Am Ende haben sie dem Möchtegerninvestor und Yachtliebhaber noch die grottige Marke abgekauft.

Man will auch an dem 5.Juni 2015 festhalten, so wie ich gestern schon befürchtet hatte.

3 Open Air Konzerte (Rock am Ring, Rock im Park und die DEAG Kopie) in Deutschland an einem Wochenende.

Wieso auch nicht.

Tags: RockAmRing


Sonntag, 01. Juni 2014

Unfall statt Werbung - und die Sensationsblätter sofort zur Stelle: der verunglückte Rosberg/Wehrlein Marketing Stunt.

Das ist schon sehr bitter, wenn sich jemand beim Motorsport verletzt - aber leider lässt sich das nicht 100%ig ausschliessen.

Noch viel bitterer ist es aber, wenn die Rennfahrer für Marketing eingesetzt werden und sich dann jemand verletzt.

Nico Rosberg war 2 Tage nach seinem Monaco Sieg in Diensten von Mercedes in Südtirol/Italien unterwegs zusammen mit Pascal Wehrlein.

Und da kam es zu einem Unfall bei einem Werbedreh.

So wie ich das verstehe hatten die dort eine kleine Strasse gesperrt und dann in relativ gesitteten Mercedesmodellen mit Nationalspieler-Beifahrer irgendein Programm abgezogen. Rosberg fuhr vorneweg, Wehrlein knapp dahinter, Rosberg muss auf einmal bremsen, Wehrlein weicht aus, fährt eine Einfahrt hoch … und erwischt 2 Leute, die dort stehen.

Sehr unglückliche Geschichte. Macht natürlich in den Medien komplett die Runde und Bild hat sogar ein Video ausgegraben - besonders schnell fahren die meiner Meinung nach nicht.

Schmerzhaft für die Verletzten - aber auch die beiden Pilooten. Muss man denn als Werksfahrer wirklich jeden Scheixx über sich ergehen lassen? Pascal Wehrlein ist gerade mal 19 Jahre alt - er hat sich auf Facebook kurz gemeldet und ist schwer geknickt: fb.com/829118473783740.

Das mit der Werbung ist auf jeden Fall auch komplett nach hinten losgegangen.

Ironischerweise wurde zeitgleich bekannt, dass Nivealöw den Führerschein für 6 Monate abgeben darf.

Zum Thema DTM: super Ergebnis für Steff Reinhold’s Team - Marco Wiedmann nach Pole auf 1 und Maxime Martin nach Quali 4 auf 6. RMG führt nach 3 Rennen jetzt auch die Teamwertung und Marco die Fahrerwertung an! :)

Für Pascal Wehrlein war das natürlich ein schweres Rennen, ist 14. geworden (bester Mercedes 11. - tun sich schwer dieses Jahr).

Tags: Wehrlein | Rosberg | Mercedes


Sonntag, 11. Mai 2014

Übrig Ns vom Sonntag.

Tag: ÜbrigNs


Freitag, 09. Mai 2014

Übrig Ns vom Freitag.

Was sonst noch passiert ist:

NEIN. Doch. Oh!!

(Den Begriff Inverstor im Zusammenhang mit Rennstrecken kann ich echt nicht mehr hören.)

Tag: ÜbrigNs


Sonntag, 30. März 2014

Mikebericht von VLN 1.

VLN 1 stand gestern an und nachdem ich letzte Woche ausfallen lassen musste, war ich froh mal wieder zum Ring pilgern zu dürfen. Hab’ auch ganz schnell rausgefunden, wer hier im Blog mitliest, das waren die Leute, die gefragt habe, ob’s mir wieder besser geht ;) Antwort: ja - alles wieder im Lack :)

Morgens war’s zwar noch frisch, aber strahlend blauer Himmel den ganzen Tag!

Ein Diskussionspunkt waren die neue BMW M235i und besonders Dirk hat sich mächtig in’s Zeug gelegt, um dem neuen Auto das Laufen beizubringen. Und besonders, um dem großen Konzern überhaupt das Projekt rauszuleiern.

Aber zum Autogrammeschreiben ist immer Zeit:

So sehen die Wägelchen von innen aus:

Und so von aussen:

Der M1 ist trotzdem die viel schärfere Waffe, die Heinrichs haben die Wertungsgruppe H gewonnen - Gesamt Platz 36 und schnellste Runde in 8:43,9.

Schnellster 2er war die 666 mit 9:23,647 - im Vergleich dazu der schnellste Astra 9:22,457.

Wobei ich glaube, daß die BMW noch nachlegen können - war die erste Ausfahrt mit den Autos, während die Astras schon ausgereift in ihre 2.Saison gehen.

Ansonsten war ich natürlich gespannt, was es sonst so gibt - aber mit Zoo Köln hab ich am allerwenigsten gerechnet :)

Der Mathol-Cayman hat eine tolle Optik und ist auch schnell unterwegs - leider im Rennen nicht angekommen. Der Ring ist immer noch nicht safe, Save The Ring hat noch nicht ausgedient und auf eine gesicherte Zukunft hoffen wir alle.

Wie so ein Auto lackiert wird konnte man am Schrauben-Clio verfolgen:

… sieht dann fertig so aus:

Was auch nie im Fahrerlager fehlen darf: Tape. Kann man auch Einschusslöcher mit zukleben - wer von Euch hat die Hand am Wochenende auch geschüttelt?

Der Frikadelliporsche wurde über den Winter komplett revidiert und ist fertig zum Angriff. Nachdem der Dicke von Manthey nicht mehr dabei ist, wer übernimmt die Rolle des schnellsten Porsche? Frikadelli war da in der Vergangenheit auch schon öfter zur Stelle.

Im Rennen waren sie in den Top 10 unterwegs, doch ein Reifenschaden hat sie vorzeitig rausgeworfen.

Da kam dann zum Trost sicher wieder die einzige Flasche im Team zum Einsatz:

Da lassen sich die Teams immer einiges einfallen, wenn es um Werbung geht - die VLN geht da eher konservativ zur Sache:

Nachdem die Meister von 2012 lange verschollen waren, treten sie dieses Jahr direkt doppelt an. Mit Susi:

… und Rosi:

Eineiige Zwillinge mit 2L 5-Zylinder - die Motoren baut Andreas Lautner selber auf, das lässt er sich nicht nehmen. Überhaupt - die TTRS sind Autos vom Schlag echter Specials - irgendwie eine aussterbende Gattung am Ring.

Die Schirra-Minis z.B. waren nicht im Einsatz, da tut es gut, solche hochkarätigen Einsätze verfolgen zu dürfen. Die kleinen Ns in der Motorentlüftung, die beim FH Köln Einsatz zum ersten Mal benutzt wurden, sind jetzt bei beiden LMSern zu sehen:

Ein Projekt, bei dem man sich wieder so richtig zuhause fühlt, ist der von Martin Kohlhaas / racing one eingesetzte Ferrari 458:

Er ist der Cousin von Christian Kohlhaas - ihre Väter sind Brüder und haben im heimischen Eich bei Andernach den Baubetrieb vom Großvater weitergeführt. So nah am Nürburgring war Rennsport schon immer ein Thema und 1994 hat Martin geholfen einen Audi 200 im 24h-Rennen einzusetzen. Naja - den Rest der Geschichte kennt Ihr alle! :)

20 Jahre später und Martin setzt zum ersten Mal sein eigenes Auto ein - sehr bewegender Moment. Zusammen mit Carsten Struwe ist Christian auf Platz 41 gelandet und beide bewegen sich schon unter 9 Minuten mit dem neuen Auto. Erfolgreicher Einstand und Platz 2 in der SP8:

Nach dem Rennen hat der 458er wieder zuhause bei racing one neben dem Audi 200 geparkt.

Black Falcon bleibt Mercedes treu und wird mit Platz 2 belohnt:

Umgestiegen ist Andreas Weiland und landet auf Platz 12:

So sieht der 350 SLK der Sings jetzt aus - Platz 4 in der heiß-umkämpften V6:

Doch das schönste Mercedesbild ist dieses hier vor der Box 16 - Generationentreffen, das ist VLN:

Der McLaren leider vom Pech verfolgt, Rudi Adams ist eine gute Trainingszeit gefahren, doch als Kévin Estre übernommen hat, bekam er Bremsprobleme und ist auf der GP Strecke geradeaus.

Das HARIBO Bärchen war gut gelaunt …

… aber bei der Meldung guck ich auch immer so:

Im Rennen ging’s leider im Karussell in die Bande, hoffentlich nicht zu schlimm.

Jürgen Alzen ist wieder auf Angriff gepolt im Ford GT und hat zusammen mit Dominik Schwager einen strammen 6.Gesamtplatz eingefahren:

Freitagabend bin ich mal in der Fahrerbesprechung vorbei, die englische Version wird auch gerne von deutschen Fahrern besucht, liegt wohl an der Uhrzeit. Trotzdem eine der größten Fahrerbesprechungen der Welt:

Um sich einen Überblick zu verschaffen, geht’s am besten auf den Turm - Martini Power:

Aber so ein Jägermeister ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn über unsere Köpfe entschieden wird, dagegen:

… denn: Legenden verkauft man nicht!

Diesen Quatsch dagegen braucht niemand, das hat man wohl endlich eingesehen:

Der Manta ist auch wieder dabei und wenn der Maschinenraum offen ist, dann gibt es immer neugierige Blicke. Auch beim 24h-Rennen wird der Manta dabei sein!

Ich weiss zwar nicht, warum er ausgefallen ist und die Chronik gibt es auch nicht her - aber von den Rundenzeiten - schnellste in 9:27,2 - wäre er auch bei den Astras bei der Musik!

Das N in seiner Seitenscheibe ist noch ein richtig altes mit nurburgring.de.

Bei guter Pflege hält so ein N auch mal gerne 10 Jahre:

Im Vergleich dazu die neueste Nfektion, die Schubert Z4:

Ein bischen in die Sonne:

… oder zum Lüften vor die Tür, dann passt das!

Sogar als Tischdeko:

Der Marc hat die Pole eingefahren und im Gespräch stellt sich raus, dass er bei Münnich Motorsport aufgehört hat. Eine kurze Anfrage bei Audi und schon ist er einer der meistbeschäftigten Ringe-Kutscher: VLN und Amerika Einsätze und sowohl die komplette Blancpain Endurance als auch Sprint Saison - da kommt keine Langeweile auf.

So was ähnliches muss auch auf Hasso’s Notizblock stehen, aber könnt Ihr das entziffern? Ich nicht :)

Das war dann auch quasi ein Start- / Ziel-Sieg für Audi - immer ein paar BMWs im Nacken.

Mir hat es gutgetan wieder hinter der Leitplanke auf der Lauer zu liegen und mich warmzuschiessen.

… denn da sitzt man in der ersten Reihe, so wie der Flitz! :)

Am Anfang ging das Live-Timing noch und ich hab’ es nochmal per Twitter rausgeschickt, aber danach ist es dann leider ausgestiegen.

Genauso wie das Radio, das lief von Anfang an nicht. Der Grund war, dass der Nürburgring die Frequenz nicht erneuert hat - schwerer Doppelfacepalm. Jetzt hat die VLN Lautsprecher installiert, damit überhaupt was geht und über Internet oder DVB-T konnte man Lars, Patrick und Olli trotzdem gut hören.

Aber immerhin: die VLN hat eine neue schicke Webseite!

Das Wetter war ein Traum und ich bin mal im Schwalbenschwanz geblieben.

Die TT haben es sich kräftig besorgt:

Der Mathol-Cayman leider nicht lange dabei:

Auch ausgefallen, der Walkenhorst Z4 im neuen Design:

Ein Team aus Dänemark:

Der neue Fiesta ST mit Besetzung aus Schweiz/Italien war schon sehr langsam unterwegs, die ersten Runden um die 13:40 - das ist einem schon als Zuschauer aufgefallen, da sind die Intervention Cars schneller.

Und der alte Fiesta auch:

Kosmetische Schäden waren natürlich auch dabei:

Das ist einer von drei Roadrunner Clios:

Der neue GT3 Kundenaston ist auf Anhieb auf Platz 7 im Gesamt gelandet, tolle Leistung!

Falls sich einer gewundert hat, dass der Wochenspiegel immer wieder so schnell da war …

… davon waren zwei unterwegs. Und sind jeweils mit Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach beide in den Top 10 gelandet! Platz 8 für den SP7 (Nr.59) und Platz 10 für den SPPRO (Nr.154).

Die 2 waren aus Belgien, echte Profis:

Überraschend viele Reifenschäden gab es, seltsam.

Ein Symbolbild für Insider ;)

Den Ausklang hab’ ich mir bei Retti gegönnt:

Wo bekommt man heutzutage auch sonst noch Kreidler RS zu sehen - und zu hören!! :)

War ein schönes Rennen, so kann die Saison weitergehen!

Tags: VLNLangstrecke | Mikebericht


Sonntag, 16. Februar 2014

Mikebericht von der Ringdemo Mainz-Nürburgring.

Gestern war wieder #ringdemo angesagt - schon die 3.Demo innerhalb von zwei Monaten und wieder eine der vielen Aktionen, die von Sabine, Christian und Wir sind Nürburgring organisiert wurde:

und jetzt:

  • 15.Februar: DEMO von Mainz nach Nürburg.

Konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, vor allem weil abends in Nürburg auch noch die After-Demo-Party anstand.

Treffpunkt war ab 9 Uhr in Mainz, um 11 Uhr sollte es dann losgehen durch die Innenstadt:

Die Autos waren alle schön vorbereitet, damit wir auch auffallen in Mainz. So ein großes N habe ich schon lange nicht mehr gesehen:

Und improvisieren geht immer:

Neben Karl Mauer war auch der tapfere Kämpfer Otto Flimm wieder mit dabei:

Sabine natürlich auch an vorderster Front zu finden - wie immer:

Bunt gemischt von überall her, aber auch viele Leute aus MYK, WW oder AW vor Ort:

STR - Save The Ring:

Fabian war mit Claudia wieder aus Zürich angereist - schwer beeindruckender Einsatz, die beiden geben alles. Die #ringdemo Aufkleber wurden von einer freundlichen Druckerei gestiftet - tolle Idee:

Fast wie ein Fahrerlager - nur leider von den bekannten Fahrern bei der Demo kaum jemand zu sehen. Wolfgang Destree hat das ja treffend kommentiert.

Dem Smart steht das STR sehr gut finde ich:

Es war auch jemand mit dem Motorrad dabei:

Und was für eine Maschine das war! Felgen vom Renault Alpine und mitlenkendes Beiboot-Rad:

… und inklusive Frau, Hund und Kind am Start:

Nfiziert sind beide, aber bei wem hättet Ihr die Anhängerkupplung vermutet?

Ankunft in Nürburg:

Und Otto Flimm hat auch ein paar Worte gesprochen:

Ebenfalls auf der Bühne war Guido Nisius:

Das ist der neue Verbandsbürgermeister der VG Adenau (Romes Nachfolger). Immerhin - er hat nicht wie sein Vorgänger gekniffen oder rumgeeiert, sondern klipp und klar gesagt, daß der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

Hier noch ein paar mehr von meinen Fotos.

Insgesamt wieder mal ein kräftiger, aber auch Spaß-machender Protest - die Sache zieht immer weitere Kreise. Ich habe ausnahmslos nette Leute getroffen, freundliche Gespräche geführt und viel Optimismus erlebt. Als ich als einer der letzten in Mainz losgefahren bin in der letzten Gruppe, sind die ersten Leute schon in Wehr von der Autobahn abgefahren.

600 Autos waren schon gezählt, als ich in Mainz auf den Parkplatz gefahren bin und unterwegs haben sich auch noch viele Leute auf der Autobahn dazugesellt. Die Feier mit Kölsche Musik war der krönende Abschluss für einen gelungenen Samstagnachmittag!

Ich habe auch das Gefühl die Leute sind jetzt kampfeslustig, das darf gerne so weiter gehen - ruhig noch etwas lauter!

Ich finde es super, daß es soviel Zusammenhalt gibt - und auch wenn die großen Namen lieber auf Tauchstation gehen und uns im Stich lassen, wir kämpfen weiter!

Tag: Demo


Sonntag, 02. Februar 2014

Hermann-Josef Romes: Selbst im Nachhinein keine Spur schlauer.

Einen großen Auftritt hat der scheidende Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau - nach 16 Jahren ist seine Amtszeit mit der Pensionierung zuende - mit einem ganzseitigen (!) Interview in der Rhein-Zeitung vom Wochenende.

Der Nürburgring spielt in dem Artikel eine große Rolle, ist HJR doch einer der Hauptverantwortlichen für die Katastrophe.

(Kafitz, Pföhler, Romes bei der Formel 1 2005)

Immer mit einem Lächeln auf den Lippen, wenn eine Kamera in der Nähe war, hat er tatkräftig mitgeholfen, das Grab der Rennstrecke auszuschaufeln:

2008 beim Spatenstich von Kai Richter’s Grünen Hölle …

… ebenso wie z.B. beim Richtfest von Nürburgring 2009 …

… immer in vordester Front dabei.

Und heute?

“(..) wir konnten doch damals nicht sagen, das kann nicht gut gehen. (..) Da geht kein Kommunalpolitiker hin und sagt, wir machen da nicht mit. Im Nachhinein ist jeder schlauer. (..)”

Herr Romes sieht sich da wohl eher in der Opferrolle und vergisst verdrängt, daß er den Freizeitpark-Ausbau massiv befürwortet hat.

Schon 2004 (!) hat er dafür Werbung gemacht (Rhein-Zeitung vom 6.Mai 2004).

“Überzeugt vom Projekt ist auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Hermann-Josef Romes. ”Das ist die zweite große Chance für die Region nach dem Bau der Rennstrecke in den 20er Jahren. Noch mehr in die Breite gehende Angebote am Ring würden den Tourismus in der Region stärken, ist der Verwaltungschef überzeugt. Dass, was die Kommunalpolitik an Hilfestellung geben könne, werde die Verbandsgemeinde leisten, verspricht er. Angst davor, dass ein neues Hotel und ein Feriendorf den Betrieben rund um Adenau Kunden wegnimmt, hat Romes nicht. Konkurrenz belebe bekanntlich das Geschäft, und die anderen Betriebe könnten von einer Ferienregion Nürburgring eigentlich nur profitieren, glaubt der Bürgermeister. “Wer auf dem Markt tätig ist, muss sich auf neue Angebote einstellen und notfalls auch neu orientieren. Das gehört zum Tagesgeschäft.” "

Im März 2007 hat er sich mit anderen Politikern persönlich sogar an Kurt Beck gewandt, um den Widerstand, der in Nürburg mit “Rettet den Ring” im Entstehen begriffen war, zu entkräften.

Aus der Rhein-Zeitung vom 27.3.2007:

“Wörtlich heißt es in dem Brief nach Mainz: ”CDU, SPD und FDP der Nürburgring-Verbandsgemeinde Adenau bedauern die nach unserer Überzeugung kurzsichtige Einstellung in Nürburg, die von den kommerziellen Interessen einiger Gewerbetreibender geprägt wird und die Chancen außer Acht lässt, die mit dem Projekt “Erlebnisregion” auch für die unmittelbare Anlieger-Gemeinde verbunden sind. Wir begrüßen und unterstützen vielmehr den Plan der Landesregierung und des Landkreises, ein ganzjährig nutzbares Sport-, Freizeit- und Business-Zentrum zu schaffen, um neue touristische Märkte zu erschließen und für den Nürburgring ein größeres Maß an Unabhängigkeit von den Konjunkturzyklen des Automobil-Rennsports zu erreichen."

Dabei war die Eingabe der Nürburger vom 15.März 2007 an Kurt Beck wohlbegründet:

“Die Fehlkalkulation der Besucherzahlen zeigt sich bereits bei der Erlebniswelt am Nürburgring, die ebenfalls kontinuierlich Rote Zahlen schreibt, weil die erwarteten Menschenströme ausbleiben.”

Oder 2009:

“Dass ein solches Riesenvorhaben – es ist die derzeit größte Baustelle in Rheinland-Pfalz – zu öffentlichen Diskussionen führe, sei normal. Es handele sich um eine Übergangsphase. Langfristig würden auch die Kritiker des Vorhabens erkennen, dass der Nürburgring zusätzlich zum Motorsport neue, zukunftssichere Standbeine brauche. Eine leere grüne Wiese sei jedenfalls keine Lösung.”

Wenn Herr Romes meint - “Im Nachhinein ist jeder schlauer.” - dann schließt er sich persönlich offensichtlich aus, denn:

“Die Unsicherheit, die jetzt geschürt wird, hat auch etwas mit dem Bieterverfahren zu tun. Da sollen mögliche Investoren abgeschreckt werden, ein Angebot abzugeben. In einer solchen Gemengelage tun wir als Kommunalverband gut daran, uns mit Kommentaren zurückzuhalten.”

Wenn Ihr mich fragt: nicht mal ansatzweise etwas dazugelernt - von wegen schlauer geworden. Hält sich mit Kommentaren zurück, damit die Heuschrecken, denen der Nürburgring geopfert werden soll, es schön mollig und warm haben.

Und überhaupt: die Schuld der anderen. Nicht er ist schuld, daß der Ring jetzt hoffnungslos am Ende ist. Sondern - festhalten:

RZ: Wie bewerten Sie die Aktionen von “Ja zum Nürburgring”, Save the Ring“ und ”Wir sind der Nürburgring"?

HJR: “Sie sind dazu geeignet, seriöse Anbieter von einem Angebot abzuhalten.”

So einfach ist das. Die bösen Kritiker, machen alles kaputt. Ohne sie kämen die “seriösen Investoren” in Scharen!

Und weiter:

HJR: “Es ist keine Volksbewegung, es ist nicht die Region, die protestiert. Es sind viele Fans aus ganz Deutschland, aber es ist nicht die Region.”

Was für ein Armutzeugnis. Es ist doch viel mehr eine Volksbewegung, wenn die Leute sich aus ganz Deutschland aufmachen, um an Protesten teilzunehmen!

Der Ruhestand für Herrn Romes ist wirklich überfällig. Ich werde den Mann als jemand aus einer Parallelwelt in Erinnerung behalten, der sich seine Rolle immer so zurechtgelächelt hat, daß sie sich mit dem geringstmöglichen Rückgrat opportun an die politisch vorgegebene Richtung angeschmiegt hat. Kein Volksvertreter, sondern nur ein grinsendes Gesicht, das großen Schaden angerichtet hat.

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Samstag, 01. Februar 2014

Aus der - Mal was Anderes - Reihe: Adblock Plus.

Adblock sagt Euch vielleicht was, das ist ein Browser Add-On, mit demd man Werbung ausblenden kann.

So weit, so gut.

Aber was jetzt kommt, das ist ein echter Wirtschaftskrimi. Stellt sich raus, die Leute von Adblock lassen sich dafür bezahlen, trotzdem Werbung durchzulassen. Das nennen sie dann “akzeptable Werbung”, verdienen sich damit dumm und dämlich und stellen sich auch noch als Gutmenschen dar. Angeblich soll Google 25 Millionen Dollar bezahlt haben.

Doch lest selber - viel Stoff, spannend und gut recherchiert:

Sascha Pallenberg:

“Diese Software ist kein Adblocker, sie ist ein Konkurrenzblocker. Hier geht es um Marktanteile und um ein moeglichst grosses Stueck vom Werbekuchen. Hier geht es, wir wiederholen es gerne noch einmal, um die Umverteilung von Werbegeldern zu Menschen und Firmen, die ihr Geld bereits seit Jahrzehnten mit Werbung verdienen, die wissen, wie viel Geld in diesem Markt ist und wie man darankommt und es anderen wegnimmt.”

“Es mutet schon beinahe kafkaesk an, dass nun Unternehmen und die von diesen Unternehmen beauftragten Werbeagenturen bei Google Werbeanzeigen buchen und bezahlen, die dann taeglich Millionen von Benutzern angezeigt werden, die eigentlich gar keine Werbung sehen wollen, diese aber sehen muessen, weil Google einen Teil der Werbegelder an einen Werbeblocker, der eigentlich kein Werbeblocker mehr ist, weiterleitet.”

Die FAZ hat es auch aufgegriffen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: Adblock | Pallenberg | Mobilegeeks


Sonntag, 01. Dezember 2013

Übrig Ns vom Sonntag.

Übrigens: John’s neue Rubrik - diesmal genannt Bahrain Notebook - gefällt mir sehr gut. ;)

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 28. November 2013

Verkaufsprozess stoppen! PK mit Otto Flimm heute in Mainz.

Der Wind wird rauer, denn die Zeit wird knapp! Heute war in Mainz Pressekonferenz und zusammen mit Dieter Frey wurde von Ja zum Nürburgring massiv das undurchsichtige Rennstrecken-Verschachern kritisiert.

Der ADAC wurde schon gedisst, weil er - bei der unverbindlichen (!!) Angebotsabgabe - zu wenig auf den Tisch gelegt hat.

Aber geht noch weiter, sieht so aus, als würden die skrupelosen Insolvenzer darauf hinarbeiten, die Rennstrecken nur zusammen mit dem Beck°Beton verkaufen. Was dann passieren wird, haben wir schon einmal erlebt unter Richter/Lindner, die 1.000 Betten wollen gefüllt werden und mit dem Rennstreckenmonopol in der Hand kann der neue Besitzer ganz leicht argumentieren.

Nach draussen dringt vom Verkaufsprozess garnichts, alles top secret. Daher fordert Otto Flimm zu recht:

“Schluss mit der Geheimniskrämerei! Schließlich geht es um den Verkauf öffentlichen Eigentums, das noch dazu ein automobiles Kulturgut darstellt.”

Der Verein hat einiges in die Wege geleitet:

  • einen ausführlichen Brief an Malu Dreyer,

  • ein Schreiben an die EU inklusive Ankündigung einer Klage, und

  • eine Umfrage in der Region. Resultat: die Leute wollen, daß der Ring gemeinwohlorientiert betrieben wird. Na so eine Überraschung. Hoffentlich dämmert es denen in den Mainzer Büros auch bald.

Und schließlich fordert der Verein, daß das jetzige Verfahren gestoppt und nochmal neu - und dann - wenn nötig - vernünftig neu aufgesetzt wird.

Erfreulicherweise gibt es auch ein ordentliches Medienecho:

Wollen wir hoffen, daß es zündet und wenn nicht, dann hilft nur nachlegen. Jetzt im Winter haben wir den Vorteil, daß den Ring°Killern die Rennen ausgegangen sind, mit denen sie schön Werbung machen konnten. Und die Medien langsam mitbekommen, daß am Ring was ganz kräftig falsch läuft!

Tags: Erlebnisgrab | Insolvenz | Flimm | JzNRing | Insolvenzverwalter


Samstag, 16. November 2013

Übrig Ns vom Samstag.

Kommentare: facebook.com/renntv
Tag: ÜbrigNs


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die Schaumschläger vom Ring.

Oder wie die WiWo titelt:

PR-Loopings mit der Geisterbahn

Heute soll also - mit nur 4,5 Jahren Verspätung - die Achterbahn in Betrieb gehen. Da fasst man sich natürlich beidhändig an den Kopf, was das jetzt - Anfang November mitten in der Eifel - soll?

Das übliche Getöse auf der offiziellen Webseite, das geht schon auf der Startseite los.

Jetzt ist auch klar, wie die das mit dem Unterfahrschutz gelöst haben: man darf einfach keine Gegenstände mitnehmen. Also nichtmal eine Brille, Uhr oder Schlüssel. Steht in den Nutzungsbedingungen (PDF).

Und Personen über 1,95 dürfen auch nicht mit. WTF? Ist die Bahn aus dem Mittelalter?

Aber der größte Witz ist dieser:

"Da die Fahrt überwiegend im Freien stattfindet, muss der Betrieb möglicherweise aus witterungsbedingten Gründen eingestellt werden, um die Erlebnisqualität nicht zu beeinträchtigen."

Sehr Ihr? Erlebnisqualität! Kein Wort darüber, daß bei Wind, Regen, Kälte, Schnee - also bei Nürburgringwetter - die Fahrt garnicht erlaubt ist. Und bei Rennveranstaltungen sowieso nicht. Wilhelm Hahne ist da mal tiefer eingestiegen.

Ich nenn das mal ganz platt Verarschungsqualität. Die hätten das Ding abreissen sollen, solange noch Zeit dafür war.

Jetzt poltert der Kasperlekarren an den Büros vorbei, verbrät mehr Geld, als er einnimmt, nur weil die Leichenfledderer Insolvenzverwalter gute Nachrichten verbreiten müssen. Die denken, daß sie in 6 Monaten mit vollgestopften Taschen fein raus sind, wenn unsere Enteignung besiegelt wird und das öffentliche Eigentum Nürburgring in private Hand verschoben wird.

Und weil’s gerade so schön zum Thema Verarschung passt: die Schön-Wetter-Abteilung der Landesregierung mit dem Namen “Freunde des Nürburgring” macht auch wieder von sich reden mit diesem Text, den die selber verfasst haben. “Die Teilnehmer waren sehr zufrieden.” DAS glaub ich sogar, die betuteln sich gegenseitig und fühlen sich toll dabei.

In der Region selber leider nur Schockstarre, statt Protest gegen den Ausverkauf einer einmaligen Rennstrecke gibt es nur Werbung für Junggesellenfeste.

Auch im Industriegebiet Meuspath nur Schulterzucken. Entweder haben die sich ihrem Schicksal schon ergeben oder reden sich ein, daß alles gut wird.

Da tut es gut, wenn den Trickspielern die Hosen runtergezogen werden - wie jetzt aktuell in der WiWo. Auch wenn ich meine Zweifel habe, daß das Viele der 13.247 Einwohner der VG Adenau aufrüttelt.

Es ist zwar spät, aber noch nicht zu spät: solange keine Tinte unter dem Verkaufsvertrag steht, kann der Verkauf gestoppt werden!!

Tags: Achterbahn | Insolvenz | Erlebnisgrab | WiWo


Donnerstag, 03. Oktober 2013

Buchvorstellung: 24 Stunden Rennen 2013 vom Gruppe C Motorsport Verlag.

24h Buch

Das Buch zum 24 Stunden Rennen ist ganz frisch rausgekommen - ich hatte ja schon einen kleinen Teaser in meinem instagr.am/renntv Feed.

Hier jetzt eine detailliertere Vorstellung: 240 Seiten mit insgesamt 1,7 kg! Top Druckqualität und richtig schöne Bilder, da lohnt sich jede einzelne Seite.

Wie gewohnt der Gesamtsieger auf dem Titel:

... und innendrin Topbilder, natürlich von den großen Autos:

... genauso wie z.B. dem Manta:

... oder dem den kleinen Autos, hier der Zensen-Mini:

Das Ganze ist zweisprachig deutsch-englisch, so wie bei den vorangegangenen Büchern auch:

Werbung gibt es auch, aber wenn, dann ist sie ganzseitig und immer mit Rennbezug:

Und natürlich übelst Nfiziert ...

... das wäre ohne ja auch nicht vorstellbar :)

Chronologisch lässt sich der Rennverlauf anschauen, ...

... inklusive der langen Regenunterbrechung:

Man sieht aber immer, wo man gerade ist:

Und die Klassen bekommen einen Extrateil:

Aziz - STR'd - und Jaber - nfiziert - dürfen natürlich auch nicht fehlen! :)

Und die SAVE IT - DON'T SELL IT Posteraktion ist ordentlich vertreten:

Keine Frage, ein ganz wertvolles Stück Literatur, für 35 Euro direkt bei Gruppe C oder z.B. auch bei Amazon bestellbar.

Ich bin sehr froh, daß der Gruppe C Verlag auch als Unterstützer hier bei 20832.com mitmacht (siehe unten) und es gibt auch noch eine kleine Überraschung: der bald zu kürende Sieger unseres Tippspiels für VLN9 und VLN10 bekommt als Gewinn ein Buch druckfrisch nach Hause geschickt!

Tags: N24h | 24hBuch | GruppeCVerlag | Tippspiel


Sonntag, 18. August 2013

Haben die das von Honda wirklich gemacht? Die Nordschleife mit Holzfarbe bepinselt?

Ein Type R Logo als Werbung in Metall- und Holzfarbe …

… auf die Nordschleife gepinselt?

Wenn der Kommerz die Fanbräuche übernimmt, dann ist das gewöhnlich der Anfang vom Ende.

Via Touriforum, hier das Werbevideo dazu, aus dem die Screenshots sind. Das Video wurde offiziell von Honda ganz aktuell am Freitag hochgeladen.

Tags: Graffiti | TypeR


Donnerstag, 13. Juni 2013

Kurt Beck gestern in Marburg: EU schreibt Ring-Verkauf vor.

So werden wir weiter fleissig verarscht belehrt, wer Schuld am Ringverkauf ist: die böse EU. Ganz aktuell und kam gerade im 20832 Facebook rein: Kurt Beck referierte gestern in Marburg vor Studenten über Bürgerbeteiligung. (Kein Witz!)

Mir fehlen die Worte das zu kommentieren, deswegen hab ich es einfach mal abgeschrieben. Vorsicht: nur ganz schwer zu ertragen! Denn wie Ihr alle sicher wisst, läuft der Mann immer noch frei rum und lügt das Blaue vom Himmel runter.

= = = = = = = = =

Fragesteller:

Kurt Beck:

Also ich schätze in der Region um die Nürburg findet man 90% der Leute für das Projekt.

(regt sich auf) Ja natürlich! Das ist so!

Und diejenige, die sich äußern, sind doch nicht gegen das Projekt?! Sondern die haben jetzt Angst - und das war, was jetzt gelaufen ist - wenn der Ring - den wir (zeigt mit 2 Zeigerfingern auf sich) ja nicht verkaufen wollen! - die Europäische Gemeinschaft schreibt’s vor - …

(ungläubige Zwischenrufe - “echt?”)

… ja - weil man sowas nicht mehr als Staat betreiben darf. (hebt unschuldig die Hände) Ich halte das für eine falsche Ideologie! ähh - in Europa …, aber sei’s drum - und die Leute sagen jetzt, das darf aber nicht geschlossen werden - wir müssen da teilhaben können. Und darüber, weil die Leute das zu recht wollen, macht gerade der rheinland-pfälzische Landtag - das Gesetz liegt vor - dem hat die europäische Kommission jetzt gerade zugestimmt - ein Gesetz, daß der Nürburgring öffentlich zugänglich bleiben muß. Das ist die Diskussion. Also - es ist nicht so, daß die Leute dagegen sind - im Gegenteil - und dann darf man sich natürlich nicht’s vormachen - natürlich spielen dort auch. materielle. Dinge. eine. Rolle - da hat’s auch vorher ein Geflecht gegeben von Leute - ähh - da gab’s beispielsweise nur eine Firma, die ein Renntaxi dort fahren durfte. (dreht auf) Das hätten die gern’ wieder! (väterlich) Aber im Sinne jetzt eines offenen Wettbewerbs ist es natürlich nicht … - das sind alles nicht nur schöne Argumente - aber die Leute sind dort nicht dagegen, sondern sind dafür. (grinst zufrieden).

Fragesteller:

Naja, wenn ich jetzt mal anfügen darf, wir sind ja hierher gekommen weil uns der Ring sehr am Herzen liegt …

Kurt Beck: Ja eben!

… und wir haben uns damals dagegen geäußert, daß dieser - ähh - Bau stattfindet. Man muß sehen, Sie haben 300 Millionen investiert und dort hingebaut - und keine Finanzierung dafür gehabt - und haben das dann später aus Steuergeldern bezahlt, was dann die EU als unzulässige Subvention deklariert hat …

(Kurt Beck kurz vor’m Platzen, schüttelt sich)

… ob das so sein mag oder nicht, da möcht ich mich nicht einmischen. Aber der Punkt ist, bevor die Bagger angerollt sind, hätte man auf die Leute hören müssen. Weil wir wollten diesen Freizeitpark und diese Achterbahn und dieses Dorf nicht - was jetzt vor sich hinschimmelt und saniert werden muß - wo es sogar so ist, wenn man es abreisst auf 40 Jahre gesehen billiger ist, als es instand zu setzen und zu betreiben - wir wollten das nie haben.

Weil wir - die Fans vom Ring - wir sind an der Nürburgring Nordschleife - und halten uns an den Plätzen auf, wo man an der Strecke Zugang hat …

(Kurt Beck ist innerlich schon implodiert, die grinsende Maske nur noch schwer aufrecht zu erhalten.)

… und da wäre es vielleicht mal an der Zeit gewesen Behinderten-gerechte Zugänge und Treppen zu bauen - und nicht einfach fernab vom Schuß ein Freizeitpark hinzuklatschen, den niemand haben will.

Kurt Beck: … also …

(dann kommt ein Gag, Leute lachen - aber ich hab es nicht hören können - kann mal jemand helfen?)

Kurt Beck:

Es geht auch dort natürlich nicht darum zu fragen, ob man nicht ab und an investieren muß - es ist immer investiert worden dort. Und - ja - ehrenwert da zu campen - jetzt wieder bei Rock am Ring - das ist auch ’ne wichtige Geschichte - aber wir müssen auch gucken, daß diese Region (jetzt kommt der Staatsmanndarsteller durch) in der außer gutem Wein (WTF?) und einer schönen Landschaft bisher nix war - natürlich auch wirtschaftlich Umsatz gemacht wird. Und für das alles Schreckliche, was Sie jetzt beschrieben haben, liegen - Meldungen von heute - heute endet die Ausschreibung! - ääh - 100!! Interessenten vor - und ich sage Ihnen: das Ding ist viel wert!

Und ich hab mit einem - ääh - Journalisten gewettet (jetzt guckt er ganz selbstverliebt) um 5 Kisten Ahrrotwein - in 5 Jahren werden wir sagen: Gottseidank … (Lacher im Publikum - Kurt Beck wird enerigsch!) Manches ist zu groß geraten (winkt lässig ab) - einverstanden - aber prinzipiell ist das richtig und ist es notwendig, denn wir haben schonmal zu lange gewartet - und dann waren über Jahre keine großen Rennen mehr da. Sie werden sich daran erinnern, mit dem Brand - als damals Niki Lauda verur.. - ähh - verunglückt war - sind alle großen Rennen - vor allem die Formel 1 Rennen - eingestellt worden - und in diesem Sport (macht eine angewiderte Grimasse) - der übrigens nicht meiner ist - aber sei’s drum - mir muß es ja nicht gefallen - aber in diesem Sport geht’s eben auch darum, daß man die weltweiten Highlights hat - damit man eben Werbung usw. weiter so verkaufen kann - daß man Geld verdient. Und daß dann bis an die Mosel runter die Hotels voll sind - wenn DTM ist oder Trock Grand Prix ist - und jetzt wieder - in 3 Wochen ist es glaub ich - die Formel 1.

Also insoweit (winkt ab) - das war ärgerlich, wie es gelaufen ist, völlig einverstanden. Ich hab mich mehr geärgert als die meisten anderen wahrscheinlich. Aber insgesamt investieren, das ist nunmal auch Aufgabe des Staates und das macht man an Hunderten von Stellen teilweise mit sehr viel mehr Geld.

= = = = = = = = =

Herzlichen Dank, an die, die das ermöglicht haben zu sehen (Video, Fragen gestellt - Respekt!).

Ich weiß jetzt endlich, an wen mich Kurt Beck die ganze Zeit erinnert:

Der Schwarze Ritter triumphiert immer!

UPDATE:

Das mit dem Gag war garkein Gag, sondern man hat dem Fragesteller das Mikrofon weggenommen. Das war übrigens Adrian und er hätte gerne noch nachgelegt. Aber auch so: gut gemacht!

Tags: Erlebnisgrab | KurtBeck | Insolvenz | Interview


Montag, 20. Mai 2013

24h-Rennen 2013 - Sonntag.

Tag 4 und heute ist Renntag! Und der ging ja mal richtig gut los, denn Land Motorsport hat das Carrera Cup Rennen gewonnen. Das lief am Sonntag"Mittag. Und zwar als Doppelsieg, denn sowohl die A-Wertung (Jaap van Lagen) als auch die B-Wertung (Wolf Nathan) ging in den Westerwald!

Ich hab mir das schön auf iPhone TV angeschaut, mit Burkhard Bechtel auch ein schöner Kommentar, den man sich gut anhören kann :)

Bei Weiss-Druck kleidet man sich jetzt auch so! ;) Georg Weiss und Oliver Kainz.

Dann kam ein ganz besonderer Moment für mich bzw. uns hier bei 20832.com, denn das ist Bob Suzuki, den kennt Ihr unten aus der Partnerleiste als STUDIE AG aus Japan. Er ist schon so lange treuer Unterstützer, daß er an erster Stelle steht und es ist das erste Mal, daß wir uns persönlich begegnen.

Das war wirklich sehr lustig und wer hier schon länger mitliest, weiss natürlich, daß Bob ganz großer N-Fan ist. Er hat in Japan ein BMW Tuning Betrieb in mehreren Städten und inzwischen auch sein eigenes Rennteam mit einem Z4 GT3. Und plant damit auch einmal beim 24h-Rennen mitzumachen - hoffentlich klappt das!

Wir haben uns unterhalten so gut es ging in Englisch, auch ein wenig über STR - geht natürlich nicht anders.

Sind dann aber noch zu MarcVDS ...

... und Schubert - eh klar. Was really nice to meet you Bob - great day for me!

Interessanter Nebeneffekt: man telefoniert sich heutzutage nicht mehr zusammen, das geht über Facebook und Handy. Praktisch und günstiger als ein japanisches Mobiltelefon anzurufen!

Seh ich auf einmal diese KTM, schickes Ding - 300er EXC - so wie meine, die ist allerdings komplett orange. Und natürlich ...

... auch standesgemäß gekennzeichnet!

Stellt sich raus, die ist dem Michael Küke, ...

... und ist auch nicht zum rumstehen, sondern zum fahren.

Aber eigentlich sind wir ja beim 24h-Rennen, ...

... und so langsam wird's richtig voll.

Treff ich Aziz Abdulaziz Al Faisal! Das ist der "Get well soon Aziz", den Ihr alle auf Eurem "Ja zum Ring" Z4 stehen habt.

Wirklich nett, fährt bei Extreme Racing zusammen mit Jabber, der ist da im Hintergrund großformatig zu sehen :)

Mit auf dem Auto auch Axel "Schöne Aussicht" Duffner, der hat den Arabern direkt mal die Rennstrategie auf's Armaturenbrett gepinnt:

YALLA-YALLA!

Die Peugeots machen sich in die Startaufstellung, um sich mit den Schirra-Minis zu prügeln.

Wassergekühlter 15-Zylinder?

Stellt sich raus, Kiki ist auch N-Fan!

Subaru "Save It, Don't Sell It" Werksteam.

Und der Reader-TT zusätzlich stilvoll STR'd.

Eberhard Baunach lässt es sich nehmen den Start zu fahren. Und hat eine klare Meinung zu den aktuellen Nürburgring-Situationen.

Je weiter man in die Startaufstellung nach vorne geht, desto entspannter wird es: HETZ MICH NICHT!

Alle fahren mit!

Aber eine Botschaft kommt von allen Teams: Legenden verkauft man nicht!

Der Harald Grohs treibt sich lieber vorne in der Startaufstellung rum.

Seht Ihr das Altmetallgerippe im Hintergrund? DAS kann gerne verkauft bzw. verschrottet werden.

Von der Michael Schumacher Nummer hab ich überhaupt nichts gesehen, also original Nullkommanull. Kein Formel 1, kein Truck, kein Schumacher ... nix! Irgendwann hat man mal was gehört, und das war's dann.

Dieser Tweet sagt alles:

"The only exciting thing about Schumi driving an F1 on the Nordschleife..."

Mercedes und Schumacher nutzen die Publicity und reiten auf der in den Tod getriebenen Nordschleife für Werbezwecke. Das kam bei den ganzen zeitgleichen SAVE THE RING Protesten garnicht gut, die Fans sind nicht so doof, wie die Marketingabteilungen denken. Jeder hätte sich stattdessen viel mehr gewünscht, daß Michael Schumacher seine Reichweite nutzt, um die Nordschleife vor dem Ausverkauf zu verteidigen.

Damit haben sich Schumacher & Mercedes keine Gefallen getan.

Meanwhile in der Startaufstellung ...

... die Haribojunioren ...

... betreut von Bale Motorsport.

Da kommt natürlich Unterstützung aus Andernach ...

... und das Bild für das Familienfoto darf auch nicht fehlen!

So sehen Sieger aus, Karl Mauer hat das Ding 1979 auch schon gewonnen, Gesamtsieg im Ford Escort.

Für GT Corse ist es das allererste 24h-Rennen - und dann gleich die blaue Lampe ergattert. Hoffentlich kommt er durch!

Der Akio Toyoda war echt gut drauf, dem gefällt das 24h-Rennen. Er fährt als "Morizo" auf dem LFA und hat sich in der Startaufstellung geduldig mit jedem fotografieren lassen. Also wirklich mit jedem! Die Leute standen schon in Reihe an und das war überhaupt kein Problem für den Präsident und CEO von Toyota.

Ich find das super. Irgendwie ein krasser Gegensatz zum manch arrogantem Volk, ich nenn da jetzt mal keine Namen ;)

Der Jochen Krumbach guckt auch mal vorbei und sagt herzlich Hallo, er fährt zwar auch dem Wochenspiegel Porsche, aber manchmal ist unser Fahrer des Jahres auch mit einem Toyota auf der Nordschleife.

Alles fest im Griff, sogar den Mike! :)

Noch ein Olloclip Selfie in der Startaufstellung, ...

... während Pedro Lamy fest entschlossen zur ersten Reihe schreitet.

Romain Dumas sieht das ganz entspannt und legt mal ein verschmitztes Grinsen auf. Wahrscheinlich hat er gerade mit dem Peugeot Mann einen Pikes Peak Deal ausgehandelt.

Frank Biela macht sich schonmal klar, ...

... aber das mit dem Wetter ist ihm nicht geheuer.

Mecki Messer sammelt letzte Infos, ...

... und Bernd Schneider scheint schon zu ahnen, daß er in Mike's Blog landen wird ;)

Dutch Dynamite je weiter man nach vorne kommt: Jeroen Bleekemolen mit Parick Huisman.

Wie jetzt? Guckt mal hinten links. Das ist echt so übel hier am Nürburgring, da haste Dir Ruck-Zuck 'ne Nfektion eingefangen :) Und nein, ich war das nicht! Schöne Geste von MarcVDS, besonders weil das Auto ist ja mal von vorne bis hinten komplett druchgestyled.

Es gibt nur wenige Leute, die so gucken können wie sie heißen! :)

Was macht denn der Bürgermeister vom Wehrseifen in der Startaufstellung? Kameramann? Bin mir nicht sicher, ob das Auf- oder doch eher Abstieg ist.

Vorsicht Mike, nicht so frech!

Ok, hoher Besuch, benehm ich mich mal.

Aber ein Erinnerungsfoto geht doch noch, oder?

Danke an Norbert für das tolle Foto!

Willi Bergmeister lässt es sich nicht nehmen die Startaufstellung zu besuchen.

Bei BMW ist man auf alles vorbereitet.

Während das 3 Minuten Schild hochgeht.

Die Spannung steigt, ...

... 30 Sekunden.

Aber die Botschaft bleibt gleich.

We have a race! und ich hab mir das noch ein wenig im Haughaken angeguckt, ...

STR!

Der einzige Quattro im Feld?

2 x Peugeot, 2 x Mini auf diesem Bild.

Pedro Lamy.

Der Walkenhorst-Z4, von Bonk eingesetzt. Da hat er sich wahrscheinlich auch die Nfektion geholt, die stehen da immer ziemlich eng zusammen in der Box.

Tim Hahne / Stereoscreen! Kennt Ihr sicher, machen die besten Filme vom Motorsport auf der Nordschleife.

Da konnte man immer noch nicht mit Bargeld zahlen! Alles ruiniert am Ring, aber an dem Müll mit der Ringkarte halten die immer noch fest. Albern.

Prof. Frank Herrmann, hat es zuhause nicht ausgehalten. Seine FH-Köln Studenten sind inzwischen kreuz und quer bei allen Top Teams am Ring verteilt. Mal gespannt, was als nächstes Projekt kommt!

Der Fan Reporter von Zurich. Hatte sein eigenes Shuttle!

Maxi Götz nach seinem Stint, super Job gemacht.

Der Marc Schramm braucht keine Security, der guckt einmal bös und damit ist die Sache klar! :)

Da kommt sein Auto, ...

... und ist auch schon wieder weg.

Hat ja auch eine bessere Hebeanlage als diese.

James Bond ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Während Martin Raeder ganz andere Probleme hat. Er muss den Fotografen überreden, daß morgen auch noch ein schöner Tag ist.

Hat er dann auch eingesehen, sonst wäre er jetzt Kühlerfigur.

SO gehen Aus-der-Box-Rausfahr-Fotos! ;) Kommt das STR auch besser zur Geltung.

Beim GT-R geht es aber nicht raus, sondern rein.

Den Blick kenn ich noch aus der Zeit, als ich mit RD 350 zum Ring gefahren bin!

Alles geben!

Ich hab echt nix dagegen, wenn sich iPhone Fotografen vor einen stellen. Bin dann auch geduldig, bis sie wieder weggehen. Aber das hat echt lange gedauert hier, guckt mal genau hin, das ist eine neue Dimension: der macht ein Video!! (Sieht man an dem roten Stopknopf, hab ja auch so eins.) Wenn das Mode macht, oh oh.

War mir dann nicht sicher, ob ich an die Strecke fahre, wollte ja nicht mit dem Boot wieder zurückfahren. Hab dann im Pressezentrum mal im Programmheft geblättert, guckt mal was für ein abgekämpftes Auto die für die Werbung genommen haben! So muss das :)

Technische Problem gab es aber auch abseits der Strecke.

Bin dann zum Pflanzgarten und hab - dank ohne Regen - auch das 300er wieder bemüht.

Dunlop 125 vs Marc VDS.

Smudocar.

Ralf Zensen und Team im Mini.

Volker Strycek fährt hier auch mit, wird inzwischen von Bonk betreut das Auto.

Der Yalla-Yalla-Zetti.

Sieht schneller aus, als er fährt.

Fährt schneller, als er aussieht.

Und der Ferrari optisch und akustisch ganz vorne mit dabei.

Schade, daß der Dörr McLaren schon in der ersten Runde ausgefallen ist. Motorschaden? Was für ein Drama. Und was ist mit dem mit dem BMW vorne? Kampfspuren?

Mal ranzoomen:

Sogar das N wurde neu aufgeklebt bei der Reperatur, das ist ja mal krass!!

Wochenspiegel sauber unterwegs.

Und manchmal wurde der Verkehr heftig.

Kremer mit Save The Ring plus Save It, Don't Sell It. Damit's auch jeder versteht.

Der Wasserstoffbomber.

Und Maxime Martin. Hat der ein Feuerwerk abgebrannt. Als der Regen kam, hat er das komplette Feld aufgerollt und die Spitze übernommen. Wurde zwar dann die Wertung von einer (oder ein paar?) Runden davor genommen, aber das war so heftig, daß Marc Hennerici mich extra angerufen hat, damit ich das nicht verpasse. (Marc war auf dem Heimweg, beide Autos schon leider früh raus.) Marc ist ja auch schon bei MarcVDS GT1 gefahren und als ich meinte, die würde ich gerne mal besuchen in Belgien war er auch sofort dabei! Das wär doch was.

Die haben übrigens schon einen Doppelsieg in der Tasche, Platz 1 und 2 bei der Moto2 am Sonntag: Scott Redding und Mika Kallio in Le Mans.

Marc hält Maxime für den besten Fahrer, den wir seit langem gesehen haben. Er hat mit ihm ja auch schon auf anderen Strecken zu tun gehabt. Wenn es regnet, fährt der in einer komplett anderen Liga als der Rest. Hat mehr verdient, als nur DTM Testfahrer zu sein. Hier am Ring hat er im Regen auch völlig respektlos alles was Rang und Namen hat deklassiert. Im Interview danach bei Radio Le Mans meinte er, daß er Vertrauen in's Auto hat, dadurch die Reifen stärker belasten kann, was bei den Regenreifen und den niedrigen Temperaturen dazu führt, daß er die Reifen wärmer und damit besser an's Arbeiten bekommt, als die anderen. Ganz einfach, oder? ;)

Der schöne Ford RS von Ralph Caba und seinem Team. Fährt mit Gas soweit ich weiß.

Der Führende der Klasse "Universelle Motorfahrzeuge", nett!

Typische Fahrzeuge der Volkswagengruppe.

Der Scirocco läuft wieder! Das ist der von der Richtbank am Tag davor!

Krass, oder? Der Manta sieht in diesem Feld aus, als wäre er vom Youngtimer Rennen übrig geblieben. Ist er aber nicht und dazu noch in seiner Klasse richtig gut unterwegs. Unheimlich beliebt rund um die Strecke, jedesmal Applaus auf der Tribüne, wenn er vorbeikommt.

Einer der vielen GT86, hier einer von Dörr.

Quattro!

Das Ferrarilicht ist auch hell genug, ich hab jetzt einen Pupillentinitus.

Bin dann auch wieder in mein HQ gefahren, hab aber beim Losfahren gesehen, daß ich das Nummernschild vom Roller verloren hab! So ein Ärger! War schon alle möglichen Plan Bs am Durchspielen und hab es dann zufällig auf dem Rückweg wieder gefunden.

Und natürlich rennmässig mit Kabelbinder festgemacht. Da fällt nix mehr ab!

Vor dem großen Regen bin ich trocken angekommen und hab dem großartigen Radio Le Mans Kommentar zugehört. Das Rennen wurde dann wegen zu starkem Regen abgebrochen, läuft aber seit dem Morgen wieder!

Dazu dann später mehr ;)

Tags: Mikebericht | N24h


Montag, 11. März 2013

Fake-Sound für die DTM im ARD-Tatort.

Ist Euch das auch aufgefallen beim Tatort, die DTM Werbung? War garnicht zu übersehen durch die fette Einblendung:

Und jetzt schaut hört (!) mal rein:

Ausschnitt aus dem Til Schweiger Tatort: Willkommen in Hamburg

NASCAR vielleicht? Australische Supercars? Ganz sicher keine DTM. Die geht nämlich so.

Das ist ja peinlich, wenn das Marketing-Schaulaufen vom DTM-Sender höchstpersönlich noch zusätzlich gefaked werden muss.


Freitag, 23. November 2012

Rekordraeder.

Da ist der Mosler am Montag eine neue sport auto Rekordrunde gefahren, trotz mit “sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma”.

Raeder und CP Autosport haben den Mosler wohl ein wenig verbessert. Und in nur 3 Wochen kann man schon mehr darüber lesen:

Mehr über die Rekordfahrt des Concept M EXP/1 auf Basis Mosler beim Test in Hockenheim steht in der nächsten Ausgabe von sport auto, ab dem 14. Dezember 2012 im Handel.

(Wenn man über das auto von sport auto hoovert, bekommt man BMW Winterreifen Werbung. WTF.)

Und Martin Short freut sich - eh klar! :)

Wo wir schon grade bei Rekorden sind: die sport auto hat ihr auflagenschwächstes Q3 der letzten 10 Jahre hinter sich.


Sonntag, 23. September 2012

Ausgerechnet Warsteiner ...

… macht Werbung in dem Spiegel Artikel, der diese Woche im Heft ist.

“Wir setzen auf Premiumqualität. Auch bei unseren Bankpartnern.”

LOL!

Das mit den Partnern ist ja wohl voll in die Hose gegangen. Ich glaube die haben sich gehörig auf’s Kreuz legen lassen mit den geschönten Zuschauerprognosen, als sie den Exklusivvertrag der Bitburger weggeboten haben. Der Unterschied zu den Politikern ist nur, daß solche Firmen ihre Fehlentscheidungen ein Jahr später in den Büchern sehen. Geschieht ihnen recht, die haben mit ihrer Unterstützung fleissig am Erlebnisgrab mitgebuddelt und die Propaganda auch noch lautstark weiterverbreitet.

Der Nürburgring ist in der Mitte der beiden bevölkerungsstärksten Ballungzentren Europas, Rhein-Main und Ruhrgebiet, innerhalb von 120 Autominuten von rund 28 Millionen Menschen zu erreichen. Dieses Potenzial wollen wir zukünftig noch stärker abschöpfen …

Ja nee iss klar. Der einzige der da stärker abgeschöpft wurde ist Warsteiner selber.

Im Artikel geht’s übrigens darum, daß der Ring°Prozess lustig werden wird.

Noch einmal eine gute Gelegenheit, daß es darum geht 15 Prozesstage untereinander aufzuteilen. Wäre gut, wenn immer jemand da ist, der berichten kann.


Montag, 03. September 2012

Rad am Ring 2013: Feindliche Übernahme.

Richter/Lindner (NAG) kapern dann mal Rad am Ring, hatte ich hier ja auch schon kurz. Daß die aber nichtmal davor zurückschrecken, WÄHREND der Rad am Ring Veranstaltung Banner-Werbung für ihre 2013 geplante eigene Veranstaltung zu machen, offenbart einen neuen Level von Skrupellosigkeit. Unter rad-und-run.de kann man sich bei der NAG schon für 2013 anmelden, Ausschreibung, Preis und Termin - alles fertig. Sogar den Sponsor BULLS haben sie übernommen. Ich werd mich hüten auf die #§&%$ zu verlinken.

Aus dem Rad am Ring Newsletter, wurde eben verschickt:

“Jubiläumsveranstaltung mit unappetitlichem Beigeschmack

Mehr als 10.000 Radsportler und Läufer feierten am Samstag und Sonntag erneut ein bemerkenswertes Breitensportfest bei Rad am Ring und dem Hochwald-Nürburgring-Lauf. Alleine 5.186 traten bei den 24-Stunden-Rennen in die Pedale und markierten damit einen neuen Teilnehmerrekord. Doch es gab nicht nur Grund zur Freude.

„Wir sind stolz auf das, was wir für unsere Teilnehmer geschaffen haben, die unseren Dank für ihren großen Anteil an diesem Erfolg verdienen”, berichten die Organisationsleiter Willi Schüller und Hanns-Martin Fraas. Jedes Rädchen der Veranstaltung, das von einem der insgesamt rund 500 Organisatoren und Helfern aus der Region rund um den Nürburgring gedreht wird, greift ins andere – und das von Jahr zu Jahr reibungsloser.

Einen unappetitlichen Beigeschmack bekam das Jubiläum durch die öffentliche Ankündigung der Nürburgring Automotive GmbH (NAG), das Veranstaltungspaket Rad & Run am Ring im kommenden Jahr in Eigenregie organisieren zu wollen. Entsprechende Banner wurden während der laufenden Rad & Run am Ring-Ausgabe am Boxengebäude platziert sowie Plakate und Flyer gestaltet und aufgehängt.

Schüller und Fraas geben sich einerseits gelassen, anderseits kämpferisch. Dass die Automotive GmbH am Nürburgring nach 2012 überhaupt noch aktiv ist, ist laut Medienberichten eher unwahrscheinlich. „Für diesen Fall haben wir auch positive Signale von Insolvenz-Geschäftsführer Prof. Schmidt”, sagen Schüller und Fraas . „Sollte die NAG 2013 auf diesem Konfrontationskurs bleiben, haben wir ein starkes Bündel juristischer Möglichkeiten, uns gegen diese Trittbrettfahrerei zu wehren. Uns – wie geschehen - eine gemeinsame Zukunft vorzugaukeln und stattdessen zu versuchen, sich unser Know-how anzueignen und uns dann kaltblütig abzuservieren, halten wir für ein befremdliches Geschäftsgebaren, das wir weder menschlich noch juristisch akzeptieren werden.”

Die Erfahrungen aus 10 Jahren Rad am Ring liegen bei Schüller, Fraas und der „Rad am Ring”-Truppe. Die ist keinesfalls gewillt, nach zehn Jahren mühevollen Ackerns die Ernte von anderen einfahren zu lassen.

Herzliche Grüße Ihr “Rad am Ring”-Team”

Die mit denen noch Geschäfte machen sollte das eigentlich zu denken geben.

UPDATE:

Die Rhein-Zeitung greift auch das Thema auf: erfolgreiche Veranstaltungen werden von der NAG gekapert. Das wird natürlich gleich gesteinkühlert - war ja nicht anders zu erwarten. Die NAG Handlungen sind inzwischen so durchsichtig wie eine frisch geputzte Windschutzscheibe. Wem wollen die eigentlich was vormachen?

Am besten ist das hier:

“In den vergangenen Jahren gab es zum Teil erhebliche Kritik an der Veranstaltung, die auf den Betreiber des Nürburgrings zurückfiel. Das wollen wir in Zukunft verhindern.”

Ich weiß aus eigener Teilnehmererfahrung auch genau wann das besser war: in der Vor-NAG-Zeit.

Daß ausgerechnet jetzt der RC Herschbroich vorgeführt wird - die kleine Gemeinde Herschbroich ist eine von den 4 Ortschaften, die innerhalb der Nordschleife liegen.


Freitag, 06. April 2012

Ostern 2012 ...

... liegt gut im Kurs zu den Vorgaben aus 2011. Die vor genau 2 Monaten gekündigten - aber nach wie vor aktiven - Betreiber können die Werbung mit dem Nervenkitzel nicht lassen.


Freitag, 13. Januar 2012

Doch im Herbst implodierte die Scheinidylle - Frankfurter Rundschau

Neuer Zeitungsartikel, vom 14. (!!) Januar:

Es ist gespenstisch. Volles Programm auf der „größten Videowand der Welt“, bunte Bilder an einem düsteren Januartag im überdachten „Ring-Boulevard“. Auf 45 mal 11 Metern zappeln Werbeclips, morgens bis abends. Die Wand preist die nächsten Motorsport-Rennen im Sommer an, dazwischen läuft Werbung für den neuen Sherlock Holmes. Nur schaut keiner zu. Gar keiner. Wirklich niemand.

„Wenn es hoch kommt, haben wir im Boulevard 50 Besucher am ganzen Tag“, sagt ein Mitarbeiter der Betreibergesellschaft „Nürburgring Automotive GmbH“ (NAG).


Mittwoch, 14. September 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.

Joachim Winkler, Sprecher des Infrastrukturministeriums, bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag, dass Nachfragen der EU vorlägen und bearbeitet würden.

Ich hab auf der Seite mal die Suche nach “Nürburgring” bemüht und ein Organigramm zurückbekommen. Das Referat 381 ist also die ring°verwaltung. Die machen ja auch nächsten Dienstag ein Forum, werde ich auch dran teilnehmen. Auch wenn die Namensgebung leicht affrontverdächtig ist. Auf das “Miteinander auf Augenhöhe” bin ich gespannt, ich bring mal vorsorglich 22.302 Unterschriften mit.

Ist es nicht jämmerlich für eine Demokratie, daß die Landtagsmitglieder (der Opposition) solche Informationen aus der Zeitung bekommen müssen?


Montag, 22. August 2011

Übrig Ns vom Montag.
  • Zum ersten Mal seit 8 Jahren bin ich nicht beim 24h-Radrennen auf der Nordschleife mitgefahren. Interessiert zwar eh keinen, aber so sang- und klanglos wollte ich die Serie dann auch nicht abreißen lassen.

Seit der Erstausgabe 2003 waren wir jedes Jahr am Start - Christian Kohlhaas war immer dabei, die anderen so im Wechsel. Beim ersten Rennen waren es 34 Teams, die die 24 Stunden auf sich genommen haben. Da waren die Nordschleifenschilder noch grün und hinter der Haupttribüne ein Super Schotterparkplatz. Hier sind die 2003er Fotos.

  • In Berlin: Autobrennen statt Autorennen.

  • Schlechte Nachrichten vom Hockenheimring.

  • So werben die allen Ernstes für die Superbike WM. Das ist für mich eher ein Grund nicht hinzufahren.

  • Gut, daß zeitgleich zur Superbike WM am 2./3.Sep. in Kell wieder das Mofarennen läuft. Freitags Training, Abends Brings Konzert und Samstags startet um 15 Uhr das 3-Stunden Rennen.

Hier zur Einstimmung meine Fotos von 2005, 2007 und 2010.


Sonntag, 10. Juli 2011

Heftiger GT-Masters Unfall am Ring, Kiesbett und Reifenstapel unversehrt.

Gut, daß keinem was passiert ist.

Kiesbett und Reifenstapel hat der Alpina B6 im Flug überquert, alles andere ist aber ziemlich hin: Auto, Dixiklo und die große BMW Werbung. Uups.


Dienstag, 28. Juni 2011

Wenn Lindner austeilt ...

Sieht für mich auf deren Facebook Pinwand so aus, als würden die sich über den Manta lustig machen:

“…gewinnt dieses Jahr wahrscheinlich nicht…”

Mal davon abgesehen, daß der Sieg garnicht so unwahrscheinlich war, weil der Manta auf Pole der 2-Liter Klasse stand und 19 modernere Renner hinter sich gelassen hat.

Noch besser sind die dezenten STR Aufkleber, die der Facebook-Abteilung wohl durchgegangen sind. Lindner macht SAVE THE RING Werbung, weiter so!


Sonntag, 08. Mai 2011

Werbung wichtiger als Sicherheit?

Das ist noch garnicht so lange her, da wurde diese Säule installiert für das Touristenfahrten-Sicherheitsvideo:

Heute klebt eine Werbung drauf von Stuck & Sons und im Display laufen Werbefilme.


Übrig Ns vom Sonntag.
PM der Rennleitung.

“In ein Gerangel um die Ideallinie gerieten am Samstag mehrere Pkw- und Motorradfahrer bei der Einfahrt in den Streckenabschnitt „Adenauer Forst“, so dass es beinahe zu einem Unfall zwischen den insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen gekommen wäre.
In solchen Fällen kommen auch für die Nürburgring-Nordschleife die Regelungen der StVO zum Tragen. Die Ermittlungen ergaben letztlich, dass alle beteiligten Personen einen vorwerfbaren Beitrag zum Entstehen der Situation geleistet hatten und sie damit zumindest mit einem Bußgeld rechnen müssen.

Ich hab da nichts geändert, genauso formuliert kam die Pressemitteilung der Polizei an. Das kommt für mich leicht überraschend, daß man jetzt auch bei Beinaheunfällen ermittelt und Bußgelder verteilt. Weil man sich über die Forsteinfahrt nicht einig war.

Einen vorwerfbaren Beitrag zum Entstehen der Situation” - wie sieht’s denn da mit der reißerischen Werbung des Veranstalters aus? Im Sinne von Adrenalinkick, Speed, Spaß & Co. Oder die Suche nach der Ideallinie, die für die Touristenfahrten im NAG Werbeprospekt so angepriesen wird:

“Der entscheidende Vorteil: Es gibt keinen Gegenverkehr, der die Ideallinie stört.”


Mittwoch, 27. April 2011

Formel 1 für Genießer.

Zwei Stunden Formel 1 Übertragung am Stück - ohne Werbung - ohne Unterbrechung - und ohne Kommentar! Dieses tolle Filmdokument vom 1973er Rennen ist jetzt bei youtube gelandet. (Via.)


Mittwoch, 13. April 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Der Gerichtstermin heute von Wilhelm Hahne war ein Satz mit X. Der Termin wurde verlegt und findet jetzt am 11.Mai statt. Der Grund ist noch nicht ganz klar, auf jeden Fall waren alle - auch Wilhelm Hahne - ziemlich überrascht. Eine Handvoll Unterstützer ist auch gekommen, wir haben dann die Kaffeequalität im Landgericht getestet und für gut befunden.

Unser Termin steht aber nach wie vor - nämlich nächste Woche Mittwoch - und sollte sich da was ändern, lest Ihr das natürlich hier. Zumindest konnte man sich schonmal vor Ort umschauen: Zugangskontrolle wie am Flughafen und der Fahrradständer größer als der von der Uni nebenan.


Montag, 11. April 2011

Neues aus der Abteilung geschmacklose Werbung.

Lasst den Asphalt am Nürburgring glühen.

Ziemlich bitter.


Freitag, 04. Februar 2011

Scuderia Hanseat fällt aus, zum ersten Mal seit 52 Jahren - keine Einigung mit neuem Management am Nürburgring möglich.

Zum ersten Mal seit 52 Jahren fällt der Lehrgang der Scuderia Hanseat aus. Grund: das neue Nürburgring Management.

Hier die Pressemitteilung, die grade reinkam - gibt es auch als PDF:

Schnelles Geld statt sportlicher Tradition – ist das das Ende des Nürburgrings?

Der Nürburgring ist eine Legende. Selbst Leute, die nichts mit Motorsport am Hut haben,wissen um seine Bedeutung. Und jetzt ist diese legendäre Strecke in Gefahr. Wenn selbst hier Gewinn vor Tradition gesetzt wird, stimmt das bedenklich. Die Automotive GmbH leitet jetzt die Geschicke des Rings und sie schreckt nicht davor zurück, Stammkunden, Motorsportbegeisterte in einer Art und Weise vor den Kopf zu stoßen, die in diesem fairen Geschäft sonst nicht üblich war. Der Fall der Scuderia Hanseat sei hier exemplarisch skizziert.

Vor 52 Jahren wurde sie von bekannten Motorsportlern gegründet. Die Liste ihrer Instruktoren liest sich wie ein „who is who“ des Rennsports: Edgar Barth, Graf de Beaufort, Richard von Frankenberg, Paul Frère, Helm Glöckler, Hans Herrmann, Stirling Moss, die Legende Hans Stuck, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Und das sind nur einige von ihnen.

Seit 52 Jahren veranstaltet die Scuderia Hanseat jährlich zwei große Lehrgänge für Sportfahrer auf der Nordschleife des Nürburgrings und der Grand Prix Strecke. Jedes Mal für etwa 300 Teilnehmer aus über 20 Nationen. Prominente Teilnehmer aus der Geschäftswelt, der Showbranche wie ebenso der schwedische König und sein Sohn zählen immer wieder zu den Teilnehmern. Diese Tradition, diesen Erfolg und nicht zuletzt die Werbung für die Region droht das neue Management des Nürburgrings jetzt zu zerstören.

Wegen Ablaufs des Vertrages zum 31.12.2010 wurde bereits am 01.08.2009 zwischen der früheren Geschäftsführung der Nürburgring GmbH und den Repräsentanten der Scuderia Hanseat ein neuer befristeter Vertrag für weitere 5 Jahre ab 01.01.2011 bis einschließlich 31.12.2015 geschlossen. Wie in den Jahren zuvor wurde alles, vom Zeitraum der Veranstaltung über die Lehrgangstage bis hin zur Preisgestaltung verbindlich geregelt. Überraschend trat die Geschäftsleitung der Automotive GmbH im Jahre 2010 mit Änderungswünschen an die Scuderia Hanseat heran. In einer immer noch entspannten Atmosphäre wurde nach einer, für beide Seiten akzeptablen Lösung gesucht. Die damaligen Gesprächspartner sind nun mittlerweile kündigungsbedingt aus der Automotive GmbH ausgeschieden. Am 31.12.2010 wurde, ganz formell, ein neuer Vertragsentwurf durch die Automotive GmbH unterbreitet. Dieser Entwurf war allerdings für die Scuderia Hanseat absolut nicht akzeptabel. Die Lehrgangstage und -Zeiträume waren verändert und auch die sonstigen Nutzungsbedingungen sollten völlig neu geregelt werden. Insbesondere wurden die Übungszeiten erheblich verkürzt. Dafür sollte sich die Miete extrem erhöhen und Nebenkosten eingeführt werden, die die Gesamtpaketkosten um über 60% steigern würden.

Der Versuch, eine einvernehmliche Regelung herbeizuführen, schlug leider fehl. Die Scuderia Hanseat erwägt derzeit, vor Gericht zu gehen. Zum einen geht es um Schadenersatz wegen des Frühjahrslehrgangs 2011, der nun leider (zum ersten Mal in der Geschichte der Schule) ausfallen muss, zum anderen darum, die Automotive GmbH rechtlich zu zwingen, die vereinbarten Verträge einzuhalten. Es ist bedauerlich, dass allein bei der Scuderia Hanseat 80 Mitarbeiter des Lehrkörpers und hunderte von Fahrern durch diese Geschäftspolitik der Automotive GmbH betroffen sind. Und sicher ist das nur ein Beispiel.

Außerdem werden durch diese Vorgehensweise der neuen Herren des Rings sowohl der ansässigen Gastronomie und Hotellerie als auch dem Kraftfahrzeuggewerbe und den benachbarten Städten und Gemeinden am Nürburgring durch den Ausfall der Veranstaltungen Einnahmemöglichkeiten entzogen. Hier nur ein paar Stichpunkte dazu:

  • 3200 Übernachtungen in unmittelbarer Nachbarschaft des Ringes
  • Benzinverbrauch in Höhe von über 100.000,00 € pro Lehrgang
  • Verlust von Shopping, Verzehr / Vergnügungseinnahmen z. B. in den Orten Adenau, Daun, Mayen, Bad Neuenahr.

Sollten Sie weitere Informationen über die Scuderia Hanseat, deren Traditionen oder Hintergrundmaterial zum vorliegenden Fall brauchen, wenden Sie sich bitte an:

Scuderia Hanseat Tel.:+49 40 390 50 86 eMail: info [at] scuderia-hanseat.de

Gudrun Pauli Louis Enderle (Gesellschafterin – Geschäftsführerin) (Gesellschafter)


Montag, 31. Januar 2011

NAG loves STR.Die Nürburgring Automotive GmbH weiß die über 40.000 Anhänger große Save The Ring Gruppe bei Facebook sehr zu schätzen ... für Werbung:


Mittwoch, 12. Januar 2011

Berndorf vs Lindner: Gradeaus und auf den Punkt gegen hintenrum und augenzwinkernd.Jacques Berndorf hat nicht nur großen Erfolg mit seinen Krimis, er setzt sich auch nach Kräften für den Erhalt des Nürburgrings ein. Er hat uns tatkräftig unterstützt bei dem Alternativkonzept, das die Regierenden aber unter den Tisch gewischt haben.



Das war schon seltsam, als die Premiere des Nürburg-Papiere Krimis ausgerechnet in der Staatskanzlei durchgeführt wurde. Der Krimi an sich hat aber dann nach Strich und Faden mit dem beton°sarg abgerechnet. Und mit Claudio Bremm auch.



Umso unverschämter dann die nicht abgesprochene Verwendung von Jacques Berndorf als Werbeträger, unser kleiner Film hat zumindest im Internet ein bischen geholfen, daß er die Sache zeitnah richtigstellen konnte.



Die lustigen Werbestrategen der NAG (´.. augenzwinkernde Kommunikation ..´) haben jetzt noch nicht mal im Griff, wo überall die Werbung auftaucht. Denn im Internet ist die Anzeige immer noch geschaltet.

Es gibt aber auch Positives, denn der Autor hat sich Zeit für ein ausführliches Interview genommen. Ist ein lesenwerter Text! Hier ein paar Beispiele:

.. Bei der Nürburgring GmbH gibt es schlicht keine schlechte Nachricht, die nicht stimmt. ..

.. Warum musste alles in anderthalb Jahren passieren? Es gab doch offiziell keinen Zeitdruck. Bauen im Winter ist viel teurer, das weiß jeder Fachmann. Etwa 30 Millionen hätten so gespart werden können! Mir ist wirklich schleierhaft, wer das alles getragen hat. Politisch muss die gesamte Beamtenschaft vom kleinen Mann bis hoch zum Ministerpräsidenten Beck versagt haben. ..

.. Da machst du nichts anderes als ein Taschenbuch und der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz lädt dich für eine gemeinsame Presse-Vorstellung desselben in seine Schaltzentrale ein! Und das, obwohl Beck mein Buchmanuskript vorab gelesen hatte. Man kann ja nun nicht behaupten, dass es zu seinen Gunsten geschrieben wurde. ..

.. Aber irgendwann wird irgendjemand meine Romane aufgreifen, weil ich nämlich in aller Bescheidenheit glaube, dass die Sachen gut zu verfilmen sind. Möglicherweise bin ich dann allerdings schon längst Staub. ..

.. Wenn ich überhaupt einen festen Arbeitsablauf habe, dann während des Schreibens, weil ich einfach nichts anderes tue in der Zeit – bis auf Schlafen, Duschen und Essen. In dieser Phase findet meine Frau mich immer zum Kotzen. Ich bin dann getrieben, gestresst, versessen, habe Scheuklappen auf und nehme kaum mehr etwas um mich herum wahr. ..

.. Klar kann ich googeln und so, aber da kommt dann dermaßen viel Scheiß raus ..

.. Meiner Meinung nach wollen Frauen auch in Romanen ihre Seele bestätigt sehen. Wir sind ja auch heute noch nicht richtig in das Zeitalter der Frauen eingetreten, das wird erst noch kommen. Davon abgesehen denke ich wirklich, dass Frauen die besseren Männer sind. Sie haben es einfach besser drauf. ..

.. In mir gibt es einen Anteil, der nicht alt wird. Im Grunde genommen bin ich im Kopf noch sehr jung. Ich würde mich auch heute immer noch auf völlig neue Lebensumstände einrichten können. In meinem Kopf herrscht eine Mischung aus jungem Denken und Altersweisheit. Manchmal sind jüngere Menschen aus meinem Umfeld überrascht, wie verrückt dieser alte Mann heute noch ist und was für bekloppte Ideen er haben kann. ..

.. Natürlich möchte ich noch gerne viele Jahre leben und arbeiten, aber wenn mir diese Chance nicht gegeben wird, bin ich auch nicht sauer. Sterben ist zutiefst menschlich. Ich habe wirklich keine Angst davor. Deshalb werde ich auch nie ein Senior werden, der sich ständig beobachtet und eine halbe Stunde lang über einen quer sitzenden Furz reden kann. ..

So kennt man ihn, gradeaus und auf den Punkt. Nicht hintenrum und augenzwinkernd.
Freitag, 03. Dezember 2010

Nürburgring-Experimentierer wieder mal Titelthema.Diesmal im Wochenspiegel, weiträumig rund um den Ring im Briefkasten:



Verlässt man den Kreis der Verantwortlichen, so stößt man jedoch schnell auf Kritik. Die tief in die Ringgeschichte verwurzelten Beherbergungsbetriebe sehen eine systematische Verdrängung ihrer Angebote. Ihr Vorwurf: Am neuen Nürburgring wurden 1.000 zusätzliche Betten geschaffen, die inzwischen mit aggressiver Werbung und Preisgestaltung vermarktet würden. Mehrtägige Streckenmieten seien sogar nur in Kombination mit Hotelbuchungen möglich.

Hier kann man den kompletten Artikel lesen. Es könnte gut sein, daß ich demnächst öfter mal was für den Wochenspiegel texte ;)
Donnerstag, 25. November 2010

Jubel-Agentur im Einsatz.Nochmal Facebook: das Dilettanten°Stadl macht sich grade völlig naß, daß sie 10.000 Facebookfans haben. Die inoffizielle Seite zur Nordschleife hat das 3-fache.

Noch eine kleine Frechheit am Rande: man kann ein Häkchen setzen, um über weitere tolle Aktionen der Nürburgring Automotive GmbH und Lindner Hotels AG informiert zu werden. Bekomme ich dann Werbung aus Oberstaufen?. Wieder wird zusammengekoppelt, was nicht zusammengehört.
Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die real nicht vorhandenen Besucher im ruin°werk kommen langsam auch in Mainz an.Nach den Jubelmeldungen von Minister Hering, daß am Ring jetzt die Gewinne sprudeln, dachte sich ein Redakteur der Mainzer Allgemeinen Zeitung: Schau´n wir uns das doch mal an. Und ist ziemlich ernüchtert wieder nach Hause gefahren: 7 Besucher in der Flaniermeile, eine gelangweilte Verkäuferin, der sie schon 3 Kolleginnen weggekündigt haben, eine 40 Meter Videowand, auf der Werbung läuft und die sich sowieso keiner anguckt .. - und dann noch das Gerücht, daß der ganzjährige Betrieb im Winter ausnahmsweise an einigen speziellen Wochentagen ausgesetzt werden soll.


Dienstag, 14. September 2010

DSK Mitglieder treten aus dem Verein aus - Grund: die sport auto.Als DSK Mitglied bekommt man ein sport auto Abo gratis, das ist dann quasi deren Mitgliederzeitung. Der DSK darf sich im Gegenzug auf 2 Seiten austoben, bzw. seine Sponsoren abdrucken. Zu den beiden Themen kürzlich kopiere ich mal diese Betroffenen-Emails - beide Motorsportler sind aus dem DSK ausgetreten:

"Leider bin ich als DSK Mitglied Zwangsabonnent dieser Zeitung. Bei mir wandert das Schmierblatt jedoch unverzüglich und ungelesen direkt aus dem Briefkasten in die blaue Tonne. Wenn man sich die Mitgliedsbeiträge des DSK mal genauer ansieht, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass man mehr die Sport Auto subventioniert als die satzungsmäßigen Ziele, wegen derer ich einmal Mitglied in diesem Verein geworden bin. Ich jedenfalls habe für meinen Teil beschlossen, Die Rakete Visselmann nicht mehr mit meinem sauer verdienten Geld zu subventionieren und habe meine Mitgliedschaft gekündigt. Ansonsten Respekt, seit Sie bloggen schau ich fast täglich bei Ihnen rein."

"Finde Ihre Seite mitsamt Blog extrem informativ und schaue regelmäßig ´drauf. Zu der Sport Auto-Berichterstattung. Ich habe das Blatt als DSK-Mitglied bezogen und habe meine DSK-Mitgliedschaft aufgrund der Ausgabe Juli? 2010 - Werbung für die ehrbaren Kaufleute Lindner/Richter mit Nordschleifengutschein – und des wirklich irrlichtigen Kommentars von v. Saurma in der Folgeausgabe gekündigt."


Neugierig hab ich dann mal nach der Satzung des DSK Ausschau gehalten und hab das hier gefunden.

Dort liest man dann als allererstes:

Der DSK erstrebt den Zusammenschluß aller, die - in lebendiger Bewahrung einer verpflichtenden Tradition - den Motorsport Deutschlands aktiv oder fördernd pflegen.

Oberstes Gebot ist die Förderung des Motorsports auf gemeinnütziger Grundlage sowie die Wahrnehmung aller hiermit im Zusammenhang stehenden Aufgaben.

Der DSK nimmt insbesondere Fahrerinteressen wahr und betrachtet sich als neutrale Institution.


Dagegen die sport auto, alles andere als neutral und klar (kommerziell!) Stellung beziehend. Aber vielleicht ist auch der DSK garnicht so neutral. Sein Präsident Ziegahn meint:

"Für ihren unternehmerischen Mut in diesen schwierigen Zeiten gebührt den Investoren und Planern des Projekts Nürburgring 2009 höchstes Lob."

Kein Wunder, daß dem DSK die Mitglieder davonlaufen.

(Danke für die Emails zu diesem Thema!)
Sonntag, 15. August 2010

TV-Werbung für die Nürburgring Homepage im RTL Abendprogramm.Grade lief im RTL Abendprogramm ein Fernsehspot der NR.A.GmbH, der die Webseite nuerburgring.de bewirbt. Die hatte ich ja hier schonmal beim Launch vorgestellt und seitdem hat sich auch nicht wirklich was verbessert. Nach wie vor Discounter-Style. Solche Essentials wie z.B. Chronik, Rennergebnisse oder Rückblicke - also das, was eine Rennstrecke ausmacht - sucht man vergeblich.
Montag, 26. Juli 2010

Werbung für E-Post Brief während der Formel 1 in RTL.Bei der RTL Formel 1 Übertragung aus Hockenheim haben sich Christian Danner und Kai Ebel Werbung für den E-Post Brief der Deutschen Post gemacht. Das neue Produkt wird mit dem besonderen Merkmal der ´Vertraulichkeit´ beworben. Ausgerechnet bei der Post?!? Hier habe ich eine neutral-kritische Auseinandersetzung zu dem Thema gefunden. Titel: ´Der E-Postbrief - Die Gelbe Gefahr?´

Persönlich finde ich es interessant, wer sich in der Werbung für welche Produkte bezahlen läßt. Offensichtlich alles eine Frage des Preises und des Charakters.
Dienstag, 13. Juli 2010

Die Todesspirale der Zeitungsbranche.Die Todesspirale der Zeitungsbranche - zum ersten Mal überholt die Onlinewerbung den Printbereich.
Freitag, 04. Juni 2010

Alle 4 Tage Rock am Ring werden auf 1 Plus übertragen.Endlich mal ein sinnvoller Einsatz unserer GEZahlten Fernsehsteuern: Übertragung vom Rock am Ring läuft auf 1 Plus ohne Werbung komplett durch, alle 4 Tage. Könnten die ruhig auch mal an Rennwochenenden machen.
Sonntag, 09. Mai 2010

Dieter Gartmann hat mir die beste Vorbereitung auf das 24h-Rennen beschert, die man sich vorstellen kann: er hat mir ein Exemplar seines Buches zur Rezension geschickt!

Ich hab mal aus Spaß "Dieter Gartmann" in Google eingegeben, bin dann aber auch direkt hier gelandet ;) In der Langstreckengemeinde ist Dieter Gartmann einer _der_ großen Namen, bei dem auch heute noch viele Erinnerungen wach werden. Umso schöner, daß Dieter sich die Mühe gemacht hat, seine Erinnerungen aufzuschreiben und dies dazu noch so lebendig, daß bei der Lektüre die 80er Jahre augenblicklich neu zum Leben erweckt werden. Die großen Namen des Motorsports sind mit dabei, denn es war die Zeit, als sich Formel 1 Fahrer nicht zu schade waren auch gleichzeitig Tourenwagenrennen zu bestreiten.

Dieter's Geschichten sind quasi die Urväter unserer heutigen Rennberichte und das Buch, das im Selbstverlag erschienen ist, fesselt einen sofort durch seine sympathische und ehrliche Art. Genau das, was die Nordschleife immer zu dem gemacht hat, was wir an ihr lieben (Mike an Finger: Nein, jetzt Nichts über Beton schreiben!). Nicht politisch korrekt, sondern authentisch und vom Fahrer persönlich. Neben original Aufzeichnungen der Boxencrew (bzw. Bernie!) werden auch Anekdoten erzählt, deren Hauptdarsteller allen hier bekannt sein dürften ;)

Es gibt auch etwas Werbung in dem Buch, aber auch diese ist authentisch und dokumentiert, welche freundschaftlichen Verbindungen noch bis heute bestehen. Nebenbei ist auch noch ein Hörbuch entstanden und obwohl Dieter's Webseite noch im Rohbau ist, funktioniert zumindest das Gästebuch und freut sich auf Rückmeldungen und Einträge.

Das Buch gibt es im Männerparadies, bei Amazon oder direkt bei Dieter Gartmann.


Freitag, 26. März 2010

Völlig unverhohlen nutzt die Firma Lindner die Werbe- und Kommunikationskanäle der staatlichen Nürburgring GmbH zu ihrem eigenen Vorteil. Der Nürburgring ist eine Einrichtung der öffentlichen Hand und wird, da keine Gewinne erwirtschaftet werden, mit Hilfe von Steuergeldern subventioniert. Jetzt kommt eine Privatfirma (Lindner), die mit einem anscheinend priviligierten Recht in der Lage ist, auf dieser staatlichen Homepage Werbung zu verbreiten. Dies geschieht ohne besondere Kennzeichnung, die grafische Ausgestaltung und Ansprache ist die der Nürburgring GmbH. Die Grenzen verwischen und sind für einen Außenstehenden nicht mehr nachvollziehbar, in einem Atemzug werden genannt:

* Übernachtung (Lindner)
* Frühstück (Lindner)
* Eintritt Ring Casino (Land RLP)
* Eintritt ring°werk (Land RLP)

Und Minister Hering verkündet bei jeder Gelegenheit, daß es niemals Kopplungsgeschäfte geben wird. Alleine in diesem Beispiel ist soviel verkoppelt, daß man garnicht mehr die Grenzen wahrnimmt.

Heute abend ist eine gute Gelegenheit Herrn Hering dazu selber zu befragen, denn offensichtlich stellt er sich den Gewerbetreibenden in Adenau. Da kann er auch gleich was zum Abzug des Adenauer Racing Days sagen, der jetzt im ring°boulevard stattfinden soll.
Sonntag, 28. Februar 2010

Judo mobilisiert die Massen am Nürburgring - not. Ein Blogger beschreibt seine Eindrücke, er war vorher noch nie am Nürburgring: die Arena bis auf die Aktiven quasi leer, der Boulevard auch leer, nervige ring°card, das ring°werk bekam Noten von interessant über schön bis langweilig. Das Fazit trotzdem: "Alles in allem hat sich der Tag also echt gelohnt..." - der Sport hat es für diesen aktiven Judoka wohl trotzdem rausgerissen.

Die mit Superlativen gespickte Werbung klingt da irgendwie anders: " .. läßt garantiert auch bei regelmäßigen Besuchen keine Langeweile aufkommen."
Sonntag, 07. Februar 2010

Wenn Welten aufeinanderprallen, dann geht man besser in Deckung. "Der Mythos Grüne Hölle trifft auf die Legende Harley Davidson". Und zwar nicht irgendwann, sondern an Ostern, dem fest eingeplanten Jahresurlaub der internationalen Nordschleifenfahrer. Und damit der Supergau auch richtig zündet, dürfen die Chopper vor den Augen der ungläubigen Touris auf der gesperrten Nordschleife spazierenfahren: "Tägliche Ausfahrten [..] und geblockte Zeiten zum Befahren der legendären Nordschleife".

Nein, das ist kein vorgezogener Aprilscherz, sondern allen Ernstes das Eventmanagement der neuen alten Nürburgringlenker in Zusammenarbeit mit einem Harley-Davidson Händler aus Düsseldorf.

UPDATE:
Im Widerspruch zu der Werbung ("geblockte Nordschleife") werden im Terminkalender der Nordschleife die Osterzeiten komplett durchgehend als offen gelistet von Donnerstag 14:15 Uhr bis Montag 19:30. (Danke Frank!)
Freitag, 29. Januar 2010

In Bad Neuenahr-Ahrweiler ist heute großer SPD Aufmarsch. Nach der deutlichen Kritik der Genossen aus Adenau reist Minister Hendrik Hering an, um Werbung für sein Zukunftsprojekt Nürburgring - also die Privatisierung Richter/Lindner - zu machen. Das darf natürlich nicht nochmal passieren, daß 2 bis 3 Leute vor Ort (O-Ton Kurt Beck) Kritik äußern aus den eigenen Reihen.
Im Vergleich dazu ist die lokale CDU handzahm, der Landrat für Ahrweiler Jürgen Pföhler (CDU) und der Adenauer Verbandsbürgermeister Hermann-Josef Romes (CDU) lesen der Landesregierung im Bezug auf den Ring jeden Wunsch von den Lippen ab, Herr Pföhler ist sogar langjähriges Ring-Aufsichtsratsmitglied und genießt Expertenstatus, sodaß er bei wichtigen Sightseeing-Touren nicht fehlen darf.
Freitag, 18. Dezember 2009

Unter der Überschrift "Motorsport steht an erster Stelle" teilt die noch in Amt und Würden stehende Nürburgring GmbH mit, daß es bei den Touristenfahrten doch nicht zu der bereits vorher bekanntgegebenen Preiserhöhung kommt. Die Pressemitteilung heißt Motorsport_Bekenntnis.pdf. Auch auf der Webseite wird das Thema werbetechnisch aufgegriffen: "MOTORSPORT STEHT AN ERSTER STELLE. KEINE PREISERHÖHUNG FÜR DIE TOUR DURCH DIE GRÜNE HÖLLE." springt ins Auge, wenn man "Nordschleife" anklickt.
Die deutschen Versicherer werden sich freuen, denn seit Jahren gibt es Streit darüber, ob die Touristenfahrten Straßenverkehr oder Motorsport-Veranstaltung sind. In England ist man da schon einen Schritt weiter, denn die meisten Versicherer klammern die Nordschleife explizit aus ihrer Haftung aus. Wenn man die Werbung und die Pressemitteilung liest, dann kommt da eigentlich kein Zweifel auf, daß die Touristenfahrten ab heute Motorsport-Veranstaltungen sind. Wenn man allerdings auf die vom Januar 2009 stammenden "Allgemeinen Bedingungen" klickt, wird auf die Gültigkeit der Straßenverkehrsordnung hingewiesen. Dort steht auch "Rennen mit Kraftfahrzeugen sind entsprechend § 29 Abs. 1 StVO verboten." Motorsport steht an erster Stelle?
Seit Jahren bemüht sich der Arbeitskreis Sicherheit für die Nordschleife primär darum, die Touristenfahrten als Nicht-Motorsport zu erklären. Der Arbeitskreis wurde in 2002 - also vor 7 Jahren - auch auf meine Initiative hin gegründet, um den steigenden Unfallzahlen mit hohen Sachschäden, Verletzten und Todesfällen entgegen zu wirken. Schritt für Schritt wurden Maßnahmen und Sicherheitseinrichtungen erarbeitet, um die Touristenfahrten am Leben zu erhalten. Die Touristenfahrten sind keineswegs selbstverständlich und in ihrer unkomplizierten Durchführung auf der ganzen Welt einmalig. Für den Ring und die Region sind sie jedoch von entscheidender Bedeutung. Jetzt sind neue Leute am Ruder, die um jeden Preis positive Nachrichten brauchen und begleiten die erste Änderung - die eigentlich garkeine ist (Beibehaltung des 2009er Preisniveaus) - mit aufwendiger Pressearbeit, die quasi schon mit der Überschrift alle vorherigen Bemühungen zunichte macht: Motorsport steht an erster Stelle. Nicht zu fassen, wie unsensibel die neuen Betreiber mit dem Thema umgehen.

Obwohl zugegebenermaßen noch leicht schockiert, möchte ich auch das Thema Preise kurz durchleuchten. Die Preisstablilität begründet Herr Koch so: "Wir werden dieses Erlebnis auch weiterhin einem großen Kreis von Fans zu einem angemessenen Preis ermöglichen." Ich habe das mal zum Anlass genommen, mir die Preisentwicklung der vergangenen Jahre anzuschauen und mit einer jährlichen 5%-Steigerung zu vergleichen: Preisentwicklung Touristenfahrten 2000 - 2010. Bei einer jährlichen Steigerungsrate von 5% wäre eine Runde Nordschleife nächstes Jahr bei 17,50 Euro angekommen. Nur um einmal ins Verhältnis zu setzen, was Herr Koch unter einem "angemessenen Preis" versteht.
Montag, 14. September 2009

Marc Lieb ist zusammen mit Richard Lietz GT2 Champion 2009! Glückwunsch!!! Marc hat bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt.
(Achtung: Werbung!) Ich hab ihn auch mal in einem Film verewigt. ;)
Sonntag, 13. September 2009

Grade beim Durchblättern der sport auto gesehen: Adrian Sutil macht zusammen mit Uwe Alzen Werbung für techart (unsere Kunden usw.). Witzige Kombination, auf jeden Fall sind beide sauschnell!
Samstag, 12. September 2009

TV Werbung vom "Neuen Nürburgring" bei der RTL Formel 1 Übertragung. Mit "Siehs ihss juah Däih" Lied. Willkommen auf der Baustelle würde besser passen.


Neue renn.tv Einträge:
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