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Montag, 25. November 2019

Die Nominierten für das Auto des Jahres 2020 sind ausgewählt.

Sie lauten:

BMW 1-Series
Ford Puma
Peugeot 208
Porsche Taycan
Renault Clio
Tesla Model 3
Toyota Corolla

Die letzte Wahl hat ein elektrisches Auto gewonnen - der Jaguar I-Pace - und ich hatte mich festgelegt, dass kein Verbrenner mehr in Zukunft das Rennen machen wird. Von daher bin ich gespannt, wen die Jury im März bekanntgeben wird.

Apropos Jury: schön, dass Peter Ruch vom Radical Mag wieder mit dabei ist (für die Schweiz) - da gibt es dann nach der Wahl hoffentlich wieder so einen kleinen Blick hinter die Kulissen wie bei der letzten Ausgabe. Aber auch sonst lohnt sein Radical Mag immer einen Besuch - eine meiner Lieblingsseiten.

Zurück zu den Kandidaten: Porsche und Tesla sind die reinen BEVs und damit Favorit für mich. Aber der 208 könnte für eine Überraschung sorgen, denn die Franzosen haben das Kunststück fertiggebracht, Benziner, Diesel und BEV gleichzeitig anzubieten. Was Renault mit dem Clio versäumt hat - ich hatte es hier aufgegriffen.


Sonntag, 24. November 2019

Tesla hat sein Pickup vorgestellt: Cybertruck.

Und das Auto macht seinem Namen alle Ehre:

Mike Frison / renn.tv

Auch wenn die ersten Fahrzeuge erst 2022 ausgeliefert werden, so kann man jetzt schon vorbestellen. Und man lässt die Konkurrenzprodukte jetzt schon alt aussehen, während sich Tesla mit Science Fiction Image schmücken kann.

Das Auto kam jedenfalls überraschend, niemand hatte im Vorfeld eine Ahnung, wie es aussehen könnte.

Allerdings ist bei der Vorstellung die Panzerglas-Demo leicht in die Hose gegangen.

Tesla | Cybertruck |


Am 8.12. ist wieder Frikadelli Weihnachtsmarkt in Barweiler.

So sah das letztes Jahr aus.


VW Motorsport zieht sich werksseitig aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe zurück.

So wie der Diesel in Le Mans nach Dieselgate nicht mehr en vogue war, so wird jetzt der Verbrenner insgesamt zu Grabe getragen:

Volkswagen richtet seine Motorsport-Strategie gezielt auf Elektromobilität aus. Mit der klaren Fokussierung auf rein elektrische Rennfahrzeuge folgt der werksseitige Abschied vom Verbrennungsmotor.

Ob die anderen Konzernmarken zeitnah nachziehen? Seat ist sowieso schon elektrischer als VW - bei Audi und Porsche sind noch die Verbrenner rennmäßig im Einsatz. Auch wenn sich beide Marken ein Formel E Team leisten.

Es wird jedenfalls deutlich, wie sehr der Motorsport mit dem Marketing verzahnt ist und nur dann Budgets bereitgestellt werden, wenn die Ausgaben direkt mit einem Produkt in Verbindung gebracht werden können.

Wenn sich in Zukunft der autonome Verkehr (Level 5) breitmacht, dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr für werksseitigen Motorsport - nichtmal elektrischen.


Frikadelli hatte einen erfolgreichen Betriebsausflug in Südafrika.

In der Pressemitteilung von Porsche liest sich das so:

Porsche hat erstmals den Herstellertitel in der Intercontinental GT Challenge gewonnen. Beim Finale der weltweit wichtigsten Meisterschaft für GT3-Sportwagen in Kyalami (Südafrika) fuhr der Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Teams zum Sieg.

Und während Barweiler weiter an seinem Weltruhm arbeitet, kann sich die VLN ja mal fragen, warum sie den Lokalmatadoren die Tür gezeigt haben.


Sonntag, 17. November 2019

Schließt in Adenau jetzt auch das Krankenhaus?

Sieht jedenfalls nicht gut aus - und es gab sogar schon Demonstrationen.

Das will was heißen, denn die jüngere Geschichte hat gelehrt, dass man sich lieber devot der Obrigkeit unterordnet.

Ich habe mich gefragt, an wen sich die Demonstration richten soll - konnte aber nichts Genaues ausmachen. Demonstriert wurde in Adenau - wen möchte man damit erreichen? Ich konnte auch keine Forderungen ausmachen - außer, dass das Krankenhaus erhalten werden soll. Aber wer genau in die Pflicht genommen wird, das bleibt vage.

Der Träger gehört zur Marienhaus Gruppe, die aus den Franziskanerinnen hervorgegangen sind - die wiederum in grauer Vorzeit (1863!) unter widrigsten Bedingungen den Grundstein für diese Gesundheitsversorgung in Adenau gelegt haben. Hier (AW-Wiki) und hier (Bericht von 1969) kann man einiges aus den abenteuerlichen Anfängen nachlesen.

1966 wurde das Adenauer Krankenhaus neu geplant mit 146 Betten und zu Kosten von 7 Millionen Mark. Die Kosten wurden zwischen öffentlicher Hand und den Franziskanerinnen aufgeteilt.

Da das Haus gemeinnützig, aber privat betrieben wird und hohe Verluste einfährt - an wen richtet sich dann die Demonstration?

Aus Adenau bzw. der Verbandsgemeinde heraus hat man bereits in den Anfängen die disaströsen Freizeitparkphantasien tatkräftig unterstützt. Und während man Otto Flimm mit Füßen tritt, küsst man die von Malu Dreyer. Denn das hat man in Mainz schnell erkannt: Adenau ist käuflich.

Da scheint man sich auch mit den Politikern einig zu sein, denn Jürgen Pföhler wurde zwar nur von 21% (wieder)gewählt - das reicht aber, wenn 70% einfach nicht zur Wahl gehen.

Die Quittungen kommen schleichend, aber kräftig - Bahnhof gibt es schon lange keinen mehr, das Schwimmbad wird auch nicht mehr weiter erwähnt - und jetzt geht es dem Krankenhaus ans Eingemachte.

Witzig, dass ausgerechnet eine Privatfirma - der Nürburgring - auch zur Demonstration aufruft. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: eine private Firma, die dem Gewinn für die (geheimen) Investoren verpflichtet ist und die nichtmal ihre Zahlen veröffentlicht, verlangt von einem kirchlichen und gemeinnützigen Träger, dass sie doch gefälligst Verluste in 7-stelliger Höhe in Kauf zu nehmen haben.

Auf die Idee muss man auch erstmal kommen.

Natürlich ist das Krankenhaus für den Ring überlebensnotwendig. Ich hatte dort während meiner aktiven Zeit auch schon diverse Aufenthalte - mein Körper kann da einige Geschichten erzählen. Genau wie das Krankenhaus unzählige Geschichten erzählen kann - von Besuchern über Touristenfahrer bis Rennfahrer.

Bei einem Renntraining war immer ein Krankenwagen vor Ort - wenn es ein besseres war, dann auch zwei. Denn wenn kein Krankenwagen an der Strecke steht, hatten alle Pause, bis das Team wieder zurück war - und bereit für neue Ladung. Wenn jetzt so ein Krankenwagen nach Mayen oder Daun fahren muss, dann ist das natürlich wenig optimal - bzw. kann man es auch direkt lassen.

Das fällt dem Ring natürlich auch früh ein - wenn alles läuft, muss man sich ja keine Gedanken machen.

Wenn man mal den Ring ausklammert - weil ist ja auch ein Privatunternehmen - dann reden wir in Adenau von 3.000 Einwohnern und es kommen noch einmal 10.000 dazu, um die Verbandsgemeinde Adenau voll zu machen. Natürlich kann man für 13.000 Einwohner in dünn besiedeltem Gebiet ein Krankenhaus vorhalten. Wenn man entsprechend solvent ist. Weil mit solchen Zahlen mehrere Abteilungen mit entsprechenden Kapazitäten zu betreiben - verlustfrei - stelle ich mir schwierig vor. Und Adenau schwimmt jetzt nicht gerade im Geld - da muss man sich schon fragen, wie das gehen soll.

Hier habe ich mal eine Karte, wie sich die Krankenhäuser in der Region verteilen. Der Verlust von Adenau schmerzt da schon optisch - man müsste nach Bad-Neuenahr Ahrweiler, Mayen, Daun oder Gerolstein ausweichen.

Die Franziskanerinnen - bzw. seit 2011 “Marienhaus” - betreiben insgesamt 25 Krankenhäuser und weitere Einrichtungen, von Köln bis Saarbrücken. Da gehe ich mal davon aus, dass die wissen, wie das geht. Als Grund für die Chirurgie-Schließung wurde auch genannt, dass man keine Ärzte für das Haus gewinnen könne. Jedenfalls nicht zu den angebotenen Bedingungen. Ist irgendwo auch nachvollziehbar - es gibt zwar ringerprobte Ärzte, aber die sind natürlich auf lukrative Jobs angewiesen, um ihr kostspieliges Hobby finanzieren zu können.

Übrigens: wenn der Ring eine gemeinnützige Stiftung wäre, dann könnte man Teile des operativen Überschusses zum Erhalt des Adenauer Krankenhauses einsetzen. In dem jetzigen Konstrukt setzt ein russischer Oligarch den Gewinn höchstens zum Erhalt seiner Yacht ein.

Krankenhaus | Adenau | Marienhaus | StJosef | Demonstration | Verbandsgemeinde |


Dienstag, 12. November 2019

Tesla wird nach Amerika und China auch in Deutschland Autobauer - genauer gesagt in Berlin.


Gemballa plant eigenes Hypercar. Mit Verbrenner.

Gemballa ... Gemballa ... da war doch was?

Klang alles sehr mysteriös damals mit dem Mord - hier scheint das jemand mal haarklein aufbereitet zu haben.

Fazit: wurde in eine tödliche Falle gelockt.


Montag, 11. November 2019

Jordi Tarrés ist 7-facher Trial-Weltmeister. Also leicht überqualifiziert, um ein elektrisches Kinder-Trialbike zu entwerfen.

Das Ergebnis: Wow!


In der Londoner U-Bahn wurden alarmierende Feinstaubwerte gemessen.

Als regelmäßiger Bahnfahrer habe ich mich das auch schon oft gefragt, warum es dort keine Schadstoffmessungen für die Atemluft gibt.

Weil die Ergebnisse zu schlecht wären?

Besonders in den unterirdischen U-Bahn-Haltestellen. Man kann den Bremsstaub regelrecht fühlen.


Jamie Zawinski über Uber:

Who among us hasn't dismembered someone with a bone saw?

Hintergrund ist das Saudi-Arabien Investment in Uber - immerhin 10%.

If you ever, ever give money to Uber -- what is wrong with you? What would it take?


Sonntag, 10. November 2019

Mehr von der EICMA.

Von der EICMA kommen die Berichte rein und am liebsten sind mir die, die enthusiastisch, subjektiv und honorarfrei zu Werke gehen - so wie ich das vermutlich auch machen würde. Da hilft es auch, wenn man keine Rücksicht auf Anzeigenkunden nehmen muss - einfach aus dem Grund, weil man keine hat.

Jedenfalls sind in der Motorradbranche - im Gegensatz zu den Kollegen bei den Autos - noch keine Untergangsszenarien zu spüren. Und mit unter 200 PS braucht man 2020 wohl auch nicht mehr beim Café vorzufahren.


Samstag, 09. November 2019

Die Akustikfunktion schafft es mal wieder in die Schlagzeilen.

Gibt es eigentlich einen Audi-Diesel, in den diese phantasievoll benamte Prüfstandserkennung nicht einprogrammiert ist?


Freitag, 08. November 2019

Wer baut was? Oder baut jeder alles?

Autofirmen bauen Roller, Rollerfirmen bauen Fahrräder - die Grenzen verschwimmen zunehmend.

Überhaupt entstehen immer mehr Gefährte, deren Einordnung schwierig ist: LMX64, Cake Kalk, Sur Ron Storm Bee, Harley Fahrrad, Verge TS, Daymak Beast ... alles Fahrzeuge, die in der Verbrenner-Ära nicht realisiert werden konnten, jetzt aber dank Elektro schon.

Und jeder möchte ein Stück vom Kuchen und diversifiziert in alle Richtungen.


Die neuen Energicas haben 21,5 kWh Akkus - das war vor nicht allzulanger Zeit noch den Autos vorbehalten.


Die EiCMA in Italien gibt für die kommende Motorradsaison die Schlagzahl vor - und der Gasgriffsalat hat einen großen bebilderten Überblick.


Nichtmal vor der DTM macht die Elektrifizierung Halt.

Kaum ist die DTM Saison mit dem neuen Turbomotor - Stichwort: Sound-Symphonie - zu Ende, werden Pläne für eine eigene Elektro-Rennserie geschmiedet.

Ob die dann auch Powered by Aral sind?

Wie wärs denn mit Carrerabahn?

Aber eigentlich sind das sowieso Nebenkriegsschauplätze, denn ob die DTM mit Benzin, Strom oder Dampf betrieben wird - der Motorsport steht insgesamt auf der Kippe. Bei Audi soll Bram Schot abgelöst werden - gerade mal ein Jahr im Amt, nachdem Vorgänger Rupert Stadler mehr im Knast als im Büro saß. Beerben soll ihn Markus Duesmann von BMW - also die andere DTM-Marke - und ebenfalls ex-BMW Mann Herbert Diess dürfte an der Entscheidung nicht ganz unbeteiligt gewesen sein.

Grund für die hektischen Personalentscheidungen auf weiter Front sind die harten Einschläge für die deutsche Autoindustrie, die sich bräsig zu lange darauf verlassen hatte, dass ihr sowieso nichts passieren kann. Was langsam in Panik umschlägt. Und da ist der Motorsport - wie wir aus der Vergangenheit wissen - gerne mal das Bauernopfer bei den Vorstandsdiskussionen. Bin gespannt, wie Markus Duesmann mit dem Thema umgeht - er hat immerhin von FEV Racing bis Sauber F1 ziemlich starke Verbindungen in den Rennsport.


Im laufenden Baradun-Prozess wird der Leichnam des Erlebnisgrabes noch einmal exhumiert.

Wenn nach über 10 Jahre solche Details aus dem Nürburgring’schen Erlebniswelt-Skandal ans Tageslicht kommen, dann reg ich mich nicht mehr darüber auf - aber die Details sind immer eine gute Gelegenheit, meine Chronik zu ergänzen.

Der Controller war es, der am 29. Juni 2009 den ersten Scheck über 67 Millionen Dollar entgegennahm, in einem Luxushotel in Zürich.

Ebenfalls im Juni 2009: Hausdurchsuchung bei Wilhelm Hahne (9. Juni) und Plenarsitzung im Mainzer Landtag (24. Juni). Dort untermauern Kurt Beck, Ingolf Deubel und Hendrik Hering die Seriosität der “Finanzierung” - muss man tatsächlich in Anführungszeichen setzen, denn es war ja nicht mehr als ein schlechter Witz.

Wieso habe ich damals eigentlich gewusst, dass ich das Plenarprotokoll später nochmal brauche?

Auch solche Andeutungen sind nur Bestätigung dessen, was ich seit Jahren bzw. Jahrzehnten schreibe:

Während der Controller im Gerichtssaal befragt wird, sitzt draußen bereits der nächste Zeuge, der Ex-Finanzchef. Er raunt: Wenn die wahre Geschichte ans Licht käme, dann „gibt es keine Regierung mehr“. Es gehe um Hinterzimmer-Absprachen von Regierung und Justiz.

Wenn aber dann die Rheinland-Pfälzer ihre Regierung im Amt bestätigen (2011 & 2016), dann wollen sie es ja vielleicht genau so.

Erlebnisgrab | Barandun | Beck | Deubel | Prozess |


Donnerstag, 07. November 2019

Kurioserweise ist der schönste Toyota der Tokio Motor Show überhaupt nicht zum Fahren gedacht.


Rekorde werden auf der Nordschleife jetzt nach Gewichtsklassen eingestuft.

Den Anfang macht der Audi Q8 in der Klasse über 2,5 Tonnen.


Dienstag, 05. November 2019

Nackte 1000er sind Porno.

Neue MV Agusta: What´s not to love?

Man merkt es ist EICMA Zeit, die startet nämlich genau heute. Vom 7. bis 10. dann die Publikumstage.


Die Honda Fireblade will nicht mehr von BMW am Nasenring durch die Arena gezogen werden: 217 PS.


Penske kauft Indianapolis Rennstrecke.

Und die Indy Car Rennserie gleich mit dazu.

Das ist ja so, als würde ein reicher Russe die Nordschleife kaufen und die VLN gleich mit vereinnahmen.

Oh ... warte ...


Mittwoch, 30. Oktober 2019

Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot.

Die Wettbewerbszentrale bezeichnet sich selber als "unabhängige Institution der deutschen Wirtschaft" - was ja schon ein Widerspruch in sich ist.

Der Grund für die Klage ist garnicht Tesla's autonome Fähigkeit, sondern:

Tatsächlich können diese Ankündigungen aber so nicht erfüllt werden, weil einige der genannten Funktionen in Deutschland rechtlich noch gar nicht im Straßenverkehr zugelassen sind und auch nicht bis Ende 2019 zugelassen sein werden.

Denen scheint nichts zu peinlich, unterste Schublade wäre noch zu hoch gegriffen. Wie arm ist das, wenn man schon zu solchen Methoden greifen muss, um die Konkurrenz noch irgendwie einzubremsen?



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