< Zurück      Weiter >


Mittwoch, 17. April 2019

Urteil in der Ja zum Nürburgring Klage von Otto Flimm?

Den 19. Juni vormerken, dann wird ein Urteil erwartet von der Klage von Ja zum Nürburgring beim Europäischen Gericht gegen den Nürburgringverkauf.

Dem Ganzen war eine mündliche Verhandlung vorausgegangen vor etwa einem Jahr.

Nur zur Erinnerung: die Klage wurde am 10. Juni 2015 eingereicht. Es besteht nach wie vor Hoffnung, dass der Verkauf für rechtswidrig erklärt wird - Gründe dafür gibt es genug. Und falls das so wäre, könnte auch eine Stiftungslösung wieder in's Spiel gebracht werden mit dem Vorteil, dass diese absichtlich so aufgesetzt wird, dass sie keine Gewinne an wen auch immer abführen muss. Alle Einnahmen würden zurückgeführt, um den Betrieb und den Erhalt des Nürburgrings zu gewährleisten - also einem guten Zweck quasi.

Na dann wollen wir mal Daumen drücken.

Es ist viel passiert, seit am 19. Nov. 2007 der Bau der Erlebnisregion beschlossen wurde. Und es hat nicht nur mich einige unserer besten Jahre gekostet.

Ein Happy End wäre ganz nett.

Erlebnisgrab | Ringverkauf | Insolvenz | Klage | Flimm |


Dienstag, 16. April 2019

Die demonstrierenden Taxifahrer in Köln, die Andrea Nahles unter ihren Schutz gestellt hat, stehen jetzt wieder Motor laufenlassend in der Gegend rum.


Bei der letzten Die Anstalt zum Klimawandel bleibt einem das Lachen mehr als einmal im Halse stecken.


Canon stellt neue kleine EOS 250D Spiegelreflex vor.

Falls jemand mit einer neuen Kamera zum Saisonstart liebäugelt.

Ich selber bin immer noch sehr mit der ursprünglichen 100D zufrieden und hatte ja den Nachfolger 200D schon testen dürfen.


Eins muss man Umwelthilfe-Resch lassen: ihm ist kein Feind zu groß, wirft sich jetzt auch in die Tempolimit-Schlacht.


VW: Staatsanwaltschaft Braunschweig nimmt Fahrt auf.

(..) wird zwei Managern etwa zur Last gelegt, einen Gesamtschaden von knapp 78 Milliarden verursacht zu haben. Sie seien von Beginn an in den Betrug verstrickt gewesen und während ihrer Tätigkeit in dem Projekt seien rund neun Millionen Autos mit der Betrugssoftware verkauft worden.

Kein Schreibfehler - Milliarden - nicht Millionen.

Da werden die Anwälte sich aber freuen beim Rechnungschreiben.

Einigermaßen glimpflich kommt in diesem Fall nur Martin Winterkorn davon: Ihm werden lediglich 65.000 manipulierte Autos zur Last gelegt, da er erst im Mai 2014 von der Manipulation erfahren habe.

Ein armes Opfer inmitten der kriminellen Machenschaften!

Volkswagen | Dieselgate | Winterkorn |


Montag, 15. April 2019

Podcast Empfehlungen: Bernie Ecclestone, Adrian Newey.


Fefe goes China.

Felix von Leitner aktuell bei seinem ersten Chinabesuch:

Dann sieht man im Straßenbild lauter so stinkende Motorroller, äußerlich Vespa-Klone. Bis einer von denen an einem vorbeifährt und man merkt: Die sind alle Elektro-Roller. Zweitackter sind verboten. Wieso bei uns eigentlich nicht?

Die Frage ist natürlich absolut begründet - also Leute, zweitaktet solange es noch geht. Mir ist das vor ein paar Jahren schon beim Rasenmäherkauf aufgefallen: wenn verbrennende Krachmaschine, dann nur noch Viertakter. Da habe ich als Ersatzbefriedigung noch schnell eine Rengdengdeng-Heckenschere gekauft.


Freitag, 05. April 2019

Das mit dem VW-MB-BMW Kartell von vor 2 Jahren - siehe hier im Blog - wird jetzt ernst.

BMW weist alle Schuld von sich, stellt aber vorsichtshalber mal 1.000 Milliönchen zurück.


Die Post hat Streetscooter Gründer Achim Kampker rausgedisst.

Wird ihm eine Lehre sein.

Ich hoffe er stellt wieder etwas Eigenes auf die Beine - bzw. Räder.


Der Audi e-tron überrascht mit seiner Reichweite.

Die reicht nämlich nicht sehr weit:

The Model X has a 100 kWh battery and is rated at 289 miles by the EPA. The e-tron has a 95 kWh battery and is expected to have 204 miles of EPA range. It doesn’t take a math genius to wonder if Audi, et al., simply don’t know how to build electric cars that are as efficient as the products from Tesla. Everybody is talking about the “Tesla killers” on the way from major manufacturers, but in truth it seems none of the contenders waiting in the wings are truly the equal of the cars from Fremont.

Wie sie alle immer mitleidig Elon Musk belächelt haben. Um jetzt kleinlaut einzugestehen, dass er die Latte doch ziemlich hoch gelegt hat.


Die Tempolimit Befürworter haben die benötigten 50.000 Unterschriften für den Bundestag erreicht.

Wir werden also jetzt öfter über dieses Thema lesen.

Auch solche Sachen wie:

... dann sollen die Raser doch auf dem Nürburgring fahren.

Wie schon früher erwähnt wird das nicht viel nützen, denn die Nordschleife ist als Kraftfahrstraße deklariert und daher auch vom Tempolimit betroffen.

Wer es nicht glaubt, kann ja mal einen scharfen Blick auf die Webcam in Breidscheid werfen - man erkennt das Schild ganz gut.


Letzten Monat wurden in Norwegen mehr Tesla Model 3 verkauft als alle reinen Verbrenner zusammen.


Dienstag, 02. April 2019

Buchvorstellung: The Unknown Kimi Räikkönen.

Nachdem ich kürzlich mit kräftig Lesestoff versorgt wurde, hatte ich mir das Kimibuch bis zum Schluss aufgehoben (McGuinness Review hier und Flucht der Ameisen hier).

Mein Erwartung an das Buch war etwas mehr über Kimi Räikkönen zu erfahren - denn wie wir alle wissen gibt er sich ziemlich wortkarg - aber wenn er mal was sagt, dann wirkt es noch lange nach.

Witzigerweise ist der finnische Autor von Kimi’s Buch - Kari Hotakainen - absoluter Motorsport Neuling, er hat wirklich keine Ahnung. Denn normalerweise ist er Schriftsteller, veröffentlicht Romane, Novellen und auch schonmal Kinderbücher.

Das ist aber überhaupt nicht negativ gemeint - im Gegenteil: jemand, der nicht aus der Szene kommt, hat es vermutlich einfacher sich auf den Menschen, um den es geht, zu konzentrieren. Und sieht Dinge, die unsereins eventuell übersieht.

Auf diese Weise ist ein Buch entstanden, das Kimi’s komplettes Leben - bis jetzt - widerspiegelt. Der letzte Eintrag war der Italien GP 2018, also ganz aktuell.

Und der Erzählstil ist in einer Art und Weise, wie sie mir sehr gefällt: der beobachtende Dokumentator, der durch geschickte Auswahl von Szenen und Fragen versucht die komplexe Materie zu durchdringen, um sie dann mit ebenso geschickter Auswahl von Worten den Lesern zu übermitteln.

Und ich bin beeindruckt, wie authentisch, aber auch unterhaltsam, das gelungen ist. Und das Schöne bei diesem angenehmen Zeitvertreib des Lesens: man bekommt ein Profil und Hintergründe von Kimi Räikkönen, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.

Kimi zieht mental ziemlich blank - und der Autor weiss genau, wo die Grenze zu ziehen ist. Es bleibt kein Thema offen und erlaubt so nicht für möglich geglaubte Einblicke sowohl über Kimi, seine Familie, als auch den Sport. Und die Parties - ist ja ein Kimibuch. Und als wäre das nicht genug, rundet ein Statistikteil und eine Sprüchesammlung das Ganze ab.

Es ist immer schwer eine Stelle auszuwählen, die einen Einblick in ein ganzes Buch geben soll. Versuche ich es mal hiermit. Es ist 2006 und Kimi und ein paar Kumpels entscheiden sich spontan wieder dazu, das finnische Eishockeyteam in Turin zu unterstützen:

Finland reach the final. They’ve got to get back to Turin; this time, they hire a plane. The atmosphere in the aircraft is great. The previous customer hat left behind some powder for treating children’s skin conditions. The tourists have an idea and decide to act on it. Because the flight is from a non-Schengen country to an EU country, the group is faced with customs at Turin. The customs official takes a long look at the passengers covered in white powder from top to toe. He asks where they have come from. Kimi replies: “From Colombia.”

Man hat auch nicht den Eindruck, als wenn Kimi das Buch großartig kontrollgelesen hätte. Wäre ich nicht schon Kimifan - nach dem Buch mit Sicherheit.

Fazit: Lesebefehl.

Gibt es auf Englisch (amzn.to/2OG7QOr) - aber auch auf Deutsch (amzn.to/2K0HhVv).

Und um die Sache abzurunden, habe ich noch ein paar Fotos aus meinem Archiv ausgesucht - vom Formel 1 Rennen 2005 am Ring:

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Mike Frison / renn.tv

Buchvorstellung | Räikkönen | Hotakainen |


Montag, 01. April 2019

Plastikmüll im Meer - ok, geschenkt.

Aber DAS geht jetzt wirklich zu weit.


Sonntag, 31. März 2019

We live in a strange world.

Der Jet Set heißt ja nicht umsonst so - und als Sahnehäubchen gibt es noch einen VW SUV dazu:

youtu.be/YAHIs7qsydY

Das has Übermedien fein rausgearbeitet.

Und wer schützt uns vor der goldenen Kamera?


(Verbrenner-) Smart sind eines der ersten Opfer des Mobilitätswandels.

Daimler geht ein 50/50 Joint Venture mit Geely aus China ein. Die neue chinesische Fabrik wird ab 2022 nur noch elektrische Smarts bauen. Damit werden die Verbrenner-Smarts auf den Straßen die ersten Dinosaurier, deren Tage gezählt sind.

Vielleicht noch interessant zu ergänzen, dass Geely bereits knapp 10% an Daimler besitzt. Und 100% an Volvo, nachdem sie es vor knapp 10 Jahren von Ford gekauft hatten. Und 51% an Lotus.

Ob der Andi "Fahrradhelm" Scheuer eigentlich mitbekommt, dass die von ihm so fußgeleckte deutsche Autoindustrie nach und nach ausländisch ausgehöhlt wird?


Als wäre die Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz nicht schon groß genug: strecken auch die Finger nach FCA aus.


Mittwoch, 27. März 2019

Tesla ist schon bei 145 kW Ladestrom angekommen.

Das sind dann Ladezeiten, die ungefähr bei einer halben Stunde liegen.

Das Model 3 gibt es mit 50, 62 oder 75 kWh Batterie.


Mick Schumacher fährt Ferrari und Sauber Formel 1 Test.

Schon nächste Woche.

Ansonsten fährt Klein-Schumi Formel 2 - das jetzt auch von RTL übertragen wird.

Man hat sie förmlich vor Augen, wie ihnen der Sabber aus dem Mund läuft bei der Vorstellung wieder einen Schumacher zeigen zu dürfen. Ob sie wieder live aus Kerpen Manheim berichten werden? Eher nicht.


Neuer Autofahrersport: Kinderkegeln.


Montag, 25. März 2019

Die perfide Fahrradhelm-Kampagne von Verkehrsminister Scheuer.

Habt Ihr sicher mitbekommen - geht ja gerade in den Medien rauf und runter.

Das Hinterlistige dabei: dass sich alle an dem Sexismus abarbeiten, aber das Thema Fahrradhelm an sich viel zu voreilig abhaken.

Wie Ihr sicher wisst fahre ich viel mit dem Rad - sogar mehr Jahreskilometer als mit dem Auto. Und den Helm setze ich immer auf - kein besonders Teurer, den schließ ich mit dem Rad ab. Aber nicht, weil das Fahrradfahren an sich gefährlich ist, sondern weil mit der Art und Weise, wie der Fahrradverkehr mit anderen Fortbewegungsarten gemischt wird, die Unfälle vorprogrammiert sind.

Wenn Alternativen möglich sind, entscheide ich mich immer für den sichereren Weg - nicht für den Schnellsten oder Kürzesten. Denn hier in Deutschland - und besonders in Köln - ist man als Fahrradfahrer schon als Kollateralschaden mit eingepreist, das Auto hat absoluten Vorrang und danach kommt erstmal lange nichts.

Man wird also quasi gezwungen den Helm anzuziehen, wenn man sich in die Schlacht stürzt.

Und der Andi Scheuer hat natürlich alles andere als unser Wohl im Sinn - das merken wir ja deutlich in der Schadstoffdebatte - siehe gestern. Nein, der Autoindustrie gilt seine wahre Liebe. Und damit das Gemetzel unter den Radfahrern nicht ganz so tödlich ausfällt, sollen die mal alle schön Helm anziehen. An dem Gemetzel an sich ändert das natürlich überhaupt nichts. Und eine Verbesserung für die radfahrende Bevölkerung ist auch nicht vorgesehen.

Mike Frison / renn.tv

Scheuer | Fahrradhelm | Kampagne | perfide |


Sonntag, 24. März 2019

Wie sich der Verkehrsminister ein dickes Eigentor in Brüssel geschossen hat.

Der Herr Scheuer hat sich doch so sehr über die Lungenärzte gefreut, die gerne mehr Schadstoffe hätten, dass man schon nicht mehr an Zufall glauben konnte.

Er hat die Vorlage auch direkt volley nach Brüssel weitergespielt - hat sich aber ein fettes Eigentor eingehandelt.

Scheuer:

Es mehren sich Stimmen in der deutschen Ärzteschaft, die die wissenschaftliche Herleitung (..) in Frage stellen.

Antwort aus Brüssel:

(..) Ihnen zwar dafür danken, dass Sie uns (..) Kritikpunkte mehrerer Mediziner in Deutschland geschickt haben.

(..) In diesem Zusammenhang wird auch überprüft, ob die derzeitigen EU Grenzwerte ausreichend streng sind, um die Gesundheits- und Umweltziele unserer Politik zu erreichen.

Da wird er sich aber ein paar heiße Ohren von seinen Chefs der Autokonzerne eingefangen haben.

Scheuer | Umwelt | Schadstoffe | Emissionen | Brüssel |


Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Gestern war zwar VLN, aber der renn.tv Blogger Transit ist Richtung Kerpen zum Heimatort von Michael Schumacher aufgebrochen - mit Video-Equipment und Kai Kruse im Gepäck.

Wir wollten uns mal anschauen, wie die Situation vor Ort aussieht - jetzt wo die RWE Braunkohlebagger sowohl der Kartbahn als auch dem Ort Manheim immer näher rücken.

Diesmal habe ich mich auf’s Filmen beschränkt und dem Kai das Texten überlassen. Nicht der lustigste Film, weil das ist schon deprimierend, wenn ein ganzer Ort der Braunkohle zum Opfer fällt - inklusive Kirche und allem drum und dran - da fragt man sich schon: warum?

youtu.be/4snNYNSmo6g

Habt Ihr Euch mal den Tagebau angeschaut?

Ist nicht weit weg von Köln - Terra Nova heißt die Aussichtsplattform (goo.gl/maps/tkvx8GxFmNM2) - ich habe auch ein Foto mitgebracht. Bei den Dimensionen stockt einem der Atem - in dem Foto, das Ihr zum Vergrößern anklicken müsst, ist ein Auto markiert, ist quasi nur als weißer Punkt zu erkennen:

Wenn ein Ort weggebaggert wird: zu Besuch in Kerpen Manheim.

Video | KaiKruse | Kerpen | Manheim | Erftlandring | Trips | Braunkohle | Bagger |



< Zurück      Weiter >


Neue renn.tv Einträge:
Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring 20832 sucht Sponsor-Partner