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Freitag, 26. Juli 2019

36°C in Spa - um 10h morgens.

Aber keine Spur von schlechtem Gewissen.

Es gab mal eine Zeit, da konnte man sich den Motorsport schönreden, weil hilft ja der Serie. Das liegt aber weit hinter uns, denn in Zeiten von Vernetzung und Roboterautos ist individuelle Dynamik eher kontraproduktiv.

Gäbe es den Motorsport nicht, dann hätte man heutzutage keine Argumente mehr ihn zu etablieren. Zu Zeiten, wo sich sogar Aktivisten mobilisieren, um eine Automesse (IAA) zu blockieren.

Für die Hersteller beginnt jetzt das hausgemachte Dilemma, denn einerseits wollen sie sich umweltfreundlich präsentieren - auf der anderen Seite jedoch wollen sie ihre Motorsport-Erfolge möglichst laut und kräftig in die Welt hinausposaunen.

Passt nicht mehr zusammen.

Für mich der Elefant im Raum jedoch ist die Ignorranz, mit der die Aktiven so tun, als würde sie das alles nichts angehen. Wie zum Beispiel die ungewöhnliche Hitze in Spa. Das macht höchstens den Motoren und Reifen zu schaffen, aber gesellschaftspolitisch ist es egal.

Solche Widersprüche bleiben der breiten Öffentlichkeit natürlich auch nicht verborgen und diese offensichtliche Verlogenheit wird dem Motorsport noch schwer auf die Füsse fallen.

On a positive Note: die Wettervorhersage für die 24h Spa hält einige regnerische Überraschungen parat - könnte interessant werden.

Spa24h | Klima | Klimawandel | Hitzerekord | ElefantImRaum |


Montag, 22. Juli 2019

Form folgt Performance.

So bewirbt Porsche das neue Cayenne Coupé:

Diese eine Form. Es gibt sie seit vielen Jahren. Sie wurde verlängert, erhöht, tiefergelegt. Aber sie war immer gleich. Diese Form hat Rennen gewonnen. Verdammt viele. Jeder kennt sie, jeder erkennt sie. Nachts. Im Nebel. Blind. Diese Form steht für all das, was wir sind.

Ein über 2 Tonnen schweres Dickschiff.

Mike Frison / renn.tv

Man kommt nicht in Form, wenn man nur rumsitzt.

Ich hoffe das ist der Gipfel der Verlogenheit, also quasi der Zenit, der überschritten werden muss, um wieder in der Normalität anzukommen.

Kürzlich bin ich über einen Text gestolpert, wie junge Leute - Generation Y in diesem Fall, also Y für “Why” - sich ihr Arbeitsumfeld vorstellen und welche Auftritte von Vorgesetzten erwartet werden:

Authentizität und eine integre Haltung sind als Chef für die Generation Y heutzutage wichtiger als perfekte Performance.

So ein 2 Tonnen Stadt- und Autobahnpanzer ist das Gegenteil von Authentizität - es ist die arrogante Zurschaustellung einer mir-doch-egal Haltung, die sich meist auch in einer ebenso adipösen Anatomie der Besitzer widerspiegelt. Natürlich auch in passend adipösen Brieftaschen, denn unter 80 dicken Scheinen ist der Poserporsche nicht zu haben.

Passend dazu ist die Webseite übrigens auch krankhaft übergewichtig.

Damit ist natürlich auch das letzte Fünkchen Glaubwürdigkeit dahin - ich sehe die gepanzerte Mobilität schon vor meinem geistigen Auge, wenn ich auf dem Rad zur Arbeit fahrend verzweifelt nach sicheren Verkehrswegen suche. Denn diese Autos werden nicht nur schwerer, sondern auch breiter und vor allem unübersichtlicher - aber Hauptsache Form folgt Performance.

Porsche | Cayenne | CayenneCoupe | Dickschiff |


Sonntag, 21. Juli 2019

Er ist wieder da.

Kurt Beck hat es geschafft: endlich wieder lange Interviews, ohne dass Nürburgring oder Rücktritt zur Sprache kommen.

Denn auch der bräsigste Politikerdarsteller weiß: die Zeit heilt alle Vergehen, nichts ist so verlässlich wie die Vergesslichkeit des Stimmviehs.

KurtBeck | Insolvenz | Erlebnisgrab |


Montag, 15. Juli 2019

Videos mit Sound von elektrischer Harley LiveWire.

Zur Harley LiveWire gibt es jetzt einen Video Erlebnisbericht:

youtu.be/VNDXvz5HRuU

… und auch Aufnahmen bzw. Sound vom Vorbeifahren:

youtu.be/AGSP8_CahHY

Der lässt ganz schön fliegen! Und die Harley scheint auch ordentlich zu performen - Fun!

Die Geräuschkulisse ist schräg, aber irgendwie auch sehr nett. Vor allem bei dem Speed - ist ein ernstes Gerät.

HarleyDavidson | LiveWire | Elektro |


Habt Ihr das mitbekommen, dass am Wochenende die Meisterschaft in der Formel E entschieden wurde?

Ich auch nicht.


Sonntag, 14. Juli 2019

Carsharing wird immer beliebter.


Klimanotstand in Köln.

Jetzt offiziell:

Bei anstehenden relevanten Ausschuss- und Ratsentscheidungen solle eine neue Klimafolgenabschätzung als fester Bestandteil eingeführt werden, die kennzeichnet, inwieweit die anstehende Maßnahme oder das Projekt Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit und den Klimaschutz hat. Bis jetzt enthalten Ratsvorlagen als feste Folgendarlegung lediglich finanzielle Aspekte.


Harley-Davidson hat sein elektrisches Motorrad - LiveWire - heute der Öffentlichkeit zum Fahren vorgestellt.

In Amerika - und die ersten Erfahrungsberichte schlagen auf: Ultimate Motorcycling.

Die Reichweite scheint übersichtlich, aber der Spaß groß zu sein. Kostet auch 'ne Ecke, aber wirkt ausgereift.

Das war vor 2 Jahren eine heftige Meldung, dass ausgerechnet Harley elektrisch wird. Alle - aber doch nicht Harley?! Und jetzt sind sie die Ersten aus der Runde der großen OEMs, die ihr fertiges Motorrad präsentieren. Wird den Rest der Industrie - in Japan, Italien, aber auch Deutschland - mächtig unter Zugzwang setzen. Auch wenn sie sich das natürlich nicht anmerken lassen werden. Spannend!

Harley | Elektro | LiveWire |


Samstag, 13. Juli 2019

Wachstum und Fortschritt - oder Ende der Fahnenstange?

Noch ist von Verzicht nicht viel zu spüren, doch die Erkenntnis arbeitet sich langsam in die Köpfe vor, dass es ohne nicht gehen wird.

Heute in der Süddeutschen Zeitung:

Echter Klimaschutz wird weh tun.

Politikerinnen und Politiker sollen es richten, dafür werden sie gewählt. Sie sollen es aber so tun, dass es nicht wehtut. Wirtschaft und Wohlstand sollen immer weiter wachsen - nach dem Motto: Wasch’ mir den Pelz, aber mach’ mich nicht nass!

Wir haben uns Wohlstand erarbeitet - aber wollen irgendwie nicht wahrhaben, dass dies auf Kosten der Umwelt geschieht. Denn würden wir es einsehen, dann müssten wir ja konsequenterweise darauf verzichten. Und Verlust ist etwas, das der Mensch grundsätzlich vermeiden möchte.

Mike Frison / renn.tv

Also machen wir es uns auf dem Wohlstandsthron bequem - und lassen uns einreden, dass wir dies verdient hätten. Fängt an bei den Kleinigkeiten - mal schnell mit dem Auto zum Bäcker Brötchen kaufen - und setzt sich bei den größeren Sünden fort: Flugreisen zum Beispiel. Oder Motorsport.

Die CO2 Rechnung hatte ich ja schon aufgemacht - da muss man schon mit dem spitzen Stift kalkulieren, um das Budget nicht zu überschreiten. Wer verzichtet schon auf’s Heizen im Winter, um budgetgerecht im Sommer in Urlaub zu fliegen?

Mike Frison / renn.tv

Noch schreckt der Staatsfunk davor zurück, den Leuten reinen Wein einzuschenken. Schleichen um den heißen Brei, reden von Tonnen und Prozent - aber die reale Plus-Minus-Rechnung wird vermieden. Der Grund ist klar: wir leben aktuell weit über unsere Verhältnisse - quasi in Saus und Braus - nicht bereit auch nur einen Zentimeter aufzugeben. Nie wurden in Deutschland soviele SUVs verkauft wie heute.

Mike Frison / renn.tv

Inzwischen spürt zumindest die Autoindustrie, dass der Zenit überschritten ist. Es werden Allianzen geschmiedet, die früher undenkbar waren: BMW und Daimler, VW und Ford. Und die Analysten sagen weitere Zusammenschlüsse voraus.

Die Dynamik gewinnt an Fahrt - und der o.g. Artikel aus der Süddeutschen untermauert, dass mit dem Tabu gebrochen wird, es könne immer so weitergehen. Es sind Einschnitte nötig, die unser aller Leben betreffen werden. Während die Öl- und Verbrennerindustrie verzweifelt die alten Pfründe verteidigt, wird übersehen, dass die Mobilität insgesamt ungesunde Ausmaße angenommen hat und zurück auf Normal reduziert werden will. Das betrifft nicht nur Personen-, sondern auch Warentransporte und es kann nicht schaden, sich darauf schonmal gedanklich vorzubereiten.

Denkt mal ein paar Jahre weiter - und die Hitzesommer noch ein paar Grad heißer, die Regen stärker, die Tornados wütender. Jedes Extremwetter wird die Diskussion weiter anfachen - das Klima ist nicht mehr Theorie, sondern real für alle live zu erleben. Wobei es fast schon makaber ist, sich über Merlot in Rheinland-Pfalz zu freuen, wie es Julia Klöckner kürzlich im Interview gemacht hat.

Man wird auf die Verbrenner mit dem Finger zeigen, auf die SUVs, auf die Vielfahrer, auf die Flugreisenden, auf die Motorsportler. Und wenn das alles nichts hilft, wenn die Grünflächen weiter ausdörren, die Wasser- durch Flüchtlingsströme ersetzt werden, das Wasser knapp wird - dann wird Mobilitätsverzicht sowieso unser kleinstes Problem sein.

Mike Frison / renn.tv

Ich bin mal gespannt, wie sich der Rhein diesen Sommer einpegelt - hier ist ein guter Link für den Wasserstand in Köln.

In Köln beobachte ich in den letzten Jahren eine interessante Entwicklung: immer mehr Menschen verzichten auf ein eigenes Auto, obwohl sie sich das locker leisten könnten. Nicht der fette Klappenauspuffbenz ist cool, sondern der Lastenradpapa, der seine Sprößlinge zur Kita radelt.

Mike Frison / renn.tv

Veranstaltungen wie Critical Mass wachsen kontinuierlich - der Radverkehr nimmt gefühlt ständig zu. Leider bezahlen auch Viele mit ihrem Leben, in Deutschland letztes Jahr mehr als 1 Radtoter pro Tag (445).

Mike Frison / renn.tv

Ich habe zwar wenig Hoffnung, dass sich die Erkenntnis durch alle Schichten durchsetzen wird, aber ich bin dabei. Im Grunde genommen schon seit ich in Köln wohne - also über 25 Jahre.

Mike Frison / renn.tv

Noch ein Punkt lässt mir keine Ruhe: das Bevölkerungswachstum. Wusstet Ihr, dass die Menschheit täglich um 220.000 wächst? Grob gesagt verdoppelt sich die Bevölkerung alle 30 Jahre. Verdoppelt! Das ist ein globales Problem und solange wir in Länder aufgeteilt sind, die nationalistisch - also als Nation egoistisch - denken, wird das nichts mit solidarischem Handeln.

Die Erde an sich juckt das übrigens überhaupt nicht - die überlebt uns ganz locker. Hat schon 4,5 Milliarden Jahre auf dem Buckel - uns gibt es erst so 100.000 Jahre. Auf eine 24h Skala übertragen sind das 2 Sekunden - dieser Film, der die Geschichte des Universums simuliert, gibt einen guten Eindruck. Nimmt man ein Menschenleben - sagen wir 80 Jahre - dann sind das in dieser Analogie ein bis zwei 1/1.000stel Sekunden - worüber reden wir hier eigentlich?

Vielleicht nehmen wir uns alle einfach nur zu wichtig und sind in Wirklichkeit: völlig irrelevant.

Zukunft | Mobilität | Verzicht | Klima | Wohlstand | Radverkehr |


Mittwoch, 10. Juli 2019

20.000 Euro Rabatt sieht man bei einem Auto auch nicht so oft (Link).


Elektroantrieb mit Batterie im Vergleich zu Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen.

Fundierte Analyse von Martin Randelhoff - bringt etwas Zeit zum Lesen mit.

Der tl;dr steht ganz unten:

Die einzelnen Technologiepfade zur Elektrifizierung des Straßenverkehrs haben spezifische Vor- und Nachteile. Die direkte Nutzung von Strom in batterieelektrischen Fahrzeugen hat den höchsten energetischen Gesamtwirkungsgrad und damit verbunden die geringsten Betriebskosten für den Verbraucher.

Elektro | Wasserstoff | Randelhoff |


Montag, 08. Juli 2019

Erstes Moto E Rennen - gestern am Sachsenring.

Dass in Deutschland Motorrad-Geschichte geschrieben wird, ist eher dem Zufall als allem anderen zu verdanken - aber ändert ja nichts an der Tatsache: gestern war Moto E Premiere beim GP auf dem Sachsenring.

Das Ganze hatte eine heftige Vorgeschichte, denn das Startup Energica wurde für die Moto E auserwählt - und musste einen heftigen Nackenschlag einstecken: bei Vortests ist das Zelt mit allem Equipment und Motorrädern komplett abgebrannt. Das musst du erstmal wegstecken als Startup - normalerweise immer gerade so auf der Kippe operierend.

Aber sie haben es geschafft - haben neue Motorräder gebaut - und mit angepasstem Zeitplan über das Jahr war dadurch am Sachsenring der erste Lauf. Die Spannung war groß (pun intended!) und das ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig, wenn an der Startampel das Feld mucksmäuschenstill aufgereiht steht.

Hier ein Video als Zusammenfassung.

Obwohl nur wenig getestet wurde und die Strecke noch teilweise feucht war, ist die schnellste Runde - von Sieger Niki Tuuli - mit 1:28,3 gestoppt worden. Marc Marquez - der überlegene Sieger im MotoGP Lauf - fuhr im Rennen 1:20,2. Die Dinger gehen ab wie Raketen und im Video kann man das auch gut erkennen. Man darf nicht vergessen: da sind 260 kg im Einsatz! Es gab einen Sturz und dadurch Rennabbruch - und man sieht wie heftig der Panzer in die Begrenzung einschlägt. Mit 2 Mann das Motorrad wegtragen ist auch nicht drin - zu schwer.

Das ist die Zukunft, keine Frage - und für die Bedingungen und Startschwierigkeiten war es eine gelungene Premiere. Ich glaube alle Beteiligten sind froh, dass dieser massive erste Schritt geschafft ist.

Das muss man sich mal vorstellen: ein Startup, das es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab, stellt elektrische Rennmotorräder für ein komplettes Starterfeld auf die Räder und die Apparate performen und sind richtig schnell. Ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht. Soviel Speed ausgerechnet auf dem Micky Maus Kurs hätte ich nicht erwartet.

Zum Vergleich: auf der Isle of Man wird auch seit 10 Jahren schon eine Elektrowertung ausgefahren, die TT Zero. Eine Runde - also 60 km. Das ging los mit einem Schnitt von knapp 156 km/h und aktuell ist man schon bei 196 km/h. Das ist natürlich langsamer als die normale Senior TT (216 km/h und 6 Runden), aber immerhin. Man darf nicht vergessen: das sind die zarte Anfänge, ab jetzt wird es ständig besser.

Und wo wir gerade bei Elektro sind: Romain Dumas war wieder im VW ID.R unterwegs - diesmal in Goodwood. Und ist - natürlich - Rekord gefahren: 39,9 sek.! Irre schnell - die schnellste Zeit überhaupt - und das alles zwischen Strohballen. Der Rekord von Nick Heidfeld im McLaren Formel 1 hat 10 Jahre gehalten.

Ja - ich weiß - das passt einigen Leuten überhaupt nicht, dass ich mich so für neue elektrische Technologien begeistern kann.

Aber das ist ja nicht mein Problem.

MotoE | Energica | Sachsenring | MotoGP | TTZero | Goodwood |


Sonntag, 07. Juli 2019

Heute vor 10 Jahre ist Ingolf Deubel zurückgetreten.

Er wurde auch mal zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt, hat aber noch keinen Fuß in den Knast gesetzt. Liegt auch schon 5 Jahre zurück.

Angeblich soll Bewegung in den Prozess kommen, aber die haben sicher schon einen Plan, um das weiter auf die lange Bank zu schieben. Denn in RLP sind die Grenzen zwischen Politik und Justiz fließend, wie wir ja deutlich vor Augen geführt bekommen haben.

Die aktuellen Abläufe und das Ergebnis - bzw. deren Fehlen - sprechen ja ebenfalls Bände. Siehe auch Chronik.

Und in der Zwischenzeit hält der Besserwisser-Professor fleißig Vorlesungen und verdient kräftig mit seiner Government Consultancy, wo man ihm aus politischen Kreisen die Aufträge zuschustern kann.

Deubel | Prozess | Insolvenz | Haftstrafe | Erlebnisgrab |


Moto E Premiere.

Gerade eben auf dem Sachsenring.

MotoE |


Samstag, 06. Juli 2019

N24h: Manthey Porsche disqualifiziert.

Grund: zuviel Leistung.

Das sind die Gester, die sie riefen - da wird Wochen nach dem Rennen einfach der Zweitplatzierte aus der Wertung genommen.

Mit den PS-Zahlen wird in diesem Zusammenhang hantiert, als seien das feste Größen so wie Gewicht oder Tankinhalt. Das stimmt aber nicht, es ist das komplexe Ergebnis irre vieler Faktoren, das reicht von Spritqualität über Außentemperaturen bis zu Materialveränderungen und Laufwiderständen. Zu glauben man könne diese PS Zahl sowohl festschreiben als auch nachmessen ist in meinen Augen naiv. Sieht man ja auch an der hohen Toleranz von 4%.

Man hat sich mit der BoP in eine Sackgasse begeben, aus der man jetzt nicht mehr herauskommt. Hatte man ja auch in Le Mans gesehen, kaum ein Rennen, das nicht nachträglich noch korrigiert werden muss. Und die neuen Le Mans Hüperwägen sollen ebenfalls auf BoP aufbauen?

Schöne neue motorunsportliche Welt.


Mittwoch, 03. Juli 2019

Neben der inoffiziellen Lauda-Links auf der Nordschleife ...

... bekommt Niki Lauda auch ganz offiziell eine Rechtskurve in Spielberg.


Dienstag, 02. Juli 2019

Herzlichen Glückwunsch, wir dürfen uns allen für den heißesten Juni in der jüngeren Geschichte der Menschheit gratulieren!

Nur falls da jemand Zweifel hatte - ich mein, wir waren ja alle dabei letzten Monat.

Da geht bestimmt noch was, lasst uns das CO2 kräftig rausjagen! [Ironie aus]

Klima | ClimateChange | GlobalWarming | Temperaturrekord |


Habt Ihr das auch gehört: das Wasserstoff-Auto wird die Welt retten?

Viiieeel besser als Elektroautos!!1!

Tja, stellt sich raus, ist doch nicht alles Gold was glänzt.

Ein Wasserstoff-Auto ist konzeptionell nichts anderes als ein Elektroauto, braucht sogar eine Batterie. Aber das ist erst der Anfang. Von der Effizienz her betrachtet vergeudet man die Energie lieber nicht im Wasserstoff.

Hier ist ein ausführlicher Text - und hier eine übersichtliche Grafik:

BEV: 73%
Fuel Cell: 22%
Power to Liquid: 13%

Verbrenner übrigens bei ca. 35%.

Wasserstoff | Elektro | Effizienz |


Die Chance in Köln ein Elektroauto in freier Wildbahn zu finden liegt bei 1:650.


Montag, 01. Juli 2019

Welches sind Eure Lieblings-Audis?

Rallye Quattro, 200 TransAm und 80 GTO vielleicht?


Paradies geht ja mal gar nicht - Madrid flutet die Innenstadt wieder mit Autos.


Carlin Dunne beim Pikes Peak tödlich verunglückt mit Ducati V4 Naked Prototyp.

Pikes Peak war in älterer (Audi Quattro) und jüngerer Geschichte (VW Elektrorenner) immer ein lohnendes Ausflugsziel für den VW Konzern. Der Über-919 Porsche wäre da sicher auch gefahren, wenn nicht das VW Batteriewagenprojekt schon geplant gewesen wäre.

VW's Motorradableger Ducati war dieses Jahr dran, wollte mit der gerüchteten Naked-V4 ordentlich Schlagzeilen machen. Das Bike ist der Hammer, unverkleidete Superbike bzw. MotoGP Technik - so wie man es sich wünscht.

Für den Ritt engagiert wurde Carlin Dunne, der hat das Bergrennen schon 4x gewinnen können ('11, '12, '13 und '18), war 2012 der Erste unter 10 Minuten - auf Ducati. Und 2013 mit dem Lightening Elektro-Bike nur 7/10tel über der 10 Minutengrenze.

Tragischerweise ist Carlin Dunne gestern - nur ca. 20 (!) Meter vor dem Ziel - tödlich verunglückt.

Hier ein Tribute-Video, da liegt noch ziemlich viel Schnee an der Seite und die Fahrer haben teilweise dicke Jacken über dem Lederkombi. Nicht die besten Bedingungen.

PikesPeak | Ducati | Dunne | Volkswagen |


Montag, 24. Juni 2019

Die Geiz-ist-geil Urlauberfraktion spart gerne mal die Maut in Österreich.

Quält sich stattdessen lieber über die kleinen Landstraßen. Daher werden die jetzt für Durchgangsverkehr gesperrt.

Wenig überraschend tobt der Verkehrsminister, die Freiheit des deutschen Premium-Autofahrers hat gefälligst unanstastbar zu bleiben.

Ich prognostiziere mal, das wir noch viel mehr Einschränkungen der individuellen Mobilität hinnehmen müssen - das ist der Preis dafür, dass wir zulange über unserer Verhältnisse gelebt haben bzw. mobilisiert waren.

Das wird als Verlust wahrgenommen - ist in Wirklichkeit aber nur ein Rückzahlen der Schulden.


Amazon hat jetzt auch Autos - zumindest in Spanien.



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