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Samstag, 27. Juli 2019

Mein alter Crosser hat ein neues Zuhause gefunden.

Bei Herbert Machnitzki:

Mike Frison / renn.tv

Da ist sie in guten Händen - und wird sich wahrscheinlich selber wundern über den Speed, den sie auf ihre alten Tage noch freisetzt! Wobei - ist erst 29 das Maschinchen - also im besten Alter :)

Übrigens - eine Adresse, die Ihr Euch auch ruhig mal merken könnt, wenn Ihr eine gute und ehrliche Motorradwerkstatt im Raum Kerpen sucht:

www.hm-moto.de

Leider bekomme ich jetzt aber dadurch nicht mehr Platz in der Garage, weil die war eh schon ausgelagert.

Fuhrpark | HMMoto | Machnitzki | MotoCross | Yamaha |


Montag, 27. Mai 2019

Dreirad für Erwachsene.

Was die Yamaha Niken für Motorräder:

Mike Frison / renn.tv

... ist Rungu für Fahrräder:

Mike Frison / renn.tv

Sei sehr geländegängig und verzeiht auch losen Sand.

Mehr Infos unter riderungu.com - electrek hat einen Test mit Video.

Witzige Gefährte!


Sonntag, 18. November 2018

Kenth Öhlins, Benny Wilbers und die Kartbahn in Kerpen.

Es gibt auf der Welt nicht viele Privatfirmen, die sich mit Feder- und Dämpfungselementen für Motorräder beschäftigt.

Kenth Öhlins ist so ein Kandidat und da gab es am Freitag die Meldung, dass er an Tenneco verkauft hat.

Ein anderer - und wüsste nicht, wer sonst noch in Frage käme - ist Benny Wilbers - und jetzt ratet mal, wen ich am Freitag zufällig getroffen habe:

Mike Frison / renn.tv

Ich dachte ich sehe nicht richtig, was für ein Zufall. Er wusste noch gar nichts von dem Öhlins Deal und wir haben ein spannendes Gespräch geführt.

Hintergrund war ein Smalltalk bei der Intermot, als Aaron (von Yamaha) meinte, dass demnächst ein Motorradfirmen-lastiges Kartfahren wäre und ich könnte mich ja mal miteintragen. Was ich dann natürlich gemacht habe - so ein Quasi Heimspiel in Kerpen geht immer. Der Thomas Beyer, der das organisiert hatte, meinte ich müsste noch einen Zweiten mitbringen und da ist mir als erstes Kai eingefallen, der auch keine Sekunde gezögert hat.

Um dann im 1.Rennen direkt mal Dritter zu werden:

Mike Frison / renn.tv

Aber kommt noch besser: das 2.Rennen wurde umgekehrt gestartet und bei den 16 Fahrern könnt Ihr Euch den Tumult in der ersten Runde gut vorstellen. Kai kam ja von ganz hinten und ich war 7. - also Mittelfeld. Aber es gibt auch eine Teamwertung und ich meinte nur, dass wenn Kai von hinten angepflügt kommt, dann häng ich mich einfach dahinter.

Jedenfalls kam ich gut durch das Startgetümmel und war tatsächlich in Führung und wartete im Grunde auf das starke Feld von hinten. Die hingen aber fest - bis auf Kai - und so waren wir dann kurz vor Schluß tatsächlich auf 1 und 2 nachdem er an mir vorbei war - ich hab mich fast kaputtgelacht unter’m Helm! Und in der letzten Runde - das war tatsächlich meine schnellste - hat sich Thomas Beyer noch durchgeboxt und unsere 1–2 gesprengt. Aber: ich war auch auf dem Podium!

Mike Frison / renn.tv

Sehr lustig, aber kommt noch besser. Der Kai hat sich doch einen - seinen! - alten XR2i Fiesta zurückgekauft, mit dem er früher 24h-Rennen gefahren ist. Und Thomas Beyer hat auch eine mächtige Fiesta-Historie, er hat 1990 die erste Auflage des Fiesta Mixed-Cup zusammen mit Beate Nodes gewonnen!

Kleine Welt. Und nächstes Jahr organisiert Thomas für Benny Wilbers und BMW die Neuauflage für den BMW Boxer-Cup. Falls sich da jemand für interessiert: das Paket ist sehr lukrativ, Motorrad plus Ausstattung plus Nenngeld für 20.000 € (netto) im Rahmen der IDM - das ist doch mal eine Ansage. Ich hab direkt mal nach einem Gaststart gefragt :)

Hier sind die Zwei auf einem schicken Pressefoto - habe ich von deren Webseite gemopst, die auch alle Infos für Interessenten bereithält.

Mike Frison / renn.tv

Jedenfalls sind wir mit einem Schwung Pokale nach Hause, denn in der Teamwertung gab es tatsächlich den 2.Platz für Kai und mich. Abends dann noch tolle Gespräche bei italienischem Essen - gelungener kann man einen Freitagabend kaum gestalten!

Mike Frison / renn.tv

Dickes Danke an Thomas für das Organisieren - da sind wir nächstes Jahr gerne wieder mit dabei.

UPDATE:

Hier noch die Ergebnisse vom Kartfahren - eher für historische Zwecke.

Und weil wir schon am Updaten sind, diese Bilder hatte ich noch von der Intermot vom Wilbers-Stand mitgebracht:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Kerpen | Schumacher | Wilbers | ThomasBeyer | BoxerCup |


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Für die skurrile 3-rädrige Niken hat Yamaha in Deutschland 17 Testcenter auserkoren - eins davon bei Zweirad Schmitz in Adenau.


Sonntag, 07. Oktober 2018

Zu Besuch bei VLN 8.

Bei der Wettervorhersage war VLN Pflichtveranstaltung - wann konnte man jemals im Oktober am Ring im T-Shirt rumlaufen?

Um die Wege kurz zu halten, habe ich mich im Fahrerlager und am Hatzenbach rumgetrieben, hat aber gereicht, um wieder einmal Rennluft zu schuppern.

Timo Bernhard kam mir im Fahrerlagertunnel entgegen und da war es natürlich eine große Ehre die schnelle 5:19er Hand schütteln zu dürfen.

Das Rennen war schon gestartet als ich kam, d.h. die Autos waren - bis auf einige Ausnahmen …

Mike Frison / renn.tv

… auf der Strecke.

Immerhin konnte ich mich gut einschießen was die Fotos angeht - hoffentlich sitzt auch Sabine bald wieder da, wo sie hingehört:

Mike Frison / renn.tv

Chris hatte ich auch seit unserer Tour nicht mehr gesehen - ich kam pünktlich zum Boxenstopp:

Mike Frison / renn.tv

Nur echt mit N:

Mike Frison / renn.tv

… und Friese - dem lässigsten Tanker westlich des Urals:

Mike Frison / renn.tv

Wir hatten auch Gelegenheit dem frisch gepackenen GT4 Europameister zu gratulieren:

Mike Frison / renn.tv

Den Titel hat racing one ja schon mit Markus Lungstrass in der Tasche. Bei der VLN gab es für den Ferrari zwar wieder Klassensieg - der 8. im 8.Rennen - aber die Führung ist trotzdem dahin, weil in der SP8 ja jetzt nicht so viele Starter eingeschrieben sind. Was aber den Erfolg des Teams natürlich nicht schmälert.

Eine schöne Mütze habe ich auch gefunden:

Mike Frison / renn.tv

… und die Offiziellen sind jetzt noch offizieller - haben es sicherheitshalber mal hinten draufgeschrieben - gibt ein paar Sonderpunkte auf der Wichtigkeitsskala:

Mike Frison / renn.tv

Die schnellste Ape vom Ring - man achte auf die Details - gebremst wird mit Bremsfallschirm.

Mike Frison / renn.tv

Zum Abschluss habe ich mir noch eine Hatzenpommes gegönnt:

Mike Frison / renn.tv

… als ich auf der Straße noch Fabio getroffen habe. Wir sind in Köln Kollegen - wohnen nur 2 Stockwerke auseinander - und wenn man sich mal zum Kaffee trifft, dann wird es immer sehr benzinlastig. Denn er treibt sich auch gerne mal in Goodwood oder Le Mans herum - im Gegensatz zu mir sogar jobbedingt. Vielleicht kennt Ihr ihn auch aus J.P.’s Videos - da hat er dann schonmal fordige Gastauftritte.

Mike Frison / renn.tv

Sein neues Ringtool kannte ich bisher immer nur vom Hörensagen - also haben wir das Kölner Geschoss noch schnell in’s rechte Licht gerückt:

Mike Frison / renn.tv

Auf der Strecke habe ich die Zwei dann auf der Breidscheidbrücke auch gesehen - knackig und unauffällig schnell unterwegs - ich mag den knuffigen Fiesta.

Im normalen Leben fährt Fabio RS und früher war er auch mal im Yamaha-Cup unterwegs - uns ist der Stoff beim Erzählen noch nicht ausgegangen.

Das letzte Foto von der Heimfahrt reiht sich nahtlos an das erste Foto von meinem Bericht - ohne Zweifel Mitten in der Eifel:

Mike Frison / renn.tv

Nur Kaltverformung so wie es aussah, Code 60 war schon installiert.

UPDATE:

Waren wohl doch Verletzungen im Spiel - gute Besserung!

Zur Abrundung noch eine kleine Galerie:

In 2 Wochen am 20.10. ist schon der letzte VLN Lauf für dieses Jahr - könnte man ja noch mitnehmen.


Montag, 09. April 2018

Motorradsport darf nicht zum Kontaktsport mutieren.

Sorry für die dünne Blogaktivität über’s Wochenende - unsere Kleine hat ein neues Kinderzimmer bekommen und am Wochenende war auch noch Kindergartenflohmarkt - da muss der Blogger mal kurz pausieren.

Ich habe auch gelernt, dass man im IKEA nicht nur den Samstag meiden sollte, in der Ferienzeit ist auch ein Freitag bedenklich. Immerhin ist der Bloggermobiltransit gut zur Aufnahme von Übergrößepaketen geeignet - unsere PAX-Sammlung ist jetzt weiter angewachsen.

Wenn man sieht, was die Leute in langen Schlangen vor den Kassen an Material rausschleppen, um es in ihre Autos auf den überfüllten Parkplätzen zu verladen, dann kann es einem bei den Umsätzen schon schwindelig werden. Kein Wunder, dass das Begehrlichkeiten weckt. Dabei gibt es in Köln sogar 2 IKEAs. Egal - ich schweife ab :)

Sonntag Abend habe ich mir zum Ausgleich F1 und MotoGP im Doppelpack gegeben: erst die F1 in Bahrain - das war ganz unterhaltsam, weil die Autos schon im Vorfeld ordentlich durchgemischt wurden. Kimi hat beim Reifenstopp einen Mechaniker umgefahren, weil das Team ihn losgeschickt hat, obwohl das linke Hinterrad geklemmt hat. Er hat das sofort bemerkt, hält mitten in der Boxengasse an, steigt aus und schmeißt nur noch das Lenkrad in’s Auto. Er hätte ja das Rennen trotzdem zu Ende fahren können, hat aber keine Sekunde gezögert und sich sofort entschieden hier und jetzt auszusteigen. Grande Kimi. Dem Mechaniker geht es den Umständen entsprechend gut.

Während Red Bull einen Komplettnuller verbuchen musste, hat McLaren mit Alonso und Vandoorne einen schönen 7. + 8. Platz eingefahren.

Nach dem Warm-Up in Bahrain ging es direkt nach Argentinien zur MotoGP. Dort war das Wetter durchwachsen, als gäbe es nicht schon Dramatik genug in der Serie. Jack Miller stand auf Pole und während der Startaufstellung hat ein Team nach dem anderen den Grid verlassen, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln - weil sich das Wetter verbessert hat. Außer einem: Pole Mann Jack Miller. Was dann in der Startaufstellung zu diesem kuriosen Anblick geführt hat.

Vorher ist Marc Marquez das Motorrad ausgegangen, da wurde er doch leicht hektisch. Und im Nachgang für seinen Starrsinn mit einer zusätzlichen Boxendurchfahrt bestraft.

Bis es dazu kam hat er das Feld ziemlich souverän angeführt - war schnellster Mann auf der Strecke. Ich hatte schon Bauchschmerzen, als er durch die Strafe das Feld wieder von hinten aufrollen musste - und er hat auch eine ziemliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Hier das Manöver gegen Rossi, der zu dem Zeitpunkt auf 6 unterwegs war.

Und damit komme ich auf die Überschrift zu diesem Post zurück: ich kann nicht verstehen, warum Marquez das Rennen zu Ende fahren durfte - so ein Gemetzel hat mit Sport nichts mehr zu tun und muss sofort zur Disqualifikation führen. Schnell fahren ist eine Sache - und Marquez war klar Schnellster auf der Strecke, hat mehrfach die schnellste Runde gefahren. Aber Sport lebt nicht nur von Können, sondern auch von Kameradschaft und Fairness - und die lässt Marquez komplett vermissen. Das darf er ja als Charakter gerne vor sich hertragen und man kann es gut oder schlecht finden - aber als Vorbild dient es nicht und zum Wohle seiner Fahrerkollegen darf man es ihm nicht durchgehen lassen.

Nach diesem Vorfall hier vor 2 Jahren kam ich ja schon zu einem ähnlichen Ergebnis. Es ist einer feiner Grad zwischen Siegwillen und Respekt - den anderen Fahrern gelingt es besser auf diesem zu balancieren.

Die Rossi-Marquez-Fehde wird damit natürlich wieder entfacht, Rossikumpel Uccio hat Marquez direkt mal aus der Box geschmissen, als sich dieser entschuldigen musste/wollte.

Das Rennen selber war ansonsten wieder mega, in der Endphase waren 4 Marken vorne: Honda (Crutchlow), Ducati (Miller), Yamaha (Zarco) und Suzuki (Rins) - jeder hätte es machen können, am Ende hatte Cal Crutchlow die Nase vorne (Ergebnis).

Ein schöner Ausgleich für mein ansonsten motorsportfreies Wochenende - dabei war es erst der 2.Lauf der Saison. Und so direkt hintereinander wird einem wieder klar, was für eine verkorkste Rennserie die Formel 1 im Vergleich doch ist.

MotoGP | Formel1 | Marquez | Rossi |


Dienstag, 23. Januar 2018

David Richards übernimmt Vorsitz der UK Motor Sports Association.

Und legt direkt mal den Finger in der Wunde:

Over the last decade we've seen a drop in MSA licence-holders of nearly 10%; that's more than 3000 fewer people participating in motorsport in the UK. This has contributed to a 15% drop in entries so the warning signs are already there and cannot be ignored."

Er verspricht in seiner Antrittsrede sich um die Belange der Aktiven und der Veranstalter zu kümmern.

David Richards hat einen beeindruckenden Motorsport Lebenslauf: Rallyeweltmeister als Beifahrer von Ari Vatanen (1981, Ford Escort), hat mit seiner Firma Prodrive Subaru an die Spitze der Rallye WM gebracht und gewann mit Ferrari und Aston Martin in Le Mans und der WEC. Selbst das ist nur ein Auszug.

Hier ist er mir vor die Linse gefahren im Le Mans Fahrerlager 2016:

Mike Frison / renn.tv

Ich wette in Deutschland ist der Rückgang der aktiven Sportler noch dramatischer - aber da redet man natürlich nicht drüber. Lieber so tun, als sei alles in Ordnung. Oberflächlich ist es das ja auch, die Hersteller verdienen mit ihren Rennwagen aus dem Regal (GT3, GT4, Cup) so viel wie nie. Aber wenn die Basis wegbricht, dann ist das alles nur noch eine leere Hülle.

Der Motorradsport ist schon so gut wie beerdigt, Yamaha hat nach 40 Jahren den R6 Cup beendet und beim DMSB in Frankfurt sieht man die Zweiradler sowieso nur als lästiges Anhängsel. Viel wichtiger ist dort die DTM, für die kein Mittel und Weg zu unsinnig wäre, sie weiter künstlich am Leben zu halten.

Wenn man David Richards und DMSB Pendant Hans Joachim Stuck vergleicht, dann drängt sich die Frage auf: was sind eigentlich HJS's Fähigkeiten? Seine rennfahrerischen stehen außer Frage - aber sonst? Mir fällt trotz langem Nachdenken nur Jodeln und Intrigieren ein. Gut - auf der anderen Seite deckt sich das auch in etwa mit dem Anforderungsprofil, das ich vom DMSB erwartet hätte.

Wenn man die Herausforderungen, die auf den Sport zukommen, gegenüberstellt mit den Fähigkeiten des obersten Verbandes diese zu meistern, dann kann man eigentlich jetzt schon den Deckel zumachen.

Richards | MotorSportAssociation | Großbritannien | Prodrive |


Freitag, 19. Januar 2018

Kein Yamaha R6-Cup mehr - 40 Jahre sind eine lange Zeit. Gibt es überhaupt einen Cup, der länger läuft bzw. lief?


Freitag, 17. November 2017

PMW Motorsport Expo 2017 - Mikebericht.

Wenn die World Motorsport Expo schon in Köln stattfindet, dann darf ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Obwohl ich eine Weile nicht mehr dort war - inzwischen ist die Messe nach Halle 10 umgezogen - vorher war sie im Eingang Nord.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Es gibt auch keinen Foyer mehr mit Rennautos, das war eigentlich immer ganz nett. Allerdings wirkt sich jetzt noch professioneller, noch technischer - für jemand neugierigen wie mich nicht das Schlechteste.

Meine Anreise wieder stilvoll: mit dem Rad nach Brühl, mit der Bahn nach Deutz, mit dem KVB-Rad zur Messe. Komfortabel und kostenlos (weil Job-Ticket).

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich hatte nur den einen Tag, das reicht eigentlich auch, um alles zu sehen, aber ich wäre auch nicht bös gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte. (Spoiler: gerade so bis 16h durchgekommen.)

Das ging schon gut los gleich am ersten Stand bei Drexler. Mit Guido zusammen das Differential erklärt bekommen, das in alle M235i Cup eingebaut wird. Weil serienmäßig wird das elektronisch über Bremseingriff geregelt - das braucht im Rennsport keiner.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Dabei habe ich auch gelernt, dass Drexler-Differentiale in allen AMG verbaut sind. Mal vorne, meistens hinten - aber alle haben eins drin. Und Getriebe bauen sie auch - es ist auch geplant für die TCR eins anzubieten. Die dürfen im Moment von zwei Herstellern aussuchen - unterscheiden sich nur durch die Adapterplatten.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Nimex positioniert sich stärker am Markt - das neue Logo soll das neue Zeitalter einläuten. Auch rücken einige Produkte unter eigenem Label in’s Programm:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Bei ISA-Racing versucht man das alte Gerücht aus der Welt zu räumen, dass Männer keinen Spaß beim Schuhe kaufen hätten:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Wobei man auch sagen muß: diese Schaufenster waren Best of Show!

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Kennt Ihr Wolfgang Zech?

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Kommt aus Andernach - wie ich - und war früher unser lokaler Motorradhändler. Im Industriegebiet, die Größe von 2 Doppelgaragen und eine Mischung aus Theke, Verkaufsraum, Lager, Werkstatt und Lackiererei. Zweitaktspezialist für Yamaha RD und TZ und detailverliebter Lackierer. Dort habe ich meine RD 350 LC gekauft - das ist auch schon wieder 30 Jahre her und ein Wunder, dass ich diese Zeit einigermaßen unbeschadet überlebt habe. “ZEMOTO” war sein Label und um die Ecke in Kruft - bei Juchem - gingen die damaligen Rennsportgrößen ein und aus.

Daran muss ich automatisch immer denken, wenn ich den Wolfgang treffe - kleine Welt. Aber OK - zurück zum Thema.

Diese Box ist ein programmierbarer Schalt- und sicherungskasten:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und das ist das Panel, das man sich frei belegen kann:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Bei Bilstein sammelt man Lorbeerkränze:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und der DMSB:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… meint:

“Trägt Sorge für Qualität und Sicherheit bei ca. 700 Veranstaltungen pro Jahr”

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Also bei den Veranstaltungen, die ich kenne, sorgt der DMSB nur für Frust und Ärger.

An diesem Stand:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… gab es diesen Tisch:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Mega!

Nach den Koreanern scheinen auch die Taiwanesen einen Narren an dem N gefressen zu haben:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Sind Reifenhersteller und hatten sogar 3 Stück mit:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich weiss zwar nicht, wofür man so einen kleinen Kühler braucht, aber ich fand ihn echt chic:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ein Rollenprüfstandstand:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Inzwischen war Mittag, Zeit für die Pause. Weil die Messe kostenlos ist, versucht man es wohl wieder über den Kaffee reinzuholen. So sieht das 3,50€ Exemplar aus:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und so die Basis für einen 1.500 (!) PS Motor:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Diese Bremsen bzw. Kartachsen haben einen guten Eindruck gemacht. Kleine Firma, faire Preise, saubere Verarbeitung: Kelgate.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Dort gibt es auch ein kompaktes, aber sehr effizientes Laservermessungssystem - wird magnetisch auf der Achse befestigt:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Was hier so unscheinbar aussieht, sind Formel 1 Radlager:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Der Aufwand, der dafür betrieben wird, ist unglaublich. SKF stellt alles selber her und weil das Einzelanfertigungen für Kunden in genau festgelegten Dimensionen sind, kosten sie natürlich viereckig: 1.000 € mal so als Größenordnung für ein Rad.

Das ist ein Formel E Antrieb von Magneti Marelli:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Motor und Controller sind wassergekühlt und dieses kompakte Motörchen ist für 300kW gut. Wird bei der Formel E aber noch nicht ausgereizt - dann sind wohl die Batterien zu schnell leer.

Der Vorteil für eine Sitzfirma auszustellen, ist offensichtlich:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Solche Brembos sind schon irre Kunstwerke - hier ein Formel 1 Anker:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Eine etwas eigentümliche Simulation - was man dort sieht ist das Dashboard - kein Bildschirm. Das ist halt der Unterschied zur Essen Motorshow:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Mit der Elektrifizierung kommen schwere Zeiten auf Getriebehersteller zu. Man passt sich an - hier ein elektrischer Antrieb bei Hewland, dessen zwei Motoren getrennte Ausgänge haben. Und damit die Differentialfunktion direkt mit übernehmen:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Das ist die verstellbare Pedalerie von AP - der Trend geht zu fest eingebauten Sitzen:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Die Motorrad Endurance Weltmeisterwaffe war auch zu Besuch:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ich bin großer GMT94-Guyot-Fan und da ging mir natürlich das Herz auf!

Die ECUs werden immer kleiner:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

… und dieser Stand hatte eine schwer beeindruckende und liebevolle Simulation aufgebaut - mit Einspritzdüsen und allem drum und dran:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Man konnte in Echtzeit am Computer die Kennfelder verschieben und hat das dann am Klackern in den Einspritzdüsen direkt gehört.

Aber auch dieses Panel sehr anschaulich - inklusive Scheibenwischer und Hupe:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Der Chip im Lenkrad sorgt dafür, dass alle Signale nur über eine Leitung gehen - das heißt, dass trotz der vielen Funktionen nur 4 Leitungen für das Lenkrad nötig sind - Stichwort CAN-Bus:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Ladies and Gentleman: das Elektrokart für die erste Rennserie nächstes Jahr! Laut Flyer sogar weltweit:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

2x 10kW von Bosch und das Kart von Mach1 - das würde ich sehr gerne mal probefahren. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es bei mach1kart.de oder Bosch Motorsport.

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

Es war ein lohnenswerter Besuch mit vielen Infos und Hintergründen - wer es verpasst hat, schonmal den Termin für nächstes Jahr vormerken:

PMW Motorsport Expo in Köln 2017 - Mikebericht.

PMWExpo | Expo | Mikebericht | Mikefotos |


Mittwoch, 08. November 2017

Valentino Rossi hat sich einen Yamaha XJR 1300 Flat Tracker bauen lassen.

UPDATE:

Mehr Details zu dem Projekt.


Mittwoch, 01. November 2017

Yamaha´s Motoroid - weitere Details - selbst balancierend.

Die Motoroid ist nicht nur einfach ein elektrisches Motorrad - den Clou hat sich Yamaha zur Motorshow aufgehoben: es ist selbstbalancierend. Clever gemacht mit einer Drehachse, die die Schwinge verdrehen kann und die schweren Akkus als Balancegewicht verwendet.

Zur besseren Veranschaulichung habe ich mal aus diesem Video ein GIF editiert:

Normalerweise würde man ja sagen, dass autonom fahrende Motorräder keinen Sinn machen. Aber witzig ist es allemal und Yamaha zeigt einfach mal was geht.

Sieht auch für meinen Geschmack rattenscharf aus.

Viele weitere Bilder hier.

Und ein Gewicht gibt es auch: 213 kg fahrfertig - beeindruckend!

Yamaha | Motoroid | Autonom | Elektro | Motorrad |


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Neues Yamaha Niken Dreirad.

Man könnte ja meinen, dass spektakuläre Neuigkeiten nur noch mit Elektromotor möglich seien. Yamaha hat andere Pläne und packt einen potenten Dreizylinder in ein grimmig-futuristisches Dreirad.

Mit 4 Gabelstandrohren und einseitig geführten Vorderrädern.

Hier im Video kann man es in Action sehen - dürfte ziemlich viel Grip auf der Vorderachse haben.

Yamaha | Niken | Dreirad | Dreizylinder |


Sonntag, 15. Oktober 2017

Yamaha Motoroid Konzeptbike für Tokio Motorshow.

Yamaha wird auf der Tokio Motorshow ein elektrisches Konzeptbike vorstellen, das so spektakulär daherkommt, wie man sich das bisher erhofft hat:

Das mit der AI können sie zwar von mir aus weglassen, aber die Optik geht schon in die richtige Richtung:

In order to bring people new experiences of Kando, this experimental machine employs artificial intelligence and explores the feasibility of concepts for creating new forms of personal mobility in which the rider resonates harmoniously with machine. MOTOROiD’s development concept was an “Unleashed Prototype,” and it is capable of recognizing its owner and interacting in other capacities like a living creature.

Die Motorradindustrie weiß natürlich auch noch nicht, wo die Reise mit Mobilität und autonomem Fahren mal hingeht - daher experimentieren sie so vor sich hin. Kann man machen.

Bisher waren die Designs der elektrischen Motorräder allerdings geprägt von monströsen Akkus - die brauchen halt Platz, sind schwer und haben trotzdem nicht die Reichweite von 20L Super. Wo sind die Akkus bei der Motoroid? Was wiegt das filigrane Motorrad?

Der Motor scheint im Hinterrad zu stecken. Das gefällt mir als Konzept immer noch am besten, weil man keine Kette oder anderen Antrieb braucht, sondern nur Kabel für die Stromversorgung. Das gibt neuen Designspielraum. Allerdings wiegen die Motoren mächtig viel (ungefederte Masse).

Die Füße werden anscheinend arbeitslos - kein Brems- (oder Schalt-?) hebel. Am Lenker nur kleine Hebelchen für die Zeigefinger links und rechts - schätze Vorder- und Hinterradbremse. Kupplung fällt ja auch flach.

Die Vorderradführung ist nicht mit Hilfe von Gabelrohren, das Profil ist flach und elliptisch - höhere Steifigkeit? Geringeres Gewicht?

Die Maschine sitzt so abgenutzt aus - die Reifen, abgewetzt an Sitzbank und Schwinge - das Ding scheint echt zu fahren und wurde offensichtlich bewegt - ich hoffe da folgen noch mehr Details und Videos.

Yamaha | Motoroid | Konzept |


Montag, 25. September 2017

Auch bei Yamaha scheinen sich elektrische Motorräder langsam der Serienreife zu nähern.


Samstag, 15. Juli 2017

Kettenritzel-Alex testet die Yamaha 900 MT-09 Tracer.

Hat 3.000 km zusammenbekommen quer durch die Alpen - inklusive einem Ringbesuch.

Fazit:

An der einen oder anderen Stelle klang es schon durch: ich fühlte mich auf der Tracer 900 auf der Tour sehr wohl. Sie ist ein sehr vielseitiges Motorrad, welches für die lange Tour ebenso gut taugt wie für die schnelle Ausfahrt am Wochenende. Es muss also nicht immer Reiseenduro sein, wenn man mehrere Tage unterwegs sein will. Zumal die Tracer auch in Endurogefilden wie dem Colle delle Finestre eine sehr gute Figur gemacht hat. Die Optik mag nicht jedermanns Sache sein, aber der Fahrspaß ist jedem garantiert. Definitiv zwei Daumen hoch!

Optisch sind die MT-Modelle nicht so mein Fall, aber dieses Modell hier - die MT-10 SP - hat ziemlich beeindruckende Zutaten. Hat mich schon bei der IDM in ihren Bann gezogen. Ob ich die mal testen darf? Immerhin habe ich bei Honda und Ducati alles heile gelassen.


Dienstag, 11. Juli 2017

Die Yamaha TW200 ist sowas wie der Defender unter den Motorrädern - wird seit 1987 verkauft … Ende offen.


Mittwoch, 07. Juni 2017

Michael Galinski über die Technik der 2017er IDM Saison.

Schönes Interview beim Gasgriffsalat.

Die Unterschiede zum Vorjahr werden jetzt klarer und wie von vorher 2 Klassen auf eine gemeinsame reduziert wurde. Aber er regt sich auch ein bisschen darüber auf, dass die Hersteller unterschiedliche Mindestgewichte haben - ausgehend vom Serienmaterial. Das variiert immerhin von 170kg bis 175kg Leergewicht.

IDM1000 | Galinski | Yamaha | Gasgriffsalat |


Freitag, 19. Mai 2017

Günther Wiesinger´s Rachefeldzug?

Die Deutsche Superbike-Meisterschaft “IDM” ist gerettet und weil der erste Lauf letztes Wochenende bei uns vor der Haustür stattfand, habe ich es mir direkt mal angeschaut (siehe Mikebericht und Fotos).

Über die letzten Jahre wurde mehr als deutlich, dass der DMSB den Motorradsport eher lästig findet und hat - inklusive ADAC - alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Szene auszutrocknen und den Promotor “MotorEvents” am langen Arm verhungern zu lassen (Bert Poensgen, Josef Meier und Josef Hofmann). Was ihnen ja dann auch gelungen ist.

Das wollten die Hersteller sich aber nicht bieten lassen, vor allem weil gerade wieder eine schöne Supersport-Welle auf uns zurollt - von der beeindruckenden Fireblade durfte ich mir vor 2 Wochen selber einen Eindruck machen. Aber auch BMW, Yamaha, Kawasaki, Suzuki, Ducati, KTM - alle sind bei den 1000er Sportlern sensationell aufgestellt - das gab es in dieser Breite und Kompromisslosigkeit noch nie.

Vorgeprägt durch Günther Wiesinger’s heftige Vorberichte bin ich natürlich entsprechend skeptisch zum Ring gefahren.

Ich kenne aber auch Matthias “Schrotti” Schröter schon ewig und wir haben einige Schlachten zusammen geschlagen. Es kommt mir vor, als ob es gestern gewesen wäre, aber dieses Foto ist tatsächlich von 2001 - wir beide stehen sogar direkt nebeneinander. Wer erkennt es? OK - meine Frisur war schon damals aerodynamisch optimiert. Matthias kommt jetzt jedenfalls die schwere Aufgabe zuteil die IDM zu organisieren - und er hat das Geschäft quasi 1 Minute vor 12 übernommen.

Richtig - das Motorrad Action Team gehört zur Motor Presse Stuttgart Gruppe. D.h. ein Medium organisiert eine Veranstaltung. Ist das ein Konflikt? Natürlich, aber die Alternative wäre der Ausfall der IDM gewesen - das hilft auch niemandem. Und schaut man sich heutzutage in der Motorsport-Szene um, dann fallen einem schnell ähnliche Konstrukte ein: z.B. Eurosport und WTCC, ESPN und die X-Games - und da haben wir noch nicht über die mediale Übermacht RedBull gesprochen.

Womit wir wieder bei Günther Wiesinger wären: wusstet Ihr, dass Speedweek ein RedBull-Unternehmen ist?

Mein Bericht von letzter Woche endet mit einem positiven Fazit:

Ich bin ja gerne jemand, der einen kritischen Blick hinter die Kulissen wirft, aber ganz ehrlich: ich habe nichts Negatives finden können. Also nichts im Sinne von gar nichts.

Und ich hatte die Hoffnung, dass sich auch Günther Wiesinger erfreut an der erfolgversprechenden Entwicklung:

Auch der Speedweek würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man das positive Fazit groß herausarbeitet - also auf Augenhöhe der Schlammschlacht der letzten Wochen und Monate.

Tja, Pustekuchen - hier sein Beitrag - quasi eine Woche später - von heute - mal in Stichworten:

… einige Schwachstellen … Kritik nicht willkommen … zwiespältiges Bild … Riesentheater … von verbesserter Öffentlichkeitsarbeit nichts zu sehen … Selbstbeweihräucherung … unterwürfige Berichterstatterin … schleppende Infos … totaler Blödsinn … schmalspurige Internet-Seite … Qualität Gruppenfoto erbärmlich … Selbstdarstellung … es wurde verzapft … eine langfristige Planung sieht anders aus … Juhu … alte Ideen aufgewärmt … Ahnungslose lassen sich blenden … Machern fehlt Wertschätzung … überschüssige Energie …

Gibt den Tenor ganz gut wieder.

Und er schreibt auch:

Diese ewigen Übertreibungen wirken peinlich.

Tja. Stimmt.

Was läuft da bei der Speedweek - bzw. Günther Wiesinger? Jedenfalls keine objektive Berichterstattung.

Speedweek | Wiesinger | IDM1000 | Superbike | Schröter |


Sonntag, 27. November 2016

Alta Motors Redshift - elektrische Supermoto mit Spaßfaktor.

Die Alta Motors Redshift ist eine kleine und handliche Supermoto:

Hier hat sie mal jemand probegefahren:

youtu.be/ya5teytOIMs

Scheint Laune zu machen! Warum gibt es sowas nicht von Honda, Yamaha, Ducati, BMW, KTM, …

(Via.)

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Samstag, 15. Oktober 2016

Yamaha R6 - nach Jahren der Dürre endlich wieder eine neue 600er.Einige haben die 600er Klasse schon abgeschrieben und auf der Intermot gab es auch keine Neuigkeiten in dem Segment. Und dann zaubert Yamaha eine neue R6 aus dem Hut:


© yamahamotorsports.com

sportrider.com:
Today Yamaha has taken us by surprise by unveiling the new 2017 YZF-R6 at the AIMExpo in Orlando, Florida. The shock not only comes from the manufacturer’s decision to not unveil the bike at the Intermot show last week in Cologne, but also the fact that it is the first manufacturer to make a splash in the 600 class in the last eight years.
Die bringt bestimmt wieder Schwung in den Laden - wobei sich eigentlich alle einig sein, dass sie ein Sportgerät für die Rennstrecke ist.
MotoGP: 3 x 64 Pole Positions in Reihe 1.

Das haben die Hondaleute heute morgen gar nicht gerne gesehen, dass Vale46 - gesundheitlich angeschlagen - die Yamaha in Motegi auf die Pole gestellt hat (Video). Auf Honda´s Grund und Boden. Denn Motegi gehört ebenso wie Suzuka dem Honda Konzern. Da geht´s anders ab als bei uns, wo sich die Konzerne so schnell wie möglich wegducken, wenn eine Rennstrecke zum Verkauf steht.


© yamahamotogp.com

Rossi - Marquez - Lorenzo nebeneinander in Reihe 1 und machen damit die 64bit-Architekur komplett, denn jeder der Drei hat in seiner Karriere jeweils 64 Pole Positions eingefahren in der Motorrad WM. Wobei Rossi gar nicht so der Pole Fahrer ist. Er fährt aber schon in seiner 21. Saison - da können Lorenzo (15.Saion) und Marquez (9.Saison) nicht mithalten. Als Lorenzo 2002 in die WM eingestiegen ist, war Rossi schon 125er, 250er und ganz frischer 500er Weltmeister. Und als Marquez 2008 eingestiegen ist, hatte Rossi noch 4 MotoGP Titel dazu gepackt. Und Lorenzo war 2-facher 250er Champion und ist frisch in die MotoGP aufgestiegen.

Und stehen morgen so in Reihe 1 - die Honda gleichzeitig auch als Gastgeber eingerahmt von zwei Yamahas.

Eurosport 2 überträgt ab 6:45 Uhr live - da lohnt es sich doch mal früh aufzustehen.

MotoGP |


Montag, 10. Oktober 2016

Intermot 2016 Mikebericht - Startet Elektro jetzt voll durch?

Die Intermot Motorradmesse findet alle 2 Jahre in Köln statt und dieses Jahr war es wieder soweit. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn zum einen wollte ich mal ausloten, wo wir in Bezug auf E-Mobilität stehen und zum anderen hatte ich mir ja extra Visitenkarten machen lassen. Die wollen verteilt werden. Ich hatte vor ein paar Kontakte zu knüpfen und das ist mir auch ganz gut gelungen.

Interessant zu beobachten, dass man heutzutage nicht mehr verächtlich angeschaut wird, wenn man sich als Blogger vorstellt. Je nach Firma wird man inzwischen mit offenen Armen empfangen - das war nicht immer so.

Insgesamt waren 220.000 Besucher da und das konnte man am Samstag auch deutlich sehen:

Vorreiter was die Bestromung angeht, ist BMW. Alle anderen - Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati, … - zucken beim Thema Elektro nur mit den Schultern. Ja, es gäbe Überlegungen, aber nichts Spruchreifes. Da ist KTM mit der Freeride auch schon ein Stück weiter.

Aber zurück zu BMW: durch i3 und i8 hatte ich gehofft, dass der C Evolution ein paar revolutionäre Ansätze in sich trägt. Immerhin ist der i3 Wegbereiter, was die Serienproduktion von Kohlefaserteilen angeht.

Der Roller wird schon seit 2 Jahren in Serie gebaut und die einzige Neuerung, die zuerst bei der Autoshow in Paris vorgestellt wurde, ist die Reichweitenverlängerung von 100 auf 160km. Und eine neue Farbe.

Ganz schön dünn, da war ich doch etwas enttäuscht. Habe dann mich dann mal so durch die technischen Daten gefragt. Gewicht: 270 kg. Au weia. Da ist wohl eher Blei als Carbon im Einsatz - ganz schön heftig für einen Roller. Problem seien die Batterien, die Industrie ist noch nicht in der Lage, vernünftige Komponenten beizusteuern. Top Speed liegt bei 120 km/h - dann wird abgeregelt. Der könnte auch schneller, aber dann verbraucht er einfach zu viel. Und 120 sei ok, um nicht mit den LKWs kämpfen zu müssen.

Aber als tiefer gebohrt hatte, stellt sich raus, dass bei dem Gerät viele Kompromisse eingegangen wurden. Das Ladegerät ist fest verbaut, damit man auch unterwegs aufladen kann. Das Ding wird aber heiß, also braucht es Wasserkühler, -leitung und pumpe. Was für ein Aufwand. Da hätte ich lieber auf das Ladegerät verzichtet - 100 km Reichweite und gut ist. Wer fährt denn schon mehr als 100 km am Tag mit einem Roller? Oder geht damit auf mehrtägige Motorradtour? Da hat man doch sicher bessere Alternativen im Fuhrpark.

Geht aber noch weiter: der Antrieb basiert auf 96V und ist quasi aufgesetzt. Denn den gleichen Roller gibt es auch als Verbrenner. Der läuft allerdings stramme 180 km/h und kostet statt 15.000 € für die Strom-Variante nur 11.650 €. (Wiegt aber auch 270 kg.) Das 12V Bordnetz wurde vom fossilen Vorgänger übernommen sodaß 2 unterschiedliche Stromkreise verwaltet werden müssen. Der Elektromotor sitzt auch nicht an oder im Hinterrad, sondern wird über Kette, die in Öl läuft, angetrieben.

Je mehr ich bohrte, desto mehr fühlte ich mich von hinten durch´s Knie in´s Auge getroffen. Zumal auch die Sitzposition gewöhnungsbedürftig ist, weil man nicht besonders in das Fahrzeug integriert wird, sondern einfach oben drauf sitzt.

Performance-mässig muss das Schwergewicht allerdings eine Rakete sein: aus dem Stand bis 50 km/h gibt es im Straßenverkehr aktuell nichts, was mithalten könnte. Das glaube ich und hätte es auch gerne mal ausprobiert. Es gab einen Probefahrtbereich mit irre vielen Motorrädern, aber auch einer langen Schlange von Fahrwütigen:

Das hätte ich besser mal am ruhigeren Freitag gemacht, aber da hatte ich meinen Führerschein nicht dabei. Bin ich das nächste Mal auch schlauer. Vielleicht ergibt sich ja eine andere Möglichkeit den Roller mal zu testen - am liebsten auf dem Weg zur Arbeit, denn ich glaube dafür ist er gemacht.

Im kompletten Gegensatz dazu völlig kompromisslos war dieses Gefährt, das ich in Halle 10 gefunden habe:

Elmoto ist die Marke der jungen Firma ID-Bike aus Stuttgart und es gibt sie schon seit ein paar Jahren. Sie haben schon über 4.000 Bikes verkauft und die HR–4 ist die neueste Entwicklung. Kann man ab Februar nächstes Jahr für 4.000 Euro kaufen.

Läuft knapp 50 km/h und der Kracher: wiegt weniger als 60 kg! Der absolute Hit, ich habe es mal hochgehoben - man glaubt es nicht. Die Reichweite liegt bei mindestens 60 km - damit kommt man doch gut hin bei so einem kleinen Flitzer.

Interessant wie hier die Grenzen zwischen Motorrad und Fahrrad komplett verwischt werden:

Viele Komponenten kennt man aus dem Downhillbereich - das macht Sinn. Die schlanke Form sagt schon alles:

Blinker, Licht, .. - alles dran:

Ich könnte mir vorstellen, dass damit eine ziemlich dynamische Fortbewegung möglich ist.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vespa / Piaggio einen schicken E-Roller auf den Markt bringen - bietet sich doch an! Aber beworben wird lediglich dieses Fahrrad:

Sicher nicht schlecht, aber halt ganz andere Baustelle. Und dann ist mir dieses gelbe Gerät bei denen versteckt am Stand aufgefallen:

Das ist doch ein Piaggio E-Roller, oder nicht? Ja, ist es - aber wird hauptsächlich an Großkunden verkauft. Weil - festhalten - kostet 6.000 €. Hoppla. Jetzt verstehe ich warum die den verstecken:

Dabei ist es ein schickes Ding und man braucht nur ein Stromkabel einstecken, dann wird aufgeladen. Auf der Homepage wird der Liberty Elektrik nichtmal gelistet - WTF? Nichtmal technische Daten sind im Netz zu finden - wenn da jemand mehr weiss füge ich es gerne hier ein.

Die Lücke hat ein junges Start-Up aus Remagen erkannt und mischt mit dem Kumpan E-Roller den Markt auf:

Die sitzen in der alten Fahrrad-Fabrik von Schauff. Es gibt auch einen kleinen Tretroller im Retrodesign, der immerhin 30 km weit kommt mit einer Ladung.

Der Rest der Elektroszene ist ziemlich chinesisch, jeder Trend wird aufgegriffen und jede kleine Bude ist quasi Vollsortimenter:

Lustige Zeiten, die da anbrechen.

Sehr gut gefallen haben mir diese Roller von Egret:

Nicht unbedingt Leichtgewichte, aber dafür auch solide und stabil. Wären zu schwer um sie lange rumzutragen, aber könnte ich mir optimal im Kofferraum vorstellen. Es gibt auch eine Version mit Luftreifen, damit rollte sich richtig komfortabel.

Ich bin alles kreuz und quer probegefahren - hat mächtig Spaß gemacht und man hatte auch eine weitläufige Teststrecke. Hier ein paar Bilder des lustigen Treibens:

Für die Kinder gab es eine eigene Bahn:

Tolle Spielzeuge sind das - kleine Motorräder mit Elektromotor, leicht und leise - was hätten wir uns damals danach die Finger geleckt.

Es gab sogar einen Puky-Stand!

Design-mässig pendelt sich das alles gerade erst so ein:

Das größte Problem sind wohl die voluminösen Batterien und das schwere Gewicht. Da muss man bei der Optik - noch! - Abstriche machen:

Ansonsten war das natürlich in erster Linie eine Motorradmesse - mit jeder Menge Neuigkeiten. Zum Beispiel die neue Prima 6S:

OK - Spaß - das Ding sah übel aus - da ist jede Gebrauchte besser. Wollte ich gar nicht näher rangehen.

Im Gegensatz zur neuen Fireblade, der kann man einiges zutrauen:

Ich bin auf den Naked Ableger gespannt - als Hornetfahrer ist das wohl auch meine Pflicht. Aber bisher noch keine Infos dazu.

Die kleine MXS 125 war auch da - das wäre doch schon perfekt als Elektroflitzer:

Stattdessen: Automatikgetriebe! Wusste ich gar nicht:

Gibt es auch für die neue Africa Twin - man hat zwei Schalter am linken Lenker für rauf und runter. Kostet etwa 1.000€ mehr und wiegt 10kg. Gibt es bei Honda für einige Modelle und 2016 zum ersten Mal mit über 50% Take Rate bei den Modellen wo es angeboten wird. Ist ein Doppelkupplungsgetriebe - auf dem Bild sieht man die Gänge für die blaue Kupplung und die anderen sind für die rote Kupplung.

Was für ein Aufwand, aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal.

Bei KTM gab es natürlich den MotoGP Renner zu sehen:

Was freue ich mich auf 2017!

Die KTM sieht noch nicht so filigran aus wie die Konkurrenz, man merkt, dass sie erstmal die Basics hinbekommen wollen. Ich drücke die Daumen, zumal KTM auch als einzige auf eine Stahlrahmen-Konstruktion setzen.

Rossi’s Bike war natürlich auch - mehrmals - vertreten:

Des Doktor´s Anker:

Das ist die 2015er Version am Yamaha Stand.

Bei Gilles Tooling stand die 2016er Version und die Details sind immer wieder faszinierend:

Das ist kein Showbike, hier die Rahmennummer:

Und steht einfach so in der Ecke rum:

Das war lustig, weil die Leute das Bike kaum beachtet haben. Als ich aber angefangen habe ein paar Details zu fotografieren, haben sie genauer geguckt und realisiert was da gerade vor ihnen steht.

Die Firma Gilles ist aber auch interessant, machen z.B. solche Kunstwerke:

Oder dieses Frästeil - extra als Hingucker:

Das war mal ein 11 kg Alublock.

Bei Ducati gab es diesen Scrambler, finde ich ganz nett:

Wäre doch was für die Stadt.

Ebenfalls Ducati - 205 PS! Da wäre mancher froh die im Auto zu haben:

Und man sieht schon rein optisch, dass das was kann:

Diese Naked bei Kawa fährt in einer französischen Rennserie - sieht spassig aus:

Die Aufklebescheinwerfer der Superbikes:

Kein Showbike, sondern frisch von der Rennstrecke. Inklusive aufgelösten Aufklebern vom Vorbeitanken:

Sagte ich schon, dass ich solche Details liebe?

Und jetzt schaut Euch mal im Vergleich Toni Mang´s 350er von 1979 an:

So sind die sich damals um die Ohren gefahren!

Ungefederte Massen waren auch noch nicht erfunden:

Held hatte die Kawa ausgestellt und weil es kälter wird, habe ich mich nach Handschuhen umgesehen. Dieses Modell ist echt clever:

Ist es kalt, dann geht man in den vorderen Bereich und hat einen Goretex Innenhandschuh. Bei warmem Wetter geht man unten rein und hat wieder einen dünnen Handschuh mit super Gefühl für den Gasgriff:

Leider etwas teuer - aber was muss das muss. Schön auch, das man bei Held alle Modelle in allen Größen angekarrt hat - man konnte schön ausprobieren und vergleichen.

Die neue Kreidler. Die neue Kreidler?

Dieses Transformer-Design geht mir mächtig auf die Nüsse:

Auf dem Trip sind irgendwie alle, aber mit Form-follows-Function hat das nichts mehr zu tun, das ist nur noch Show.

Bei Bell hat es mir dieser Crosshelm angetan:

Die Seitenpolster sind magnetisch befestigt und lassen sich ganz einfach rausnehmen:

Und das Material ist nicht nur sicher, es sorgt auch für gute Belüftung - man meint fast einen Fahrradhelm zu tragen:

Garmin stand auch auf meiner Liste, denn ich wollte mal hören, ob es spannende Neuentwicklungen im Navi-Bereich gibt. Sie hatten einen kleinen Super-Ministand, das war alles:

Und die 4 Leutchen, die von der Firma da waren, waren quasi rund um die Uhr belagert. Neuigkeiten gab es keine, die mir geholfen hätten - hier hinkt die Technik den Kundenwünschen auch noch um einiges hinterher.

Bei Abus habe ich gelernt, dass man auch verschiedene Schlösser mit einem Schlüssel ordern kann:

Und zwar so: man kauft ein Schloss und wenn man später noch eines dazukauft - z.B. ein hochwertiges Fahrradschloss - dann gibt man beim Händler den Code des ersten Schlosses an und bekommt den gleichen Schlüssel auch für das zweite Schloss. Finde ich super - muss ich mal ausprobieren. Das sind die Sachen, die einem sonst keiner erzählt.

Hättet Ihr gedacht, dass diese zierliche Lady neben dem bloggenden Eierkopf:

solche Sachen veranstaltet? Das war lustig, weil ich war dort am Stand von Icon USA und wurde von motoguru erkannt, dem ich auf Instagram folge. Das ist der Kollege mit auf dem Bild. Kleine Welt mal wieder! Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ein paar neue Apps kennengelernt, die ihm in den USA beim navigieren helfen. Werde ich mal hier testen.

Die Stuntfahrer an sich sind schon ein komisches Volk - so oder so ähnlich haben die ihre Hinterradbremsen:

GoPro war auch vertreten und natürlich konnte man das Personal schön mit Fragen löchern. Die neue Hero5 ist wirklich fein mit dem Bildschirm und Touch Display. Nicht besonders leicht, dafür aber schön klein.

Das hier ist GoPro´s 360° Lösung:

Kostet natürlich viereckig, aber da steckt einiges an Knoffhoff drin. Man kann z.B. alle auf einmal aufladen über einen zentralen Stecker und eine Software um die 6 Kameras zusammenzusetzen gibt es auch.

Und dann war da ja auch noch die Drohne Karma:

Bei Liqui Moly wird einem erstmal klar, wieviele verschiedene Produkte es rund um´s Motorrad gibt:

Ziemlich erklärungsbedürftig - besonders im Bereich Additive oder Motorspülung etc.

Diesen Helm habe ich bei Arai gefunden - immer gut, wenn man an der Patina erkennt, dass das garantiert keine Replika ist:

Lang ist es her, heute ist Papa Jos stolz auf Max - wie z.B. zeitgleich in Suzuka.

Solche Reifen gab es bei Polaris zu bestaunen:

Überhaupt eine interessante Firma, denn denen gehört Indian Motorcycles, die bei diesem Guy Martin Stunt eine Hauptrolle spielen. Und die aktuell einen neuen Flat-Tracker vorgestellt haben. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Victory Motorcycles gehört auch zu denen, die haben - abgeleitet von Brammo, die sie aufgekauft haben - einen rattenscharfen Renner für die Isle of Man TT Zero am Start. Der aber leider nicht auf der Messe war.

Nicht dass ich mich beschweren will, denn zu sehen gab es genug. Eine Weltenbummler Vespa vielleicht?

Oder einen Trialkurs im Außengelände?

Oder einer der seltenen Phototypen?

Großen Zuspruch hat auch der Custom Bereich bekommen, hier waren jede Menge Selbstgebaute unterwegs:

Die meisten waren allerdings 2-Zylinder, komischerweise ist das bei den Umbauern normalerweise der Triebsatz der Wahl:

Es gab auch hier und da einen Reihenvierer, z.B. diese äußerst begrüssenswerte Kombination:

Ebenfalls sehr vernünftig - ein Öhlins Federbein in Elmar Geulen´s Street Magic:

Völlig abgefahren dagegen diese Metallskulpturen - Schrott neu in Szene gesetzt:

Wobei so ein meditierender Buddafrosch aus Altmetall so ziemlich das Schrägste ist, was mir je unter die Augen gekommen ist:

Insgesamt muss man abschließend feststellen, dass die Grenzen zwischen den Fahrzeuggattungen immer mehr verschwimmen. Da wird dann eine KTM kurzerhand zum Quad umgestrickt:

Mein persönliches Messehighlight möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ein ganz ein scharfes Geschoss:

Hört auf den Namen Exeet und die Firma von Sebastian Jornitz ist sogar hier um die Ecke bei Euskirchen. Ich darf da nicht hinfahren … ich darf da nicht hinfahren … ich darf da hinfahren … ich muss da hinfahren! Wie wär´s mit einer Variante mit Elektromotor?

Entweder schließt sich dann der Kreis - oder ich werde hochkant aus der Halle getreten.

Falls Euer Bedarf an Intermot-Eindrücken noch nicht gedeckt ist, schöne Blogger-Reportagen gibt es auch bei kraftrad.com, motofire.com, Gasgriff Salat und Griesgram 999.

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Freitag, 16. September 2016

Start der neuen Motorrad Langstrecken WM Saison.

Dieses Wochenende startet die Motorrad Langstrecken WM mit der Bol d’Or 24h, das nächste Rennen ist erst im März in Portugal.

GMT94 hat schon eine Onboardrunde mitgebracht (via) und hier gibt es ein paar Bewegtbilder aus dem Training.

Eurosport 1 und 2 sind abwechselnd auf Sendung.


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Übrig Ns vom Donnerstag.

Neues Gordon Murray Auto - Yamaha Sportwägelchen mit dem Namen Sports Ride Concept. Natürlich mit Schwerpunkt auf Kohlefaser - Ausgangspunkt ist eine neue Methode, die eine effiziente Serienfertigung ermöglicht. Gordon Murray ist sowieso einer der Größten - schöne Aussichten, wenn man bald zu günstigem Kurs ein Auto von ihm kaufen kann.

Nigel Mansell Podcast von Motorsport Magazine - sehr unterhaltsam, schöne Hintergründe. Man glaubt garnicht, dass dieser besonnen redende Gentleman so ein raubeiniger Haudegen sein kann. Ich sag nur 1.350 PS!

Midweek Motorsport mit langer Diskussion über Rossi vs Marquez. Ich bin da eher bei John, der beide disqulifiziert hätte - aber die Offiziellen Stewards wären nicht auf der Höhe des Geschehens und zögern zu lange. Graham (?) meinte Marquez sei absichtlich gestürzt. Ich glaube dazwischen liegt die Wahrheit, er meinte ja selber, dass Rossi an seinen Bremshebel gekommen sei. Plötzliche Vorderradbremse in Schrägelage war noch nie eine gute Idee.

In Zeiten von folierten Autos tut es gut auch noch echtes Kunsthandwerk zu sehen - sogar mit Nordschleifen-Bezug.

No Limits heißt der neue Film von Hahne Brothers aka Stereoscreen mit Alex Zandardi in der Hauptrolle. Hier ist der Trailer. Release Datum ist der 24.Nov. - starkes Projekt, freue mich sehr auf den Film!

Christian Menzel startet am Wochenende bei Jim Glickenhaus - obwohl die Starterliste für VLN10 recht dünn ausfällt (141). Dann bleibt mehr Platz zum Fahren. Sollte unser DMSB Präsident sein Versprechen halten, dann wäre das das letzte Tempolimitrennen auf der Nordschleife. Ich glaub’s erst wenn ich es sehe.

So, und jetzt kann ich wieder ein Häkchen machen, denn das wollte ich schon immer machen: Mansell und Menzel in einem Blogpost! :D

ÜbrigNs | Mansell | RadioLeMans | Stereoscreen | Menzel |


Sonntag, 25. Oktober 2015

Rossi vs Marquez Drama beim Malaysia GP.

Heute morgen wurde der vorletzte MotoGP-Lauf ausgefahren in Malaysia - und schon im im 1.Rennviertel ist das hier passiert - Rossi und Marquez im Kampf um Platz 3:

youtu.be/_2DiV26-jqs

Dem ist allerdings einiges vorausgegangen, denn Rossi fühlte sich schon im letzten GP (Australien) durch Marquez behindert und machte seinen Unmut in einer PK deutlich. Er wirft den beiden Spaniern (Lorenzo, kämpft mit Rossi um den Titel & Marquez, kann nicht mehr Meister werden) vor gemeinsame Sache zu machen.

Im Training hatte Rossi ganz am Ende Lorenzo (beide Yamaha) knapp um Platz 3 geschlagen - Lorenzo hat sich leicht blamiert, als er in den Platz 1 bis 3 Parc Fermé einfahren wollte - er aber nicht durfte. Triumph Moment für Rossi. Dazu kommt, dass er in Reihe 1 startete - Lorenzo in Reihe 2. Rossi braucht tendenziell ein paar Runden, um auf Speed zu kommen - Lorenzo ist ab Meter 1 bei Topspeed.

Soweit die Vorgeschichte. Beim Rennstart hat Rossi alles richtig gemacht, war für seine Verhältnisse schnell unterwegs - vor allem vor Lorenzo. In Runde 2 überholt dieser Rossi und macht Jagd auf die 2 Honda (Pedrosa, überragend schnell an diesem Wochenende und Marquez). Marquez macht öfter Fehler und Lorenzo überholt - ist jetzt Zweiter.

In der 4.Runde schnappt sich Rossi auch Marquez und hat nur noch Pedrosa und Lorenzo vor sich.

Ich mache mir es auch nochmal auf dem Sofa gemütlich und freue mich auf ein Mega-Rennen - in der 4.Runde schon mehr oder weniger alles aussortiert - jetzt geht es darum mit Kondition und Reifen sorgsam umzugehen.

Doch dann kam alles anders.

Marquez wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass Rossi schneller ist. Auch schien er kein Verständnis dafür aufzubringen, dass die beiden einzigen WM Kandidaten - Lorenzo und Rossi vor ihm - es unter sich ausmachen und er vom Logenplatz die beste Aussicht der Welt auf diesen Fight hat.

Und hat einige heftige Harakiri-Aktionen geritten, um an Rossi vorbeizugehen. Was dieser sich natürlich nicht gefallen lassen konnte - so ging das eine Weile hin und her und war auch durchaus unterhaltsam. Aber auch nicht für schwache Nerven! Und vor allem gut für Lorenzo, der sich absetzen konnte.

Rossi sucht sogar den Blickkontakt mit Marquez und macht Handzeichen, bis ihm dann in der 6. (?) Runde der Kragen platzt, er überholt Marquez und lässt ich neben ihm nach außen treiben - siehe Video oben.

Nach dem Rennen wurde entschieden, dass Rossi beim letzten Lauf als Letzter starten muss.

Drama Grande und Einiges lässt sich auf die Heißblütigkeit der beiden zurückführen - aber unter dem Strich unnötig. So eine geile WM, die sich extrem zuspitzt und sensationellen Sport bietet, hat heute eine heftigen Dämpfer erfahren. Sicher nicht das, was alle Beteiligten wollten, aber nicht mehr zu ändern.

Egal, wie heiß sich die Situation zuspitzt: die Fairness sollte nie auf der Strecke bleiben. Ich sehe die Sache neutral 50:50 und hoffe, dass sich Rossi und Marquez bald wieder die Hand geben. Was die beiden auf der Strecke veranstalten ist alles andere als ungefährlich und sollte mit Respekt, aber nicht mit Wut im Bauch ausgetragen werden.

MotoGP | Rossi | Marquez |


Samstag, 27. September 2014

Wenn mal wieder nix im Fernsehen kommt: Gerhard Berger Ferrari Formel 1 Onboard in Spielfilmlänge.

youtu.be/72ITS_rYisw

1 Stunde 45 Minuten Onboard, Estoril 1989, hat er gewonnen das Ding. Damals ist Bernd Schneider noch Zakspeed-Yamaha gefahren, gerade mal schlanke 25 Jahre her.

Ich liebe das Internet! :) (Via WTF1.)

Tags: OnboardGerhardBergerEstorilFormel1 |


Sonntag, 06. Januar 2013

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Martin Wimmer.

“Seit September ist bei MZ in Hohndorf der Insolvenzverwalter am Ruder.”

“Der gescheiterte MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer geht schweren Zeiten entgegen.”

(Martin Wimmer 2002 in Oschersleben.)

“Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermittelt gegen Wimmer wegen des Verdachtes auf Insolvenzverschleppung und schweren Betrug.”

(Günther Wiesinger in Speedweek.)


Freitag, 23. Oktober 2009

Das sind doch mal schicke Elektroroller. Wurden auf der Tokyo Motorshow von Yamaha vorgestellt. Bei Yamaha heißen die "Light, Smart, Clean and Silent" - ähnlich BMW's "Simple und Clever". Dem Marketing gehen langsam die Begriffe aus!


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