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Donnerstag, 29. November 2018

24h-Rennen wird jetzt von einem Ölkonzern gesponsert.

Nämlich Total. Hat die Wige Sporttotal Firma als Vermarkter bekanntgegeben. Zum Beispiel hier auf der Motorsport-Total Webseite.

Zeitgleich wird der Sprit knapp, weil der Rhein nur noch ein Rheinchen ist und deswegen Raffinerien - wie zum Beispiel deren Größte hier um die Ecke - schon die Produktion runterfahren mussten. Das steht nicht im Wesselinger Werbekurier, sondern bei Bloomberg.

Und während die Nachrichten so auf einen eintröpfeln, frage ich mich wie lange es wohl dauert, bis auch der Letzte den direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen wahrnimmt. Und dann statt faul in’s Auto zu plumpsen sich vielleicht doch mal auf das Rad schwingt. Und sogar den Motorsport hinterfragt. So wie es in letzter Zeit öfter auch Aktive beim Smalltalk machen, das hat mich im K-AW Fahrerlager überrascht. Bisher war das immer so eine imaginäre Grenze, die den militant-grünen Lärmgegnern vorbehalten war.

Und wann hört man beim ADAC den Knall? Bzw. in der neuerdings Ölindustrie-gepimpten Sportabteilung? Ohren + Augen zu … und durch. Wie auch mit den angeblich 210.000 Zuschauern, die anläßlich der Total-Schmierung wieder unter die Leute gebracht wurden. Allerdings von der börsennotierten Wige Sporttotal - die Grenzen zwischen Volksverdummung und Anlegerbetrug sind fließend. Ob bei den Vertragsverhandlungen zwischen den Totalkonzernen (also zwischen dem Vermarktenden einerseits und dem Öligen auf der anderen Seite) mit offenen Karten gespielt wurde?

N24h | Wige | Sporttotal | Total | Ölindustrie |


Samstag, 12. Mai 2018

N24h - 24h-Rennen Essential Links.

N24h | EssentialLinks |


Mittwoch, 24. Mai 2017

N24h Essential Links - wird während der nächsten Tage weiter aktualisiert.

Inoffizieller Hashtag: #N24h
Offizieller Hashtag: #24hNurburgring
Start: Samstag 27.Mai 2017 - 15:30 Uhr

Falls Ihr die 24h-App sucht, die gibt es nicht mehr.

TV Übertragung wie letztes Jahr über RTL Nitro.


… to be continued :) …

N24h | EssentialLinks |


Freitag, 21. April 2017

Neues Logo für N24h.

Das 24h-Rennen gibt es seit 1970 - ebenso wie das Logo mit der Stoppuhr:

Bis heute:

Das ADAC Zurich 24h-Rennen erhält für seine 45. Auflage einen neuen Look: Die fast fünf Jahrzehnte lang als Erkennungsmerkmal genutzte schwarz-weiß-karierte Hand mit Stoppuhr wird ab diesem Jahr durch ein neues, grafisches Logo ersetzt.

Wenigstens ist das Rennen jetzt auch grafisch dahin gesunken, wo es sportlich schon angekommen ist: ganz unten.

Die analoge Stoppuhr steht für die mechanische Vergangenheit – in einer Zeit von Hybridmotoren und Livestreams passt dieses Bild nicht mehr zur Kernbotschaft des Events.

Stimmt - der ursprünglich sportliche Charakter des Rennens wurde längst durch Marketing und Kommerz abgelöst - siehe Mikebericht vom letzten Jahr. So gesehen passt das neue Logo zu dem neuen Event.

Vielleicht erhofft man sich auch von dem neuen Merchandising ein großes Geschäft - oder man hat kreativ nach Möglichkeiten gesucht, noch mehr Geld innerhalb Kölns vom ADAC Nordrhein zur Wige zu schieben?

Übrigens: wie man ein gutes kultiges Logo durch ein noch besseres ablöst hat 2014 der ACO in Le Mans vorgeführt.

Falls Ihr noch alte 24h-Aufkleber habt: haltet sie in Ehren.

UPDATE:

Der Vorteil von diesem Social Media ist die zeitnahe Rückmeldung bei Ereignissen. 155 Kommentare nach einem halben Tag für das Logo - doch die positiven muss man mit der Lupe suchen. Es melden sich auch einige Grafiker, die die vielen handwerklichen Fehler in der Gestaltung auflisten.

N24h | Logo | ADAC | Wige |


Donnerstag, 16. März 2017

VLN Live-Stream ohne Musikunterbrechung [Update].

Radio Le Mans Live Kommentar bei allen VLN Rennen . Dass ich das noch erleben darf! VLN Rennen ohne Zwangsmusik!

UPDATE:

Auch der deutsche Kommentar ist im Nicht-Radio Stream ohne Musikunterbrechung - danke an Olli (Martini) für die Info:

Das mit “VLN Rennen ohne Zwangsmusik” hat übrigens nichts mit Radio Le Mans zu tun. Auch der deutsche Stream mit Lars, Patrick, Dirk und mir wird ohne Unterbrechung von Radio RPR laufen, von 08:15 Uhr durchgehend bis 16:30 Uhr.

Lediglich über die Radiofrequenz 87,7 wird ab und zu Musik gespielt, dies geht aus rechtlichen Gründen nichts anders, weil die Frequenz denen gehört.

Im Livestream, über DVB-T und über Lautsprecher (da gibt es übrigens auch Erweiterungen, soweit ich weiß im Brünnchen und im Pflanzgarten; bin mir aber mit den Standorten nicht zu 100 % sicher) wird durch kommentiert, was sicherlich ne heftige Aufgabe für uns sein wird.

Und während die VLN verstanden hat und die TV Reportage zugunsten besserer Onlinereichweite in die Tonne kloppt - der ADAC Nordrhein so. Mich würde mal interessieren, wieviel Geld der ADAC Nordrhein an RTL bezahlt, damit die es wiederum an die Wige bezahlen. Zumindest bleibt damit alles schön in Klüngelcity Köln.


Mittwoch, 08. März 2017

Und die Wige so?

Das Jahr 2016 habe man vorläufigen Zahlen zufolge mit 60 Millionen Euro Umsatz und einem Vorsteuerverlust von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen, teilt Wige Media am Dienstag zudem mit.

Autsch!


Montag, 30. Mai 2016

N24h: der Sport als Opfer der Geschäftemacher.

Zugegeben: so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt, denn ich hatte ja nur 1 Jahr Pause. Aber was da inzwischen an Kommerz aus dem Boden gestampft wird, das ist nur schwer zu ertragen.

Ob altes Fahrerlager …

… neues Fahrerlager …

… Auffahrt Nordschleife …

… oder Nordschleife an sich:

Überall verkaufte Fläche, mal mehr mal weniger hoch zugebaut.

Und es wird auch klar, warum der ADAC Nordrhein so scharf auf die WTCC ist: auch hier inzwischen mächtiger Platzbedarf und die Hersteller - schön komplementär zu den in der Langstrecke engagierten - wollen sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

Das Symbolbild des Wochenendes ist für mich der Manta vor dem BMW Bunker - mit schwarzen Wolken obendrüber:

Ich war von Donnerstag bis Samstag vor Ort und konnte daher am Sonntag den Livestream verfolgen. Sowohl auf RTLNitro (geht gar nicht), als auch im Youtube-Stream - das ging gerade so mit Radio Le Mans als Kommentar.

Das Schockierende für mich war, dass die Nicht-GT3-Fahrzeuge hemmungslos ausgeblendet wurden. Für die Bildregie ist die Firma verantwortlich, die auch die Vermarktungsrechte besitzt: nämlich die Wige. Und die scheint von der Gier inzwischen so zerfressen, dass der Sport völlig in’s Hintertreffen gerät. Wieviel bezahlt Wige dem ADAC Nordrhein eigentlich für die Rechte und wird diese Selbstbedienung Leistung ausgeschrieben?

Noch krasser wird der Gegensatz, wenn man im Unwetter draußen an der Strecke ist, abseits der Partymeilen, den flauschigen Teppich und den Messebaugeruch der Herstellerwelten noch im Hinterkopf … und dann die Bedingungen der Streckenposten sieht:

Literweise Wasser von oben und von unten, aber nichtmal ein Dach über dem Kopf. Die Arbeitsbedingungen sind gerade so gut, wie es sich die Postenbesetzungen selber einrichten können. Eine Plane wird notdürftig am FIA Zaun befestigt, um wenigstens notdürftig dem Wetter zu trotzen. Dazu das Flutlicht an den Autos, das inzwischen zum guten Ton gehört - und hohe Konzentration um nichts zu verpassen und schnell richtig zu reagieren.

Die Gegensätze könnten größer nicht sein. Da wird genau der Alptraum wahr, den ich immer befürchtet habe. Und jetzt, da die Gier Fuß gefasst bzw. Blut geleckt hat, wird man sie auch nicht wieder wegbekommen. Genau wie bei der Erlebnisregion: genug Geld in die richtigen Taschen kanalisiert und alles läuft wie geschmiert.

Es ist weder Unvermögen noch Versehen, dass die bewegten Bilder nur die Fahrzeuge der zahlenden bzw. VIP- und Sponsoren-Fläche mietenden Industrie gezeigten werden - es ist eiskaltes Kalkül. Geld verdirbt den Charakter passt auch hier wie die Faust auf’s Auge: der Veranstaltung wird die Seele geraubt - ich empfinde es tatsächlich als Raubzug, der hier stattfindet. Zu Lasten der Ehrenamtlichen, der Amateure, der Zuschauer und Fans - all derer, die den Event zu dem gemacht haben, der er einmal war: ein Fest für alle, die daran teilnehmen wollten. Doch heute statt Augenhöhe nur noch Arroganz - und viele Geprellte haben sich schon angewidert abgewandt.

Die Erkenntnis fällt mir schwer, man hängt doch sehr an der Veranstaltung. Seit über 20 Jahren bin ich aktiv dabei, da geht man nicht einfach so wortlos. Ich weigere mich auch die Machenschaften unkommentiert geschehen zu lassen, denn nach so langer Zeit fühle mich als Teil des Ganzen und habe ein Recht mich - im Rahmen der Möglichkeiten - zur Wehr zu setzen. Und wenn es nur darin besteht, meine Ablehnung in Worte zu fassen.

Mein Weg bis hierhin war im wahrsten Sinne des Wortes ein steiniger, denn am Donnerstag habe ich zum ersten Mal die Strecke zu Fuß umrundet. Das ist weiter als ich dachte - ich bin bei 28,6 km rausgekommen. Dank App (Galileo in meinem Fall) kann man das heute ja genau aufzeichnen:

Den Umweg bei Breidscheid ging auf meine Kappe - das war unnötig. Bin ja fast bis Herschbroich zurück gegangen - aber ich bin dem Weg gefolgt und hätte den Trampelpfad nehmen sollen. Naja, vielleicht gibt es nächsten Jahr einen neuen Versuch ;)

Gestartet bin ich jedenfalls in Meuspath, nachdem ich sowohl Wilhelm Hahne als auch Björn Habegger beim Retti getroffen hatte. Leichtsinnigerweise hatte ich ihnen von meinem Plan erzählt - tja, jetzt gab es kein Zurück mehr. Da dachte ich: wenn schon, denn schon - und habe mich per Video noch weiter unter Druck gesetzt.

Um das Gepäck klein zu halten habe ich die 100D und das passende 55–250 eingepackt - zusammen 1.100 Gramm. Aber nicht nur vom Gewicht her übersichtlich, sondern auch vom Preis - wir reden hier alles komplett über weniger als 600 Euro.

Und tatsächlich bin ich mit diesem leichten und flexiblen Setup so gut zurecht gekommen, dass ich es das ganze Wochenende über im Einsatz hatte. Also ALLE Bilder, die Ihr hier seht, sind damit gemacht. Nach einer Weile habe ich es sportlich genommen und versucht möglichst viel rauszuholen - inklusive Lightroom Tuning, daher auch in RAW fotografiert.

Zum Beispiel am Galgenkopf, ich kam nämlich mittags zum WTCC Training an:

(1/60, 55mm)

(1/40, 55mm)

Ich wollte entgegen der Fahrtrichtung wandern, um unterwegs auch Fotos auf der Strecke zu machen, und so bin ich dann als nächstes im Schwalbenschwanz gelandet. Der sah eigentlich auf den ersten Blick so aus wie immer:

… aber auf den zweiten Blick konnte man ziemlich viel freien Platz sehen. Das hat der Atmosphäre gut getan, denn die Parzellen waren dadurch großzügiger und hingen nicht so dicht aufeinander. Anders als z.B. in Le Mans, wo jeder eine genaue Quadratmeterfläche zugewiesen bekommt, ist das am Ring ja eher eine Verhandlungs- bzw. Flatterbandfrage.

Und so konnte der freie Platz für viele sinnvolle Sachen verwendet werden. Zum Beispiel für ein Blumenbeet:

… oder ein beheizten Swimmingpool:

… ein Bett in Mercedes-Style …

… das auch durchaus burnoutfähig war:

… oder - komplett abgefahren - ein Endurance-Mofa, das passend zur Veranstaltung rund um die Uhr im Kreis gefahren ist:

Lattenzäune waren dieses Jahr auch hoch im Kurs:

Für mich ging es dann weiter Richtung Pflanzgarten - unterwegs trifft man dann auf solche Enduristen:

Hier bin ich richtig!

Bei den Kollegen:

… war ich mir nicht so ganz sicher, die haben wohl für Le Mans trainiert?

Der Weg jedenfalls war komfortabel:

… und die Ausblicke sehenswert:

(1/25, 18 mm - durch den Zaun durch)

Die Youngtimer waren zu schön, um sie unfotografiert zu lassen:

(1/200, 250 mm - alles ohne Einbein)

(1/60, 233 mm)

(1/60, 250 mm)

Am Pflanzgarten ein ähnlich geringes Zuschauer-Aufkommen wie schon im Schwalbenschwanz:

Wobei gering natürlich relativ ist.

Oder vielleicht waren die Leute ja einfach nur am Kochen:

… diskutieren:

… oder chillen:

Jedenfalls kann sich keiner beschweren, dass die Deko zu kurz kam:

Am Brünnchen angekommen waren die Youngtimer immer noch im Einsatz und ich habe dieses Foto vom Zuschauerbereich gemacht:

(1/100, 250 mm)

Auch das Brünnchen übersichtlich:

… und dünn besiedelt:

Moment mal:

N Fan Zone! Wie originell!

Aber da nützt alles Wedeln mit dem Zaunpfahl nichts:

Wobei die Koreaner sich ja traditionell einen guten Ruf als Kopierer erarbeitet haben.

Weiter ging es auf der Brünnchen-Innenseite, nachdem ich den Tunnel zum Seitenwechsel genutzt habe. Wobei solche Fotos:

(1/100, 18 mm)

MIT Zuschauern viel besser ausgesehen hätten.

Bei diesem Anblick wurde mir dann aber wieder warm um’s Herz:

… und nachdem wir heute wissen, dass Bernd Schneider die 24h gewonnen hat, wird einem erstmal klar, wie lange der Mann schon alles eintütet!

In Eschbach hat sich für mich eine Perspektive ergeben, die ich noch nicht kannte:

(1/160, 200 mm)

… muss ich mir mal merken:

(auch 1/160, 200 mm)

In Wippermann habe ich dann keine Fotos auf der Strecke gemacht, nur einmal so durch den Wald:

Ich bin dann weiter über die Hohe Acht Richtung Karussell. Die Youngtimer waren dann soweit durch und während ich versuchte Kilometer zu machen, haben andere erstmal Kraft getankt:

So ein Ländie ist schon ein vielseitiges Automobil.

Am Karussell angekommen war ich erstmal baff, denn der Parkplatz war voll. Hab ich so auch noch nicht gesehen:

Dann ist mir wieder eingefallen, dass beim 24er ja immer die Engländer am Karussell sind:

Hätte ich mir die Nummer mit dem Tunnel sparen können.

Was die wohl gedacht haben, als ich zwar mit Weste, aber mit Spielzeugkamera im Einsatz war?

Na mir egal, die Fotos müssen die auch erstmal hinkriegen:

(1/250, 163 mm)

(1/60, 183 mm)

(1/60, 113 mm)

(1/60, 100 mm)

In der Klostertalkurve konnte ich weiter experimentieren:

(1/125, 18 mm)

(1/60, 18 mm)

Ich war aber nicht der Einzige, der auf der Jagd nach Bildern war, denn diese Jungs:

… hatten diese Drohne im Einsatz:

Auf meine Frage, ob die denn HD könne, haben sie trocken mit 4K gekontert. Bin mal gespannt auf die Bilder!

Es gab auch bauliche Veränderungen:

Da ist kürzlich nämlich ein Auto bei der VLN im Hang geparkt worden.

Ich musste aber jetzt mal langsam weiter, denn es war schon 17h und ich hatte nichtmal die Hälfte hinter mir.

Der Weg war jetzt nicht soo einladend, aber watt willste maache:

Das Kesselchen war zu meiner Überraschung sogar bewohnt:

… und es war schön den Bierdosenmann nochmal zu treffen nach langer Zeit. Seinen wilden Capri hat er auch noch, aber der bräuchte jetzt mal H-Kennzeichen. Steht im Moment rum. Zitat: Das sind Schmerzen!

Die kleine Canon durfte sich mal im Topspeedbereich ausprobieren - geht auch:

(1/125, 183 mm)

Nach einem langen und matschigen Weg der Blick vom Berg Richtung Breidscheid:

Die dünne Besiedlung war inzwischen keine Überraschung mehr. Nach Umwegen bin ich dann auch im Ort gelandet - erstmal Pause gemacht. Und festgestellt, dass ein Imbiss schon die Grätsche gemacht hat:

Die meisten Besucher waren ja sowieso Selbstversorger - ist ja auch kein Problem, wenn man einen 2er Golf dabei hat:

Wenn ich mich recht erinnere ist das SAVE THE RING jetzt 3 Jahre alt - kann man noch gut erkennen, wenn man es weiss:

Da ist Michael Schumacher noch mit dem F1 drüber - Keep Fighting Michael!

Ohne große Umwege bin ich dann zum Forst:

… wo der beheizte Pool ebenfalls Standard ist:

Dann gab’s einen Knall, denn Rob Huff hatte einen heftigen Einschlag in der Fuchsröhre:

Einige Zuschauer haben auch einen Knall, was man sich da als engagierter Streckenposten anhören muss ist doch nicht mehr normal.

Ich bin dann mal weiter, damit ich nicht in’s Dunkle komme und Richtung Aremberg kreuzte dieses stolze Tier meinen Weg:

Ich könnte ja jetzt sagen dass das eine Riesen-Schlange war - man hat keine Referenz für die Größe. War aber nur eine Blindschleiche, aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Am Schwedenkreuz ist jetzt abgeschlossen:

… und man hat den rückwärtigen Weg ausgebaut:

Offensichtlich hat man sich aber nicht getraut das Denkmal zuzubauen, was die Pilgerer dankbar zur Kenntnis nehmen:

So sieht das Tor am Eingang aus:

Der Burg ist es wurscht, die hat schon ganz andere Sachen erlebt:

Der Hatzenbach war auch liebevoll dekoriert, Blümchen gehen immer:

Inzwischen war es halb Zehn und doch schon ziemlich dunkel - also bin ich zügig weiter.

Um dann die Burg so zu sehen - mein Gott ist das hässlich:

Muss das denn sein überall rumzufummeln? Nur weil es geht? Das erinnert mich an die ersten WYSIWYG Editoren in den 90ern, da mussten die Leute in einem Brief auch alle Schriften einsetzen, die es gab.

Ich bin dann Richtung Meuspath noch in einen kräftigen Regen gekommen, war aber nicht schlimm, denn ich hatte trockene Sachen im Auto und fand das ganz erfrischend. Die Distanz und der teilweise schlechte Weg haben es jedoch in sich - ich merke es in meinen Füssen noch heute - 4 Tage später! Aber ich kann die Tour nur jedem an’s Herz legen - so sieht man alles einmal und man kommt auch überall ohne Probleme durch.

Aber feste Schuhe solltet Ihr haben:

Nachdem ich draußen viel gesehen habe, war es Freitag / Samstag Zeit für das Fahrerlager, denn Gespräche mussten geführt, Kaffee getrunken und Fotos gemacht werden:

Auch von den letzten (?) Artefakten des Breitensports:

… während Zakspeed sich ziemlich breit machen durfte:

Dieses Foto von Kaz Yamauchi habe ich vom Laubengang an den VIP Lounges gemacht - er saß ganz hinten vor dem Fenster im Dunkeln. Geht:

Martin hat den TCR Golf dezent Nfiziert:

Das Auto macht einen guten Eindruck:

Manche Probleme lösen sich von alleine:

… und mit solchen Bildern werden immer die Hunderttausende von Zuschauern verkauft:

Ich bin entgegen dem Trend ganz nach hinten in die Startaufstellung und was soll ich sagen: es war super!

Der Calibra macht es sich bequem:

… inklusive Save The Ring auf dem Dach:

Ich hatte auch Ns im Anschlag, aber keiner hat gefragt und ich will mich ja auch nicht aufdrängen.

Diese Damen waren völlig aus dem Häuschen:

… was bei diesem Auto auch kein Wunder ist:

Diese Herrschaften haben ihren Toyota abgelichtet:

Und Titus lässt keine Gelegenheit aus, auf sich aufmerksam zu machen:

Und er findet jede Kamera, sei sie noch so klein:

Meyrick Cox hatte ich auch lange nicht mehr gesehen:

Es war sein 34. 24h-Rennen und noch nie ist er von ganz hinten gestartet. Das muss natürlich archiviert werden:

Der Grund war irgendeine Bestrafung - habe schon wieder vergessen was es war. Das Team ist am Ende in’s Ziel gekommen als 100. mit 73 Runden.

Wir hatten auch eine interessante Unterhaltung wegen Brüssel - das ist noch lange nicht zu Ende.

Mein N bin dann doch noch losgeworden:

… wobei das älteste N im Feld wohl dieses ist:

Das hat mal locker 10 Jahre auf dem Buckel.

Hier kümmert sich der Chef auch noch persönlich um Alles:

Leider hatte der Manta im Rennen ein Problem mit der Getriebeglocke.

Auf dem Weg zur Strecke noch kurz mit dem Gustav geplaudert - bzw. in Erinnerungen geträumt - viel zu früh ist er gegangen:

Ich bin dann mal zur T13:

Die platzt aber nicht wegen den Zuschauern aus allen Nähten, sondern wegen der Baufälligkeit.

Mit Fotografieren war aber nicht soviel, denn schon nach weniger als einer Stunde wurde das Rennen wegen Wetter abgebrochen:

Teilweise gab es soviel Hagel, dass die Autos quer von der Bahn gerutscht sind. Ich hab dann das gemacht, was man am besten immer in so einem Fall macht: ab zum Retti und auftanken. Sowohl Kaffee als auch Infos.

Als klar war, dass das Rennen um ca. 20h weitergeht, war ich mir nicht sicher, ob ich mir das in dem Sauwetter antun soll. Hab es dann doch gemacht, denn ich wollte auch wissen, wie sich die kleine Kamera unter solchen Bedingungen schlägt.

Hat sich gelohnt:

Leider habe ich mir dabei auch ein zeckiges Haustier eingefangen und es erst am nächsten Tag bemerkt. Echt übel die Biester. Ich hab sie aber mit so einem Spezialding ganz rausbekommen, hoffe mal das bleibt unauffällig:

Ich wünsche dem 24h-Rennen, dass es noch die Kurve bekommt. Ich weiss natürlich, dass nicht alle Leute meine Meinung teilen. Besonders die nicht, die im Moment mehr oder weniger offensichtlich finanziell partizipieren an der jetzigen Situation. Aber der Ring muss wieder raus aus der Rolle des Selbstbedienungsladens und zurück zur Rolle als Sportstätte, sonst bleiben am Ende nur noch rauchende Trümmer und die Erinnerung an vergangene Zeiten.

N24h | Mikebericht | FIAGT3 |


Mittwoch, 03. Februar 2016

Motorsport-Übertragungen in der Zukunft.

Wir erleben gerade eine sehr spannende Phase, denn viele althergebrachte Traditionen in der Übertragung von Motorsport-Veranstaltungen werden durch moderne Ansätze abgelöst. Rolex24 hat die Latte wieder etwas höher gelegt mit einer durchdachten IMSA Live-App, Bathurst kündigt erweiterte Timing-Funktionen an - während das 24h-Rennen am Ring bzw. ADAC Nordrhein bzw. Wige meint, dass ein neuer TV Vertrag das Gelbe vom Ei sei. Und MotoGP will uns 21 USD für eine Timing App abknöpfen!

Durch die an Fahrt gewinnenden technischen Möglichkeiten der Rennübertragungen sind völlig neue Konkurrenzsituationen entstanden. Eine etablierte Veranstaltung wie Dakar sieht sich auf einmal mit einem Endurancerennen in Dubai konfrontiert und Schwergewichte wie MotoGP, Formel 1 oder Le Mans bemühen sich in fremden Gewässern zu fischen, denn neue Anhänger zu gewinnen und damit zu wachsen, wird zunehmend schwieriger. Da gräbt man dann schon-Motorsport-Fans bei existierenden Veranstaltungen ab.

Ein weiterer Aspekt ist, dass sowohl die Werbetreibenden als auch die teilnehmenden Marken global auf allen Märkten vertreten sind. Ein Rennen in Australien macht z.B. für Audi oder Aston Martin genauso viel Sinn wie ein Rennen in Amerika, Asien oder Europa. Und noch viel mehr Sinn macht es, wenn es den Veranstaltern gelingt, ein weltweites Publikum zu erreichen.

Der Rolex24 Hashtag war am Sonntagmorgen trending - in Deutschland! Alles richtig gemacht Daytona.

Zusätzlich kommt es den Verantwortlichen zugute, dass es auch den Zuschauern einfacher gemacht wird zueinander zu finden. Wo man früher gut versteckte Special Interest Foren ausfindig machen musste, reicht es heute den richtigen Twitter Hashtag zu kennen.

Die Fahrer, die natürlich auch in einer besonderen Konkurrenzsituation zueinander stehen, haben den Trend als erste erkannt und arbeiten fleissig daran ihre Follower zu bedienen. Als ich 2013 zum ersten Mal die Social Media Aktivitäten des kompletten Le Mans Starterfeldes untersucht habe, war das Thema noch relativ jungfräulich. Heute veröffentlicht der ACO Twitter/Facebook/Homepage aller Teilnehmer mit gelassener Selbstverständlichkeit. Besonders engagierten Fahrern gelingt es ihren Marktwert durch ihre eigene Reichweite nach oben zu kurbeln - im Windschatten von Ken Block, der es allen vorgemacht hat.

Schöne neue Welt, doch sie birgt auch einige Risiken. Denn das Jahr hat nur 52 Wochen und es kommt zwangsläufig zu Überschneidungen. Wem es gelingt, den Fan für die gesamte Saison zu begeistern, der sitzt bei solchen Konflikten in der Pole Position.

Es ist immer noch alles im Fluss und sortiert sich - eine gute Gelegenheit für die Serien, sich zu profilieren. Als Zuschauer steht man nämlich immer noch vor dem Problem, auf Anhieb die richtigen Quellen für den perfekten Renngenuss zu finden. Auch kommen die Zuschauer mit unterschiedlicher Vorbildung, was es den Kommentatoren nicht einfacher macht, den richtigen Informationsgrad zu finden. Merkt man jedesmal erschreckend bei RTL und F1, wobei sich auch die Theorie tapfer hält, dass die es einfach nicht besser wissen.

Was wäre also das optimale Setup? Veranstaltungen müssen zwingend kostenlos (!) und weltweit (!) frei empfänglich sein. Wer das versteht, wird sich durchsetzen und andere verdrängen - und damit die Reichweite in die Höhe schrauben.

Über die hohe Reichweite wird die Vermarktung erzielt, denn für die Sponsoren der Teams und der Serie an sich ist das die einzige Kenngröße, die zählt. Wer hier vorne mit dabei ist, kann die Reklamekosten diktieren!

Wenn die etablierten Serien die Zeichen der Zeit nicht bald erkennen, dann sind sogar Newcomer Serien in der Lage ihnen das Wasser abzugraben. Wenn sie von Anfang an mit dem richtigen Konzept (s.o.) die Zuschauer fesseln und an sich binden. Der Druck auf die Veranstalter wird sich weiter erhöhen, denn Werbetreibende fordern möglichst hohe Reichweiten.

Goldene Zeiten für Motorsport-Zuschauer - auch wenn einige Serien noch hinterherhinken. In diesem Zusammenhang könnte man den N24h TV Vertrag zwar nett finden, aber viel wichtiger sind Stream, Timing und Hintergrundinformationen für eine globale Zuschauerschaft. Und solange es an den essentiellen Grundlagen krankt, sollte man sich nicht mit so etwas nebensächlichem wie TV Rechten aufhalten. Diese nützen nämlich nur einem: demjenigen, der sie verkauft. Sowohl Zuschauer als auch Veranstaltung wäre mit frei und stabil laufendem Stream viel mehr geholfen!

Vor ziemlich genau 3 Jahren habe ich das Thema schon einmal aufgegriffen und die Situation prognostiziert, die wir heute erleben. Inklusive den Essentials, die das 24h-Rennen braucht, um sich international durchzusetzen.

Da steht nichts von neuem TV-Vertrag.

Geoblocking | DigitalGrid | Stream | Hashtag | Prognose | nachgedacht |


Mittwoch, 18. November 2015

Übrig Ns vom Mittwoch.

Marcel Fässler und Mike Rockenfeller fahren für GM Corvette die Langstreckenrennen in Daytona (24h) und Sebring (12h). Allerdings keine Info darüber, inwiefern - und ob überhaupt - ihr Engagement bei Audi betroffen ist.

Die VLN hat die 2016er Termine veröffentlicht und nennt sich in dem Zusammenhang immer noch Breitensportserie.

Unter anderem wird Dirk Müller als neuer Ford GT Fahrer gerüchtelt.

In Wales wird eine neue Rennstrecke inklusive Drumherum gebaut. Veranschlagte Kosten: 315 Millionen Pfund. Hoffentlich haben die ihre Hausaufgaben gemacht, denn das Projekt wird teilweise über die Regierung finanziert. Kommt uns doch bekannt vor. Ist das jetzt Legal State Aid im Vergleich zum Ring?

Die neuen Porsche Junioren stehen fest: Dennis Olsen, Mathieu Jaminet, Matteo Cairoli und Sven Müller. Sind sind 19 bis 23 Jahre jung - und man wird die Namen sicher noch öfter hören! Erstmal gehen sie im Carrera und Supercup an den Start.

Zeretzke, Zeretzke … da war doch was? Oder klingelt’s bei La Tene Capital? Als die Insolvenzverkäufer am Ring sich - mal wieder! - komplett lächerlich gemacht haben? In Bayern ist man nicht so dämlich wie am Ring, da ist der Hochstapler schnell aufgeflogen. Siehe auch hier.

Wige hat sich über Bande bei motorsport-total.com eingekauft.

Kennt Ihr noch Darda?!

Man verliert ja in letzter Zeit gerne mal den Glauben an die Jugend - aber dann kommen Meldungen wie diese hier und es wird einem klar: es gibt noch Hoffnung!

Der Lausitzring angelt sich für die nächsten 3 Jahre die Superbike WM.

Von manchen Formel 1 Schwachsinnsregeln erfährt man erst, wenn jemand bestraft wird.

Beim Eifel Rallye Festival nächstes Jahr versuchen die Organisatoren die Gruppe S antreten zu lassen. Das wäre ein Coup! Diese Autos haben quasi nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen - nachdem der Vorgänger - die Gruppe B - verboten wurde.

Fässler | Rockenfeller | Corvette | FordGT | Wales | Zeretzke | Wige | Darda | Crossbahn | GruppeS |


Dienstag, 04. August 2015

Was mir am Motorsport gefällt - und warum die DTM genau das Gegenteil ist.

Es sind die Charaktere, die den Motorsport so faszinierend machen - die Persönlichkeiten im fairen (?) Kampf gegeneinander - auf der Strecke und auch während der Vorbereitungen - die technische Entwicklung, die nie zu stoppen scheint.

Der Fahrzeughersteller ist nur das Schwert, mit dem dieser Kampf ausgetragen wird. Soweit die Theorie. Denn in der Realität wollen die Hersteller der Hauptdarsteller sein, und so wird der Sport ad absurdum geführt.

Und damit sind wir bei der DTM - sie ist das komplette Gegenteil von Motorsport in meinen Augen: die Fahrer sind zu Befehlsempfängern degradiert, die 8 Audi, 8 BMW und 8 Mercedes treten wie bei einem Fussballspiel oder Radrennen als Mannschaften mit entsprechender Taktik gegeneinander an, und nach dem Rennen geht es nur darum, welcher Hersteller gewonnen hat.

Damit wird der Motorsport von dem Werken bis zur Unkenntlichkeit massakriert.

An sich könnte man ja sagen: egal, lass sie doch machen. Das Problem ist nur, dass diese Marketing Show-Veranstaltung unheimlich viele Resourcen bindet: talentierte Fahrer, Rennstrecken, Budgets und Fernsehzeit. HD Hintereinanderherfahraufnahmen, die kein Mensch braucht, die wir alle aber mit unseren GEZ Gebühren bezahlen dürfen.

Das Ganze wird dann von unserem geliebten DMSB noch als Deutschlands höchste Motorsportkategorie verkauft - jemand, der mit Racing nicht so viel zu tun hat muss doch denken, dass wir - also die Rennfans - alle einen an der Klatsche haben sowas gut zu finden. Sowas im Sinne von Rennsport - dass die DTM genau das Gegenteil ist, die Chance zum Erklären bekommen wir ja nicht.

Wie es weitergeht? Genauso wie bisher, denn für Einige ist die DTM eine Gelddruckmaschine: man muss nur den Vorständen bei den Herstellern irgendwie mit beeindruckenden Zahlen bzw. Powerpoints verkaufen, dass die DTM unheimlich toll ist und die ARD bei der Stange halten, damit das auch immer zwangsausgestrahlt wird. Und schon läuft die Maschine wie geschmiert.

Die Entscheider lassen sich offensichtlich so einlullen, dass sie das regelmäßig Jahr für Jahr neu absegnen.

Die VLN ist übrigens stark gefährdet, unter dem Druck des ADAC Nordrhein die Schraube ebenfalls zu überdrehen. Die Massnahmen der letzten Jahre - es sind zu viele, um sie aufzuzählen - von Tankkanne bis Tempolimit - sind nur den GT3 geschuldet, deren Einsätze und Verkäufe wiederum primär die Herstellerinteressen darstellen.

Die Wige mit ihren Fernsehbildverkäufen übrigens bei beiden Szenarien mittendrin - ich schätze die finden das alles ganz super.

TourenwagenMasters | BMW | Audi | Mercedes | Marketing | Fernsehen | wige |


Donnerstag, 09. April 2015

Warum die GT3 an allem schuld sind.

Ja ja, die bösen GT3! Natürlich sind nicht die GT3 schuld, das Problem ist viel komplexer. Da wir aktuell den Tiefpunkt der GT3 Problemtik erleben mit der Entscheidung ein Tempolimit auf einer Rennstrecke einzuführen, möchte ich mal etwas weiter ausholen.

Erstmal ein kleiner Rückblick: 2005 wurden die GT3 von Stéphane Ratel und der SRO in’s Leben gerufen als günstige Alternative zu GT1/GT2, die dem Werkssport vorbehalten bleiben sollten. Leistungs- und Preismäßig sollten sie sich in der Region vom Porsche Cup ansiedeln - was am Anfang auch so war. Inzwischen sind über 30 verschiedene Fahrzeuge homologiert.

Auf der Nordschleife wurden die Autos zum ersten Mal 2009 zugelassen, dafür wurde die SP9 erschaffen - eine 1:1 Übernahme der homologierten GT3 Klasse. Die Mintgen Viper war in 2009 das erste GT3 Auto auf der Strecke.

Und jetzt wird’s kompliziert - ich versuche das mal einzeln aufzubröseln.

Die Hersteller haben immer neidisch auf Porsche geschaut, die es tatsächlich fertig bringen mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell ist bei Audi die Idee geboren, basierend auf dem schon sportlichen R8 einen günstigen, aber trotzdem schnellen, Rennwagen zu erschaffen, der dann - und das ist der wichtige Teil - in großen Stückzahlen verkauft werden soll. Und bei einem Rennwagen reden wir schon von großen Stückzahlen bei 50 oder so. 50 mal 400.000 € Kaufpreis sind immerhin 20 Millionen Euro.

Gesagt - getan! Und weil bei der Langstrecke so viele potentielle Kunden unterwegs sind, sollte das auch der große Aufschlag vom R8 werden. Dazu musste man das neue Auto aber auch schmackhaft machen und das geht natürlich am besten, wenn man das 24h-Rennen gewinnt.

Audi war sich nichtmal zu schade Einfluss auf das Reglement zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Win on Sunday - sell on Monday - allerdings nicht auf die Serienfahrzeuge bezogen, sondern die Kunden sollten den Renn-R8 kaufen, mit dem das Werk so erfolgreich Motorsport betreibt.

Black Falcon hatte damals freudig auf den R8 gesetzt und nach den ersten Fahrten den Audi ganz schnell wieder entsorgt.

Es war wie verhext - 4 Anläufe brauchte Audi, um endlich den Gesamtsieg feiern zu können. Der Aufwand wurde in schwindelerregende Höhen getrieben - nichts dem Zufall überlassen.

Die anderen Hersteller - auch nicht blöd - haben gesehen, was Audi vorhat und haben ähnliche Programme in kleinerem Maßstab gestartet. Die GT3 Szene fing an sich auszubreiten, allerdings nicht aus sportlichen, sondern vielmehr aus geschäftlichen Gründen.

Und als die Hersteller einmal Blut geleckt hatten, wurden sie auch schnell die eigentlichen Kräfte hinter Reglement und Veranstalter.

Peter Geishecker reibt sich die Hände - auf einmal stehen die zahlungskräftigen Industriekunden bereit für VIP und LKW Flächen, Filmproduktionen und sonstige Leistungen, die von der Wige angeboten werden. Endlich! Auch haben die Hersteller ihre ausgefahrenen Kommunikationskanäle mit N24h Meldungen gefüttert - ein Traum für Wige/Geishecker, dem die Vermarktungsrechte für das Rennen zugesprochen wurden.

Die VLN war zur Tatenlosigkeit verurteilt und durfte die Bühne bereiten für die 24 Stunden. Hersteller und ADAC Nordrhein haben mit DMSB & Co leichtes Spiel, Audi wurde mit Spezialregeln wettbewerbsfähig gemacht. Auf einmal wurden Tankkannen und Boxenstopp Mindestzeiten zur Pflicht - ein eigener Technikausschuss durfte von Rennen zu Rennen neue Gesetze für einzelne Fahrzeuge erlassen.

Eine VLN BOP (Balance of Performance) wurde über die GT3 Homologations-BOP gestülpt. Witzigerweise betraf das hauptsächlich Porsche, deren Leistungs- und Verbrauchsvorteil einfach rausgekürzt wurde - als Stellschrauben gibt es Gewicht, Restriktor, Leistung, Tankinhalt (!) und Tankkannenrestriktor (!).

Mit sportlichem Wettbewerb hat das Ganze natürlich nichts mehr zu tun, mit Breitensport schonmal garnicht. Rennsieger werden von Norbert Kreyer am Mischpult zusammengemixt und im Hintergrund sorgt eine undurchschaubare Gemengelage von monetären Einzelinteressen zu einem Politikdickicht, das kaum zu durchschauen ist.

Wenn Ihr jetzt meint das seien weltfremde Verschwörungstheorien, dann habe ich hier einen praktikablen Sanity Check für Euch: die Entscheidungen von vorgestern - aber auch der vergangenen Monate und Jahre kamen vielen Leuten unlogisch und geradezu dumm vor. Als hätten die Entscheider keine Ahnung vom Motorsport. Wenn Ihr jetzt meine Erklärung als Antrieb für die Entscheidungen anzieht, dann sind sie auf einmal gar nicht mehr so dumm und unerklärlich. Reverse Engineering nennt man das.

Ab und zu führen einige Leute vertrauliche Gespräche mit mir, man ist sogar der Meinung, dass meine freche Schnauze wichtig ist als Gegengewicht zu den Bücklingen in der Motorsport Presselandschaft. Die habe ich dann auch genutzt, um meine Theorie auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und sie hat immer gehalten.

Wir haben uns Schritt für Schritt vom Sport verabschiedet, Marketing und Unternehmensinteressen haben das Sagen. DMSB und ADAC Nordrhein haben es forciert, die VLN hat sich nicht gewehrt - und jetzt ist es zu spät.

Meiner Meinung waren die GT3 auf der Nordschleife ein Desaster waiting to happen. 20 Autos in irrer Geschwindigkeit, die um jeden technischen Vorteil untereinander beraubt wurden, jagen im Verkehr um die Strecke. Die Risiken, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, werden automatisch größer und die hohe Dichte an Fahrzeugen fordert einen Unfall mit mehreren Beteiligten geradezu heraus. Meiner Meinung nach ist die fatale Nissan Katastrophe diesem viel wahrscheinlicheren Szenario einfach nur zuvorgekommen.

Die Langstrecke ist längst zum Spielball von Konzernen geworden und so passiert tatsächlich das Lächerlichste, was man sich auf einer - auf DER - Rennstrecke vorstellen kann: Tempolimit. Einzig und allein geschuldet den Geschäftsplänen von Unternehmen. Viele davon mit hohem Ansehen im Motorsport: BMW, Audi, Porsche, usw. Es muss weitergehen - der große Marketingaufschlag 24h-Rennen steht vor der Tür!

Wenn man dann noch weiß, das Hans-Joachim Stuck Repräsentant des VW Konzerns ist (Audi, Porsche, Bentley), dann schließt sich der Kreis.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: diese Unternehmen haben schon tatenlos mit angesehen wie der Nürburgring von Politik und Gier zerfressen wurde - jetzt sind sie sich nicht zu schade dem halbtoten Komapatienten noch ein Clownsgesicht zu malen - nur damit die Euro wie geplant in der Kasse klingeln.

Was ich davon halte? Es widert mich einfach nur noch an.

Save The Ring.

Tags: Tempolimit | DMSB | FIAGT3 |


Sonntag, 06. Juli 2014

WRC Hubschrauber sollen TV Bilder von Nordschleife WTCC einfangen.

Eurosport überlegt schon, wie sie die WTCC nächstes Jahr beim 24h-Rennen schön für den Fernseher aufbereiten können. Sehr löblich! Eigentlich würde man denken, dass das Wige Großaufgebot doch sowieso schon vor Ort ist für N24h, aber damit ist man wohl nicht so glücklich. Kein Wunder, dieses Jahr war echt enttäuschend, man hätte meinen können, das 24h-Rennen wurde auf dem GP-Kurs ausgetragen, so wenig Nordschleifenbilder gab es im Fernsehen.

Die Lösung: die verwegenen Hubschrauber-Piloten der Rallye WM.

“Diese Jungs sind vertraut damit, Rallye-Autos zu filmen, die schnell fahren. Gleichzeitig fliegt diese Crew sehr tief über die Strecke hinweg, macht spektakuläre Aufnahmen”, erklärt Ribeiro. So wollen die Verantwortlichen die spezielle Nordschleifen-Atmosphäre in die heimischen Wohnzimmer bringen. Ribeiro: “Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, das Rennen mit der Hubschrauber-Kamera zu verfolgen.”

Ob die mit dem engen Wald zurechtkommen? Ich würd’s ihnen zutrauen.

Aber jetzt haben wir ein neues Problem: lieber am Fernseher oder an der Strecke zuschauen?

Tags: WTCC


Mittwoch, 18. Juni 2014

24h-Rennen Essential Links.

(… to be continued …)

Tags: N24h | EssentialLinks


Mittwoch, 26. Februar 2014

Übrig Ns vom Mittwoch.

Tags: ÜbrigNs


Samstag, 01. Februar 2014

Die Kreise um den ADAC haben jetzt auch die Wige und den Nürburgring erreicht.

Es geht um das Gläserne Studio im Nürburgring Boulevard, aber auch das hier:

“(..) wurde der Hubschrauberlandeplatz des Lindner-Hotels am Nürburgring als ”ADAC-Heliport“ ausgewiesen, (..)”

Ach?! Hör ich zum ersten Mal. Prima angelegtes rausgeschmissenes Geld. Das einzige, was da landet, ist Regen und Schnee.

Steht alles in dem Vertrag, der auch geleakt wurde.

Mit in das Gläserne Studio ist auch die Nürburgring TV GmbH von Pathe/Althof eingezogen, diese Firma hat im Juli 2009 ihre Tätigkeit aufgenommen.

Der Vertrag ist datiert auf 3.11.09 - um das weiter zeitlich einzusortieren: einen Monat später haben Hendrik Hering und Kurt Beck die Verpachtung an die Richter/Lindner NAG bekanntgegeben (siehe Chronik).

sueddeutsche.de:

"Im November 2009 schloss der Regionalverband Nordrhein einen Vertrag mit einer Firma namens Wige Performance, die zur Wige Media AG gehört, einem Unternehmen, das unter anderem Fernsehbilder von Sportereignissen produziert. Etwa von Autorennen, auch von solchen, die der ADAC veranstaltet. (..)

Meyer und Geishecker kennen sich seit Langem aus dem ADAC Nordrhein. (..) 2011 schied Geishecker aus Altersgründen aus dem Vorstand des ADAC Nordrhein aus."

Die Süddeutsche hat sich ganz schön beim ADAC festgebissen - bzw. Hans Leyendecker. Der lässt so schnell nicht locker. Lasst Euch nicht durch Süddeutsche irritieren, er wohnt soweit ich weiß in Much - das ist quasi in Rufweite vom ADAC Nordrhein.

Ich hatte Hans Leyendecker auch schonmal hier (renn.tv/1728) - da hatter er sich Mitte 2012 zum Nürburgring-Prozess eingeklinkt. Aber damals sich leider nicht richtig festgebissen.

Kommentare: Facebook | N-Forum | Tags: ADAC | Wige


Freitag, 24. Mai 2013

Wieviel die 8:22 von Maxime Martin wirklich wert ist, ...

… kann man ganz gut sehen, wenn man die schnellsten Rundenzeiten vergleicht.

Bei Wige haben sie noch den Zieleinlauf im Live Timing, das konnte ich mir ohne großen Aufwand in Excel laden, hier seht Ihr alle besten Runden, die unter 9 Min geblieben sind. Das haben insgesamt 32 Teams geschafft:

(Anklicken für Gross!)

Da kann man gut erkennen, daß der Maxime auch im Trockenen in einer anderen Liga unterwegs ist. 4 Runden vor Rennende!!

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann war das sein 2.Rennen auf der Nordschleife. Und das, obwohl er erst seit letztem Jahr auf der Nordschleife fährt (paarmal mit Markus Palltala auf Teichmann Porsche, danke für die Hinweise!).

Da fällt einem die Kinnlade bis in’s zweite Kellergeschoss!

Im Nassen musste ja sogar Peter Kohl einsehen, daß das irgendwann nicht mehr alleine auf das ESP zu schieben ist und vielleicht doch auch ein bisschen an dem liegt, der da gerade am Lenkrad dreht.

UPDATE:

Noch ein Hinweis zu den Fahrernamen: leider gibt es ja keine Fahrer-spezifischen Transponder bei VLN oder 24h, d.h. was dort steht muß nicht zwingend der Fahrer sein, der diese Rundenzeit gefahren hat. Es steht halt für das Team, genauso wie bei den Zeitenmonitoren in der Boxengasse. Beim Maxime Martin stimmt es zufällig. Ich stand zum Rennende im Brünnchen und hab versucht ihn zu fotografieren - ging nicht - zu schnell!! :)

UPDATE 2:

Eben in Facebook: “Maxime Martin hat wenn ich mich nicht täusche 2 VLN-Rennen (jeweils 3. Rennen 2012 und 2013) und jetzt 2 24h (2012 und 2013) gefahren. Auf dem Cup-Porsche von Teichmann 2012 war Markus Palttala unterwegs, der auch für Marc VDS fährt.”

Tags: N24h | MaximeMartin | Rundenzeiten


Freitag, 10. Mai 2013

Linkliste 24 Stunden Rennen.

Als Hashtag bietet sich #N24h an, deswegen halte ich das hier im Blog und auch auf Twitter (@renntv) so.

Tags: N24h | Linkliste


Samstag, 06. August 2011

Übrig Ns vom Samstag.
  • Hat ein bischen gedauert (technisch bedingt), aber hier sind meine Fotos vom 6.VLN-Lauf. Ist ja jetzt auch das neue 20832.com Startseitenbild und hat die Demo abgelöst.

  • Der 2011er Ring GP ist inzwischen auch bei progcovers.com gelistet. Riesensammlung von “Motor Racing Programme Covers”, natürlich auch Nürburgring. STR’d 2! Tolle Arbeit von Malcolm Mitchell.

  • Der Scirocco Cup heute (DTM) gibt’s auch als Live Streaming von Wige/VW. Heute Sa. 17:00 Uhr.

  • VLN bei Tchibo. Mit 190 bunten Teilnehmerfahrzeugen. (Danke Harald!)

  • Mal ’ne gedankliche Anregung für den Nürburger Pfarrer. (Danke Frithjof!)

  • Der 2011 Mid Ohio Sports Car ChallengeSpotter Guide ist online. Tolle Arbeit wieder mal von Andy Blackmore. Sind nur 4 LMP1 am Start, aber wird sicher trotzdem ein Top Rennen.

  • Die Webcam an der GP-Strecke ist zum gefühlten 50.Mal außer Funktion. In der Vergangenheit hat man schonmal einen Hinweis gepostet in dem Stil “Habt Ihr schon gesehen? Eure Cam streikt, könnt Ihr da mal schauen?”. Es gab auch immer eine zuckersüße Antwort “Vielen Dank für den Hinweis, wir werden das weiterleiten …”, aber wenn sie immer wieder aussteigt, gibt man das auch dran. Ist ja ’ne Mietsache schätze ich und hoffentlich machen die alles wieder schön ganz, wenn sie (bald?) ausziehen müssen.

  • Die Sache mit eben-mal-das-OLG-Koblenz-auflösen wird eine heiße Kartoffel für Kurt Beck. Richtig so! Was der Feudalherr als “untergeordnete Behörde” bezeichnet ist im Sinne der Gewaltenteilung zur Machtbegrenzung vorgesehen. Ein Wort, das der Herr Beck garnicht gerne hört. Ich hoffe sein über Jahrzehnte gesponnenes Netz fliegt ihm so richtig um die Ohren. Und sein weltfremder Leuchtturm in der Eifel gleich mit. Nachhaltig!


Samstag, 18. Juni 2011

24h App mit Videostream und Livetiming.

Die offizielle WIGE / ADAC Nordrhein App für’s 24h Rennen gibt’s für 0,79 € im iPhone Onlineshop. Ich hab mir das mal runtergeladen und dachte am Anfang das wär ein bischen dünn, aber nachdem ich mir das genauer angeguckt hab muß ich sagen: gut gemacht!

Ob man direkt an der Nordschleife steht, in der Boxengasse arbeitet oder in Melbourne abhängt - mehr braucht man nicht, um das Rennen zu verfolgen:

  • Ranking:

So wird hier das Livetiming genannt. Alle Trainings und dann später das Rennen zeigen den aktuellen Stand. Alle 30 Sekunden gibt’s einen Update.

  • News:

Selbsterklärend, ist aber gut an den hochauflösenden iPhone Screen angepasst. Wird man ohne viel Aufwand immer alle Meldungen lesen können, deckt sich wohl mit den Einträgen auf 24h-rennen.de.

  • Videos:

Der Hit: ab Rennstart gibt’s hier das Live TV Bild.

  • Events:

Der Zeitplan, den braucht man oft bei dem vollen Programm über 4 Tage.

Die App lohnt sich, um am Ball zu bleiben, hoffentlich macht der Akku nicht schlapp! ;)


Donnerstag, 28. April 2011

Übrig Ns vom Donnerstag.
  • Ein Audi S1 Replika - und Roland Gumpert hat die Finger mit im Spiel. Respekt!

  • Zeitgleich zum VLN-Lauf wird das Alte Fahrerlager “Wiedereröffnet”. War das je geschlossen? Ich finde ja, die hätten es so lassen sollen wie es war. Das war top in Schuß und hatte Maximum Patina. Ich hoffe das wird jetzt kein Schmickimickitreffen, so langsam gehen einem am Ring dann die Zufluchtsmöglichkeiten aus.

  • Morgen früh (Fr., 9:50 Uhr) ist Wilhelm Hahne mal wieder zu Besuch am Landgericht Köln. Es geht um eine Einstweilige Verfügung (eh klar), allerdings nicht von dem Herr Richter. Mir paßt das timingmäßig ganz gut in’s Programm auf dem Weg zum Ring, also schau ich da mal vorbei.

  • Die Starterliste für den VLN #2 hat einige Überraschungen parat. Jürgen Alzen ist wieder dabei und nach noch viel längerer Pause ist unser Fahrer des Jahres 2002 Artur Deutgen wieder aktiv am Ring. Genaugenommen sind die beiden sogar zusammen unterwegs in einem Alzenporsche.

  • Die VLN warnt vor Waldbrand, beim DWD kann man sich immer aktuell über die Lage informieren.

  • Den Glickenhaus Ferrari gibt es hier auch als Modell. (Via.) Da bekommt man auch mal einen Eindruck, wie der final in rot aussieht. Wow.

  • Neue Firmen am Nürburgring gehören zur Kategorie “Schnell-Nachwachsend” und um den Überblick zu behalten, schau ich gerne schonmal durch das Register der Veröffentlichungen. Die offenlegungspflichtigen Bilanzen (z.B. von GmbHs) gibt es jetzt auch für unterwegs:

auf dem iPhone oder dem Android Handy.

Funktioniert super, aber besser werden die Zahlen dadurch auch nicht.

Die Motorsportler aus Köln haben eine jahrzehnte-lange Tradition, der Club ist schon 57 Jahre alt und war bisher immer eng mit dem Nürburgring verbunden.


Mittwoch, 13. April 2011

Übrig Ns vom Mittwoch.
  • Der Gerichtstermin heute von Wilhelm Hahne war ein Satz mit X. Der Termin wurde verlegt und findet jetzt am 11.Mai statt. Der Grund ist noch nicht ganz klar, auf jeden Fall waren alle - auch Wilhelm Hahne - ziemlich überrascht. Eine Handvoll Unterstützer ist auch gekommen, wir haben dann die Kaffeequalität im Landgericht getestet und für gut befunden.

Unser Termin steht aber nach wie vor - nämlich nächste Woche Mittwoch - und sollte sich da was ändern, lest Ihr das natürlich hier. Zumindest konnte man sich schonmal vor Ort umschauen: Zugangskontrolle wie am Flughafen und der Fahrradständer größer als der von der Uni nebenan.


Donnerstag, 16. September 2010

Von Wige zum ADAC - fast wie Abteilungswechsel.Wieder wechselt ein Wigerianer zur ADAC Sportabteilung. Simon Franke infiltriert verstärkt die Mittelrheiner.
Samstag, 28. August 2010

GT1 WM am Ring - vor leeren Rängen.Hermann Toczyk hält es für ´das GT-Rennen des Jahres´ und Peter Geishecker freut sich auf ´das Spektakel, das Fans in aller Welt anzieht´.

Dafür war heute am Samstag aber noch nicht viel los.



Ausgerechnet im GT-Eins Forum finden sich enttäuschte Besucher (quaotische Organisation, verschlossene Tribünen).

Hier sind die anderen Screenshots aus dem Fernsehen.
Dienstag, 06. Juli 2010

Peter Geishecker nur noch Unterfernerliefen bei der Wige.Peter Geishecker hält an der Wige nur noch knapp 8% der Stimmrechtsaktien. Vor garnicht allzulanger Zeit war er noch größter Einzelaktionär. Die Wige ist die letzten Monate gefährlich am Insolvenzabgrund rumgeturnt. (Hier gefunden.)
Sonntag, 16. Mai 2010

Wilhelm Gerner hat die Wige Q1 Zahlen unter die Lupe genommen. Sein Fazit: die Grundkaptialreduzierung (6 Mio. auf 1 Mio.) hat den Marktwert um 2,3 Mio. gesenkt (jetzt nur noch 600.000 Euro) bei einem negativen Eigenkapital von knapp minus 4 Mio. Beim Börsengang hat Wige eine Marktwert von 30 Mio. erreicht.
Freitag, 16. April 2010

Über dem DTM Auftakt in HHeim braut sich grade bei der Wige ein bedrohliches Szenario zusammen, weil die freien TV-Mitarbeiter Sorge um ihre Bezahlung haben. Beziehungsweise um die Rückforderung der Honorare im Falle einer Insolvenz. Offiziell wird zur Beruhigung bereits von "Bargeschäften" gesprochen, die davon ausgenommen seien. Doch in diesem Punkt gehen die Meinung auseinander. In der jüngsten Vergangenheit sind einige der Freien der Wige schon entgegen gekommen und haben Stundung oder Verzicht zugestimmt.

Die Entwicklung wird vom selbstberufenen Wige Dokumentar und Gründer der Ursprungsfirma Wilhelm Gerner auf www.wige-buch.de aufgezeichnet. Für die Medienszene in Köln quasi ein spannender DTM Saisonstart.
Samstag, 10. April 2010

Manthey bleibt siegfähig ohne voll zu fahren, Olaf meinte im Interview: bloß jetzt keinen Unfall mehr vorm 24h-Rennen. Der Hybrid-Porsche ist auch auf's Podium gefahren, von außen kann man schlecht erkennen, ob der kurzzeitige Vorderradantrieb mehr Traktion bringt. Auch auf dem Podium der Audi R8 mit Stippler/Fässler/Rockenfeller. (das Wige Livetiming war etwas hinten dran!)
Peter Venn fährt jetzt in dem roten Subaru, schönen Sound hat der Wagen, aber laut Peter erkennt man von außen immer, wenn er lupft! (Pop Off)
Chris Kohlhaas hatte Pause, weil die Vipertruppe in Hockenheim spielt, so konnten wir mal die neue Gastronomie am Ring erkunden: Retti (die ED Tanke) hat nämlich eine neue schicke Kaffee-Ecke. Volle Punktzahl von uns, Käsebrötchen, Kaffee und Nußecken vom Feinsten und der große Fernseher samt Senderauswahl (VLN TV) auch. Sogar wenn Patrick in der Boxengasse interviewt ist eine Kamera dabei, toll.
Stefan Reinhold aus unserer Andernacher Gang ist jetzt auch öfter am Ring, er hat von Toyota F1 aus bei Phoenix angeheuert. Er hatte auch damals die ersten Audi 200 Einsätze als Teamchef durchgezogen, jetzt also schließt sich der Kreis, denn er betreut wieder einen Audi! Allerdings ist kaum noch ein Audi mit Quattro unterwegs, da muß Dieter Götz wieder die Kohlen aus dem Feuer holen.

flickr.com/renntv

Meine ganz persönliche Schrecksekunde hatte ich, als Chris Mamerow direkt vor mir heftig in die Leitplanke gekracht ist, zum Glück ist weder Chris noch der Streckensicherung noch mir was passiert. Dem Porsche geht's allerdings nicht so gut, links waren beide Räder krumm. Passiert ist das Ganze am Anfang der Links vorm Schwalbenschwanz, da gab es wohl ein Mißverständnis beim Überrunden. Trotz des flachen Winkels ist das schon immer eine heftige Erfahrung, wenn man hinter der Leitplanke denkt: hoffentlich hält sie. Sie hat.
Samstag, 03. April 2010

Das war ein schöner VLN Beitrag grade im DSF, haben also Wort gehalten. Hat die Wige sauber hinbekommen, schön gewürzt mit Onboards aus dem neuen GT3 Z4 und auch aus der Clioklasse. Bei den Aufnahmen aus dem Metzgesfeld dachte ich: da war ich doch auch - und zack, war ich auch schon kurz im Bild beim Objektivesortieren :) Tolle Sache mit dem DSF, da freuen sich die Sponsoren!
Samstag, 20. März 2010

Aktuell sitze ich in der Pressekonferenz der VLN, ein paar Fotos hab ich mal hochgeladen und es geht gleich interessant los. Matthias Wurm von der Wige Media AG hat einen neuen Sponsor für die VLN aus dem Hut gezaubert: Gran Turismo, das als Seriensponsor auf der Heckscheibe der VLN Starter angebracht wird. Der Vertrag wird interessanterweise nicht mit Sony abgeschlossen, sondern direkt mit Polyphony Digital in Japan. Der Vertrag hat erstmal eine Laufzeit von 1 Jahr, zum Erscheinungstermin von GT5 konnte man aber auch nichts neues berichten und geht von "irgendwann in 2010" aus.

Premio steigt als Sponsor in 2010 neu ein, man möchte das ähnlich aufziehen wie seinerzeit bei der V8Star Serie. Das Ganze heißt "Premio Race Cup" und soll über die Händler die Reifenkunden ansprechen.

Sandy Grau wechselt vom Renncockpit ins Business und wird sich in Zukunft stärker bei Uvex einbringen. In der Rennerei kennt er sich schonmal gut aus! Uvex wird auch einen Service vor Ort anbieten, zusätzlich zum racewear24 Shop im Boulevard.

Peter Geishecker hat das TV Paket vorgestellt und hat noch zusätzliche internationale Ausstrahlung in Aussicht gestellt. Das internationale Starterfeld der VLN erlaubt es, auch im Ausland interessant zu berichten. Daher, laut Robert Rust, heißt die neue Strategie der VLN: aktive Vermarktung auch außerhalb von Deutschland. Das DSF sei primär am 24h-Rennen interessiert, hat sich jedoch bereit erklärt 10 x 26 Min. (netto!) auszustrahlen.

Peter Geishecker gibt noch ein paar Infos zur DVB-T Ausstrahlung, der Sender soll stärker werden, um ein besserers Signal auszustrahlen. Das neue Wige Fernsehstudio am Ring erlaubt auch eine Moderation und eventuell auch Werbeeinspielungen. Nach wie vor ein Thema für die Wige ist die Ausstattung der Nordschleife mit Kameras, dafür fehlt allerdings das Geld.

Die VLN baut ihr Rahmenprogramm aus. Geben soll es: Drift Challenge, Sommerfest im Eifeldorf Grüne Hölle, Tourenwagen Revival und Formel Renault Saisonfinale.

Jöckel Hilgeland geht nach den Einschreibungen davon aus, daß das große Starterfeld von 2008 wieder erreicht wird - Krise? Welche Krise? Das Reglement war erfolgreich und man möchte weiterhin die 20-30 ersten individuell anpassen, um die Spannung und Chancengleichheit zu erhalten.

Neu ist auch der Freitag als Trainingstag, damit das Fahrerlager in der Obhut der VLN bleibt. Die Einstellfahrt findet immer Freitag morgens statt.

Klaus von Barby bestätigt nochmal, daß es gegenüber 2009 keine Änderungen im Reglement gibt. Verfeinert wurde der Bereich Aerodynamik, damit es keine Auswüchse gibt. Für die Serienwagen gibt es bei den Benzinern die Neuigkeit, daß auch Turbos eingestuft werden können. Grund sind die neuen kleinen Turbomotoren in der Autoindustrie. Der Hybrid von Porsche ist als Versuch unterwegs in einer eigenen Hybridklasse, der Stromkreis läßt sich zur Sicherheit komplett unterbrechen.

Frank Pohl, der neue Marketing Chef seit 3 Wochen am Ring, bescheinigt der Nordschleife einen hervorragenden Zustand und sie habe den Winter gut überstanden. Die Lärmschutzwand in Breidscheid ist nach seiner Aussage eine Auflage für die Betriebsgenehmigung ab 1.1.2010. Die Bauarbeiten sind bis VLN-Start abgeschlossen. In den vergangenen Wochen und Monaten sei viel für die Sicherheit gemacht worden. "Six Packs" und FIA Zäune hat er dabei betont.

Es gibt auch immer von 17:30 bis 19:30 Uhr Touristenfahrten, außer beim 6-Stunden Rennen.

Die Siegerehrung bleibt jetzt im Eifelstadl und ab 21:00 Uhr soll dann noch gefeiert werden.

Laut Jöckel steht die Graduierung 3 der FIA kurz bevor und erlaubt jetzt internationale Wettbewerbe. Wenn das Zertifikat gültig ist, können sogar GT1 Fahrzeuge auf der Nordschleife fahren. Das gab es seit Jahrzehnten nicht mehr für die Nordschleife.

Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Dirk Adorf kamen dann als "Werksfahrer" :) auf's Podium. Marcel gewöhnt sich an den "R", weil der "RSR" nicht mehr konkurenzfähig ist. Der Neue hat noch einiges an Arbeit vor sich. Manthey hat über 20 Fahrer, d.h. könnten eine eigene Meisterschaft veranstalten ;)

Timo hat gestern den Rollout für den "R" gefahren, funktioniert erstmal alles ganz gut. Der Abtrieb ist geringer und noch gewöhnungsbedürftig. Timo hält 10 Autos für siegfähig und sieht die Werks-BMW und Audi als Hauptkonkurenz. Er war auch noch nicht im Hybrid auf der Nordschleife unterwegs, wird aber die Testarbeit begleiten. Es ist noch zu früh die Potentiale aufzuzeigen, aber die Entwicklung wird spanned zu beobachten.

Dirk im schicken weißen Fahreranzug von BMW ist stolz und geht die Sache mit viel Respekt an, aber ist völlig begeistert von seinem neuen Renner. Für ihn ist definitv ein Traum in Erfüllung gegangen und vielleicht ist es auch ein Dank von BMW an die Fans der Nordschleife, einen Privatfahrer in das Werksauto zu setzen. Wie stellen sie die Werksfahrer gegenüber den Nordschleifenfahrern dar? Dirk sei herzlich aufgenommen worden, eine Hackordnung gibt es nicht, aber Uwe und Dirk werden komplett im Team integriert und bringen wertvolle Infos ein. Der Z4 ist auch ein Thema, hört sich super an und sieht geil aus, der Z4 habe auch großes Potential und soll auch in die Runde der Favoriten vorstoßen.

Marcel hält nichts von Pokern, es wird von Anfang an Vollgas gegeben und sie werden versuchen, jedes Rennen zu gewinnen.

Die 2.Runde setzte sich zusammen aus Christer Jöns, Jan Derenbach und Heinz-Jürgen Winz. Christer wird den Black-Falcon Audi steuern, heute war Rollout. Gestern war zu knapp, obwohl heute das Wetter einiges schlechter ist. Klappt aber ganz gut und das Auto macht viel Spaß. Christer hält den Audi nach den ersten GP Runden "für genau mein Auto". Statt Dunlop wird bei Black Falcon Yokohama gefahren, aber es gibt Unterstützung von Audi Sport, um den Wagen in den Griff zu bekommen. Die ersten Rennen sind zum Testen vorgesehen, aber nach dem 24h-Rennen soll auch mal ein Gesamtsieg angepeilt werden. Das sei natürlich der Grund, in die GT3 Klasse zu wechseln. Christer fehlt auch nur noch der Gesamtsieg in seiner Sammlung - Junior Meister und VLN Champion hat er schon im Schrank stehen.

Das Ex-Junior Team der FH Köln ist jetzt erwachsen geworden und mit dem Ford Focus RS in der Specials Klasse SP4T. Gegenüber einem Cup (Honda Civic) sicher 2 große Schritte, aber trotzdem macht es viel Spaß. Die FH arbeitet eng mit der Ford Entwicklungsabteilung zusammen und die beiden sind in Köln nur durch den Rhein getrennt. Die Konkurenz ist eher in der SP3T zu suchen, die 9 Minuten Marke von Christoph Breuer ist nicht das Ziel. Dafür eher seriennah und zuverlässig.

Heinz-Jürgen Winz wird einen Fiat 500 Abarth einsetzen, weil es genausoviel Spaß macht mit kleinen Hubraum zu fahren. Und vielleicht kann man mit dem unterlegenen Fahrzeug den "Großen" ab und zu Paroli bieten. Der 1,4 L Punto sollte eigentlich mit Turbo aufgerüstet werden, aber der 500er war zu verlockend. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Turin, um diesen als Cup ausgelegten Wagen für die Nordschleife passend zu machen. Tank, Bremse, Elektrik - alles wird optimiert. Die Winz'ens sind ein Familienteam, Papa und Schwester, aber nach Geschäftsschluß im Autohaus kommen noch jede Menge Leute dazu, um die Rennen am Ring zu ermöglichen. Auch ein Einsatz beim 24h-Rennen ist geplant.

So, jetzt zieh ich mir erstmal einen Kaffee und guck mich nochwas im Fahrerlager um :)
Donnerstag, 11. März 2010

Gute Argumente für die Sponsorensuche, denn das DSF zeigt alle 10 VLN-Rennen in einer Zusammenfassung in der kommenden Saison. Das ist eine Super TV Präsenz für die VLN und bei knapp 30 Minuten pro Lauf sollten auch die kleinen Teams nicht zu kurz kommen. Alles in gewohnt guter Wige-Qualität, das Team rund um Dieter Forstreuter ist inzwischen prima eingespielt.

UPDATE:

Nicht verwirren lassen, am 11.April wird "DSF" in "Sport1" umbenannt. (Danke Steffen!)
Montag, 15. Februar 2010

Nachdem sich der Aktienkurs der Wige Media (WKN 634770) in 24 Monaten von 3 Euro auf 40 Cent reduziert hat und von dem Emissions-Geld auch nicht mehr viel übrig ist, hatte sich die Konzernleitung unter Stefan Eishold zu drastischen Rettungsmethoden entschieden. Die Aktionärsversammlung hatte 25 Aktionäre und Gäste mobilisiert - was aber immerhin knapp 70% des Grundkapitals bedeutete. Peter Geishecker selber hält etwa ein Drittel. Damit konnten die Abstimmungen durchgeführt werden und das Ergebnis war megaknapp. Jetzt wird das Grundkapital im Verhältnis 6:1 auf 1 Mio. Euro heruntergesetzt.

Bei Wilhelm Gerner kann man nachlesen: "Man begann -völig ungewöhnlich- sofort mit den Abstimmungen und erst dann den Bericht des Vorstandes zur Lage. Der Finanzvorstand der Constantin Medien AG protestierte sofort gegen dieses Vorgehen und der Protest wurde zu Protokoll genommen. Die Beschlüsse sind bekannt und um 9:40 Uhr wurde die HV offiziell geschlossen."

In 2010 soll auf 132 Mitarbeiter reduziert werden, in 2001 waren es noch 385. Wer noch ein paar Unternehmensberichte lesen will, hier sind sie alle gesammelt.
Mittwoch, 10. Februar 2010

Heute findet die außerordentliche Hauptversammlung der Wige Media AG am Nürburgring statt. Nach dem WpHG mußte man die Aktionäre am 9.Dez.09 informieren, nachdem von den 6 Mio. Euro Stammkaptial mehr als die Hälfe verbraucht war.

Seitdem brodelt es mächtig, den Gläubigern wurden schon 20% Ersatz angeboten.

Unter wige-buch.de von Wilhelm Gerner erfährt man Hintergründe zum Thema.
Donnerstag, 28. Januar 2010

Der ADAC Nordrhein als ausrichtender Veranstalter hat den ersten Zeitplan für das 24h-Rennen veröffentlicht. Sogar der Mittwochs-Corso wird offiziell aufgeführt (ab 18:30 Uhr) und trotzdem ist der Plan sehr übersichtlich. Als Rahmenprogramm gibt es nur den RCN (Donnerstags, wie immer), die Classics (die seit letztem Jahr die Youngtimer abgelöst haben und dadurch vom Nordrhein selber durchgeführt werden), Cups von VW (Scirocco) und Mini und das Renault Race Festival (das Schaulaufen von Renault Fahrzeugen wurde letztes Jahr zusammengestrickt, damit überhaupt ein Rahmenprogramm gefüllt werden konnte). Donnerstags geht's los mit Training 24h-Rennen, Driften gibt's wieder Freitag abend auf der Müllenbachschleife. Das Rennen startet um 15 Uhr, der Adenauer Racing Day wird bisher nicht erwähnt.
Positiv ist, daß alle Veranstaltungen über die Gesamtstrecke gehen (Nordschleife plus GP-Strecke). Das war in den vergangenen Jahren oft zerstückelt und sehr unübersichtlich.
Als Partner wird "Sartorius" ausgewiesen, da war doch was. Es sind aber noch 107 Tage bis zum Rennen, da kann noch Einiges passieren.

UPDATE:
Die 24-Stunden Partner sind wohl noch die von 2009, da ist die WIGE MEDIA AG, der die Seite gehört, noch nicht in 2010 angekommen. Peter Geishecker wird auch noch als Vorstandsvorsitzender gelistet, das ist jedoch seit 1.Okt.09 Stefan Eishold. Die Wige hat ja sowieso aktuell ganz andere Probleme.
Freitag, 08. Januar 2010

Neben dem Vornamen haben Wilhelm Gerner und Wilhelm Hahne noch eins gemeinsam: eine aufdringliche Staatsanwaltschaft mit dem Vorwurf des Geheimnisverrats. Der eine aus Köln, der andere aus Koblenz. Beide Anzeigen laufen ins Leere und weisen starke Parallelen auf, Stichwort: "Einschüchterung".
Montag, 04. Januar 2010

Die Wige Media AG macht Schlagzeilen: erst hat Peter Geishecker den Vorsitz geräumt für Stefan Eishold, dann wurden 27 Leute gegangen (30.Nov.09) und jetzt gibt es eine eilige außerplanmäßige Hauptversammlung am 10.Feb.2010: "Anzeige des Vorstands gemäß § 92 Abs. 1 AktG, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals besteht." Das Grundkapital beträgt 6 Mio. Euro und als Veranstaltungsort wurde das Media Center am Nürburgring gewählt.
Übrigens gehen bei der Gründung der WIGE MEDIA im Jahre 1979 die Meinungen auseinander, was die Gründungsgesellschafter betrifft:
Peter Geishecker / Wige Media AG: "(1978) ist das Geburtsjahr einer Vision des Bildjournalisten Wilhelm Gerner und des im deutschen Motorsport engagierten Kaufmanns Peter Geishecker (..) - die beiden gründen die WIGE DATA Datenservice GmbH."
Wilhelm Gerner (Wi.Ge.!) sieht die Gründung von damals jedoch so: "Die Wige-Data Datenservice GmbH wurde am 25. Januar 1979 durch Wilhelm Gerner und seinen Programmierer Klaus Schmelzeisen gegründet. Weitere Gesellschafter gab es bei der Gründung nicht. Peter Geishecker hatte weder mit der Gründung noch mit den Ideen des Firmengründers der WIGE - DATA zu tun."
Auf wige-buch.de sammelt Wilhelm Gerner fleißig viele Hintergründe über die WIGE AG - sowohl historische als auch aktuelle Ereignisse.


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